Frage von Binoy, 35

friseur dienstleistung und ein hupt problem?

hi bin friseurmeister . und habe mich selbständig gemacht . ich habe mich deswegen selbständig gemcht , weil ich keine lust mehr hatte immer mich behaupten zu müssen gegen über andere kolleginnen. wir haben alle die gleiche bassis gelernt und trotzdem wird von kunden eine blondine als top friseurin. wahr genommen. ich wollte in mein eigenen betrieb diese ändern. schliesslich geht mann doch auch nicht zum arzt oder restaurant und sagt ich möchte vpn dem einen kellner bedient werden. nicht von inhaber oder arzt? in vielen salon ist das ein grosses problem. die kundschaft fixiert sich zu sehr auf eine wen die friseurin weg geht oder krank ist , dan verliert mann diese kundin. weil sie ein andere salon auf sucht. oder. die friseurin geht weg und nimmt die kunden mit weg. als mitarbeiterin. kann es mir egal sein aher nun habe ich ein kleine geachäft und. möchte diese problem ändern

den ich bin inhaberin und meisterin wen der kunde. nicht von mir auch mal die haare machen lässt dan möchte ich diese kundschaft nicht in mein betrieb haben. was ist das den? das ist so wie mich anspücken und trotzdem das mit nehmen was sie will? ich habe eine kundin erklärt die zu 3 mal bei meiner kollegin war. und wollte neuen termin machen da mein mitarbeiertin urlaub geht wollte sie da dan nicht kommen. sagte dan nichts gegen sie bla bla ..: ich habe habe meine kollegin ja schon erklärt wie ich es aufbauen möchte. ich habe der kundin erklärt gute frau. wen alle kunden so machen würde kann diese lasen natürlich nicht mitarbeiter sich leisten. den ich muss meine mitarbeiterin das gehalt bezahlen . auch im urlaub etc . ich möchte kunden hier haben die flexibel sind . den alle mitarbeiter haben eine solide ausbildung etc. ich sagte ihr auch gerne kann sie zu meine kollegin gehen. aber wen sie mal krank ist oder urllaub ist dan solllte sie bei mir ausweich möglichkeit haben .

sie war zwar angespannt aber dan hat sie doch ein termin gemacht.

ich bin mir auch klar. das mann als kunde nicht jeden an sein haare lassen möchte

fakt ist aber , es ist mein laden , ich bin meister, wen mann mir nicht vertraut und nicht mir die chance auch einräumt dan dan möchte ich diese kundschaft nicht in mein betrieb habem . ich will mein salon so aufbauen das ich nicht von mitarbeitern abhängig werden möchte . zu mindest nicht von einzelnen motarbeiter ! bitte. eine antwort von geschäfts leuten . marketing usw wäre dankbar?

Antwort
von PoisonArrow, 19

Da bist Du leider auf dem falschen Dampfer.

Die persönliche Bindung der Mitarbeiter zur Kundschaft ist oftmals wertvoller, als die rein technisch einandfreie Leistung eines Betriebes.
Ganz egal ob Friseur, Restaurant, Handwerksbetrieb, Taxiunternehmen, Kneipe,....

Wenn der Kunde sich bei einer Frisörin wohl fühlt und gerne von dieser bedient wird, dann ist das Kundenbindung. Eine gute Frisörin, die in einem Betrieb (wie Deinem) angestellt ist, hat von "ihren" Kunden ein paar Dutzend.

Darauf zu bestehen, dass es DEIN Laden ist, und die Kunden sollen gefälligst zu DIR kommen, oder sich lieber einen anderen Frisör suchen, ist mit Sicherheit der Anfang vom Ende.

So, wie es auch Kunden gibt, die sich am liebsten von Dir bedienen lassen, haben auch Deine Angestellten ihre Fans. Das musst Du akzeptieren und solltest sogar froh sein, dass es so ist. Schließlich klingelt am Ende des Tages DEINE Kasse.

