Frage von xXPredator, 357

Freundin beleidigt Glauben/Gott?

Hey,

Meine Freudin hat mich vorhin auf WhatsApp gefragt ob ich gläubig bin. Ich habe darauf hin geschrieben dass ich zwar an Gott glaube, aber nicht so super gläubisch bin.

Sie hat darauf hin folgendes geschrieben:

1) * kotz *

2) Sorry das musste sein

3) Ich hasse Gott.. das sind doch alles nur Hirngespinste

Diese drei Nachrichten hat sie mir als Antwort auf meine antworten auf ihre Frage gegeben. Abgesehen davon, ob es nun Gott gibt oder nicht, ich finde nicht okay wenn man Gott beleidigt, was meint ihr?

LG und danke schonmal für die antworten.

Ps: ich hab auf ihre drei antworten als Antwort nur ein 'bye' zurückgeschrieben, sie darauf '?'.

Antwort
von Fantho, 64

So wie man eine Respekterweisung gegenüber eigener Meinung, eigenem Glauben, eigener (An)Sicht wünscht, so sollte man auch andere Meinungen, anderen Glauben, andere (An)Sichten respektieren...

Dies hat Deine Freundin leider nicht umgesetzt (weil nicht verstanden, was Respekt bedeutet?), sonst hätte sie sich anders ausgedrückt...

Nebenbei: Ist Dir nicht aufgefallen, dass sie in ihrem dritten Punkt sich selbst widersprochen hat: Wie kann man ein Hirngespinst hassen, also etwas hassen, was gar nicht als existent betrachtet wird?

Weiter: Weshalb glaubst Du, dass Gott sich irgendwie durch Beleidigungen angesprochen gefühlt sein könnte? Glaubst Du nicht vielmehr daran, dass Gott darüber stehen könnte und immun jeglicher niederen Emotionen gegenüber ist? Ist es nicht vielmehr so, dass Du Dich beleidigt und somit angegriffen fühlst?

Denke einfach mal darüber in Ruhe nach...

Steh darüber, denn Du weißt es ja in Dir besser, und wenn Gott immun gegenüber Beleidigungen ist, dann kannst Du das auch sein...

Dass Du Dich von Deiner Freundin verabschiedet hast, ist Dein gutes Recht. Jedoch, hast Du Dir das auch vorher in Ruhe überlegt und nicht doch etwas voreilig gehandelt?

Ich frage deshalb, denn Du hättest auch mit Deiner Freundin darüber und über Deine Gefühlslage, welche sie mit ihrer Verhaltensweise ausgelöst hatte, reden können. Sie muss es ja auch lernen, wie man sich gegenüber anderen Sichtweisen verhält. Und Du hättest Deine Beewggründe erläutern können...

Gute Freundschaften sollten diese Unterschiedlichkeiten aushalten können ;-)

Versuche erstmal die Emotionen runter zu fahren und dann mit Herzensvernunft (auf der Herzebene) darüber nachzudenken - dann entscheide...

Gruß Fantho

Antwort
von Miezimaus, 77

Wenn du und deine Freundin im Hinblick auf den jeweiligen Glauben oder Nichtglauben so unterschiedliche Ansichten habt, wird das nicht ohne Folgen auf eure Gemeinsamkeit bleiben. Ihr solltet offen darüber reden, argumentieren, diskutieren. Und euch dafür Zeit lassen. Jeder sollte die Meinung des anderen akzeptieren. Allerdings ist eine gute Wortwahl schon erforderlich. Beleidigungen gegen Menschen und Gott gehen nicht.t

Antwort
von JTKirk2000, 99

Ist es eine Freundin von Dir oder Deine (feste) Freundin? Wenn Dir Dein Glaube irgendwo wichtig genug ist, um derart abfällige Bemerkungen als Beleidigungen anzusehen, dann sage ihr, dass Du solche Äußerungen beleidigend findest. Hört sie damit trotzdem nicht auf, solltest Du Prioritäten setzen, ob Dir Dein Glaube oder Deine Freundschaft mit ihr wichtiger ist, weil ihre Haltung Dich sonst dauerhaft unglücklich machen könnte.

Eine eigene Meinung zu haben ist wichtig. Andere aber damit wider besseren Wissens zu beleidigen, hat trotzdem keine Rechtfertigung.

Kommentar von xXPredator ,

Sie ist meine feste Freundin 😕😔

Kommentar von JTKirk2000 ,

Dann ist es erschreckend, wie sie über das herzieht, was Dir zumindest von einer gewissen Bedeutung ist.

Für mich wäre so etwas schon ein guter Grund für eine Aussprache, und wenn Sie dennoch nicht akzeptieren kann, dahingehend etwas mehr Respekt an den Tag zu legen, wäre es in meiner Sichtweise klar, dass die Beziehung damit beendet wäre, aber mir ist mein Glaube wichtig und damit auch die Religion, der ich angehöre. Daher muss dies nicht unbedingt auch für Dich gelten.

Kommentar von xXPredator ,

Ich glaub das beste ist, wenn ich noch mal mit ihr rede, denn ich könnte nie mit ihr Schluss machen, dafür liebe ich sie viel zu sehr. Danke für deine Antwort :)

Kommentar von JTKirk2000 ,

Natürlich, denn etwas anderes wäre nicht fair, weder sich selbst noch der anderen Person gegenüber. Wie sie darauf reagiert, wird jedoch aufzeigen, wo ihre Prioritäten liegen, und kann notwendig machen, was für Dich die größere Priorität hat, Freundin oder Religion. Und gern geschehen. :)

Kommentar von RonnyFunk ,

Das mit dem Lieben beruht ja nicht auf Gegenseitigkeit, sonst würde sie ja nicht Dir eine Fangfrage stellen und Dich dann gezielt beleidigen.

Gott liebt ja Deine Freundin mehr, als Du Dir vorstellen kannst und dennoch zwingt er ihr die Gemeinschaft nicht auf und nimmt es hin, wenn sie allem möglichen mehr vertraut.

Es ist natürlich schwer, aber es zeigt auch, dass Beziehungen nicht funktionieren, wenn nicht beide Partner am selben Strang ziehen und Glaube ist so ein Punkt, wo viele sich einredeten "Ich werde meinen Partner zu Gott bringen" und am Ende sich an der Hand des Partners wegführen lassen. 

