Mein Freund hat die dumme Angewohnheit, sein Ladegerät wenn er das Handy aufgeladen hat, noch stundenlang in der Steckdose zu lassen. Ich rege mich immer wahnsinnig darüber auf, doch er meint nur, ohne Handy würde das keinen Strom verbrauchen. Stimmt das?
lediglich Kriechstrom. Die Verlustleistung und somit der verbrauchte Strom dürfte nichtmal messbar sein.
Kein Kriechstrom, es wird richtiger Strom gebraucht.
Strom der nicht für einen Verbraucher bestimmt ist, fällt bei mir unter Kriechstrom. Kein Handy, kein Verbraucher.
Schau mal meine untenstehende Antwort an.
Kriechströme treten auf, wenn eine Isolierung nicht mehr 100%ig ist!

ja, wenn kein Stromabnehmer vorhanden ist - außer es hat eine LED, die unnötigerweise brennt

Ich glaube bis auf so Teile wie Verlängerungen oder Mehrfachsteckdosen verbraucht alles irgendwie Strom.
Ja, es benötigt Strom und verbraucht Leistung, wenn auch minimal, weniger als im Ladebetrieb. Warum soll dann der Ladestecker in der Steckdose bleiben, die Bauteile brauchen ja auch nicht unnötig am Netz hängen, wenn der Stecker vom Handy gezogen wird, dann kann auch der Stecker aus der Dose gezogen werden1

Keine Ahnung, aber 'rausziehen kann SOO schwierig doch nicht sein, oder???
einen wahnsinnig minimalen stromverbrauch hat es schon, aber eigentlich nicht der rede wert.

Interessant:-) Also mein Mann lässt auch das Ladekabel ewig hängen-das gewöhne ich ihm jetzt erstmal ab-schaden kanns ja nix;-) War ne gute Frage!!

Hatte gerade letzthin einen Elektriker bei mir in der Wohnung, genau diese Frage habe ich ihm auch gestellt, und der sagt auch, dass es so minimal ist, das es nicht messbar sei. Also die Antwort von einem Provi.
Nun habe ich mal zwei Ladegeräte nachgemessen.
Das erste zog im Leerlauf 0,00002A, sind 0,0046 Watt, im Ladebetrieb 0.03A, sind 6,9 Watt.
Das zweite zog im Leerlauf 0.00115A, sind 0,26 Watt, im Ladebetrieb zwischen 0,012A + 0,010A, sind zw. 2,76 + 2,3 Watt.
Das ist die Leistungsentnahme pro Stunde gesehen, nun kann sich jeder weiter ausrechnen, was pro Jahr an Geld flöten geht, wenn er die Stunden mal dem Kilowattpreis rechnet. Ein Jahr hat so 8760 Std.
Z.B. 8760 Std x 0,26 Watt = 2,278 Kilowatt x Preis!
also bei billigen Netzgeräten sind Trafos verbaut, diese haben bedingt durch den Eisenkern ummagnetisierungsverluste, pauschal kann man sagen je billiger der Trafo desto Höher die Verluste, da der Kern weniger hochwertig gestaltet ist. Es fließt zwar sekundärseitig kein Strom, aber die Erwähnten Eisenverluste, und eventuelle Ströme von Elektronischen Bauteilen sind immer da. Genau so wie das Magnetische Wechselfeld das von der Wicklung ausgeht... also im Zweifel einfach den Stecker ziehen, denn auch Kleinvieh macht Mist! Gruß.
Also stimmt es ?
ja