Frage von MOtivation1976, 100

Freundin von Stiefsohn verhält sich respektlos. Lösungsmöglichkeiten?

Guten Morgen :-) zur Situation: Vor 1,5 Jahren (damals noch 17) zog die Freundin meines Stiefsohnes bei uns ein, nachdem es bei ihr zu Hause unerträglich für sie wurde, da ihr Stiefvater grob wurde und ihre Mutter auf der Seite des Stiefvaters stand mit den Worten: "Du ziehst ja bald aus, aber ich muss mit ihm leben,..., wer weiß, vielleicht war das auch gar nicht so, wie du erzählst...?"

Seither haben wir sie in allem unterstützt und sie integriert. Zur Fahrschule gefahren, nachts von der Disko abgeholt, sie mit in den Urlaub genommen, Restaurants, zahlen die Leasingrate für deren gemeinsames Auto, da sie sich bezüglich der Jobmöglichkeiten verkalkuliert haben und weniger verdienen als ausgerechnet.... eben alles, was man als Familie zusammen macht.

Geld haben wir dafür nie verlangt, lediglich höflich angefragt, wenn mein Mann und ich mal weg wollten, ob sie oder beide auf unsere gemeinsame Tochter (7Jahre) aufpassen können.

Es war alles sehr harmonisch und entspannt, dachte ich. Mein Mann ist beruflich für mehrere Tag nicht im Hause. Gestern wurde unsere Küche umgebaut und ich war bis abends beschäftigt, das Chaos zu beseitigen.

Als ich gerade den Tisch (seeehr groß) leerräumte um ihn zu reinigen, kamen die beiden in die Küche und wollten kochen (Ich hatte bereits am Nachmittag angeboten, etwas mitzukochen, was abgelehnt wurde). Ich teilte den beiden mit, dass der Zeitpunkt gerade ungünstig sei. Mein Stiefsohn (der den ganzen Tag zu Hause war) meinte, er habe aber hunger und hätte den ganzen Tag nichts gegessen, wegen der Handwerker.

Ich sagte in einem noch normalen Ton, dass das ja nun Quatsch sei, er hätte sich doch jeder Zeit ein Brot machen können.

Als er dann die Augen verdrehte erwiederte ich etwas sarkastisch, dass er mir ja auch hätte eine Whatsapp schicken können, falls er sich unsicher gewesen sei, ob er in die Küche kann.

Daraufhin wurde sie extrem laut und ausfallend. Jetzt dürfe sie wohl nichtmal mehr was essen? Warum ich ihn immer so angehe und warum ich die Küche nicht früher gemacht hätte, ich hätte ja den ganzen Tag Zeit gehabt.

In meiner ersten Verblüffung fragte ich sie, was ist denn jetzt los? Woraufhin sie mich gleich wieder anschoss, ich würde sie (beide) eh jeden Tag nur ankacken und wenn ich was will, dann soll ich das doch direkt sagen und nicht immer so indirekt.

Da wurde ich dann auch laut und habe ihr geantwortet, dass es ja wohl nicht sein könne, und sie den Ball mal ein bisschen flacher halten solle. Dies sei mein Haus, meine Küche und wenn ich so schrecklich sei, könne sie gerne gehen.

Mein Stiefsohn hat mich dann auch noch sehr schräg von der Seite angesprochen, an den genauen Wortlaut kann ich mich jedoch nicht mehr erinnern. Dann habe ich alles stehen und liegen gelassen mit den Worten, sie sollen machen was sie wollen, ich muss jetzt die Jüngste eh abholen.

Leider reichen die Zeilen nicht für das gesamte Geschehen!

Antwort
von Samika68, 41

Was mir auffällt ist, dass Du die Situation bislang als "harmonisch" beschreibst und es dann wegen einer Lapalie zu solch einem verbalen Ausbruch kommt...

Die Frage ist, wer hat die Situation bislang falsch eingeschätzt? Wenn man als Familie gut miteinander auskommt, dürfte die von Dir beschriebene Situation nicht zu einem Streit geführt haben.

Meiner Einschätzung nach, sind sowohl der Stiefsohn als auch seine Freundin frustriert - vielleicht wegen Geldmangel, weil sie vielleicht beide gerne alleine wohnen möchten, es finanziell aber nicht machbar ist (?)