Anders herum:
Wenn Du technisch gute Arbeit machst ("Meisterin") aber keine persönliche Bindung zu Deinen Kunden aufbauen kannst, dann solltest DU vielleicht mal DEINE Einstellung und Möglichkeiten überdenken!

Der Friseur, bei dem ich Kunde bin, kennt diese Allüren nicht.
Die Chefin fährt Harley und kann über diese albernen Hühner mit übertriebenem Geltungsbedürfnis nur schmunzeln. Sie hat ihre Fans, die gerne von ihr bedient werden. Nein, nicht nur Biker.

Für Omas und Tantchen hat sie eine ältere Mitarbeiterin, die mit denen rumtüdelt und ihnen eine neue Dauerwelle verpasst.

Auch die anderen Mädels, die dort arbeiten haben ihre eigene Stammkundschaft, alles läuft bestens.

Würde sich die Chefin hinstellen und sagen: "Wer nicht von mir bedient werden will, kann nach Hause gehen" - dann könnte sie nach 4 Wochen den Schlüssel umdrehen, der Laden wäre erledigt.

Deswegen: bewahre Dir Deine guten Mitarbeiterinnen, halte sie bei Laune und sorge dafür, dass Ihr ein TEAM werdet.

Du bist der Chef, aber nur als TEAM seid Ihr stark.

Egozentrische Einzelkämpfer in Deiner Branche sind entweder super-gefragte Top-Leute in der Film-/Modebranche, oder sie gehen unter.

Grüße, ----->

Antwort
von Dirk-D. Hansmann, 9

Komplexe Sachverhalte einfach zu erklären ist schwer. Dann noch richtig verstanden werden ist noch schwerer. Verstanden werden, wenn man einer anderen Person ihre Sicht auf sich selber verdeutlichen will fast unmöglich.

Du wirst auch x Punkte finden, wo Du sagst, dass das was ich schreibe nicht stimmt. Du findest auch mit Sicherheit Dinge an Dir, die dem widersprechen.

Das ist aber nicht wesentlich. Weil es geht nicht um Deine Sicht und Deine Meinung. Es geht darum wie man Dich erlebt. Und darum werde ich jetzt einfach ganz offen und deutlich Dich mal schildern.

Was Du machen willst, dass ist die Veränderung der Welt. Es ist Dein Problem, dass Du als die große Meisterin betrachtet werden willst. Du hast auch eine gestörte Beziehung zu körperlicher Nähe. Und das alles verbindest Du mit einem übertriebenen Geltungsbedürfnis.

Was Du da machst ist Gift. Wenn wir fremden Menschen die Hand geben, dann sind wir zwar höflich, halten sie aber durch die Arme auf Abstand. Es ist durchaus unangenehm zu dicht an einem Menschen zu sein.

Darauf basiert unser mitteleuropäisches Sozialgefüge. Wer dieses aufbrechen will hat ganz schlechte Karten.

Weil wir uns nicht persönlich kennen kann ich auch nicht beurteilen, ob ich Dich in dieser persönlichen Nähe zu mir haben wollte. Allerdings kann ich Dir sagen, dass ich sogar wiederholt bei einer Frisören war, die selbst diese übliche Nähe noch unterschritten hat.

Ob das wirklich nötig war? Ich glaube nicht, da andere es anders können. Nun haben wir aber in uns (jeder für sich) ganz persönliche Einstellungen. Welche Berührung in Ordnung ist und welche nicht.

Die Nähe oder der Abstand und die Berührung kann bei gegenseitiger Sympathie kleiner ausfallen. Das muss man akzeptieren.

Soweit zur Soziologie. Also zum menschlichen Umgang und wie die aus Strukturen von Abstand wirkt.

Kommen wir zum Handwerklichen. Meine Mutter lässt sich seid Jahrzehnten Dauerwellen legen. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass für ihre Frisur das Aufwickeln so gemacht werden muss, dass es an der Kopfhaut fast schon unangenehm sein muss.

