Frage von bachforelle49, 80

Frieden in Syrien, wenn Russland seine militärische Präsenz (Mittelmeer) behält?

gäbe es eine Chance auf Einigung auf Waffenstillstand, wenn Rußland seine strategische und militärische Präsenz mit Mittelmeerbezug (Flotte) im Falle des Falls von Assad behalten darf?

Antwort
von SocialistRUSSlA, 42

Naja lässt sich nur spekulieren 

Am Ende wird eine Seite gewinnen müssen,  und das ist besser nicht Der IS oder eine der von den saudis bezahlten Milizen 

Ansonsten müssen sich einfach die usa und Russland zunächst in Sachen is über den eigenen Schatten springen und ihr Kindergarten geblöde da unten lassen,  bevor das nicht passiert braucht man Garnicht weiter denken 

Antwort
von kayo1548, 29

Assad wird kaum so fallen wie du dir das vielleicht vorstellst und auch wenn Assad weg ist, was ist die Alternative? einer dieser diversen Rebellengruppen? die IS?

Egal welches Szenario man sich da ausmalt: mir fällt kein realistisches ein, dass konkret und planbar zu Frieden führt.

Genau genommen dürfte sich, wenn Assad und seine Anhänger von heute auf morgen verschwinden (einfach mal angenommen), kaum etwas ändern; das alles geht dann halt trotzdem weiter nur ohne Assad.

Da sind einfach so viele verschiedene (teilweise kaum klar abtrennbare) Parteien und jede will militärisch seine Ziele erreichen.

Antwort
von JBEZorg, 30

Welcher Fall von Assad? Realistische Szenarien bitte.

Frieden in Syrien hängt von der Unterstützung der Islamisten durch die USA ab.

Kommentar von bachforelle49 ,

auf lange Sicht wird sich wohl der (militärische) Einfluß der USA unter Mitwirkung der von ihnen protegierten Staaten (Saudis.. etc..) dahingehend auswirken, daß Assad nie mehr auf die Füsse kommt.. diese Hilfe kommt auch den Rebellen und oppositionellen Gruppen entscheidend zu Gute, auch wenn die politisch sonst nichts drauf haben.. keine führende Figur (Charisma)

aber daß du schreibst, daß Islamisten dann Frieden produzieren, wenn sie von den USA unterstützt werden, zeigt, daß du die gespaltene Rolle der Islamisten in diesem Konflikt überhaupt nicht verstanden hast (Islamisten = Krieg..)

Kommentar von JBEZorg ,

auf lange Sicht wird sich wohl der (militärische) Einfluß der USA unter Mitwirkung der von ihnen protegierten Staaten (Saudis.. etc..) dahingehend auswirken, daß Assad nie mehr auf die Füsse kommt..

Er ist schon auf den Füssen trotz massiver Versuche eben dieser Kräfte es zu verhindern. Was sagt uns das? Sie haben nicht die Mittel gegen Assad. Warum? Weil ihre Zeit abgelaufen ist. Sie können nicht mehr überall auf der Welt wie sie wollen. Sie stossen auf Widerstand, den sie nicht brechen können. Weder militärisch, noch politisch, noch wirtschaftlich. Militärisch weil sie sich outen müssten als das was sie sind: Kriegstreiber, Räuber, Recht des Stärkeren Politiker. Und über die dritte Hand reicht's nicht. Politisch haben sie viel zu viel von oben herab behandelt, bedrängt und veraärgert. Sie haben zu viel Gegener, die sich gerne gegen sie formieren. Wenn sie es nicht offen können so tun sie es entweder durch Passivität oder unter der Hand. Die USA sind nicht mehr ein Land zu dem andere aufschauen. Sie können das Märchen von den Anführere der "Freien Welt" schlecht verkaufen wenn sie überall Unfreiheit sähen. Wirtschaftlich  weil sie massive Problem mit ihrer Wirtschaft haben. Sie können nicht mehr wie früher eine Lösung für ein Problem einfach kaufen. Sie tun es totzdem aber zu Hause haben sie schon massiven Gegenwind von den Leuten, denen klar ist wohin diese rücksichtslose Politik der Falken führt, die die Schuldenblase weiter aufbläst. Sie sind jetzt bei 19 Trillionen Dollar. Ich denke das muss man nicht kommentieren.

Rebellen und oppositionellen Gruppen

Man nennt sie Islamisten. Sie sind keine Rebellen und keine Opposition. Sie sind ein Khalifat errichten wollende radikale Islamisten.

Islamisten arbeiten mit den USA zusammen und bringen nichts als Krieg und Verwüstung.

Antwort
von Grimwulf78, 14

Boah! Geile Frage!! Endlich mal jemand der lösungsorientiert denkt ...

A ist die Frage ob USrael einen Flottenstützpunkt der Russen im nahen Osten weiter dulden kann unter Berücksichtigung seiner eigenen geostrategischen Vormachtpläne in der Region, nämlich wieauchimmer an all die Ressourcen zu kommen, meist durch post-chaotisch installierte Machthaber die bereitwillig das Zeug an uns verkaufen.

B Geht's ja auch um den Bau der Pipeline, die die Saudis und Katar gerne zu uns durch Syrien ziehen würden. Putin würde das zum Teil das Gasgeschäft versalzen. Da müsste man ihn schon adäquat entschädigen.

Außerdem wird Putin generell "not amused" sein, dass die Nato ein Land nach dem Anderen "pflückt". Klar fragt er sich: Wann bin ich dran? Wir stehen ja schon vor seiner Tür.

Das Prinzip "teile und herrsche" scheint auch den Amerikanern nicht geläufig. Da gilt wohl: "Nimm alles und noch mehr".

Sie fordern halt gerne Loyalität aber Du selbst kannst auch mal schnell über Nacht vom Partner zum Hitler werden, wie bei bin Laden, Gaddaffi, Assad oder Hussein. Das entscheiden bei uns im Westen nicht die Regierungen sondern die Konzerne, die den Regierungen sagen wo sie welche Ressourcen erobern sollen.

Kommentar von bachforelle49 ,

es ist halt so, daß Russland am Mittelmeer (Tartus) präsent sein will, weil in Reichweite vom Schwarzen Meer dieses Seegebiet einfach zum erweiterten östlichen Einflußbereich gehört, ob die USA das nun gerne hören oder nicht.. bezeichnenderweise geraten die Waffen, die sie direkt oder indirekt den Rebellen etc.. zukommen lassen, also den oppositionellen gegenerischen Truppen, (kein Mensch weiß wirklich, was das für eine Chaosgruppe ist..) eben auch in die Hände der IS und anderer Dschihadgruppen..

würden die USA sich da ausnahmsweise mal raushalten, wäre der Krieg längst beendet..

Kommentar von Grimwulf78 ,

Waffen in den Krieg sind wie Öl ins Feuer. Das kann nun wirklich jedes Kind beantworten. Es ist egal wem Du sie gibst. Sie werden zum schießen benutzt. Vorzugsweise auf andere Menschen, oft mit dem Ergebnis des Ablebens des betreffenden Weichziels. So viel zur Sendung mit der Maus.

Wenn das aber jedes Baby zusammenzählen kann und wir davon ausgehen, dass die führenden Strategen der USA mindestens über unsere kognitiven Kapazitäten verfügen, sich dessen also bewusst sind, dann lässt das doch nur einen Schluss zu, nämlich das Frieden kein relevanter Faktor in der ganzen Gleichung ist.

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