Nachdem Du und Dein Mann allerdings viel für die beiden macht und sie unterstützt, würde ich mir solch ein Verhalten nicht bieten lassen.

Miete zahlen die beiden an Euch?

Dieser Vorfall sollte in einem ruhigen Ton ausdiskutiert werden. Stelle klar, dass dieses Benehmen nicht akzeptiert wird. Bestehe auf ein Mithelfen im Haushalt und Respekt - oder bitte Stiefsohn samt Freundin auszuziehen, wenn die beiden uneinsichtig sind.

Kommentar von MOtivation1976 ,

Sie zahlen keine Miete. Wir finanzieren alles, da sie Geld für das Studium sparen möchten ( Anwalt für sie haben wir auch bezahlt, weil ihre Eltern keinen Unterhalt gezahlt haben)

Kommentar von Samika68 ,

Dann hast Du erst recht keinen Grund, Dir auf der Nase herumtanzen zu lassen.

Kläre das, damit die beiden wissen, wo die Grenzen sind.

Kommentar von MOtivation1976 ,

Die Frage bezüglich der Einschätzung der Situation stelle ich  mir auch.

Vielleicht hatte sie einen schlechten Tag und war hungrig.

Ist
mir letztens auch passiert, komme nach einem langen Einkauf mit der
Jüngsten nach Hause. Ich hatte unterwgs bereits Pläne gemacht, was ich
an dem Abend kochen würde.

Anstatt Hilfe beim Autoausladen zu
erhalten, fand ich meine Küche und Wohnzimmer besetzt vor. Die beiden
hatten noch Freunde eingeladen und kochten gerade. Der Beamer (Fußball)
lief und da saßen sie dann in meinem Wohnzimmer. Mein Mann schien
Bescheid zu wissen. Wir haben eine Familien Whatsappgruppe. Es wäre also
ein Leichtes gewesen, mich auch kurz darüber zu informieren.

Ichwar extrem unentspannt und habe meinen Unmut über die Situation ungefiltert mitgeteilt. Mein Mann fand mein Verhalten unangemessen und lächerlich. Ich habe mich später sogar vor versammelter Mannschaft für
mein unentspanntes Verhalten entschuldigt.

Antwort
von HaGue60, 16

Tu Dir einen Gefallen und reagiere nicht immer sofort wie ein verletztes Reh. Du merkst es selbst, dass es nicht hilfreich ist. 10 Mal tief durchatmen, lass Dir Zeit und schau, was Dich besonders trifft.

Du / Ihr seid sehr viel am Geben. Oft erwartet man eine gewisse Dankbarkeit dafür oder dass die anderen einem dann an anderen Punkten entgegen kommen. Stiefsohn und Tochter sind in einem Alter, dass sie selbst mehr Verantwortung übernehmen sollten.

Spontan habe ich vorhin überlegt, wen ich Euch zum Versorgen schicken kann und wer das mit der Höflichkeit und Freundlichkeit halbwegs hinbekommt? ;-) - Ich finde, Ihr seid sehr großzügig.

Lass die Meinung der jungen Leute etwas gelten. Höre zu. Andere haben es schon geschrieben, dass sie eigene Erfahrungen machen müssen, um es zu wertschätzen. - Achte gleichzeitig auf Dich und übernimm auch nur das, was Du möchtest.

Oft ist es übrigens gut, wenn bestimmte Aufgaben fest aufgeteilt sind (Plan) anstelle von immer wieder beginnenden Diskussionen, ob es jetzt gerechtfertigt ist, dass jemand die Spülmaschine ausräumt ...

Erwartungen sollten klar ausgesprochen sein und nicht unterschwellig im Raum sein. Verabredungen dazu treffen, was o.k. ist und was nicht.

Du bekommst das gut hin, wenn Du ruhig bleibst und bei Dir und Dich nicht von den Verletzungen zu unüberlegten spontanen Reaktionen verleiten lässt. - Man kann auch mal was vertagen! (z.B: Da muss ich mal drüber nachdenken.)

Kommentar von MOtivation1976 ,

:-) du hast recht! Ich bin zwar kein weidwundes Reh, aber gerade in meinem Schmollwinkel *lach*

Ich finde die Situation sehr unangenehm. Gerade freue ich mich sehr darauf, wenn sie ausziehen. Vielleicht sind wir

alle bei der offenen Zahnpastatube angekommen...