Antwort
von BeaBeautiful, 101

Ab deiner Stelle würde ich einmal ein Gespräch mit ihr führen. Es ist definitiv nicht in Ordnung. In einer Gemeinschaft sollte man den Glauben des anderen respektieren, in einer Partnerschaft erst recht.

Ich finde es gut, dass du ehrlich zu ihr warst und nicht gesagt hast: "Ne, an Gott, Pfft, wer glaubt denn schon an den?" Die eigene Meinung ist sehr wichtig und sollte von anderen unter gar keinen Umständen beeinflusst werden.

Ich hoffe, dass du deine Meinung nicht wegen ihrer änderst, denn das würde heißen, dass deine Freundin einen sehr manipulativen und negativen Einfluss auf dich hat, denn jeder hat sein Recht auf seine eigene Meinung. Selbst wenn es nicht die richtige ist, sollte man sich nicht darüber herziehen.

Trotzdem fände ich es natürlich wichtig, sich ernst und freundlich auszusprechen. Allerdings würde ich nicht nur deshalb nachgeben, weil sie es will.

Ich hoffe, dass du es mit deiner Freundin klären kannst!

LG,

@BeaBeautiful

P.S.: Es geht mich zwar wirklich nichts an, aber wenn es deine feste Freundin ist: Habt ihr euch nicht über eure Interessen, Meinungen und Glaubensrichtungen ausgetauscht, bevor ihr zusammen gekommen seid? Ich möchte unbedingt betonen, dass ich dir keinen Vrowurf oder so machen will! Es ist nur so, dass ich erst einmal alles mit dieser Person klären würde, was in einer Beziehung soo wichtig ist. Am besten auch nicht über WhatsApp... ;-)


Kommentar von xXPredator ,

Danke erst mal für deine Antwort :) also es ist so, natürlich werde ich meine Meinung durch sie nicht ändern. Ich führe mit ihr eine Fernbeziehung, daher wissen wir noch nicht alles zu 100% über uns.

Kommentar von BeaBeautiful ,

Gerne geschehen ;-) ich wollte nur noch mal verdeutlichen, dass es deine Meinung ist :)

Und klar, man kann nicht immer alles über den anderen wissen. Ich wollte mich nur noch einmal erkundigen, da dieses Thema das erste wäre, was ich angesprochen hätte (und ich weiß, auch da gehen sie Meinungen auseinander) aber ich wollte dir sicherlich keinen Vorwurf machen, es hat mich einfach interessiert ;)

Kommentar von HumanistHeart ,

In einer Gemeinschaft sollte man den Glauben des anderen respektieren, in einer Partnerschaft erst recht.

Kommt auf den Glauben an.

Kommentar von BeaBeautiful ,

Dies stimmt nicht ganz.

Ich meinte damit auch, dass selbst wenn der eine keinen Glauben hat, der andere allerdings schon, dann sollte man sowohl das eine als auch das andere akzeptieren.

Ich denke auch, dass der Fragestellter dies sicherlich getan hätte, aber das eigentliche Problem lag ja darin, wie respektlos sich seine Freundin gegenüber seiner Meinung geäußert hat.

Und wenn in einer Partnerschaft der eine katholisch und der andere evangelisch ist, dann kommt es nicht auf den Glauben, sondern auf Respekt an. Man muss den Glauben nicht verstehen, aber man sollte ihn definitivv respektieren.

Kommentar von HumanistHeart ,

Dies stimmt nicht ganz.

Doch, das stimmt vollkommen.
Glaube bekommt keine Carte Blanche nur weil er einer ist. Es zählt dabei immer auch der Inhalt. Und wenn ein bestimmter Glaubensinhalt zum Beispiel eine jenseitige Folterhölle für all jene bereithält, die diesen Glauben nicht teilen, dann gibt es auch keinen einzigen Grund warum man diesen respektieren sollte.

Glaubt jemand es sei gerecht, dass ich in Zukunft mal zu leiden hätte, nur weil ich nicht so glaube wie der betreffende Gläubige sich das ausgesucht hat, so ist das ganz einfach eine unethische, unmoralische Geisteshaltung.

Und solchem begegnet man nicht mit Respekt.

Somit... doch, es stimmt.

Kommentar von BeaBeautiful ,

Ok, danke für die Erläuterung, jetzt verstehe ich genauer, was du meinst.

Allerdings denke ich, dass in einem wahren Glauben, wenn man an Gott glaubt, nicht das das wichtige ist, dass man einem anderen wünscht, das er für seine Fehler leidet. Natürlich gibt es Glauben, die sehr brutale Meinungen über Nichtgläubige haben, da gebe ich dir vollkommen Recht.

Was ich meinte, ist, dass man einen Glauben nicht absolut runtermachen soll, nur weil man ihn selber als unnötig und unlogisch empfindet. Allerdings stimmt es, dass man nicht immer Respekt haben soll/kann.

Ich würde sagen, dass man den Glauben nicht unbedingt respektieren, aber dennoch sollte man Verständnis für die Meinung des anderen aufbringen soll.

Kommentar von HumanistHeart ,

Allerdings denke ich, dass in einem wahren Glauben, wenn man an Gott glaubt, nicht das das wichtige ist, dass man einem anderen wünscht, das er für seine Fehler leidet.

Ob er das "wünscht" oder nicht, ist unerheblich. Im Gegenteil, ich bin mir sicher, dass das kaum einer "wünscht". Aber das ist nicht der Punkt.
Es reicht wenn der betreffende Gläubige es akzeptiert, dass das laut seinem "heiligen" Buch GERECHT sei. Ist dem so, so ist er bereits durchgefallen.

Wie auch immer, ich weiß schon was Du meinst. Aber ich bin da im Lauf der Jahre sehr klar mit meinen Äußerungen und Zuordnungen geworden. Es gibt gute Menschen mit guten Glaubenssätzen – und es gibt das exakte Gegenteil davon. Und letztere lass ich das auch gerne merken, was von ihnen zu halten ist.

Kommentar von BeaBeautiful ,

Alles klar. Also ich verstehe deine meinung schon, aber ich sage nicht, dass sie die richtige ist. Siehst du? Es ist genau wie bei demr vom Fragensteller dargestellte Situation. Ich verstehe es, und ich lasse dir deine Meinung, ohne sie zu beleidigen, aber ich erkenne sie nicht als richtig.

