Frage von TanteEmma123 11.12.2010

Fristen bei Mieterhöhung?

  • Hilfreichste Antwort von albatros 12.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Tante Emma, wenn du zuviel Geld hast, was aus deinen Äußerungen zu schließen ist, dann frage hier nicht nach Recht und Gesetz. Es ist ebend nicht o.k. was der Vermieter macht. Zunächst ist zu prüfen, ob du überhaupt BK bezahlen musst. Wenn es darüber keine Vereinbarung gibt, brauchst du nichts bezahlen. Wenn Vorauszahlungen vereinbart sind, muss abgerechnet werden, das für 12 Monate und binnen 12 Monaten nach Ende der Abrechnungsperiode. Ist eine Pauschale vereinbart, gibt es keine Abrechnung. Sie darf auch nur dann erhöht werden, wenn diese Möglichkeit im MV vereinbart wurde. Solltest du eine Inclusivmiete vereinbart haben, gilt mit dieser alles abgegolten, also auch die Betriebskosten. Auch hier kann nur erhöht werden, wenn das so vereinbart wurde. Bei Vorauszahlungen können beide Seiten diese ab übernächstem Monat nach erfolgter Abrechnung anpassen. Rechnet der Vermieter überhaupt nicht ab (bei Vorauszahlungen) kannst du bis zur Abrechnung die Vorauszahlungen zurückbehalten. Hier wäre das ab Februar nach Ankündigung und vorheriger Abmahnung machbar.

  • Antwort von Volker13 11.12.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nein das ist nicht zulässig. Die erhöhte Vorauszahlung schuldet der Mieter mit Beginn des auf die Erklärung folgenden übernächsten Monats. Der erste Februar wäre also Stichtag.

  • Antwort von Malkia 11.12.2010

    Eine "Nebenkostenerhöhung" kann er erst machen, wenn die letzte aktuelle Abrechnung vorliegt.

    Betriebs/Nebenkosten:

    Die Höhe der Vorauszahlungen muss angemessen sein. Sie muss sich nach den tatsächlich zu erwartenden Betriebskosten richten. Die Vorauszahlungen sollen keinen kostengünstigen Kredit für den Vermieter darstellen. Ergibt sich also bei der Nebenkostenabrechnung (oder Heizkosten) eine hohe Rückzahlung, sind die monatlichen Vorauszahlungen zu hoch und müssen angemessen gesenkt werden. Nach Vorlage der Abrechnung kann der Mieter den Vorauszahlungsbetrag auf eine angemessene Höhe herabsetzen. Der Vermieter darf ebenfalls den Vorauszahlungsbetrag anpassen. Einen zu niedrigen Betrag kann er erhöhen. Dieses Recht steht ihm aber nur zu, nachdem er über die Betriebskosten abgerechnet hat. Bevor die Anpassung des Vorauszahlungsbetrags vorgenommen werden darf, müssen Vermieter oder Mieter dies in „Textform“ mitteilen.

  • Antwort von angy2001 11.12.2010

    Er verlangt ja keine höhere Miete (im Sinne der Kaltmiete) sondern er kündigt eine Nebenkostenerhöhung an, das ist zum übernächsten Monat erst möglich.

  • Antwort von Anna20277 11.12.2010

    Das ist doch okay, dann hast Du im nächsten Jahr nicht eine so hohe Nebenkosten-Nachzahlung.

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