Kommentar von HaGue60 ,

Ja, super! Es wird gerade leichter, so ein bisschen Humor ...

Schau drauf, was Dir gut tut, nicht was Du für die andern Gutes tun kannst. Ich vermute mal, dass da immer noch sehr viel übrig bleiben wird.

Wenn Du zufriedener bist, strahlst Du auch was anderes aus: Gut für Dich und die Anderen!

Viel Spass beim Umsetzen!

Antwort
von Mignon4, 14

So harmonisch und entspannt, wie du dachtest, scheint eure häusliche Situation bei weitem nicht zu sein. Wenn dir die Kinder vorwerfen, du würdest sie täglich "ankacken", dann solltest du auch mal dein eigenes Verhalten hinterfragen.

Offenbar warst du gestern mit der Situation völlig überfordert und hast deshalb überreagiert, als die beiden sich noch etwas zu essen machen wollten. Das kann nach einem stressigen Tag mit Handwerkern natürlich passieren. Dadurch ist die Situation eskaliert.

Generell scheint bei euch Redebedarf zu herrschen. Dir wird vorgeworfen, du würdest Dinge nie direkt aussprechen, sondern nur indirekt. Dadurch ergeben sich schon mal Kommunikationsprobleme, die zu gegenseitigem Missverständnis und somit zum Streit führen.

Familiäre Streitigkeiten sind normal, insbesondere bei Kindern/Jugendlichen, die sich in der Pubertät befinden und/oder dabei sind, selbständig zu werden und sich von den Eltern abzunabeln. Das ist völlig normal. Das scheint bei auch gerade auch der Fall zu sein.

Schuld daran haben immer beide Parteien, also trägst auch du deinen Anteil an den Streitereien.

Setzt euch mal alle in Ruhe zusammen und diskutiert eure Probleme. Damit erzielt ihr mehr Verständnis für den jeweils anderen und die Situationen werden entschärft, wenn man weiß, warum der andere so oder so reagiert. Außerdem können dann alle Beteiligten versuchen, sich selbst kritisch zu hinterfragen und alle können sich Mühe geben, Streitereien zu vermeiden. Selbstverständlich muss dein Ehemann dabei sein.

Dieselben Streitereien hätten es übrigens auch geben können, wenn der Junge dein Sohn wäre. Wenn du ihn richtig als Sohn angenommen hättest, würdest du nämlich in deiner Frage nicht erwähnen, dass er dein Stiefsohn sei.

Alles wird gut...! :-)

Kommentar von MOtivation1976 ,

Vielen Dank für deinen Kommentar. Da ich die beiden teilweise gar nicht zu Gesicht bekomme und wenn, die dann meist nur etwas aus dem Kühlschrank nehmen und wieder verschwinden, kann es also schon mal nicht sein, dass ich sie täglich "ankacke". Ich habe sämtliche Gespräche der letzten Wochen revuepassieren lassen. Ich habe keinen der beiden je "angekackt". Ich finde es normal, wenn ich vier bis fünfmal um die Erledigung einer Sache bitten muss, dass ich dann vom Tonfall her strenger werde. Wenn das bereits als "ankacken" empfunden wird...

Es stimmt, ich habe ihn nie als meinen Sohn akzeptiert, weil er das auch nicht ist. Ich erteile auch keine Anweisungen, das macht mein Mann. Das Haus, in dem wir wohnen, gehörte früher den Eltern meines Mannes. Diese sind erst vor drei Jahren ausgezogen. Bis zu dem Moment hat sich die Mutter meines Mannes in sämtliche Belange eingemischt. Insbesondere in die Erziehung des "armen kleinen". Ich habe ihn sehr gern und weiß was für ein toller Mensch er ist.

Aber ich bin nie in diesem Haus und auch nicht in dieser Familienkonstellation richtig angekommen. Ich fühle mich eher in einer großen WG lebend, in der ich die meiste Hausarbeit erledige.

Kommentar von Mignon4 ,

Kinder sind sehr sensibel. Dein Stiefsohn wird bemerkt haben, dass du ihn nie als deinen Sohn akezptiert hast.

Wenn du die beiden 5mal auffordern mußt, etwas zu tun, ist das für dich lästig und frustrierend. Das verstehe ich. Aber in dem Alter ist es ziemlich normal für Jugendliche, dass sie 5mal aufgefordert werden müssen.

