Frage von peppa1992, 44

Fristlose Kündigung bekommen Schreiben vom Rechtsanwalt des Arbeitgebers bekommen was nun?

Wie ich letztes mal euch schon nach eurer Meinung gefragt habe, frage ich euch erneut. Auf euren Rat hin war ich nach meiner fristlosen Kündigung direkt beim Arbeitsgericht und habe gegen die fristlose Kündigung geklagt. Ich sollte am 06.04.2016 vor das Arbeitsgericht erscheinen. Jetzt habe ich ein schreiben bekommen vom Rechtsanwalt meines früheren Arbeitgebers. Er verschob den Termin um eine Woche. In dem Schreiben steht drinen...

In Sachen

... / ....

ist zur Klage folgendes auszuführen:

Die Klageanträge Ziffer 1 und Ziffer 2 sind Missverständlich.

Das Arbeitsverhältnis hat am 01.12.2015 begonnen.

Es war eine Probezeit von drei Monaten vereinbart. Gemäß § 2 des Arbeitsverhältnisses ist auch während der Befristung eine ordentliche/außerordenliche Kündigung beiderseits möglich.

Die Kündigung vom 23.02.2015, zugegangen am 25.02.2015 erfolgte innerhalb der Probezeit, sodas das Arbeitsverhältnis spätestens am 10.03.2016 geendet hat.

Am 23.02.2016 war der Kläger bei der Beklagten erschienen und hatte mitgeteilt, das er die fristlose Kündigung wünsche.

Er werde den Betrieb nicht mehr betreten.

Er hat daraufhin das Betriebsgelände verlassen.

Wunschgemäß wurde die Kündigung ausgestellt.

Trotz diese Sachverhaltes ist die Beklagte bergleichsweise bereit, das Arbeitsverhältnis zum 10.03.2016 zu beenden und die vertragsgemäße Vergütung bis dahin zu bezahlen.

Dies lediglich aus Lästigkeitserwägungen und unter der Voraussetzung, dass eine Erledigungn im schriftlichen Verfahren erfolgen kann.

In Bezug auf Klageantrag Ziffer 3 ist festzustellen, dass die Beklagte bereit ist, dem Kläger ein einfaches Zeugnis zu erteilen.

Jetzt schreibe ich mal was der Rechtsanwalt von meines Betrieb von sich gibt ist blödes geschwätz. Als ich meine Lohnabrechnung abgehollt habe hat mir der Chef noch zugeflüstert, du wolltest vor Gericht und deine fristlose Kündigung nicht akzeptieren ich habe den Termin vom 06.04.2016 auf den 19.04 verschoben, und ich habe Zeugen das du die fristlose Kündigung gewünscht hast. Ich erzähle euch mal nochmal wie alles war. Am 23.02 hatte ich Spätschicht (14:30 Uhr - 00:00 Uhr) Als ich Mittags in den Betrieb kam hatte ich ein komplett angeschwollenen Nacken. Als ich den Capo fragte ob ich an eine andere Station arbeiten kann da mein Nacken mir ectrem schmerzen zubeiretet, erwiedert er. Du lügst du hast nichts an deinem Nacken. Wenn Du nicht dort arbeiten kannst dann geh und holl eine Krankmeldung. Als ich dann sagte ja okey dann gehe ich zum Arzt und holl eine Krankmeldung wegen meinem Nacken antwortet er. Okey das war eine Vortäuschung einer Krankheit. Du kannst gehen sagte er mir. Ich dachte mir nix dabei und ging zum Arzt dieser schrieb mich auch Krank. Am nächsten Tag gab ich die Krankmeldung ab. Als ich am 25.02.2016 Die fristlose Kündigun im Briefkasten hatte........

Und jetzt behauptet er ich habe Ihn nach einer fristlosen Kündigung gebeten. Der will nur das ich vom Arbeitsamt eine Sperre bekomme. Ich bin verzweifelt!!!

Antwort
von Rockuser, 40

Auf den Verschobenen Termin würde Ich mich nicht verlassen, das muss dir das Gericht mitteilen.

Den Brief vom Anwalt kannst Du auch ignorieren. Ob der dir etwas Schreibt oder nicht, kann dir Egal sein.

Ob Du eine Sperre vom Amt bekommst, entscheidet das Amt, nicht der EX Arbeitgeber.

Zieh den Prozess auf jeden Fall durch. Der EX AG. will dich nur einschüchtern.