Kommentar von HumanistHeart ,

aber ich erkenne sie nicht als richtig.

Na dann stehen wir wieder am Anfang und ich wiederhole dass Du falsch liegst.

Falsch, als Tatsache. Nicht als Meinung.

Kommentar von BeaBeautiful ,

DU sagst, dass es falsch ist, und ich meine das selbe von deiner Aussage. Fakt ist, dass wir unterschiedliche meinungen haben, aber deshalb sollte man sich hier nicht gegenseitig beschuldigen.

Das beste wäre einfach, wenn wir die Sache auf sich beruhen lassen würden. Wäre das für dich in Ordnung?

Kommentar von HumanistHeart ,

Nö. Ich würde es auch nicht auf sich beruhen lassen, wenn Du meinst 2 und 2 wäre 5, da es das nun mal nicht ist. Es ist falsch.
 

...


Frage: Wenn jemand restlos überzeugt ist, dieser Vers hier unten sei die wirklich wahre Zukunftsperspektive für mich als Un- oder Andersgläubigen und er erachtet solches zusätzlich noch für fair, gerecht, korrekt, dass mit mir als Menschen bis in alle Ewigkeit so verfahren wird.... 

... dann sag mir mal jetzt bitte auf welcher Basis Du meinst dass ich eine solche Geisteshaltung zu respektieren hätte.

Das ist keine rhetorische Frage übrigens. Darauf möchte ich bitte eine Antwort.


Koran 4.57:  Die, welche unseren Zeichen nicht glauben, werden in Höllenflammen braten. Und sooft ihre Haut verbrannt ist, geben wir ihnen andere Haut, damit sie um so peinlichere Strafe fühlen, denn Allah ist allmächtig und allweise.



Du siehst Deinen Fehler wirklich nicht?

Gläubige die hier zustimmen sagen letztlich: "Personengruppe XYZ gehört so lange und so qualvoll wie möglich gefoltert"

Und das verlangst Du, möge man respektieren.

Steile These. So steil wie sie auch falsch ist.



Somit: 

DU sagst, dass es falsch ist, und ich meine das selbe von deiner Aussage.


Erklär bitte wie es FALSCH sein kann, Leuten die grausamste Folter für etwas gerechtes erachten, keinen Respekt zu zollen.

Kommentar von BeaBeautiful ,

Ich verlange keineswegs von dir, dass du irgendwelchen Glauben respektierst, ich habe nur gesagt, dass es nicht richtig ist, einen Glauben auf verachtender Art und Weise als falsch zu erklären, wenn eine Person, die genau diesem Glauben angehört, dies mitbekommt.

Und ich finde auch, dass der Islamische Glauben, an den die Moslems glauben, definitiv ein furchtbarer Weg der Zerstörung und Grausamkeit ist, den ich ebenfalls schlimm und rücksichtslos finde. Dennoch wäre es nicht richtig, einem Muslimen zu sagen, dass sein Glaube beschissen ist, selbst wenn dies, in Augen anderer, zum Teil so ist.

Noch mal betont: Ich erwarte keinen Respekt von Mitmenschen für einen Glauben, den sie verachten. Allerdings sollte man sie nicht mit einer verachtenden Aussage demütigen.

Und nur, um dies zu klären: ich bin überzeugte Christin.

Kommentar von HumanistHeart ,

Noch mal betont: Ich erwarte keinen Respekt von Mitmenschen für einen Glauben, den sie verachten

Eventuell ist das jetzt nur noch Semantik, aber ich muss trotzdem noch diese Anmerkung dazu tun, da Du so formulierst als wär das nur auf mich bezogen....

Es geht nicht darum ob ich das persönlich verachte. Das greift weiter. Denn ich sage, solches IST verachtenswert. Frei von meiner persönlichen Meinung. Als herleitbare, begründbare Tatsache.

Man foltert nicht. Punkt.
Und man befindet Folter auch nicht für gut. Punkt.

Kann man zwar machen, aber man kauft sich damit etwas ein. Und zwar ein Stigma. Ein ethisches, moralisches und eben auch charakterliches Stigma. 

Und das spreche ich dann ggf. auch aus. Und ich habe nicht nur das recht dazu solche Zuordnungen zu machen, ich erachte es sogar als eine Pflicht dies zu tun.

...

Könnte somit – theoretisch – auch an Dich ergehen. Was ich hier aber natürlich nicht mache. Ich weiß ja nicht was Dein "überzeugter Christ" so alles an Glaubenswahrheiten enthält.
Das Glaubensspektrum der Christen ist sehr breit gefächert. Da hat es alle Nuancen, von Glaubensüberzeugungen. Welche die man als warm und gutherzig begreifen kann, bis hin zu eben jenem, was, wie schon beschrieben, nichts als Verachtung verdient.
Christen eben, die entsprechend ohne, oder eben mit der Fire&Brimstone-Hölle auskommen. (Nebst anderem freilich)

Aber damit ist jetzt keine Frage an Dich verbunden.

Kommentar von BeaBeautiful ,

Natürlich befindet man Folter nicht für gut. Das tue ich auch nicht. Und wenn man den Glauben als schlecht befindet, dann sollte man, wenn man nichts als verachtendes dazu zu äußern hat, eben gar nichts zu dem Glauben sagen.

Selbstverständlich kann man einem auch eine netter formulierte Erklärung dafür abgeben, weshalb der Glaube der falsche Weg ist.

Und ich denke auch nicht, dass ich dir eine Erklärung über meinem Glauben schuldig bin. Ich weiß, du hast nicht darum gebeten, aber ich möchte damit noch mal betonen, dass ich dies sicher nicht tun werde. Ich rede gerne über meinen Glauben. daran liegt kein Zweifel. Allerdings denke ich nicht, dass das hier angemessen wäre.

Ich hätte allerdings noch eine Frage an dich. Selbstverständlich musst du sie nicht beantworten. ich hoffe auch, dass du dich dadurch nicht angegriffen fühlst.

Bist du Atheist oder gehörst du einer Religion an?

Kommentar von HumanistHeart ,

Du kannst mich gern fragen was immer Du willst. Kein Problem. Und angegriffen fühl ich mich eigentlich nie. Warum auch?

Ja, Atheist. Notgedrungen muss ich mich wohl so nennen. Es ist immer etwas schade, dass dafür einen eigenen Namen geben muss. "A-" oder "Nichtgolfspieler" sagt man ja auch nicht.
 