Ist das nicht so fest gearbeitet, dann hält die Dauerwelle nicht lange genug. Aus ihrer Sicht. Für andere Frisuren mag es besser sein, wenn die Haare nicht so gequält werden.

Aber jetzt die Entscheidungsfrage: Wenn zwei Personen diese Arbeit machen können und eine dieses eben fester liefert als die andere, warum soll die Kundin nicht entscheiden wer an ihrem Kopf rum macht?

Ich trage - von einer Pause abgesehen - meine Haare hoch. Also früher eine richtige Tolle heute nur noch Bürstenschnitt. Aus alter Erfahrung kann ich sagen, dass bei unterschiedlichen Dienstleistern die Standfestigkeit unterschiedlich war.

Warum soll ich nicht zu der gehen können, die das für meine Bedürfnisse besser macht? Schließlich ist es keine Glaubensfrage. Wobei gerade Personen aus dem Handwerk immer wieder meinten, dass das gar nicht so sein könne.

Trotzdem haben die Unrecht. Ebenso wie ich genau wusste in welcher Reihenfolge ich mit der Handhaltung vorgehen musste um oben kein Vogelnest hinter der Tolle zu bekommen. Unkonzentriert gewesen und ich hatte das.

Du hast das Beispiel mit Restaurant gebracht. Zwei Köche sollen das selbe Rezept nutzen, trotzdem wird es unterschiedlichen Geschmack entwickeln. Wenn die beiden herausragend mit den Zutaten umgehen können oder mindestens die eine Person. Vorausgesetzt die zweite Person ist fachlich eine Niete.

Wenn ich zwei Geschmacksrichtungen, aber auch zwei optische Eindrücke vom Essen zur Wahl habe: Warum soll ich dann zum Essen gehen, wenn ausgerechnet die Person kocht, die da die nicht so ansprechende Variante kocht?

Bei der Bedienung ist das ähnlich. Weil ich eben aus einer Familie mit viel Gastronomie-Hintergrund komme, da fällt mir eben auf, ob das Essen von rechts oder links serviert wird. Und mindestens beim ersten Bier erwarte ich, dass das Emblem auf dem Glas zum Kunden zeigt.

Das ist dort ein Qualitätsbeweis. Wer eine gute Ausbildung hat, der arbeitet so. Und ich möchte so bedient werden. Übrigens gibt es diese Qualität sogar in Imbissbuden! Dort merkt man aber noch etwas ganz anderes: Es ist die Wertschätzung für den Gast.

Auch wenn die Pommes in zwei Buden gleich schmecken und sie den gleichen Eimer Mayonnaise kaufen, ich gehe dahin wo die Feinheiten auch noch wichtig sind.

Der andere hat sicher auch seine Gäste. Denen dieses nämlich egal ist. Also bei gleicher Freundlichkeit und Qualität. Wieso soll ich als Kunde meine Pommes abwechselnd kaufen müssen?

Die 'Flexibilität' die Du von Kunden verlangst ist gar nicht im Preis inbegriffen. Wenn Du einen Billig-Salon führen würdest, dann erwarte ich von dem Kunden, dass er seine Haare machen lässt wenn er dran ist. Und wenn das eben nicht die Lieblingsfrisörin ist, dann eben nicht.

Ein Frisörbesuch ist für viele ein ganz besonderer Moment. Den wollen die genießen. Dafür benötigt man häufig ein ganz bestimmtes Umfeld. Dazu gehört das Unterhaltungsritual mit der Frisörin genau so, wie die Diskussion um den neuen Schnitt bei einer prominenten Person.

Dafür bezahlt man. Nicht nur für das Schneiden der Haare. Ebenso für die Einrichtung. Ich gehe nicht in ultra moderne Hochglanz Stätten. Ist nicht meine Mentalität. Ob Gaststätte oder sonst wo. Weil dort die selben Getränke angeboten werden, soll ich mich rein setzen wo ich mich nicht so wohl fühle?

