Fristlose Kündigung: Würde das so durchgehn?

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5 Antworten

Und seitdem bezahlt eigentlich das Jobcenter dies, zumindestens steht das in den Kontoauszügen das die Miete ( Summe ) - runter geht. Wie kann das passieren?

Dann solltest Du genau prüfen, ob tatsächlich alle Mietzahlungen geleistet worden sind. Wie setzt sich der Mietrückstand denn zusammen?

Dennoch frage ich mich, bevor mich einer Fristlos kündigt, muss er doch auch abmahnungen schicken oder?

Nein, Mahnungen oder Abmahnungen sind bei Mietrückständen nicht nötig. Er kann sofort kündigen, wenn die Höhe der Mietschulden dies rechtfertigt.

Ich versteht gar nichts mehr, dort steht ich solle bis 20.11 den schlüssel abgeben haben,sonst heisst es so und so. Würde das so durchgehen, WARUM auch immer, sitze ich auf der straße

Keine Panik, wenn alle Mieten gezahlt worden sind, ist die Kündigung unwirksam. Wenn nicht, dann solltest Du das schnellstens mit dem Jobcenter klären. Durch Zahlungsausgleich wird die Kündigung "geheilt", so dass Du in der Wohnung bleiben kannst.

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Womit wird die FK begründet? Wenn es fehlende (angeblich) Mietzahlung/en sein sollte/n, wäre/müsste da ausgeführt sein, für welchen Monat/welche Monate. Lass mal gucken (wörtlich bitte) was da steht, dann mehr.

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Der Vermieter muss für eine Fristlose Kündigung einen guten Grind haben. Wenn er keinen hat, gibt es auch keine Kündigung. Steht da ein Grund? " einfach mal so" darf er das nicht. Hättest dub abmahnungen in letzter Zeit? Mietrückstände?

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Kommentar von BoniCoca
12.11.2015, 00:00

Also eigentlich bezahlt das Amt die miete.

Nur wenn das Amt das nicht bezahlt und mir nichts gesagt wird, woher soll ich dann auch bescheid wissen um was in bewegung zusetzen.

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Als Erstes solltest du dich wieder beruhigen. Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird. Auch für dieses Problem gibt es eine Lösung.

Du solltest dir deine Kontoauszüge zur Hand nehmen und fein säuberlich kontrollieren, ob die Mieten der letzten 12 Monate komplett überwiesen wurden.

Falls dies der Fall ist, kannst du die bestreffenden Seiten kopieren und mit einem Schreiben, in dem du die Kündigung zurückweist, dem Vermieter zukommen lassen. Fertige für dich selbst in jedem Fall auch eine Kopie an.

Das Schreiben solltest du am besten einen guten Freund lesen lassen, vor dessen Augen eintüten und mit ihm zusammen beim Vermieter in den Briefkasten werfen. Dann hast du in jedem Fall einen Zeugen für den Widerspruch und die Zustellung des Widerspruches.

Desweiteren würde ich dir raten, das persönliche Gespräch mit dem Vermieter zu suchen, um die Sache endgültig aus der Welt zu schaffen.

Falls tatsächlich Mieten nicht gezahlt wurden, dann kannst du das innerhalb von 2 Monaten nachholen. Die Kündigung wird dadurch "geheilt". Problematisch könnte es werden, wenn du dazu das Geld nicht hast.

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Kommentar von BoniCoca
11.11.2015, 23:37

Diese Gemeinschaft ist leider in Berlin und Köln zu weit weg von mir aus.

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Einen Kündigungs-Dreizeiler Ihres Vermieters brauchen Sie nicht zu akzeptieren. Er muss Ihnen begründen, warum er künftig auf Sie verzichten möchte. Als Mieter sollen Sie nach dem Willen des Gesetzgebers nämlich selbst beurteilen können, ob der Vermieter tatsächlich nachvollziehbare Gründe für die Trennung von Ihnen hat.

Argumentiert Ihr Hauswirt glaubhaft mit den Begriffen

Eigenbedarf
schwerwiegende Vertragsverletzung des Mieters
Hinderung angemessener wirtschaftlicher Verwertung
hüten Sie sich, das Kündigungsschreiben einfach in den Papierkorb zu werfen. Ob Ihr Vermieter Recht hat, kann jedoch in allen Einzelheiten nur eine ausführliche Beratung bei einem Rechtsanwalt oder ein Gericht klären.

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Kommentar von bwhoch2
12.11.2015, 10:06

@tabstabs: In welchem Jahrhundert oder Land lebst Du? Wo gibt es Hauswarte, die über Kündigungen noch entscheiden? Und woraus nimmst Du die Weisheit, dass die Kündigung nicht begründet wurde? In dem Brief steht doch was von Zahlungsrückstand samt Betrag.

Und wenn eine Kündigung beim Mieter eingeht, ist es keinesfalls nach dem Willen des Gesetzgebers, dass der Mieter entscheidet, ob er die Kündigung ernst nimmt oder nicht. Was soll der Rat?

Fakt ist wohl, dass es einen Zahlungsrückstand gibt. Anzunehmen ist, dass dieser für eine fristlose Kündigung ausreicht. Bevor man nun zu einem Rechtsanwalt rennt, sollte erst einmal aufgeklärt werden, wie es zu dem Rückstand gekommen ist. Wenn das klar ist, soll der oder die Stelle, die verantwortlich ist, die Rückstände ausgleichen und gleichzeitig sucht man das Gespräch mit dem Vermieter oder schreibt diesem, dass man alles tun wird, um den Rückstand kurzfristig auszugleichen. Passiert das dann auch, ist die Kündigung sowieso hinfällig. Besteht der Vermieter weiterhin darauf, dass am 20.11. die Wohnung geräumt zu sein hat und er ansonsten eine Räumungsklage einreichen wird, kann man immer noch zu einem Rechtsanwalt gehen.

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Kommentar von tabstabs
12.11.2015, 13:45

Bwhoch2 wieviele Eigentumswohnungen und oder Häuser besitzen sie?

Es Ist eventuell ersichtlich das es wegen Zahlungsrückständen geschieht. Aber auch das diese der kündigungsgrund sind muss noch einmal explizit erwähnt sein. Darüber bin ich schon gestolpert beim kündigen einer Wohnung.

Ein Hauswirt ist kein Hauswart.
Ich denke dort haben sie sich nur verlesen.

Ich habe in der Regel im Jahr mit mehreren Kündigungen zu tun. Sowohl von meiner Seite als auch von Seite der Mieter. Und kann nur jedem den Rat geben vor jedem Schritt in den man sich gegen eine Kündigung wehren möchte einen RA einzuschalten. Vor allem wenn es wie sie sagen eine rechtskräftige Kündigung sei gegen die Einspruch erhoben werden müsste. Den dies sollte innerhalb einer bestimmten Frist stattfinden.

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