Und wenn man den Glauben als schlecht befindet, dann sollte man, wenn man nichts als verachtendes dazu zu äußern hat, eben gar nichts zu dem Glauben sagen.

Nö. Wenn Unrecht und Leid dadurch erzeugt wird, weshalb sollte einer dazu schweigen?

Kommentar von BeaBeautiful ,

Ok. Ich verstehe deine Meinung schon und weiß auch, was du meinst. Ich werde auch nicht weiter darauf eingehen, denn das würde nur wieder Stoff für Gegenwehr bringen.

Allerdings wollte ich nur noch schreiben, dass es als Atheist oft ein schlimmes Erlebnis braucht, um einen zu solch einem zu machen.

Ich weiß nicht, ob du jemals negative Erfahrung mit diesem Thema gemacht hast. Wenn ja, dann kann ich deinen Hass noch besser verstehen. Aber ich möchte dich darauf hinweisen, dass das nicht immer der beste Weg ist.

Wer weiß, vielleicht hast du selbst einer Religion angehört, bis du so schlechte und negative Erfahrungen gemacht hast. Genau solche Erlebnisse können Liebe in Hass umwandeln.

Aber mit dieser Vermutung stelle ich dir keineswegs eine Frage. Es ist nur eine Feststellung, die selbstverständlich nicht unbedingt auf dich zusprechen muss.

Kommentar von HumanistHeart ,

Wow! ....Vermutung oder nicht, was für beleidigende, fast schon boshafte Aussagen und Unterstellungen hier von Dir.

Gehen wir mal grundsätzliches durch...

Nein, Bea. Ich empfinde keinen Hass. Grundsätzlich nicht. Das ist eine Emotion die mir völlig fremd ist. Im Gegenteil, wird mein Leben eigentlich durch ein Übermaß an Liebe mit definiert. Wunderbare Familie, Kinder, Freunde. 
Insofern frag ich Dich wie Du dazu bitte kommst mir "Hass" zu unterstellen, ob nun als Vermutung oder nicht. Was soll das, was gibt Dir den Anlass dazu das anzunehmen?

Ich war mal Christ, ca. 20 Jahre lang, hatte aber ebenso null negative Erfahrungen damit. Und ich kenne in meinem größtenteils atheistischen Umfeld auch kaum einen (eigentlich GAR keinen), der wegen schlechter Erfahrungen zum Atheisten wurde.
Nö. Wie bei mir sind das einfach Menschen die irgendwann anfingen ihr eigene Hirn zu benutzen und die feststellten, dass das was da geglaubt werden soll, auf keiner einzigen Ebene Sinn macht und somit einfach nicht glaubhaft ist. Irgendwann wacht man halt mal auch auf. 

 

Wenn ja, dann kann ich deinen Hass noch besser verstehen.

Erklärst Du mir nun also bitte, weshalb Du mir Hass unterstellst? Die negativste und hässlichste aller Charaktereigenschaften also die es so gibt?
Speziell wenn alles was wir bislang besprochen hatten war, dass ich Menschen die Folter als etwas gerechtes heiligen, für verachtenswert erachte?

Was mich nun doch noch gleich zu der Frage bringt, ob Du das anders siehst. Bist Du wohl ein Mensch der die ewige Qual von zum Leid befähigten Wesen als etwas gutes und gerechtes begreift? Freikirchlerin? Pfingstler? Was ist es?

Muss wohl so sein. Andernfalls macht es kaum Sinn mir Hass zu unterstellen.

Antwort
von danhof, 41

Und Du willst jetzt von uns eine Antwort auf Deine Jauchsche Frage haben, ob Du die Beziehung beenden solltest?

Das können wir dir nicht abnehmen, sorry :-)

Es gibt ganz unterschiedliche Konstellationen

1. Es ist dir egal, weil du eh nicht wirklich gläubig bist

2. Es gefällt dir nicht, dass sie so abfällig über Menschen mit anderen Weltbildern als sie selbst hat spricht

Im zweiten Fall kann entweder ein Gespräch folgen. Oder Du machst Schluss.

Hinterher ist man natürlich immer schlauer. Aber Du hättest ja zurückschreiben können: "Wenn Gott nur ein Hirngespinst ist, warum hasst Du ihn dann?"

Antwort
von Tonia591, 173

Es ist letztenendlich ihre Meinung, was sie von Gott hält. Ihre Reaktion ist vllt etwas übertrieben, aber wie gesagt kann sie sagen was sie möchte. Einige glauben halt an Gott und andere nicht
Liebe Grüße

Kommentar von Ssise ,

Man sollte aber trotzdem nicht so reagieren gegenüber jemanden der an Gott glaubt. Das ist respektlos. Die Freundin hätte sich äussern können in dem sie sagt dass sie nicht an gptt glaubt. punkt.

Kommentar von Abahatchi ,

Was wäre Dir denn lieber? Sollte sie heucheln und nicht sagen, was sie wirklich darüber denkt oder wünscht Du Dir Leute, die wirklich ehrlich sind und sagen was sie denken?

Antwort
von Schwoaze, 84

Sie ist anscheinend in einem Umfeld, wo es normal ist, so zu sprechen.

Und wie kann man etwas hassen, was es ja angeblich nicht gibt? 

Vielleicht kannst Du ihr klarmachen, dass Du es nicht magst, wenn sie sich so ausdrückt.... respektlos.

Kommentar von BeaBeautiful ,

Du hast damit, dass du schreibst, dass es Gott nicht gibt, keinem eine Wahl gelassen, sich selber zu entscheiden. das ist nicht der Sinn der Sache. Du kannst schreiben, dass es DEINER MEINUNG NACH Gott nicht gibt, aber du solltest niemandem vor eine vollendete Tatsache stellen.

Kommentar von Schwoaze ,

Wo hast denn das gelesen? Das würde mich doch interessieren? Ein lächerlicher Einwand!

Kommentar von BeaBeautiful ,

Glaubst du an Gott?

Kommentar von Ssise ,

Ganz deiner Meinung Schwoatze :)

Antwort
von MondscheinStern, 99

Also in Sachen Glauben ist jeder anders. Deine Freundin glaubt eben nicht an Gott und du schon, also gut ist. Ihr beide müsst selber wissen woran ihr in Sachen Gott usw glauben wollt, da kann auch keiner was gegen sagen:) Also lasse deine Freundin ihren glauben , das es Hirngespinste sind, glaube du aber weiter an einen Gott:) Deine Gedanken kann dir eh keiner nehmen. 