Das gesamte Angebot - also wie ein Unternehmen sich präsentiert - bezahlen die Kunden mit. Sie entscheiden welches Angebot gefällt. Es ist egal ob ich den einen Saft oder den anderen kaufe. Überall kann jemand aus der Herstellung beleidigt sein, weil man ja das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Wie kann der Kunde dann sich für den anderen Saft entscheiden? Ganz einfach, als Anbieter macht man ein Angebot. Und wenn Kunde sagt, ja, nehme ich, dann schließen die zwei ihren Vertrag. Warum geht niemanden was an.

Natürlich kann man in einen Frisör-Salon kommen und es gibt dort bestimmte Arbeitsaufteilungen. Also nicht nach Kunden, sondern nach fachlichen Anforderungen. Männerschnitt, Dauerwelle, Wasserwelle, Haare waschen und was da noch so alles sinnvoll sein kann.

Wenn ich als Kunde die Aufteilung gut finde, dann bin ich dort richtig. Steht aber der Umgang mit der Person für Kunden im Vordergrund dann ist das so. Die Kunden, die das Angebot nicht gut finden, die kommen nicht wieder.

Und jetzt sei ehrlich: Wenn Du einkaufen gehst, dann hast Du auch Dein Budget und gehst dort hin, wo Du Dich wohler fühlst. Dieses Recht hat der Kunde.

Daher ist Dein Herangehen auch nicht richtig. Du führst einen Salon scheinbar traditionell. Denn bewegen sich die Kunden auch auf diesen Schienen.

Natürlich kannst Du das anders machen. Wirst aber dann nach einiger Zeit feststellen müssen, ob die traditionelle oder die arbeitsteilige Variante bei Kunden besser angekommen ist. Nur kann man diesen Wandel nicht hin und her machen. Entweder Konsequent so oder so. Es gibt da keine sinnvollen Zwischenlösungen.

Du entscheidest über das Angebot. Kunden nehmen an oder machen eben ein Gegenangebot. Dann ist es überhaupt nicht angebracht die Anforderungen an den Kunden zu nennen - Mieses Marketing. Besser sich mit den betrieblichen Abläufen zu entschuldigen.

Und von wegen Abhängigkeit vom Personal: Geht eine Kollegin nimmt die eben Kunden mit. Kann man bei Euch in der Branche nicht tatsächlich verhindern.

Doch es gibt ja auch den Ausgleich. Die Kundschaft die durch ein neues Belegschaftsmitglied angezogen werden.

Egal ob Du also traditionell führen willst oder nach Grundsätzen der Arbeitsorganisation, man findet seine Kunden. Die Frage die man aber klären kann: Was ist über den Zeitraum von mehreren Jahren wirtschaftlicher.

Kommentar von Binoy ,

du bist unternehmer , und ich habe mir von so einen ein antwort gewünscht. du hast in vielen dingen recht, aber mein geschäfts model als gift zu bezeichnen finde ich falsch. ich habe mein model ausgewählt aus eigener berufs erfahrung.

in Deutschlad  stelle ich in mein berufsalltag in verschiedenen salons fest. das hier ein handwerker  wie friseur  aus ein anderen herkunft.  zb farbiger. also wirklich ausländisch.  haben nicht die gleiche anerknnung wie eine blonde deutsche friseurin . wie kann so erwas angehen.  viele der immigranten machen eine ausbildung. in deztschland.  sie lernen in

deutsch  . sie sprechen die sorache      wie kann der handwek so verkauf werden 

   es geht nicht um das hand werk hauptsächlich geht es hier

um das drumherum . 

und das möchte ich in mein salon möglichst versuchen unzuändern.

es kann auch nicht angehen eine friseurin die brutte ca 1200 euro verdient .