Aber ich bin nie in diesem Haus und auch nicht in dieser
Familienkonstellation richtig angekommen. Ich fühle mich eher in einer großen WG lebend, in der ich die meiste Hausarbeit erledige.

Ich glaube, hier liegt des Pudels Kern. Das ist jedoch eine Angelegenheit alleine zwischen dir und deinem Mann. Könnte es sein, dass dieses Problem zwischen euch auf die gesamte Familie projiziert wird und sich daraus viele familiäre Streitigkeiten ergeben?

Neben dem von mir oben empfohlenden Gespräch mit der gesamten Familie solltest du ein weiteres Gespräch alleine mit deinem Ehemann führen. Für dich ist sehr wichtig, dass du dich zu Hause fühlst und endlich ankommst. Du darfst dich nicht als "Fremdkörper" (etwas übertrieben ausgedrückt) in deiner Familie fühlen. Sie sollte dir vielmehr Geborgenheit und ein Heimatgefühl vermitteln.

Antwort
von Sonja66, 33

Also meiner Meinung nach tust du / tut ihr zu viel für eure Kinder.
Sie haben ein Alter erreicht, an dem es besser ist, dass sie eigene Wege gehen.
Sie sollten eigene Erfahrungen machen, um dann auch mal wieder auf den Boden der Tatsachen zu gelangen.

Es ist ein Klassiker, dass wenn man jemanden zu viel vermeintlich Gutes angedeihen lässt, dass dieser daraufhin aggressiv wird, weil er dabei eben zu wenig selbst tun kann und muss. Das ist einfach gegen die Natur des Menschen.

Wenn sie also zu respektlos werden, so schaffe Ausgleich damit, dass du selbst respektvoller dir gegenüber wirst und viele Entgegenkommen einschränkst.
Hilft man jemanden wenig, so stärkt man ihn.
Hilft man jemanden viel, so schwächt man ihn.

Laß sie los und gehen und ihr eigenes Ding drehen.

Vertraue darauf, dass sie die Fähigkeiten dazu haben.

Es ist keine Hilfe für Kinder, nimmt man ihnen zu viel vermeintlich Schwieriges ab. Damit unterliegt man einer Täuschung.

Oftmals weiß der Mensch auch nur etwas zu schätzen, wenn er es sich erkämpfen muss oder wenn er es verloren hat.
Das ist kein Drama für deine Kinder, wenn sie nun dein und euer Entgegenkommen verlieren, sondern eine gesunde Herausforderung.
Das Leben will es so. Das ist gut so!

Sie sind, sicherlich unbewusst, der ganzen Hilfe überdrüssig, brauchen die Herausforderungen selbst, um sie selbst zu meistern.
Dann wird Madame auch wieder bescheidener und höflicher.  ;-))))

Mit Gesprächen wirst du meiner Ansicht nicht weit kommen; jetzt bedarf es schon konkreten Handlungen, zu denen du / ihr absolut steht!

Kommentar von MOtivation1976 ,

Ich stimme vollkommen zu!. Es ist eher mein Mann, der diese weiche Tour fährt. Die Mutter seines Sohnes hat ihn damals verlassen, weil sie bereits schwanger von einem anderen war. Mein Mann versucht bis heute, Konflikten aus dem Weg zu gehen.

Er hat auch brav weiter Unterhalt gezahlt, obwohl der Junge von Anfang an mehr bei uns als bei seiner Mutter war (seit vier Jahren lebt er nun fest bei uns)

Kommentar von Sonja66 ,

Freut mich!

Ok. Wenn also dein Mann da so seine Schwachstelle hat (wir halt an anderer Stelle ;-), dann versuche doch, dass du das Ruder in die Hand nimmst und einen stürmischeren Kurs fährst.
Oder zumindest sollte von dir aus dann eine kalte Brise wehen. ;-)
auch, wenn er nicht sooo mitzieht, weil ihm alles noch zu befremdlich und bedenklich erscheint.

Man darf nur nicht denken, dass sei gegen die Kinder, sondern es wäre ja notwendig und gut für sie!
Sie wollen und sollen halt jetzt auch mal ran!
Ran an den Speck des Lebens!
Das darf doch sein!

Vielleicht findest du auch noch ein erklärendes Beispiel für deinen Mann, um ihn deine Vorgehensweise / Denke näher bringen zu können.

