Frage von anastasiax, 63

Freund macht sich mit seinen Gedanken kaputt?

Also.. Noch mal genauer. Und zwar, ein ehemaliger Freund denkt über alles nach. Wirklich über alles, ob das jetzt seine Schritte sind oder der kekskrümel neben ihm, er denkt nach. Und das den ganzen tag und einfach viel zu viel. Er hatte eine Freundin, sie würde ihm jeden Fehler verzeihen so wie ich sie kenne. Ist jetzt aber nebensächlich. Nunja.. Ich will ihm irgendwie helfen, seine Gedanken fressen ihn quasi auf. Er würde sich irgendwann abkapseln deswegen. Ja, also hat jemand mit sowas zufällig irgendwie Erfahrungen? :/ Hoffe ihr versteht wie ich es meine.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Nymra, 10

Knapp gesagt soviel kannst du nicht tuen. Ob sein Gedankenkreiseln ein Fall für den Psychologen/Psychiater wäre ist mit so einer kurzen Beschreibung schwer zu sagen. Ein "Lass uns Kaffee trinken und hört auf soviel nachzudenken." wird nicht helfen.

Krafttrainging um ausgepowert zu sein allein reicht wohl nicht. Er braucht was entweder zum Abschalten z.B. laufen . Oder etwas wo er die ganze Konzentration darauf lenken muss Klettern oder auch ein Musikinstrument lernen.

Beim Krafttraining stellt sich mir auch die Frage ob er Pulverchen oder Tabletten verwendet um schneller besser an sein Ziel zu kommen, auch die können sowas auslösen.

Wenn er aber wirklich jede seiner Entscheidungen (Schritte) zig mal im Kopf durchgeht, oder auch vergangene Gespräche immer wieder im Geiste durchkaut, am besten auch noch schlecht schläft weil er nachts alle seine Taten immer wieder durcharbeitet, wird auf lange Sicht nur fachmännische Hilfe Sinn machen.

Eine Laie wie du oder ich oder auch der Großteil der hier schreibenden Menschen (die es alle gut meinen) werden im Ende nicht helfen können.

Wenn er sich dem allem sperrt, kannst du nur so lange an seiner Seite bleiben und es mitansehen bis du vielleicht selbst an einen Punkt kommst an dem du sagst, ich kann dir nicht helfen und wenn du dir nicht helfen lassen willst kann ich das nicht mehr mit machen.

Es gibt auch natürliche Lebensphasen in denen man einfach alles nochmal überdenkt, aber die Frage ist immer in welchem Maß und wie lange geht die Phase bist es keine Phase mehr ist sondern eine Störung.

Kommentar von anastasiax ,

Tabletten und pulverchen.. mh weiß ich nicht, ich weiß nur was von diesen Eiweißriegel. Dass er seinem Körperit irgendwelchen Pulvern und Tabletten freiwillig Schaden hinzufügt.. Nein das würde er meiner Meinung nach nicht machen. Er meint er kann beim Autofahren abschalten, nur beim Autofahren kommt er wieder auf das rauchen zurück. Das was er eigentlich nicht mehr machen wollte. Und laufen, ja also das ist auch nicht das richtige. Er geht auch öfter mal joggen oder einfach nur spazieren. Meistens zu der Zeit, wo kein Mensch im Normalfall draußen ist. Und da meinte er, kann er am besten über alles nachdenken. Gut, manchmal tut sowas echt gut. Das kann ich von mir aus auch bestätigen. Aber ich mach mir echt sorgen um ihn, ich würde gern für ihn da sein, nur hab ich zu ihm wegen seinem Problem, sowas wie naja bissl Zoff gehabt. Und ich glaube es wäre besser wenn ich die Sache erst mal abkühlen lasse..

Antwort
von AlexKnife, 26

Falls es etwas für ihn ist, dann kann Meditieren eine tolle Möglichkeit sein den Kopf frei zu bekommen. Am Anfang ist es schwer aber es wird leichter. Anleitungen gibt es zu Hauf im Internet. Immerhin ist Gedanken machen nicht Grundsätzlich gefährlich und vielleicht wird es auch einfach von alleine weniger.

Kommentar von anastasiax ,

Meditation ist nicht wirklich sein Ding. Natürlich ist es nicht gefährlich, aber wenn er teilweise dadurch seine Freundin verloren hat schon.

Antwort
von Soletta, 31

Das klingt als wäre er in seinen Gedanken gefangen. Ähnlich wie bei einer Depression ist es nicht so einfach, sich daraus selbst zu befreien. Selbst wenn einem bewusst ist, dass man sich anders verhalten sollte, schafft man es doch nicht. Vielleicht kannst du einmal mit ihm reden, ihn dazu überreden einen Psychologen oder zumindest seinen Hausarzt aufzusuchen?

Kommentar von anastasiax ,

Depressiv ist er nicht, aber ich verstehe was du meinst. und nein, er wird mich für bescheuert halten wenn ich ihm rate zum Psychologen oder Arzt deswegen zu gehen ^^

Antwort
von angelikaliese, 23

Hallo anastasiax,

so wie ich es sehe, steckt Dein Freund in einer sehr schweren Krise. Er sollte sich in einer soforigen psychologischen Therapie begeben, wo er von einem Arzt geholfen wird.

Du kannst Ihm helfen, indem Du für Ihn da bist und Ihm weiterhin gut zuhörst und ihm Mut zusprichst.

Wünsche Deinem Freund, sowie Dir alles Gute und viel Erfolg, sowie Glück

MfG Angelika

Dann kannst Du ihm leider auch nicht helfen.

Kommentar von anastasiax ,

Er redet nicht über seine Probleme, das ist der nächste Punkt. Er wird auch deswegen nicht zum Arzt oder Psychologen gehen.

Antwort
von FantaFanta76, 33

Er ist eindeutig nicht ausgelastet, wenn er dazu Zeit hat. Mehr Sport, mehr Arbeit, sowas könnte helfen!

Kommentar von anastasiax ,

Er macht Krafttraining. Und auch so ist er oft beschäftigt.

Antwort
von konstanze85, 23

Über seine Schritte?

Das klingt nach einer Zwangsstörung. Da kannst Du nicht helfen,sowas muss therapiert werden.

Kommentar von anastasiax ,

Nein das mit den Schritten war jetzt nur so von mir gesagt, ich meinte halt nur, dass er zu viel nachdenkt und wirklich über vieles. Er hat deshalb die Beziehung beendet mit seiner Freundin. einfach weil er sich darüber zu viele Gedanken gemacht hat.

Kommentar von konstanze85 ,

Ja schon klar, und das kann eben eine Zwangsstörung sein.

Kommentar von anastasiax ,

Du hast damit zufällig keine Erfahrungen? ^^

Kommentar von konstanze85 ,

Persönlich nicht, nee. Aber aus dem Freundeskreis.

Kommentar von anastasiax ,

wurde es irgendwann besser? :/

Kommentar von konstanze85 ,

Na eben in der Therapie, wenn es wirklich Zwangsgedanken sind, aber es klingt halt für mich so, wie Du es beschreibst.

Kommentar von anastasiax ,

ich hab mich darüber informiert, einiges trifft zu, einiges halt nicht.. Es könnte schon sein, dass er es hat.

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