Antwort
von joonnaas, 87

Im Grunde genommen hat sie wahrscheinlich einfach nur damit gemeint, dass sie den Glaube an Gott nicht nachvollziehen kann und sich einfach nur ungeschickt ausdrückt. Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Schöpfungsgeschichte auch nicht sinnvoll. Jedoch sollte man (gerade in einer Beziehung) die Ansichten anderer zur Religion respektieren. 
Am besten sprichst du sie einfach nochmal darauf an und bittest sie deine Ansicht zu respektieren :)

Antwort
von kunibertwahllos, 139

manche wollen das nicht hören weil das zuviele Fragen über sie selbst aufwirft einfach drüber stehen und akzeptieren das andere das anders machen als man selbst

Antwort
von warehouse14, 55

Das Dumme an diesen und ähnlichen Sprüchen ist nur: sie beleidigen nicht wirklich Gott, sondern den Gläubigen. In diesem Fall eben Dich. Weil nicht Gott diese Hirngespinste hat, sondern der Mensch, mit dem man sich gerade über dessen Glauben unterhält... Den meisten Antitheisten ist diese Feinheit nur nicht bewußt. Oder sie ignorieren es absichtlich, weil es ihnen Spaß macht, andere zu mobben.

Selbst wenn Gott nicht existieren sollte muss man seine Anhänger nicht als unfähig zum Denken (und was sonst noch gerne von aggressiven Antitheisten behauptet wird) bezeichnen.

Wenn man auch nur ein bisschen Respekt anderen gegenüber zeigt wird man sich solche Sprüche eher verkneifen als auch noch stolz darauf zu sein, einen Menschen verbal verletzt zu haben, der lediglich etwas kann, was man selber nicht zustande bringt und womöglich auch nicht bringen will: in höheren Dimensionen denken.

warehouse14

Kommentar von danhof ,

Danke, eine schöne Antwort, die mir aus der Seele spricht :-)

Antwort
von tryanswer, 73

"Ich hasse Gott.. das sind doch alles nur Hirngespinste"

Ich feiere gerade diese Aussage - deine Freundin ist offenbar nicht die hellste Leuchte im Lampengeschäft. Daher solltest du ihre "Meinung" auch nicht wirklich ernst nehmen.

Kommentar von Meatwad ,

Etwas unglücklich ausgedrückt, zugegeben. Kann im jungen Alter aber durchaus vorkommen. Das Wort "Hirngespinste" deutet schon klar daraufhin, daß mit "Gott" hier "die Idee eines Gottes" oder "der Glaube an einen Gott" gemeint ist.

Antwort
von PaulPeter44, 25

Das sie ein Problem mit Gott hat, und das hat sie, das hat sie deutlich gezeigt, denn wenn sie keins hätte, würde sie nicht so reagieren.

Menschen, die kein Problem mit Gott haben, egal ob sie glauben oder nicht, haben es nicht nötig, beleidigend zu werden.

Ihre Reaktion war nicht in Ordnung und deine Reaktion mit dem BYE nachvollziehbar.

Aber die Beziehung deswegen beendet, ist wohl keine Lösung.

Versuche mit ihr zu reden, ruhig.

Nur wenn sie weiter beleidigend ist, muss man über den Sinn der Beziehung nachdenken, denn dann respektiert sie dich nicht.

Kommentar von RonnyFunk ,

"Aber die Beziehung deswegen beendet, ist wohl keine Lösung."

So? Also eine gute Beziehung, die nur funktioniert, wenn man ein bestimmtes Thema weiträumig umfährt, kann doch keine gute Beziehung sein.

Wie soll denn das gehen, wenn er zum Gottesdienst möchte und das als eine gute Zeit mit dem himmlischen Vater empfindet und sie das nicht möchte und es nur als spinnertes Hobby sieht?

Wie soll das gehen, wenn er eine gute Glaubenserfahrung macht, mit allen möglichen Leuten darüber reden kann, nur nicht mit der Person, die er am meisten liebt?

Wie soll das gehen, wenn er ihr helfen will, für sie betet, sie aber sich davon vergackeiert fühlt?

Kommentar von PaulPeter44 ,

ich hatte es nicht richtig gelesen, sorry.

Ich bin von keiner Partnerschaft ausgegangen, sondern von einer Freundschaft.

Trotzdem finde ich, wenn einem etwas an dem anderen liegt, das man noch mal mit dem anderen reden soll, wenn das nicht fruchtet und der andere die Einstellung nicht akzeptiert oder sie sogar schlecht macht, sollte man die Beziehung beenden.

Antwort
von abgcc, 90

Wenn sie nicht an Gott glaubt, ist es ihre Sache. Jeder Mensch kann frei wählen was er macht. Aber ich finde es ganz und garnicht okay, dass sie das macht. Jeder hat die eigene Wahl zu entscheiden, woran er glaubt. Aber den Glauben anderer fertig zu machen, weil man es selber nicht so sieht, ist  asozial.

Antwort
von RonnyFunk, 5

Der WhatsApp Chat ist ein gutes Beispiel dafür, dass Psalm 53 stimmt:

"Menschen, die sich einreden: "Gott gibt es überhaupt nicht!", leben an der Wirklichkeit vorbei. Sie führen ein gottloses Leben, und alles, was sie tun, ist abscheulich."

(Vers 2 nach Hoffnung für alle")

Antwort
von Safotin, 75

Ich bin zwar auch kein Fan vom Glauben an Gott, aber von mir aus soll jeder an das glauben, was er/sie möchte, solange die Person diesbezüglich niemandem auf den Keks geht. Ich kann die Antworten deiner Freundin zwar nicht verübeln, aber ein bisschen überreagiert hat sie da schon. Wie wär's wenn du dich mal darüber mit ihr unterhälst?

Antwort
von RonnyFunk, 2

Nun ist die Frage, ob die Freundin wirklich eine Freundin ist.

Ich denke, sie hatte vielleicht diesbezüglich bei Dir einen Verdacht und andererseits hat sie sehr deutlich kommuniziert, wieviel ihr die Freundschaft wert ist.

Wenn mir die Freundschaft wichtig ist, würde ich doch nicht nach Religiosität fragen und dann so reagieren, als würde derjenige NPD-Mitglied sein oder bei den Autonomen, die Autos anzünden.