3 tage die woche arbeitet    

eine damenhaarscjnutt zb 20 euro kostet .  sich die zeit nimmt

weil die kundin sich gut mit ihr unterhalten kann. , die zeit überspannt. wegen kunden bindung ? 

wie soll das funktionieren ? dan müsste ich meine preise erhöchen 

und das geht nicjht damit vergraul ich mir mein kunden.

ich weiss , das muss ich mit personal regeln.

ich habe kein problem wen die

kunden zu kollegen gehen wollen

aber die arbeitzeitrahmen muss sich ändern.  oder ich muss die preise erhöchen 

ich hoffe

manm kann mein gedanken verstehen und mir ein tipp geben

wie ich es umstzen soll. 

Kommentar von Dirk-D. Hansmann ,

Super, jetzt sind wir beim Thema Ausländerfeindlichkeit. Toll. Also wenn ich oder die Kunden die in Deinen Laden kommen ausländerfeindlich wären, dann fresse ich einen Besen.

Nein, absoluter Unfug. Es ist doch keine Frage von Staatsangehörigkeit oder sonst was. Es ist auch keine Frage ob die blond ist. Kann mich gar nicht erinnern wann überhaupt mal eine Frisörin so eine Haarfarbe hatte.

Wenn ich zum Frisör gegangen bin, heute habe ich Freude dran sie mir selber zu schneiden, mein Opa war Frisör, etwas familiäre Verbundenheit... Aber als ich meine Haare noch habe schneiden lassen, dann gab es zwei Entscheidungen wo ich hin gehe.

Erstens wo liegt meine Frisur nach dem Aufstehen so, wie ich das erwarte. Das hängt nicht unbedingt vom Laden ab, da kann der eine Kollege super sein und die Kollegin total daneben. Trotz gleicher Ausbildung.

Manchmal auch bei unterschiedlicher Ausbildung. Das interessiert mich als Kunden gar nicht. So und dann kommt die zweite Frage: Will ich mich unterhalten oder nicht.

Als ich von einer Frisören total begeistert war, lustiger Weise ging ich auch mit ihrer Cousine in die gleiche Berufsschulklasse. Das war einfach klasse sich mit der zu unterhalten. Als der Chef mir anbot er würde mir die Haare schneiden wollen, da habe ich nur Mitleid für den Mann gehabt.

Vermutlich hatte die den Salon gewechselt, sonst hätte er ja gesagt wann sie wieder da sei. Da bin ich nie wieder hin gegangen. Warum auch? Meine Kriterien für das Ausgeben von Geld bestimme ich.

So jetzt kommt tatsächlich ein Problem, dass mit Immigration zu tun hat. Aber nicht nur von Dir oder anderen in Deutschland. Dieses Problem haben Immigranten überall auf der Welt, wenn sie nämlich das Verhalten anderer auf sich beziehen.

Dabei ganz klare Ansage: Wenn ich entscheide was ich haben will, dann lasse ich mir vom Chef nicht sagen, er erfülle meine Ansprüche ebenso gut. Weil er das nicht kann.

Dieses sage ich aber nicht nur ihm. Wäre er Türke gewesen oder aus der Sahara: Nein, ich wollte mir von der Kollegin die Haare schneiden lassen.

Übrigens Herkunft ist dabei tatsächlich egal. Weil ja auch in Eurer Branche viele mit Immigrationshintergrund arbeiten. Da waren fachliche Pfeifen dabei, die ich an meinen Kopf gelassen habe. Aber im gleichen Anteil Pfeifen wie die, deren Eltern hier schon Ureingeborene waren.

Das Problem ist, wenn man die persönliche Entscheidung der Kunden als ausländerfeindlich sieht.

Das Problem ist, wenn man daraus meint, dass man seine Kunden umerziehen will. Ich habe keinen Bock mich von jedem Radio- und Fernsehtechniker, Computerspezialisten, Fleischer, Ökobauern und wem noch erziehen zu lassen.

