Frage von HomerTheStoner, 147

Freundin steht einfach nicht mehr auf, geht nicht zur Schule und versaut sich ihr Leben?

Hallo, bei meiner Freundin wurden vor kurzem Depressionen diagnostiziert, sie bekommt auch Serotoninwiederaufnahmehemmer ( Antidepressiva ), nimmt sie jedoch zu unregelmäßig, um momentan (heute) von einer Wirkung profitieren zu können. Außerdem sind in der Stadt, in der wir wohnen, alle Psychotherapeuten bis zum Anschlag voll belegt, weswegen sie seit der Diagnose ( 2 Monate her ) immer noch keine professionelle Hilfe bekommt.

Nun, sie geht momentan noch auf ein Fachgymnasium und da sie eigentlich ein ziemlich entschlossener und zielstrebiger Mensch ist, ist der Besuch des Fachgymnasiums und das erhoffte Studium auch mit großer Sicherheit genau das, was sie im Leben erreichen will, bzw. wollte.

Das Problem des nicht Aufstehens bringt jedoch eine große Menge an Versäumnissen mit sich, weswegen sie ihr Abitur mit großer Sicherheit nicht mit dem fürs Studium notwendigen Abschluss erreichen wird. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie fatal es sein kann, wenn man auch nur 2 - 3 Unterrichtsblöcke Mathe verpasst und wie schwer es ist, den Stoff nachzuholen, was sie auch gar nicht macht. Die Zensuren werden das mit Sicherheit auch bald wiederspiegeln, jetzt wäre der letzte Moment für eine Änderung in Bezug auf die Schulsituation.

Nun, was kann ich als ihr Freund tun ? Ich verliere die Geduld, spiele mit dem Gedanken, sie zu verlassen, obwohl ich sie liebe und es danach wahrscheinlich bereuen werde. Ich bin kein Psychologe und weiß dementsprechend keine Lösungsansätze. Fakt ist, dass ich mit gewissen Alltagsstruktutren ( früher ins Bett gehen, Wecker immer auf die selbe Zeit stellen, also eine allgemeine Regelmäsigkeit aufbauen ) auf taube Ohren stoße. An WE versuche ich immer möglichst viel zu machen. Parties, mit dem Auto wegfahren, Essen gehen usw,. Ich bin quasi das Leben in Person und sie macht auch immer mit, wirkt auch aufgeweckt gegenüber meinen und ihren Freunden, unternimmt in letzter Zeit auch immer mehr mit ihren Freunden, aber Montag morgens, wenn es heißt aufzustehen und den ( eigens gewählten ) Pflichten des Alltags nachzukommen, steht sie einfach nicht auf.

Heute morgen bzw. vorhin, als ich versucht habe, ihr zu sagen, dass sie besser aufstehen sollte, meinte sie, dass es zu spät dafür sei ( obwohl sie noch 1 Std Zeit gehabt hätte ), ich Schuld daran sei, dass sie nicht hochkommt und ich dafür verantwortlich sei, obwohl ich gestern mit ihr einen entspannten Sonntagsausflug zu einem schönen Schloss in der Nähe gemacht habe. Jedoch ist sie nach dem Ausflug noch mit Freunden bis um 24 Uhr draußen gewesen. Jedoch hat sie mir die Schuld gegeben, weil sie Sonntag lieber entspannen anstatt wegfahren wollte.

Wie soll bzw.kann ich damit umgehen ? Diese Situationen sind kein Einzelfall, nahezu jede Woche fehlt sie mind. 1 mal. Ihre Familie unternimmt auch nichts gegen ihre Lustlosigkeit und ihre Freunde sagen auch nichts dazu, dass sie kaum zur Schule geht. Deswegen kann ich mich nicht an diese Parteien wenden.

Antwort
von MaraMiez, 60

Ich kenne das Problem. Und zwar aus Sicht deiner Freundin.

Mich hat keiner ernst genommen, als ich hin ging und sagte "Leute, ich brauche Hilfe, alleine schaff ich das nicht." Was man mir sagte war "Reiß dich zusammen, du verbaust dir deine Zukunft." Nein wirklich? Das weiß ich selbst.