Vielleicht am besten mal fragen, wieso sie wissen wollte, ob Du gläubig bist und ob sie meint, dass gute Freunde es erdulden müssen, wenn man deren religiöse Gefühle verletzt.

Ansonsten aber liest es sich so, als wenn die Freundin antitheistisch drauf ist und wohl nur lupenreine Atheisten als Freunde haben will.

Freunde, die mich wegen meiner Überzeugungen ablehnen, sind keine.

Antwort
von Fabian222, 79

Der Gesandte Gottes Muhammad sprach: „Die Jünger fragten Jesus, mit wem sie sich anfreunden sollen. Jesus antwortete: ‚Mit demjenigen, die euch, wenn ihr sie seht, an Gott erinnern, deren Rede euer Wissen mehrt und deren Handlungen euch für den Jüngsten Tag animieren.'“

Imam Ali  sagte zu Kumayl: „O Kumayl! Sage in jeder Situation, was gerecht ist. Sei befreundet mit den Rechtschaffenen und vermeide die schlechten Frevler, halten dich fern von Heuchlern befreunde dich nicht mit den Betrügern.“

Kommentar von Schwoaze ,

Warum schreist denn?

Kommentar von RonnyFunk ,

O Fabian! Wenn Du doch erkennen würdest, wie Dich Mohammed über Jesus belogen hat und Dich um die Herrlichkeit betrügt. Nimmst Du nicht die Früchte wahr? Nimmst Du nicht wahr, was in den Ländern passiert, in denen die Mehrheit Mohammed glaubt oder glauben muss.

Halte Dich fern von Mohammed. Sieh auf das, was er tat. Lasse nicht einen Kinderschänder und Gewalttäter denjenigen sein, der Dir die Schriften erklärt. Lese die Bibel und erkenne, was Jesus wirklich tat und wirklich sagte.

Antwort
von Gaminator97, 84

Ist ne schwere Frage, aber versuche einfach es ihr zu verzeihen

Kommentar von comhb3mpqy ,

Vergebung ist sehr wichtig. Sie können ja mal Matthäus 6,14-15 lesen.

Antwort
von comhb3mpqy, 48

Das hätte sich Deine Freundin auch sparen können. Warum sollte sie sich aufregen?

Du kannst das mit ihr klären. Kennst Du das 2. Gebot?

Wenn Du (oder Deine Freundin) Gründe haben möchten, um an Gott zu glauben, dann kannst Du z. B. auf mein Profil gehen, dort findet man Gründe. Man kann mich nach Gründen aber auch in den Kommentaren fragen.

Kommentar von Meatwad ,

Du kannst das mit ihr klären. Kennst Du das 2. Gebot?

Inwiefern sollte dies bei der Klärung helfen?

Wenn Du (oder Deine Freundin) Gründe haben möchten, um an Gott zu glauben, dann kannst Du z. B. auf mein Profil gehen, dort findet man Gründe. Man kann mich nach Gründen aber auch in den Kommentaren fragen.

Du schaffst es auch immer wieder, selbst unter die Fragen deinen immer gleichen Spruch zu schreiben, bei denen er als Antwort vollkommen unbrauchbar ist. Hauptsache einen wenig hilfrechen, ganz grob als Antwort zu verstehenden Satz vorneweg. Peinlich!

Und noch einmal: Nein, dort finden sich keinerlei brauchbare Gründe. Alles zigmal widerlegt. Aber das ignorierst du ja tapfer.

Kommentar von comhb3mpqy ,


Inwiefern sollte dies bei der Klärung helfen?

Das war vielleicht nicht ganz so gut ausgedrückt. Es ging ja auch darum, ob es ok ist, Gott zu beleidigen. Und da gibt das 2. Gebot eine klare Antwort darauf. Es ist nämlich nicht ok!

Kommentar von HumanistHeart ,

Und da gibt das 2. Gebot eine klare Antwort darauf. Es ist nämlich nicht ok!

Und? 
Fehlt noch, dass Du uns erklärst warum das 2. Gebot irgendwen interessieren sollte. Die Bibel ist keine Autorität.

Kommentar von RonnyFunk ,

Die Bibel ist für Dich keine Autorität.

Aber wenn Du den Menschen zu Deinem Gott machst... viel Glück!

Antwort
von joergbauer, 22

Ehrlich gesagt, kann ich verstehen, daß du damit gar nicht einverstanden bist, wie deine "Freundin" auf die Antwort ihrer eigenen Frage reagiert hat. Da sollte man einmal nachfragen, warum sie "Gott" hasst? Womöglich ist ihre Wut eher das Ergebnis der jüngsten Ereignisse religiöser Fanatiker, die andere Menschen töten und sich auf Gott berufen. Aber das hat mit Gott nichts zu tun. Das sind die blindwütigen Sünden der Menschen, die sich einbilden Gott zu dienen, stattdessen folgen sie dem Teufel nach. Der Teufel steht für Zerstörung, Manipulation, Lüge und Fanatismus.

Ich glaube an Jesus Christus! ER ist mein Erlöser und überaus liebevoll, weise und in jeder Hinsicht ein Vorbild. ER ist der Weg, die Wahrheit und das Leben (Johannes 14,6). Wer etwas von Gott erfahren will (wie ER ist) muss sich mit seinem Sohn beschäftigen. ER ist Gott als Mensch und hat das Problem aller Menschen beiseite geschafft, durch seinen Tod und seine Auferstehung zur Vergebung der Sünden. Daran sollte man glauben. Wer das so erfährt, der liebt Gott und bleibt nicht an der Oberfläche, sondern fängt an zu verstehen, wie diese Welt funktioniert und was die Wahrheit ist. Alles Gute!

Kommentar von Abahatchi ,

Ehrlich gesagt, kann ich verstehen,

Ehrlich gesagt, kann ich nicht versehen, wenn wie behauptet sie wirklich die beste Freundin ist, wie sie bisher noch nicht wuszten ob der eine Gläubig ist oder nicht. So gut scheinen sie sich ja wohl doch nicht zu kennen. 

Natürlich ist die Formulierung bezüglich der Abneigung zu Geistwesen aus der Sicht von vor 50 Jahren recht ruppig, doch ist diese Art der Artikulation unter jüngeren Menschen in ihren sozialen Medien seit Längerem immer sehr kurz, präzise und unangenhem ehrlich. 