Entweder ich passe oder ich passe nicht in die Zielgruppe. Dazu gehört auch Sympathie. Wenn ich nicht passe, dann brauche ich aus Höflichkeit keinen Auftrag zu erteilen.

Anders: Ich habe eine verdammt offene Art in der Beratung. Ich sage was ich bei einer Beratung unbedingt gerettet haben will, was mehr oder weniger geändert werden sollte und was umgestellt werden muss. Wenn der Auftrag lautet: Ich will mehr verdienen.

Wenn Du zu mir kommst und sagst: Ich habe die falschen Kunden. Mein Anspruch ist, dass egal wer im Team ist, alle Kunden sich von jedem Team-Mitglied bedienen lassen.

Gut, da würde ich tatsächlich fragen ob dies eine gute Idee ist, weil das tatsächlich zu weniger Umsatz führen kann. Das hat nichts mit Deiner Herkunft zu tun. Das würde ich bei allen anderen auch sagen.

Würde mir das bei Dir genauer angucken. Also wie ist was organisiert, wie läuft Werbung usw. Danach würde ich Dir einen entsprechenden Plan aufstellen, wie Arbeitsweisen, Empfang, Werbung, Aufbau im Laden geändert werden müssten um genau das zu erreichen.

Auch wie man dieses sogar als Qualitätsmerkmal noch richtig raus stellen kann.

Es ist sogar denkbar, dass ich Dir damit einen richtigen Kundenschub generieren könnte. Damit auch einen Gewinnschub.

Aber überall in der Welt kommt es zu einer Abwehrhaltung. Wenn ein Immigrant sagt, dieses oder jenes gefällt mir nicht und ich errichte ein Fanal um Euch zu zeigen wie man es besser macht.

Man kann es durch die genannten Maßnahmen tun. Die funktionieren in Deutschland, ich würde mich nicht trauen dieses im Ausland so anzubieten. Weil ich die kulturellen Eigenheiten nicht einschätzen könnte.

Das zu Deiner ursprünglichen Frage. Und zur Einleitung Deines Kommentars. Jetzt zur neuen Frage, die Kollegin erzählt zu lange, braucht zu lange.

Da stehen einige Stellschrauben zur Verfügung.

1. Wo die Mitarbeiterin im Branchenschnitt mit ihrem Einkommen liegt. 1.200 Euro für eine 3-Tage-Kraft liegt vermutlich bei den richtig gut Verdienenden. Bundesweit liegen Angestellte zwischen 1.000 und 2.000 Euro.

Wer ein Spitzengehalt bekommt muss dieses auch begründen oder zeigen. Da kann man auch Anforderungen stellen.

Dann sollten die MitarbeiterInnen ihren Umsatz natürlich kennen, um zu wissen wo sie da stehen.

Fortsetzung folgt als Kommentar:

Kommentar von Dirk-D. Hansmann ,

Fortsetzung:

2. Grobe Informationen, was eine Kraft bringen muss. Also Brutto-Lohn, Lohn-Nebenkosten (Versicherung), Urlaub, Kosten
des Arbeitsplatzes und noch ein paar Dinge.

3. Es gibt eine Verteilung der Kunden nach Aufgabengebiet. Also eine wäscht die Haare, anderes Gebiet Farbberatung und Strähnen, Tönung und Färbung. Dauerwelle wieder eine Kollegin,
Schnitt usw.

Verstärkt durch eine Ergebnis und Zufriedenheitskontrolle. Dabei noch immer eine kleine Nacharbeit finden.

4. Ist natürlich auch die MitarbeiterInnen-Führung gefragt. Wer zu lange braucht, der sollte daran wenn die Kundin weg ist auch erinnert werden.

Klar muss man auch mal wenn wenig zu tun ist die Kunden einfach länger im Salon halten.