Antwort
von Mirarmor, 36

Du tust mir echt leid. Wenn dein Chef falsche Zeugen angibt, könnte es schwierig werden. Aber momentan versucht er einfach, dich einzuschüchtern. Die machen sich auch Sorgen, sonst würden sie nicht so einen Müll erfinden, bzw. dir mit dem Schreiben ein wenig entgegenkommen. Sprich mit deinem Anwalt, der soll dir raten.

Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass du da noch mal arbeiten wirst, weil ihr ja jetzt auf beiden Seiten "was gegeneinander habt"? Der Chef steht halt mehr hinter seinem Capo als hinter dir.

Aber du hast das ärztliche Attest von dem Tag! Da sollte der Richter auch schlußfolgern, dass die Geschichte von deinen Vorgesetzten Mist ist und die Zeugen in die Zange nehmen, bzw. der Anwalt.

Ich hab keine Ahnung, was du besser machen sollst - wenn du die Nerven hast, klag weiter und geh bis vor Gericht. Dann müssen die wenigstens in der kleinen Öffentlichkeit des Gerichts ihren Mist erzählen, dürfte für sie ganz schön unangenehm sein. Wenn du Glück hast, werden die Zeugen getrennt befragt und widersprechen sich.

Aber sag mal, warst du wirklich in der Probezeit? Dann stehen deine Chancen wahrscheinlich eher schlecht. Während der Probezeit kann das Verhältnis doch beiderseits viel leichter gekündigt werden. Deswegen weiß ich nicht, ob es überhaupt einen Unterschied macht, ob das Gericht deiner Version oder der deiner Vorgesetzten glaubt.

Viel Glück. :-(

Kommentar von peppa1992 ,

Ja ich bin noch in der Probezeit, doch der Arbeitgeber hat mich extra Fristlos gekündigt das ich eine 3 Monats Sperre vom Arbeitsamt bekomme und er hat nicht gedacht das ich wegen der fristlosen Kündigung in der Probezeit vor Gericht gehe. Der Capo und der Chef sind die selben Schweine. Diese Firma ist eine Tragödie Sklavenarbeit wenn man das so sagen kann. Die tuhen die Arbeiter so ausdrücken wie einen Nassen Schwamm. Wenn nix mehr mit dem Arbeiter geht dann heisst es Tschüss wir brauchen dich nicht mehr. in meiner Laufzeit inerhalb von 2 Monaten wurden 3 Arbeitnehmer gekündigt mit diversen Lügen.

Ich habe angst das der Richter die Anklage zugunsten von meinem Arbeitgeber handelt. dann habe ich ein Problem dann bleibe ich auf den Gerichtskosten sitzen und bekomme eine 3 Monatige Sperre vom Arbeitsamt. Es sei den ich finde eine Arbeit Innerhalb diesem Zeitraumes.

Kommentar von Mirarmor ,

So eine Schweinerei. Ich würde es an deiner Stelle drauf ankommen lassen. Versuche Prozesskosten zu bekommen: http://www.wallstreet-online.de/ratgeber/finanzen-steuern-versicherung/schulden/...

Ich hoffe nur, das hättest du nicht schon beantragen müssen vor der Klage und dass das jetzt auch noch geht.

Ich würd trotzdem weiter klagen, das wäre besser für meine innere Wut. Aber das musst du entscheiden.

Kommentar von peppa1992 ,

Das Problem ist ich habe Angst das ich am Ende nicht mal Arbeitslosengeld und nichts bekomme und dann habe ich den Salat.

Ich bereue jede Sekunde in der ich in dem Betrieb gewesen bin und gearbeitet habe wie ein SCHWEIN!

Antwort
von slos8, 34

Verstehe ich das jetzt richtig, das du noch in der Probezeit warst als du die Kündigung erhalten hast?

Antwort
von ShishaGut, 35

Sei froh dass du daraus bist

Kommentar von peppa1992 ,

Ähhh? Ich verstehe nicht was dein Satz jetzt für eine Antwort auf meine Frage ist?

Antwort
von peppa1992, 36

Ich muss dazu noch sagen der Rechtsanwalt hat aufgeschrieben das am 23.02.2015 die kündigung abgeschickt wurde er hat sich aber im Jahr geirrt. ist aber glaub ich nicht Schlimm oder hat er es extra gemacht das er 2015 geschrieben hat anstelle von 2016

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