Grusz Abahathi

Kommentar von joergbauer ,

Was sie vorher wusste oder nicht, war ja nicht das Thema und die Frage, sondern daß sie mit der Antwort der Freundin nicht einverstanden war. Manchmal braucht man eben auch eine Form der Desillusion um zu erkennen, was wirklich das Beste ist und was nicht.

Kommentar von Abahatchi ,

Was sie vorher wusste oder nicht, war ja nicht das Thema

Stimmt, dennoch darf ich doch auch kund tun, dasz ich es nicht verstehe.

sie mit der Antwort der Freundin nicht einverstanden war.

Jedoch mit einem Zusatz, der die Sache mal wieder etwas paradox macht. Denn es war zu lesen:

Abgesehen davon, ob es nun Gott gibt oder nicht,

Angenommen, es gäbe ein Geistwesen wie einen Gott, dann könnte man es tatsächlich auch "beleidigen", wenn es sich den beleidigen liesze. 

Angenommen, es gäbe keine Geistwesen wie Götter, dann kann auch keine Geistwesen beleidigt werden. Wie sollte ich Harry Potter beleidigen? Es gibt keinen Harry Potter, den ich beleidigen könnte. 

Wie kann man also behaupten etwas beleidigt zu haben, wenn man selbst offen läszt, ob es das zu Beleidigende überhaupt gibt, damit etwas beleidigt wird. 

Zudem kann ich in der Frageerläuterung gar keine Beleidigung finden. Wenn jemand sagt, er würde an meine Existenz nur "etwas" glauben aber nicht richtig und den anderen Kotzt das an, dann hat er ja nicht mich beleidigt, Allein der Umstand, dasz es jemanden ankotzt, dasz jemand ein biszchen an meine Existenz glaubt, ist ja keine Beleidigung meiner selbst. Wenn es mich ankotzen würde, dasz Du etwas an die Existenz von Harry Potter glaubst, habe ich noch lange nicht einen Harry Potter beleidigt. 

Selbst wenn jemand sagt, er würde mich hassen, dann ist dies nur eine Feststellung, wie sehr er mich mag aber keine Beleidigung. Wenn ich Erdowahn hasse, habe ich ihn damit etwa schon beleidigt? ((Nun, für Erdowan ist alles wider eines Lobes, sicherlich eine empfundene Beleidigung))

Erst wenn ich Erdowahn als irren Despoten vom Bosporu.... neh, geht auch nicht, denn das ist er ja. 

Erst wenn ich Erdowahn also Kerdoğan bezeichnen würde, dann wäre es eine Beleidigung, weil das K aus den erste beiden Buchstaben von Erdoğan das kurdische Wort Ker für Esel macht. Erdoğan als Esel zu bezeichnen und dann noch auf kurdischen Umwegen, das wäre eben eine Beleidigung der Person Erdowahn. 

Grusz Abahatchi

Antwort
von KommandoJDI, 80

"Gott" zu beleidigen ist doch nichts schlimmes. Mir ist es beispielsweise unverständlich warum man sich wegen sowas aufregt. Es ist eine fiktive Person so wie Jack the Ripper oder wie der auch heißt.

Kommentar von xpetersiliex ,

Aber an Jack the Ripper glauben nicht 2,1 Milliarden Menschen auf der Welt.

Kommentar von KommandoJDI ,

Nur weil viele an irgend etwas glauben heißt es nicht, dass es existiert bzw. stimmt. Und Jack the Ripper stammt auch aus einem Buch und da weiß auch keiner war das wirklich so oder nicht.

Kommentar von xpetersiliex ,

Ich meine nur das es bei der Sache auch ein wenig um Empathie geht.

Kommentar von KommandoJDI ,

Nun ja in einer Beziehung muss jeder mal in irgend einer Art zurückstecken in diesem falle wusste sie ja nicht, dass du an "Gott" glaubst von daher hatte sie keine Ahnung ob sie das Thema ansprechen soll oder nicht.

Es ist nun einmal passiert dennoch würde ich dir empfehlen mal mit ihr deswegen zu sprechen vlt. Lernst du etwas von ihr wo du dir dann auch denkst [Gott gab es halt nicht]. Oder lass es bleiben aber es könnten Spannungen in eurer Beziehung auftreten.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Jack the Ripper hat wirklich existiert. Im Herbst 1888 brachte er im Londoner Eastend fünf Prostituierte um. Zwar ist seine Identität bis heute ungeklärt, aber gegeben hat es ihn. 

Kommentar von KommandoJDI ,

Das sind nur Vermutungen. 0 beweise die zu 100% stimmen. Es kann auch immer eine andere Person gewesen sein von daher.

Kommentar von KaeteK ,

Vielleicht einfach nur aus Respekt vor dem Glauben deinen Mitmenschen.

Antwort
von Wernerbirkwald, 50

Jeder darf glauben was er will.

Jeder darf aber auch die Meinung des Anderen respektieren.

Je kleiner ein Hirn ist ,je leichter machen sich Gespinste darin breit.

Gott kann nicht durch so ein Würstchen beleidigt werden.

Lass dir deine Einstellung zu dieser Sache nicht vermiesen.

Kommentar von Meatwad ,

Jeder darf aber auch die Meinung des Anderen respektieren.

Er darf. Muss er aber nicht.

Je kleiner ein Hirn ist ,je leichter machen sich Gespinste darin breit.

Genau. Gespinste wie Götter beispielsweise.

Kommentar von Wernerbirkwald ,

Dich kann man nur gern haben.

Kommentar von joergbauer ,

Das trifft wohl bei denen zu, die meinen sie dienen Gott wenn sie andere Menschen töten wie unlängst vielfach geschehen. Aber wer ernsthaft und friedlich seinen Glauben pflegt und an die Vergebung seiner Sünden glaubt, ist bestimmt nicht unterbelichtet. Es gibt viele intelligente Menschen, die voll im Leben stehen, und die in Jesus Christus ihren Lebenssinn gefunden haben und damit glücklich sind.

Antwort
von josef050153, 18

Das darf sie schon. Gott zu beleidigen ist nicht verboten. Deshalb darfst du ja auch schreiben, dass Allah ein Gartenzwerg ist. Muslime bringt das oft zur Weßglut, aber es ist erlaubt.