5. Baut man ein stimmiges Gesamtkonzept. Ein reines Picken von Dingen die man gut findet oder das auf eigene Faust bewerkstelligen bringt nichts, kann sogar ganz stark den Salon
beschädigen! Dazu gehört auch ein Interview mit Belegschaftsmitgliedern, vielleicht sogar eine Kundenbefragung.

6. Ist dieses natürlich werbemäßig nach außen zu tragen.

7. Pauschalpreis für alles oder Kunden zahlen 'je Handgriff'. Da ist die Sache mit der Akzeptanz auch testbar und vorher auch ein Rechenbeispiel. Es kann nämlich sehr wohl rentabel sein, wenn auf einmal mehr Köpfe gewaschen werden müssen, die aber nur wenige Euro bringen. Man rechnet dieses über eine Fixkostendeckungsbeitragsrechnung. Kennst Du bestimmt
noch aus der Meisterschule.

An dieser Stelle mal ein Ende mit Möglichkeiten. Simple Preiserhöhungen habe ich wie Du siehst raus gelassen, ist ja langweilig. Entlassungen auch.

Das ist das was meine phantasielosen Kollegen leider als erstes
machen und in der Regel solche Schäden verursacht... Aber es kann natürlich im Einzelfall durchaus auch notwendig sein.

Wie gesagt, wenn man diese Ideen richtig umsetzt, kann das sogar für eine Verbesserung bei Umsatz und Gewinn sorgen. Unterstützend könnte man sogar noch variable Lohnbestandteile einbringen.

Ohne die Bereitschaft der Kunden oder wenn es aus der Belegschaft torpediert wird kann dieses alles zu einem Fiasko werden. Wenn man das nicht richtig macht und einbindet...

Daher ist die Beteiligung der Belegschaft unheimlich wichtig. Also nicht einfach Dienst den Laden auf machen und irgend einen der Punkte einfach mal machen. Dann sollte man lieber glauben, dass ein Lotto-Gewinn wahrscheinlicher ist, als so einen positiven Effekt zu erzielen.

Ich würde auch keinem Unternehmer, keiner Unternehmerin raten dieses als Vorlage zum Handeln zu nehmen. Dazu braucht man dann schon jemanden, der solche Dinge wirklich umsetzen
kann. Und das wäre eben ein Unternehmensberater, der solche Dinge eben auch kann.

Bei einem guten Konzept braucht sich niemand zu verstellen oder eine Rolle ausfüllen, die ihm oder ihr nicht liegt. Um aber ein stimmiges Gesamtbild zu erreichen und Kompromisse zu erfüllen
ist es eben auch wieder die Sache eines Beraters.

Zur Vorbereitung gehört dann auch eine gute Aufstellung darüber, wofür die Kunden zur Zeit bezahlen. Oder was eben eine kostenlose Zugabe ist.

Kann der Abverkauf von Pflege- und Styling-Produkten gestärkt werden? Wie macht man dieses? Ohne die zu überfordern, die das nicht können.

Hilfreich kann auch eine Kundenkartei sein. Wo beispielsweise Dinge vermerkt sind, die auf das spezielle Haar oder die Frisur gemünzt sind. Also auch nicht ein Haarwaschmittel für alle, sondern für das Kundenhaar.

Spezielle Wünsche angefangen von Wasser kalt, lau, warm oder heiß. Frisur lieber fransig oder gestuft und und und. Heute kann man sogar noch Bilder dazu nehmen.

Man hat also ganz viele Möglichkeiten einer Entwicklung. So ein Frisörsalon ist eine anspruchsvolle Führungsaufgabe. Wird leider in dieser Branche oft ebenso übersehen, wie in anderen Branchen auch.

Da herrscht oft noch der Glaube vor, dass ein witziger Salon-Name die Kunden bringt. Ändert sich aber die Mode von witzig auf seriös, dann stehe ich da mit meinem Haar-Punzel-Haar-Studio.

