Frage von Dennisakmarlen, 57

Freundin Depressionen oder andere Krankheit?

Hallo, Ich bin im moment sehr ueberfordert und das liegt an meiner Freundin.

Ich fange mal ganz von vorne an Ich und meine Freundin sind zusammengekommen als wir beide um die 15 / 16 waren mittlerweile sind wir 19 / 20. Wir haben uns ueber alles geliebt , wir haben jeden Tag miteinander verbracht und ich luege nicht wenn ich sage, dass ich fuer sie sterben wuerde. Meine Freundin hatte es nie leicht ( Probleme Zuhause wegen Ihrem Vater usw.. )

Es hat alles angefangen so vor etwa 2 Jahren als sie ein paar Rueckschlaege einstecken musste , da war dann immermal soetwas sie hat eine art Panikattacke bekommen keine Luft usw.. aber dann kam ich meistens direkt habe sie beruhigt und dann ging es wieder das war alle paar Monate mal und das wars auch. Sie hat sich auch oft reingesteigert in Dinge ( auch manchmal kleinigkeiten) und dann ist es zu dieser Art ''Panikattacke'' gekommen.

So lief es ca. bis vor 6 Monaten. Wir haben gesagt wir trennen uns ( leider lag es an mir ich habe sie unbewusst vernachlaessigt und sie wurde ungluecklicher und ungluecklicher ) . Wir kamen zu dem Punkt zu sagen wir trennen uns aber hatten eigentlich im Gedanken das es eh wieder klappt. Ich habe es nicht ernst genommen und dann hat sie ploetzlich ein Typ angeschrieben der
Ihr schoene Augen gemacht hat und so weiter sie hat sich wieder gut gefuehlt und wieder mehr selbstbewusst sein bekommen.

Das mit diesem Typen ist mittlerweile geklaert und wir sind wieder zusammen. allerdings hat sich in dieser Zeit etwas veraendert. Ich denke sie hat eine Depression, denn ihr geht es sehr oft sehr schlecht sie fuehlt sich innerlich leer hat keine gefuehle mehr sagt sachen zu mir die sie ueberhaupt nicht so meint , will alleine sein , kapselt sich ab usw.. wenn sie grade in so einem tief steckt hat sie sich auch schon selbst verletzt um wieder etwas zu spueren : / Dann gibt es diese Tage wo alles wieder gut ist , man das fast vergessen koennte aber dann faengt es wieder an. Manchmal gehen ihre krassen '' Tiefs '' ueber mehrere Tage dann manchmal nur ueber ein paar Stunden. Sie sagt selber aber wenn grade alles relativ gut ist , ist es trotzdem nicht perfekt. Wir haben einmal ausprobiert Cannabis zu rauchen an diesem Tag war es wirklich sehr gut dort ging es ihr wieder mal richtig gut.

Es tut mir leid das ich wahrscheinlich sehr unverstaendlich oder unuebersichtlich geschrieben habe aber mich nimmt das ganze auch sehr mit, Ich vernachlaessige mich selbst total ( wie z.B mein Sport usw.. ) weil ich mir einfach zu grosse Sorgen mache ( Suizidgedanken oder soetwas .. : / ) Wenn sie grade nicht in einem tief ist sagt sie auch das sie zum Arzt will aber wenns dann wirklich ums Termin machen geht , blockt sie etwas ab da sie auch angst hat usw.. Mir geht es darum habt ihr Tipps fuer mich wie ich damit umgehen soll , wie ich mal wieder abschalten kann oder wie ich noch besser helfen kann..

Ich kann kein ae oe ue oder Fragezeichen schreiben.

mfg

Antwort
von Turbomann, 25

Hallo Dennisakmarlen

Du willst deiner Freundin helfen, aber damit wirst du überfordert sein.

Deine Freundin braucht psychologische Hilfe und wenn sie ärztliche Hile ablehnt oder abblockt, wenn du das Thema ansprichst, dann wirst du ihr nicht helfen können. Zu kannst sie schliesslich nicht fesseln und bei einem Psychologen oder in einer Klinik ablegen.

Das muss von ihr aus kommen, dass sie einsieht, dass sie Hilfe braucht.

Du bist jetzt schon sehr eingebunden, dass du stets zur Stelle bist, wenn es ihr schlecht geht und dich macht es kaputt und du machst ihre Probleme zu deinen eigenen.

Soweit darf die Hilfe nicht gehen, selbst wenn sie Suizidgedanken hätte.

Keiner kennt deine Freundin, aber es gibt genügend Fälle wo - ich sage jetzt mal "Patienten", ihre Partner (unbewusst) damit unter Druck setzen, nur damit er sie nicht alleine lässt.

Rede mit ihr, SIE muss den ersten Schritt machen, eure Beziehung könnte durch eine Therapie vielleicht besser werden.

So hart das klingt, aber es kann nicht deine Aufgabe sein, dass du ihr helfen möchte und dadurch deine eigene Person und deine normale Lebensabläufe vernachlässigt.

Deine Freundin verlässt sich insgeheim darauf, dass du ihr hilfst, aber damit wirst du immer mehr überfordert sein, solange sie sich nicht bereit erklärt, sich ihren Ängste zu stellen und endlich einen Therapeutentermin auch mal wahrnimmt.

Deshalb Canabis zu rauchen ist auch nicht in dem Falle der richtige Weg. Dadurch werden ihre Grundprobleme nicht gelöst.

Das wäre dasselbe, wie wenn du jeden Tag mit deinem Kopf an die Wand donnerst. Du bekommst Kopfschmerzen, wirfst dir eine Schmerztablette ein.

Davon gehen zwar deine Kopfschmerzen weg, aber die Ursache warum du mit dem Kopf gegen die Wand donnerst, ist damit nicht behoben.

Es ist keinem von euch beiden damit gedient, dass du dich damit runterziehen lässt und dann selber Probleme bekommst.

Verstehst du, was ich dir damit sagen will?


Kommentar von Dennisakmarlen ,

Ja ich verstehe was du meinst , dass klingt auch sehr einleuchtend.

Das mit dem Canabis war eher so gemeint um es mal als Notfallloesung in einem starken tief zu sehen aber ja.. leider bekaempft das alles nur die Symptome nicht die Ursachen. 

Ich werde einfach versuchen fuer sie da zu sein und zu versuchen ihr so zu helfen, dass sie endlich zum Arzt / Psychologen geht.

Danke!

Antwort
von Ostsee1982, 24

ich luege nicht wenn ich sage, dass ich fuer sie sterben wuerde.

Das ist aber schon auch eine extreme Sichtweise. Ob sie eine Depression hat lässt sich auf die Ferne mit dem paar Zeilen nicht beurteilen aber in jedem Fall scheint es ihr nicht gut zu gehen und die Frage ist warum? Auf mich macht es den Eindruck, dass sie in der Beziehung nicht mehr glücklich ist. Dieser Zustand scheint ja erst eingetreten zu sein als sie den anderen Kerl kennenlernte und ich vermute, dass die da erst bemerkte was ihr fehlt und zeitgleich aber in einem Zwiespalt ist weil sie dich nicht verlieren möchte.

Klar ist auch, dass ihr beide euch mal offen und vernünftig unterhalten solltet, auch ob eine Weiterführung der Beziehung wirklich Sinn macht. Ein ausgeglichenes, gesundes Verhalten habt ihr beide nicht.

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