Es war furchtbar, ich lag da und dachte "Man Mädel, krieg den Popo hoch, du MUSST zur Schule gehen..." und je nach Tagesform bin ich sogar hin gegangen, aber nach dem ersten Unterrichtsblock wieder nach Hause geschlurft (kann man tatsächlich so nennen). Irgendwann ging ich nur noch zu den Stunden, die ich mochte...irgendwann gar nicht mehr. Und keiner dachte sich: Vielleicht reicht es nicht, ihr zu sagen, dass das dumm ist. Je mehr Vorwürfe man mir machte, desto mieser ging es mir. Man erzählte mir ja nichts Neues. Das waren alles Dinge, die Tag für Tag in meinem Kopf herum kreisten und mich vollkommen wirr machten und ich dem absolut machtlos gegenüber stand. Denn "zusammen reißen" ist nicht. So gern man das auch will, alles in einem wehrt sich dagegen und sagt "Nein! Du brauchst eine Auszeit, das ist zu viel."

Und so ist es auch. Es ist dann einfach zu viel. Rational betrachtet ist das alles Blödsinn, das weiß deine Freundin selbst. Aber bei Depressionen ist das rationale Denken ausgeschaltet. Du kannst nichts tun. Nur da sein, denn jeder, der sagt "Alles klar, wenn du dir nicht helfen lässt, dann geh ich..." ist nur noch ein weiterer Tritt auf jemanden, der bereits am Boden liegt. Du bist nicht geschult, ihre Eltern auch nicht. Sie braucht jemanden an ihrer Seite, der sie ernst nimmt, ihre Gefühle ernst nimmt, ihr keien Vorwürfe macht, sondern sagt "Wenn es heute so schlimm ist, dann bleib da, kuschel dich vor den Fernseher, ich mach dir einen Tee und lass dir ein Bad ein, mit ganz viel Schaum." Jemanden, der ihre Seele streichelt, wenn sie das selbst gerade nicht kann. Dann gehts ihr vielleicht im Laufe des Tages oder am nächsten Tag wieder besser.

Sie braucht eine Therapie. Mindestens jemanden, der darauf achtet, dass sie ihre Medikamente regelmäßig nimmt. und dafür sorgt, dass sie an den doofen Tagen eine Krankschreibung bekommt, damit ihr die Fehltage nicht zum Strick um den Hals werden. Die Medikamente heilen nix, können aber vorübergehend die Symptome schwächen (haben aber teilweise richtig bekloppte Nebenwirkungen, die auch nicht jeder haben will und es nur umso schlimmer, wenn man sie dann absetzt...das sollte einem auch bewusst sein...vielleicht kommt deine Freundin mit den Nebenwirkungen nicht klar, ich kenne da einige, denen es so geht/ging). Bei den Therapeuten muss man Druck machen. Ich hab damals, als ich mich dann dazu aufraffen konnte, innerhalb einer Woche einen Termin bekommen. 15 Minuten dazwischen gequetscht (ich bin einfach hin, hab mich da hin gesetzt und gesagt, dass ich erst wieder gehe, wenn ich wenigstens kurz mit ihr Sprechen konnte) und das reichte, damit die Therapeutin sagte "Okay, wir sehen uns nächste Woche zu einem längeren Gespräch wieder."

Kommentar von HomerTheStoner ,

Danke, ich werde versuchen sie davon zu überzeugen, sich ebenfalls ins Wartezimmer zu setzen und erst zu gehen, wenn sie ein Gespräch bekommt.

Kommentar von HomerTheStoner ,

Hast du denn deine Depression überwunden oder bleibt das ein Kampf fürs Leben ? Und woran liegt es ? Ist es die Gesellschaft, die durch ihren Leistungsdruck, Konsumwahn und Selbtzerstörung Menschen dazu verleitet, an einer Depression zu erkranken ? Vielleicht ist man ja gar nicht krank, vielleicht ist man einfach nur nicht Fähig, diese Gesellschaft entgegen der eigenen Natur zu akzeptieren.

Kommentar von reginarumbach ,

die gesellschaft schaut gerne weg und jeder, der nicht ins durchschnittsraster passt, der hat halt pech. es ist eine tatsache, dass ein gewisser prozentsatz der bevölkerung körperlich und geistig behindert oder seelisch erkrankt ist. wir tun immer so als gäbs das nicht. allerdings geht es im grunde darum die dinge so anzuerkennen wie sie nunmal sind und hilfestellung zu geben.  