Antwort
von hallowelt4237, 58

haha wie ist den deine freundin drauf? frag sie mal wie sie auf einmal auf so eine frage draufkommt und warum sie gott beleidigt? 

ich meine, ich glaube auch an gott und beleidige ihm nicht, schließlich hat er die welt erschaffen. 


wegen dem ?: ich glaube sie hätte von dir eine andere Antwort erwartet und kein BYE. 

Kommentar von Meatwad ,

haha wie ist den deine freundin drauf?

Sie kann den Glauben an fiktive Göttergestalten nicht leiden. Gibt es immer öfter. Noch nie davon gehört?

frag sie mal wie sie auf einmal auf so eine frage draufkommt

Ist das nicht eine vollkommen berechtigte, gar wichtige Frage? Natürlich kommt sie etwas spät.

und warum sie gott beleidigt

Da sie erkannt hat, daß er ein Hirngespinst ist, beleidigt sie ihn ja nicht wirklich, sondern vielmehr den Glauben daran.

ich meine, ich glaube auch an gott und beleidige ihm nicht, schließlich hat er die welt erschaffen.

Welcher Gott soll das gewesen sein? Da gibts schon ein paar Tausend. Es finden sich keinerlei Anzeichen dafür, daß diese Welt von irgedeinem der zur Auswahl stehenden Götter erschaffen wurde. Im Gegenteil.

Kommentar von danhof ,

Da sie erkannt hat, daß er ein Hirngespinst ist, beleidigt sie ihn ja nicht wirklich, sondern vielmehr den Glauben daran.

Auch nicht besser. Empathie ist anders.

Welcher Gott soll das gewesen sein?

Der Christliche Gott der Bibel (Siehe Tags zur Frage)

Kommentar von HumanistHeart ,

Empathie ist anders.

Das Wort würd ich mal ganz vorsichtig dorthin zurücklegen, von wo Du es hergenommen hast. Nicht dass es Dir noch runterfällt und kaputt geht.

Kommentar von RonnyFunk ,

Nun, so wie Du das Wort "Empathie" definierst, lieber Humanist, wäre es nicht schade, dass es in dieser Definition zerbricht.

Bist Du der Bibel böse, dass sie über Dich sagt:

"Menschen, die sich einreden: "Gott gibt es überhaupt nicht!", leben an der Wirklichkeit vorbei. Sie führen ein gottloses Leben, und alles, was sie tun, ist abscheulich."

(Psalm 53, Vers 2 Übersetzung Hoffnung für alle)

Antwort
von DerBuddha, 54

mal abgesehen davon, dass jeder seine freie meinung äußern kann, auch wenn du damit nicht einverstanden bist, solltest du auch nicht vergessen, dass ein echter erbauer des universums ganz andere prioritäten hätte und es ihn überhaupt nicht interessieren würde, ob ein kleiner dummer mensch, der wir für diesen erbauer nun mal wären, ihn in irgendeiner form beleidigen würde.............

ihr gläubigen denkt immer nur aus eurer menschlicher sicht, aber ein echter erbauer des universums kann überhaupt nicht mit unseren menschlichen denkweisen, moralischen vorstellungen usw. verglichen werden..........:)

also, einfach ruhiger werden, wenn mal wieder jemand seine meinung vertritt, denn kein mensch müsste so ein wesen verteidigen oder in schutz nehmen...............*g*

übrigens vertrete ich die selbe meinung, wie deine freundin..........nicht gott hat den menschen erschaffen, sondern der mensch sich seine götter selbst..........:)

Kommentar von BeaBeautiful ,

Hi! ich wollte nur einmal schreiben, dass sich Gott definitiv für jeden von uns interessiert. Klar, aus deiner Sicht vielleicht nicht. Es gab auch für mich Zeiten, da nahm ich an, Gott hätte eh kein Interesse an meinem Tun und Handeln, aber im Nachhinein merke ich, dass ich falsch lag. Ich spüre auch seine Gegenwart, jeden Tag aufs neue!

Ich weiß, dass klingt so obergläubig, aber wer ebenfalls mit Gott in Kontakt tritt, der weiß genau, was ich meine.

Gott segne dich!

@BeaBeautiful

Kommentar von Abahatchi ,

Hi! ich wollte nur einmal schreiben, dass sich Gott definitiv für jeden von uns interessiert.

Wie kann sich etwas für uns "definitiv" interessieren, wenn es nur der Vorstellung des Menschen entsprungen ist, so auch Feen, Elfen, Kobolde oder tausende Geistwesen wie Götter nur menschliche Gedanken sind?

Kommentar von BeaBeautiful ,

Das ist DEINE Meinung. Ich bin mir aber sicher, dass es Gott gibt, und ich weiß, dass ich mit dieser Meinung auf jeden Fall nicht alleine bin.

Kommentar von DerBuddha ,

@ BeaBeautiful

bitte spare dir solche märchenwünsche wie "Gott segne dich!", denn von so einem verbrecher möchte ich nicht mal beachtet werden.................der im alten testament beschriebene "gott" ist der teufel selbst und so ein wesen betet ihr alle an...........

und mal im ernst, wer immer behauptet, er spüre täglich irgendein erfundenes wesen, sollte es nicht übertreiben mit solchen öffentlichen äußerungen, denn es gab schon fälle, wo solche leute dann beim arzt landeten.............:)

gott existiert nicht denn er ist ein produkt des menschen............:)

Kommentar von Abahatchi ,

Das ist DEINE Meinung.

Der "menschliche" Werdegang von vielen Göttern ist historisch erforscht und belegt und vor allem auch vom Gott der abrahamitischen Religionen.

Da kannst Du Dich noch so "sicher" fühlen oder meinen es zu wissen, denn Du weist es nicht, denn Wissen wäre eben wissenschaftlich Belegbar und mit Beweisen für Deine Behauptungen sieht es seit Jahrtausenden nicht nur recht mager aus, Es gibt keine. Für den "menschlichen" Werdegang von Göttern gibt es historische Belege.

Frage mal Historiker, was die schon so alles an Belegen ausgegraben haben, dasz der monotheistische Gottglauben auf einen erfundenen Gott beruht, der eben früher ganz und gar nicht allein war. 

Grusz Abahatchi

Antwort
von KaeteK, 9

Galater 6,7

Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten! Denn was irgend ein Mensch sät, das wird er auch ernten.

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