Ganz im Gegenteil - Man steht in wirklich ganz vielen Spannungsfeldern. Und die muss man bedienen - Ob es einem
passt oder nicht. Tut man es nicht, dann ist früher oder später das Ende absehbar.

Hoffe Dir wenigstens ein paar Dinge - trotz großer inhaltlicher Deutlichkeit - näher gebracht zu haben.

Habe bitte Verständnis, dass es unmöglich ist, jeden notwendigen Schritt hier zu nennen. Auch die jeweils möglichen Auswirkungen können nicht immer klar gesagt werden. Ferner kommen auch Dinge dazu, die aus eigener Beratungserfahrung oder Führungserfahrung einfach nur klar sind.

Sicher kannst Du solche Beispiele in Deinem Bereich auch finden, wo man immer wieder mit wenn und dann und aber kommen kann.

Antwort
von kim294, 23

Das ganze hat nichts mit dir zu tun und dass man dir nicht vertraut.

Ich bin auch jahrelang bei der gleichen Friseurin gewesen und fand es nun mal praktisch, dass die genau wusste, wie ich meine Haare haben wollte, so dass ich gar nicht groß was erklären musste. Ich habe einfach "wie immer" gesagt und alles war OK.

Man hat sich im Laufe der Jahre auch privat unterhalten. Leider hat sie nun den Laden gewechselt.. und wenn ich wüsste, wo sie nun ist, würde ich vermutlich dorthin wechseln.

Kommentar von Binoy ,

und genau das meine ich

also kunden die so weg gehen  möchte ich nicht behandeln . ich mag flexibele kunden . 

Kommentar von kim294 ,

Und ich mag Friseurgeschäfte, in denen meine Meinung respektiert wird.

Vielleicht gefällt dir dann am Ende auch mein Frisurwunsch nicht  und du bist der Meinung, die Haare so schneiden zu wollen, wie es dir gefällt..nee, danke.

Kommentar von Binoy ,

ganz ehrlich ich habe mein geschäft jetzt mehrer jahre 

und ich werde ganz sicher nicht  kunden aufbauen die sich so auf ein person fixieren, es gibt gebügend kunden die flexibel sind und gerne zu uns kommen

ich werde genau das weiter machen

die kunden die flexibel sind bekommen ein  besomdere bonus bei uns.  ich muss die gehälter zahlen und  auch wen die friseurin krank  ist und urlaub ist. kunden die nicht bissel mit denken sorry , auf solche kunden versichte ich .

ich möchte ein salon aufbauen wo der fachliche kompetenz im vordergrund steht.

viele. frauen suchen ehr ein beste freundin als ihre friseurin 

und genau das ist nicht korrekt/

in mein salon soll blonde. kopftuch ftiseurin. gay. lesbisch 

oder sogar farbige. arbeiten können und  ich möchte kunden habem. die deren arbeit anerkennen und nicht das persönliche  bla bla

bis jetzt schaffe ich es bis zu 80 prozent  diese zu verwirklichen 

und ich will 100 prozent 

Antwort
von gartenkrot, 18

Wenn du nur so denkst, wäre ich das letzte mal deine Kundin gewesen. Ich habe auch "meine Friseuse"und bei der mach ich meinen Termin, da muss ich nichts mehr sagen, die weiß was ich will. Gewöhne dich daran, dass Menschen Gewohnheits Tiere sind und selber entscheiden wer sie anfassen darf und wer nicht.

Antwort
von Jewiberg, 18

Der Kunde ist König! Punkt! Du kannst dem Kunden nicht deine Meinung oder dein Modell aufzwingen. So wird das nichts. Du bist Dienstleister und mußt die Wünsche der Kunden respektieren sonst hast du bald keine mehr.

Kommentar von Binoy ,

kunde ist könig 

das ist ein altes gesetzt

ich als

dienstleister bin ich der kaiser

und könige bediene ich nicht 

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