Frage von Thunderstrike, 66

Fristlose Kündigung weil angeblich AU nicht vorhanden?

Hallo ihr da draußen,

Also die Situation ist folgende: Ich bin nun seit dem 28.5 Arbeitsunfähig. Heute flatterte mir die fristlose Kündigung ins Haus weil angeblich die AU vom 12.6-19.6 fehlt. Diese habe ich aber persönlich in den Briefkasten des AG geworfen und zwar am 11.6! Normalerweise wird die Post vom Briefträger in die Filiale gegeben deswegen glaube ich das mein AG nicht regelmäßig in seinen Briefkasten schaut. Wie geht's für mich jetzt weiter? Ich werde morgen auf jeden Fall zur Agentur für Arbeit gehen. Ach und ab dem 1.8 habe ich so wieso einen Neuen Job also ich wäre dadurch 4 Wochen Arbeitslos.

Danke für jede hilfreiche Antwort

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Maximilian112, 25

Der beschriebene Kündigungsgrund ist keiner, erst recht kein Grund für eine Fristlose.

Die Fristlose wird auch eine Sperre beim ALG auslösen.

Du wirst den Klageweg nehmen müssen, außer der AG zieht die Kü schriftlich zurück. Halte ich eher für unwahrscheinlich.

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in der Kündigung steht fristlos zum 30.6.

zum 30.06.ist doch aber nicht fristlos??!!

Kommentar von Thunderstrike ,

Ja ich weiß aber was soll ich sagen? So steht es da...hängt es evtl. Damit zusammen das ich Bus einschließlich des 29.6 eine AU eingereicht habe?

Antwort
von herakles3000, 32

1 Schalte die Gewerkschaft oder einen Anwalt ein.

2 Teile bei dem Sachbearbeiter im arbeitsamt mit das du Perönlich die Au im Briefkasten deines Arbeitgebers geworfen hast und die angeblich dan verschwunden ist  und du deswegen dan Gekündiegt wurdest .

Wahrscheinlich wurdes du gekündiegt weil du Krank warst und so will man einen Prozesse umgehen.

3 Wichtieg ist aber das du niemals die Post bzw Anträge  am Briefkasten des Arbeitsamtes/jobcenter Reinschnmeist die Verschwinden immer dan wen sie Wichtieg sind,

4 Mache deutlich das kein Fehlverhalten deiner Seits vorlag den sonst wird das amt dir 3 monate Sperrzeit verpassen dank deines Exarbeitgebers.

5 Eine Fristlose Kündiegung gilt sofort aber wen du erst zum 30.6 Gekündiegt bist must du bisdahin noch da Arbeiten. Außer dein Au dauert bis zum 30.6.Also vorsichtieg sein.

Kommentar von Thunderstrike ,

Also meine Au geht bis zum 29.6 und wird dann zu 100% verlängert da ich an dem Tag die Weisheitszähne raus bekomme. 

Antwort
von armabergesund, 32

Der Weg zum Arbeitsamt ist richtig, gegen die Kündigung würde ich Widerspruch einlegen, allein schon deshalb, weil die Arbeitsagentur bei fristlosen Kündigungen eine Sperre verhängen kann.

Sprich mit dem Sachbearbeiter über die Situation und lege gegen den Bescheid ggf. auch Widerspruch ein.

Sprich mit Deinem Arbeitgeber, um herauszufinden, was schief gelaufen ist.

Bei Stillstand hilft nur ein Fachanwalt.

Kommentar von Thunderstrike ,

Also in der Kündigung steht fristlos zum 30.6 oder zum nächst möglichem Zeitpunkt.  Das verwirrt mich sehr

Kommentar von armabergesund ,

ja das ist verwirrend, da hast du ja jetzt ne Menge aufzuklären.

Kommentar von Thunderstrike ,

Also damit morgen zum Amt und dieses SchriftStück vorlegen? 

Kommentar von armabergesund ,

yes

Kommentar von Thunderstrike ,

Hey ich noch mal! 

Ich war heute beim Amt und habe denen besagtes Schriftstück vorgelegt. Die sagten mir das eine fristlose Kündigung sofort wirksam ist. Und dadurch das ich noch in meiner AU bin sie noch nicht zuständig sind sondern die Krankenkasse. Ich bin also sofort zur Krankenkasse gefahren. Habe denen meine Situation geschildert und diese sagen das er mich ja erst zum 30.6 gekündigt hat. Sie also nicht zuständig sind! Also das ist alles sehr verwirrend. Kann ich mir da irgendwo Hilfe holen? Ich habe keine RechtsschutzVersicherung und weiß nicht wie teuer so ein Anwalt ist. Bin ja anscheinend jetzt arbeitslos. Ich weiß nicht weiter

Kommentar von armabergesund ,

bis zum 30.6. bekommst du noch Dein Geld, wenn Du bereits länger krank bist, von der Krankenkasse. Danach ist das Arbeitsamt für die Zahlung von Arbeitslosengeld zuständig, ggf. das Sozialamt, wird Dir aber dann mitgeteilt.

Du kannst als Geringverdiener beim Amtsgericht einen Beratungsgutschein beantragen, damit ein Fachanwalt Dir helfen kann.

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