Kommentar von MaraMiez ,

Ich habe nie zu hören bekommen "Glückwunsch, Sie sind geheilt." da es immer, egal wie gut es mir geht und egal wie lang ich komplett ohne irgendwelche Symptome lebe, ein erhöhtes Risiko gibt, dass ich wieder in die Depression zurück falle. Es gibt einige Trigger, die ich so gut es geht meide (teilweise Situationen, die für jeden gesunden Menschen vollkommen normal sind) und wenn das mal nicht geht, brauch ich danach meine 15 Minuten, die ich mich zurück ziehen und durchatmen kann. Je mehr Zeit vergeht, eh ich mir diese 15 Minuten nehmen kann, desto unruhiger werd ich und dann bestehen diese 15 Minuten auch mal aus hemmungslosem Weinen. Durch die Therapie hab ich aber gelernt, was ich machen kann, dass es mich nicht wieder komplett umwirft und ich doch recht normal ein sozialfähiges Leben führen kann.

Bei mir kam das durch eine furchtbare Kindheit, gelenkt durch eine ebenso furchtbare Mutter. Die Angst es nie jemandem Recht machen zu können, wenn nichtmal meine Mutter mich leiden kann, setzte mich einfach unter Druck. Andere Menschen können damit vielleicht besser umgehen, ich konnte es nicht. Und so schaukelte sich das hoch. Dabei nicht ernst genommen zu werden und sich selbst immer zu fragen, ob man vielleicht nur übertreibt, wie es alle sagen, hilft da kein Stück.

Andere haben andere Gründe, nicht immer gibt es einen Grund, denn Depressionen können auch hormonell ausgelöst werden oder neurologischen Ursprungs sein, da kann man dann nur medikamentös gegen angehen.

Die Frage "Bin ich wirklich krank oder nur unfähig?" sollte sich gar nicht stellen. Denn es ändert nichts an der Tatsache, dass man sein Leben ohne Hilfestellung nicht glücklich leben kann.

Antwort
von Laury95, 46

Ich verliere die Geduld, spiele mit dem Gedanken, sie zu verlassen, obwohl ich sie liebe

Was ist der Grund? Wirkt sich die Depression auch auf die Beziehung aus?

Fakt ist, dass ich mit gewissen Alltagsstruktutren ( früher ins Bett
gehen, Wecker immer auf die selbe Zeit stellen, also eine allgemeine
Regelmäsigkeit aufbauen ) auf taube Ohren stoße

Ist ja auch klar, schließlich bist du kein Therapeut und deine Freundin hat keine chronische Unlust, sondern eine ernstzunehmende Krankheit. Wenn das so einfach wäre, gäbe es nicht so viele Menschen mit Depressionen.

ich Schuld daran sei, dass sie nicht hochkommt und ich dafür verantwortlich sei

Auf so was einfach nicht hören, deine Freundin kann einfach noch nicht einsehen, dass sie selbst und wie sie ihr Umfeld wahrnimmt, das wahre Problem dafür ist. Du brauchst dich nicht schuldig fühlen, niemand ist Schuld an den Depressionen deiner Freundin.

Jedoch ist sie nach dem Ausflug noch mit Freunden bis um 24 Uhr draußen gewesen

Das ist natürlich im Hinblick auf die Anschuldigungen blöd, aber wenigstens ist deine Freundin noch nicht so stark eingeschränkt, dass sie nicht mehr das Haus verlässt.

Ihre Familie unternimmt auch nichts gegen ihre Lustlosigkeit

Die kann da auch nichts unternehmen, da es nicht nur eine Lustlosigkeit ist! Natürlich kann man sie anleiten, etwas zu unternehmen, aber scheinbar bezieht sich ihre "Lustlosigkeit" nur auf die Schule und allgemein das Lernen, aber nicht auf das soziale Leben. Was soll man da auch groß machen? Deine Freundin ist alt genug, der Therapeut kann natürlich Tips geben, wie die Eltern und das Umfeld damit umgehen können, aber letztendlich ist deine Freundin (wie jeder andere Patient auch) ganz alleine dafür verantwortlich, ihre Denkweise zu verändern und aus dem Loch rauszukommen. 

Wie soll bzw.kann ich damit umgehen ?

