Frage von SaniEG12, 107

Freund trennt sich von meiner Mutter, was passiert mit dem Hund?

Hi,

der exFreund von meiner Mutter hat sich nun von meiner Mutter getrennt, er hat vor einigen Monaten mir und meiner Mutter einen Hund geschenkt, meine Mutter und ich haben auch alle kosten getragen (Versicherung, Tierarzt, Steuern usw...). Aber der exFreund von meiner Mutter hat den Kaufvertrag für den Hund abgeschlossen und will den Hund nun mitnehmen (Was man dazu noch sagen muss, er hat vor "Zeugen" gesagt, dass der Hund ein Geschenk an uns ist). Aber der exFreund von meiner Mutter ist keine richtige Bezugsperson für den Hund, das sind viel mehr meine Mutter und ich. Jetzt wissen wir nicht weiter und ich finde auch keine richtige Lösung online.

Vielen Dank im Vorraus

Antwort
von Schwoaze, 3

Hallo, grüß Dich. Ich habe Deine Frage gefunden und bin neugierig geworden, wie die Geschichte weitergegangen ist. Ich hoffe, Ihr habt den Hund behalten dürfen.

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 18

besitzer des hundes ist immer derjenige , der im kaufvertrag steht. bei trennungne kann man geschenke zureuckfordern. also eure position ist nicht gut.

versucht ein sachliches gepraech zu fuehren und im sinne des hundes zu entscheiden -wer hat die meiste zeit sich um ihn zu kuemmern etc.

Antwort
von VanyVeggie, 59

Wenn er den Kaufvertrag abgeschlossen hat, dann könnt ihr hier leider nichts machen. 

Antwort
von xAdmiralAckbarx, 27

Wer ist denn als Halter eingetragen bei der Stadt bezüglich der Steuern? Wenn das auch die Mutter oder du ist, dann würde ich noch mehr zu meiner Feststellung kommen, dass es nicht so einfach ist den Hund zurückzufordern. Den Hund würde ich nicht herausgeben und auf sämtliche mündliche Forderungen überhaupt reagieren. Sollte die Forderung schriftlich kommen, dann würde ich einen Anwalt einschalten. Denke dass ein gewiefter Anwalt hier eine sehr gute und plausible Begründung liefern kann. 

Sollen das doch die Anwälte klären.. Dneke wenn ihm klar wird, dass da Kosten auf ihn zukommen und wird er davon Abstand nehmen. 

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 18

Hallo,

rechtlich gesehen ist erst einmal derjenige der Eigentümer einer Sache (und als solche gilt ein Hund leider), der den Kaufvertrag unterschrieben hat.

Ob ihr ihn versichert, angemeldet etc. habt, ist völlig belanglos.

Gut, wenn man Zeugen für die Schenkung hat, schlecht, dass auch Geschenke unter gewissen Umständen zurückgefordert werden können - wobei ich hier keinen Zusammenhang des Geschenkes und der Lebensgemeinschaft sehen würde (das wäre eher bei einem Verlobungsring etc. der Fall).

Aber das müsste dann ein Anwalt entscheiden. Etwas anderes wird euch nicht übrigbleiben, wenn es nicht möglich ist, eine Regelung im Sinne des Hundes (wo es ihm am besten geht) zu finden.

Vllt. könnt ihr den Hund abkaufen? Aber dann bitte unbedingt mit einem schriftlichen Kaufvertrag!

Alles Gute für den Hund

Daniela

Antwort
von Realisti, 53

Ich würde keinen großen Zirkus machen. Je mehr er glaubt, dass ihr an dem Tier hängt umso mehr will er ihn vermutlich behalten wollen. Wenn sich Paare trennen bekommen dann viele Dinge plötzlich eine Bedeutung.

Was ich aber deutlich sagen würde ist, wenn er das Geschenk rückgängig macht, dann besteht ihr auch darauf, dass er euch die Rechnungssummen erstattet. Wem der Hund gehört, der muss auch dessen Kosten übernehmen. Kopiert alle Belege und legt sie ihm vor.

Ich könnte mir vorstellen, dass er es gewöhnt ist, dass sich andere um sein Tier kümmern. Wenn er nun alle Spaziergänge etc. neben der Arbeit alleine erledigen muss, dass es ihm bald zu viel wird. Zumindest hoffe ich das mal. Er hat den Kaufvertrag auf seinem Namen. Somit habt ihr dem nicht viel entgegen zu setzen.

Nach deutschen Recht wird der Hund in Besitzfragen wie eine Sache behandelt. Man muss den Tierschutz beachten, aber Bezugsperson etc. spielt dabei keine Rolle.

Schenkungen kann man rückgängig machen. Grober Undank oder Verlobtengeschenke sind Gründe, die dafür ausreichen.

Antwort
von Fellschnauze, 6

Leider gehört demjenigen der Hund, dessen Unterschrift unter dem Kaufvertrag steht, ganz egal, wer die Kosten übernommen hat: http://www.schlimmerkater.de/katzen/scheidung-wer-kriegt-hund-und-katze/

Antwort
von Trixie333, 24

Er ist der Besitzer so gesehen, wenn er im Kaufvertrag steht. Allerdings unterer Kommentar stimmt, holt die Kosten alle wieder rein, Zeugen ist auch gut, evtl eine Trainerin dazunehmen, die wird bezeugen, wer die Bezugsperson ist.

Antwort
von kelzinc0, 56

Wenn die Zuwendung (Geschenk) der Verwirklichung,
Ausgestaltung und Erhaltung der nichtehelichen Lebensgemeinschaft dienen
sollte, fällt mit der Trennung die Grundlage dieser Zuwendung weg.

http://www.wiwo.de/finanzen/steuern-recht/rein-rechtlich-beziehung-kaputt-gesche...

Kommentar von SaniEG12 ,

Aber wir haben in dieser Zeit die kosten für den Hund übernommen, als Beispiel, wir haben ihn gechip und der Hund ist uns als Herrchen gewöhnt und ich bezweifel, das eine Trennung für den Hund sehr schwer sein wird. Wäre es da nicht logisch gesehen möglich, dass wir alle kosten, die wir an den Hund gezahlt haben zurückfordern, ich meine, dass wäre ja dann unser Geschenk an ihn gewesen :(?

Antwort
von Harald2000, 39

Bei Trennungen können auch Geschenke zurückgefordert werden.

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