Seid weich, nachgiebig und liebevoll zu euch selbst (Eltern).
Gönnt euch was und vielleicht etwas mehr.
Etwas härter nun gegenüber euren Kindern.

Antwort
von Kandahar, 32

Sie lebt auf eure Kosten und erlaubt sich einen solchen Ton?

Das geht gar nicht! Ich würde mir das Fräulein mal zur Seite nehmen und ihr klar machen, dass sie zu Gast ist und sich dementsprechend zu Verhalten hat. Vergreift sie sich noch mal im Ton, kann sie ihre Sachen packen.

Wenn du jetzt nicht durchgreifst, dann hast du verloren und sie trampeln dir beide auf dem Kopf herum.

Kommentar von MOtivation1976 ,

das war auch mein Gedanke. Mein Mann hatte mit seinem Sohn daraufhin telefoniert. Mir hatte er mitgeteilt, die beiden würden das Gespräch mit mir suchen. Als ich zu Hause ankam, schickte ich die Jüngste in ihr Zimmer und wartete, dass die beiden auf mich zukämen. Stattdessen bekam ich nach einer haleben Stunde eine Whatsapp, mit folgendem Inhalt: "Uns ist es lieber wenn wir das Gespräch führen wenn (jüngste Tochter) nicht dabei ist. Wir fänden es blöd, wenn sie etwas mitbekommt".

Ich atwortete, dass sie in ihrem Zimmer sei.

Daraufhin folgte die Mitteilung: "Wenn das in der Lautstärke weitergeht, dann würde sie es ja zwangsläufig mitbekommen!"

direkt nachdem die Nachricht abgeschickt wurde, führen die beiden auch schon vom Hof.

Da ist mir die Hutschnur geplatzt und verfasste folgende Antwort (nicht sehr pädagogisch, ich weiß):

"Scheint doch eh nicht so wichtig zu sein. Oder? Und warum sollte es in der Lautstärke weitergehen? Habt ihr noch mehr so tolle Ideenmir gegenüber auf Lager? Dann können wir es uns ganz sparen. Aber da ihr/einer von euch gerade weggefahren ist... Wie schon oben geschrieben, scheint es ja nicht so wichtig zu sein."

Mein Mann hat dann wohl noch mal mit seinem Sohn telefoniert. Er teilte mir mit, die beiden fühlen sich von mir ungerecht beahndelt...

Ich solle doch einen gewaltfreien Lösungsweg finden. Ihre (die Freundin) Situation verstehen,...

Kommentar von rednblack ,

Dein Mann ist aber mal ein Waschlappen. Dass er seinen Sohn in Schutz nimmt, ist schon grenzwertig, aber dessen Freundin? Geht gar nicht. Ich sehe da ein weiteres Stiefkind, dass jetzt 7 Jahre alt ist.

Antwort
von rednblack, 19

Wie sieht denn die Küche heute aus? Und die "Kinder": sind sie verhungert? Das war schon ziemlich unverschämt, was da gestern gelaufen ist, aber meine Güte, das war jetzt eine Situation von (wie?) Vielen. Du bist da jetzt auch nicht so direkt in deinen Ansagen, die Erwähnung der Handwerker und ein kurzer Abriss deines Tagesablaufs hätten da sicher zur allgemeinen Entspannung beigetragen.

Wenn sich das öfter ereignet, solltest du mal mit dem Erzeuger deines Stiefsohns reden und ihn um eine Klarstellung der Nahrungskette in eurer Familie bitten, die dann auch für alle in allen Situationen zu gelten hat.

Grundsätzlich brauchst du schon ein etwas dickeres Fell für so Halbstarke, als für 7-jährige. Das kann man sich aber erarbeiten. ;)

Kommentar von MOtivation1976 ,

Keine Sorge, ich war sehr direkt in der Ansage, bezüglich der Handwerker und der Versorgung. Ich habe die Einkäufe angekündigt UND am Vorabend Bort gebacken. Offenbar sind die beiden nach dem Gespräch zu seiner Mutter gefahren...

Antwort
von V4NiLL3PuDDinG, 28

Gucken, ob es sich bessert, wenn nicht, Tür zeigen...

Antwort
von Delveng, 23

Beide vor die Tür setzen.

Antwort
von hernamemyone, 3

Ich denke, du solltest ihnen den baldigen Auszug vorgeben.

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