Auf jeden Fall benötigt sie eigentlich eine dringende Psychotherapie, da kann man vielleicht Druck auf die am Telefon machen, dass sie deine Freundin noch mit zwischenstecken können. Aber Therapeuten sind meist alle immer voll ausgebucht. Von Tabletten halte ich nämlich überhaupt nichts, wer hat die ihr überhaupt verschrieben? Wahrscheinlich irgendeiner, der sich mit der Krankheit nicht auseinandersetzen wollte, weil: ausgebucht. Vor allem, weil deine Freundin, laut deines Textes, nicht den Eindruck macht, als hätte sie eine starke, das soziale Leben einschränkende, Depression. Und das mit der Schule, dem Aufstehen, der Routine, kann man viel besser mit einer geeigneten Therapie verbessern. Kann auch sein, dass die Medikamente sie noch weiter runterziehen, das gibt es auch. Wenn sie die unregelmäßig nimmt, bringen die natürlich auch nichts.

Du solltest wie sonst mit ihr umgehen, dich also nicht allzu sehr verändern, oder dein Leben auf sie ausrichten. Natürlich ein wenig Rücksicht und Einverständnis zeigen, aber wenn du dir sicher bist, dass du es nicht mehr tragen kannst, dann bringt es auch nichts, die Beziehung weiterzuführen, weil du dich selber nur damit kaputt machst.

Kommentar von HomerTheStoner ,

Danke für die ausführliche Antwort.

Antwort
von reginarumbach, 50

da hast du ein wirklich schweres los. du bist sozusagen angehöriger einer depressiv erkrankten person. du hättest also die möglichkeit dich einer solchen angehörigengruppe anzuschließen, da kannst du zum einen sehr gute tipps zum umgang mit deiner freundin bekommen und du stößt auch auf verständnis für deine sorgen, denn die kennen sowas da alle. das würde dich enorm entlasten!

deine freundin hat selbst noch gar kein rezept und rechtes verständnis für ihre erkrankung, so dass sie gerade ihren schulischen abstieg in kauf nimmt. nun, sie wird wohl wiederholen müssen oder ihre lebenspläne ändern müssen..

dass sie es in diesem jahr nicht schaffen wird, ist eine ganz natürliche folge ihrer erkrankung und das wird auch unter umständen noch wesentlich heftiger werden. da kannst du aber wenig tun und solltest nicht verzweifeln, denn sie wird mit oder ohne deine antreibereien diesen abschluss so nicht schaffen. schule ist womöglich das letzte was sie überhaupt schafft. in dieser verfassung ist das ein problem, das nebensächlich wird, da ihr innerlich alles entgleitet.

du solltest in einer guten phase ein gespräch mit ihr führen, in welchem du ihr auch mal ganz klar deine situation schilderst. das dient der distanzierung für solche situationen wie die am montag morgen. sie gibt dir die schuld, weil das am einfachsten für sie ist und dann kann sie sich schön ins drama reinschaffen und du hast die verzweiflung am bein. du musst ihr sagen, dass sie obwohl sie so schwer erkrankt ist und noch keine therapeutische hilfe hat, die verantwortung für ihr leben ( und somit auch für ihr aufstehen) selber tragen muss. du benötigst abstand, sonst bist du bald schwer mitbetroffen von der erkrankung. sie muss sich schonmal selbst informieren über ihre handlungsmöglichkeiten und womöglich zu einer freien gruppe gehen.

was ihr sehr helefen kann, ist natürlich bewegung, wenn es in ihr mal wieder ganz dunkel wird. es kostet viel kraft, wenn man mit so jemandem zusammen ist. was ich nicht gut finde, ist das verhalten der eltern. das sind die nächsten angehörigen, die müssen sich um ihr kind kümmern. da du aber so schön alles managest, brauchen sie das nicht und können sich herrlich zurück nehmen. würde ich dir unbedingt raten eine krisensitzung einzuberufen, weil du einfach sonst aufgeben wirst, dann haben sie sie eh am bein...

ich wünsche dir viel kraft und gutes gelingen!

Kommentar von HomerTheStoner ,

Danke für die ausführliche Antwort.

Antwort
von Schwiegermutti, 11

Versuch an anderen Stellen Hilfe zu bekommen . Euer Hausarzt kann bestimmt weiterhelfen mit Adressen und Telefonnummern . Die antidepressiva müssen regelmäßig genommen werden sonst nützen sie nichts ! 

Sei immer für deine Freundin da sie braucht dich jetzt dringender den je !!! 

Unternimm was mit ihr aber Plane auch Ruhepausen mit ein . 

Nimmt jede Hilfe an die ihr bekommen könnt . 

Alles alles gute 

Antwort
von HomerTheStoner, 65

Drogenprobleme hat sie übrigens keine, trinkt auf Parties auch im Vergleich zu anderen sehr wenig und ist allgemein doch recht diszipliniert, was das angeht. Von daher kann ihre Lustlosigkeit auch nicht am Konsum irgendwelcher Substanzen liegen. 

Wie lange kann man als Freund solchen Situationen standhalten, wie weit darf ich gehen und was sind kleine aber wirksame Lösungsansätze. Muss ich mir diese unbegründeten Vorwürfe ihrerseits akzeptieren ? Muss ich sie annehmen ? Wie geht man mit sowas um ? Mein Selbstwertgefühl wird auf Dauer mit SICHERHEIT auch darunter leiden. 

Kommentar von reginarumbach ,

wollte auf die positive bewertung klicken, bin aus versehen aufs falsche gekommen. dein text hier zeigt ja wie reflektiert du mit der ganzen geschichte umgehst. es ist ganz klar, dass du jede unterstützung brauchen kannst, die es gibt. alle anderen sind derzeit nicht so nahe dran wie du, also hast du die schwierigste position. es ist mir unbegreiflich wie die verwandschaft sich so raushalten kann. nimm nicht alles auf dich, sondern verschaffe dir durch hartnäckigkeit gehör, das kann ich dir nur raten.

Kommentar von HomerTheStoner ,

Die Verwandschaft ist schon präsent, aber es wird sich dann auch mal gerne ein Buhmann, z.B. ich, gesucht, auf meine Fehler geschaut, die dafür verantwortlich dafür sind, dass meine Freundin depressiv ist und das wars dann. Dass eventuell ihre Vergangenheit auch eine große Rolle spielt, wird ignoriert. ... also Zeitverschwnedung...  Es ist schwierig, ohne richtigen Therapeuten Lösungsansätze zu finden, nur ist es ebenso schwierig, überhaupt einen Therapeuten zu bekommen.

Es gibt ja auch Methoden mit psychedelischen Substanzen wie Psilocybin, LSD und Ketamin die Depression zu behandeln, da man einen anderen Blickwinkel auf sein Leben bekommt, jedoch sind diese Substanzen ohne Therapeuten widerum sehr risikoreich. Zugang wäre theoretisch da, die Pilze für das Psilocybin wachsen ja sogar auf unseren Weiden. Die Erfolgschancen sind dokumentiert, nur dank den Hippies ( oder unserer Regierung ? ) illegal. Hat da jemand Erfahrung ?

Kommentar von reginarumbach ,

hmmm, also mit den pilzen sollte man nicht einfach so experimentieren. man kann da leicht zuviel nehmen und dann wirds ein blöder horrortrip. die gefühle gehen total auf und dann brauch nur einer einem begegnen der komisch drauf ist, einen anschnauzt oder ein unangenehmer gedanke schleicht sich ein, dann wars das. 

es mag sein, dass damit erfolge erzielt werden, aber im hier und jetzt zu sein und ein bein auf die erde zu kriegen, wäre schon besser und nachhaltig.

dass die verwandten so doof sind,tut mir leid für dich...

Antwort
von Flashpoint11, 48

Ich hatte fast das selbe Problem mit meiner Freundin nur ich hab sie zu starkverwöhnt u sie hat als in der Ausbildung zu gehen einfach keine Lust darin gehabt u sich damit schlecht gefühlt. Du musst ihr klar machen wenn sie weiter so macht wird es eine Gewohnheit, die dramatische Auswirkungen für Depressive.Ich würde ein Kompromiss finden indem du mit ihr was unternimmst was sie verleitet auch wieder den alltäglichen Situationen zu recht zu finden auch als Geben u nehmen bekannt ^^ oder eine Pause in die Beziehung einbeziehen ( hart aber fair)!!

Kommentar von Tragosso ,

Was ist das denn bitte für eine Aussage auf eine depressive Person? Zu stark verwöhnt?

Kommentar von Flashpoint11 ,

Depressive haben wirklich viele Aussagen um sich schlecht zu fühlen .

Kommentar von HomerTheStoner ,

Naja, wir unternehmen ziemlich viel, wirklich sehr viel. Es gibt kaum freie Wochenenden, an denen nichts unternommen wird und trotzdem hängt sie dnan wieder durch.

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