Frage von schwyzaa, 83

Freund ist Kiffsüchtig, was tun?

Hallo zusammen Ein Freund von mir ist 16 Jahre alt und im 1. Lehrjahr. Ohne einen Joint kann er abends nicht schlafen deshalb konsumiert er täglich Canabis. Er weiss selber dass er süchtig ist und will auch damit aufhören, unter anderem weil es massive Auswirkungen auf sein Lernverhalten hat. Das Problem; Er möchte unter keinen Umständen in eine Klinik oder so, weil er dann seine Lehre abbrechen müsste. Er sagte er brauche einfach die Hilfe von jemandem. Ich würde ihm sehr gerne helfen, doch weiss ich nicht was ich tun kann... Habt Ihr Ideen? Danke für eure Antworten.

Antwort
von xo0ox, 28

Für den ''Entzug'' von Cannabis braucht er nur jemand, nämlich sich selbst.

Von Cannabis wird man nicht physisch Abhängig und hat deswegen auch kaum ''Entzugerscheinungen'',  nur das man die ersten Tage Probleme mit ein- und durchschlafen hat und auf Grund dessen etwas gereizt ist.

Wenn er mit diesen (fast lachhaften) Entzugserscheinung in eine Klinik gehen würde, würden ihn da viele schräg anschauen.

Du kannst ihm ganz einfach helfen, indem du all seine Kiffer-Utensilien einziehst und zerstörst und viel mit ihm schreibst. Und sag ihm er soll sich ein Hobby suchen, z.B. jeden Abend noch eine Runde mit dir joggen gehen.

Antwort
von belem3, 53

Du solltest nicht alles glauben, was dir dein Freund da so erzählt. In vielen Fällen verhält es sich so wie "luft12345" auf so charmante Art und Weise weiter unten anmerkt.

Viele machen sich einfach mit dem Thema wichtig. Deine Besorgnis erfüllt dabei sein Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Zuwendung. Sei für ihn da, aber nimm den Kram mit dem Kiffen nicht allzu ernst - Ignorier es einfach. Wenn es ihm wirklich wichtig ist, dann kümmert er sich selbst drum und dann kannst du weiter für ihn da sein - Aber du bist nicht seine Mutter und auch nicht sein eigenes Gewissen.

Antwort
von brentano83, 19

Kopf Sache... Wenn er wirklich aufhören "will" braucht er dazu in keine Klinik oder so.... Zumal er sich da wohl selbst nach nein paar tagen blöd vorkommen würde wenn er jene Patienten sieht, die wirklich ein Problem haben und Entzügig sind... Der Wille muss da sein, dann is das eigtl gar kein Thema.... Ich hab nach "15" Jahren konsum einfach von heut auf morgen aufgehört..... Wenn man sich aber ständig einredet man bräuchte Hilfe und man sei süchtig, glaubt man das irgendwann auch selbst .. 

Antwort
von aXXLJ, 16

Niemand, der freiwillig aufhören will Drogen zu konsumieren, braucht dabei jemanden, der ihm "hilft". Motivation lebt von eigener Überzeugung und nicht von der Hilfswilligkeit anderer Menschen.

Antwort
von BradleyBiggle, 40

Hallo

er muss ja nicht gleich in eine Entzugsklinik aber von einem Arzt beraten lassen kostet nix und der hat Schweigepflicht. 

°LG

Kommentar von schwyzaa ,

stimmt👍 danke

Kommentar von xo0ox ,

Und was sollte ihm der Arzt raten/bzw. verschreiben?

Da gibt es keine Medikamente die da helfen.

Antwort
von Matravel, 28

Ist immer nur Kopfsache!  Eigene Erfahrung. Man muss es einfach wirklich wollen und sich das aufhören für einen zeitraum als Ziel setzen. Dann wird er vielleicht 3/4 Tage schlecht schlafen können und schlechte Laune haben aber danach wars das und die Energie kommt zurück und ihm gehts schon nach 1-2 Wochen sogut wie lang nicht mehr. 

Für die Zeit ist es gut sich was zu suchen womit man seine neue freie Zeit verbringen kann und sich ablenken kann. Sport, Videospiele, alles. Hauptsache nicht rumsitzen und den Sinn hinterfragen warum man nicht einfach einen raucht.

Antwort
von Cherubrine, 38

Er soll brownies essen. Halt weniger. Und irgendwann halt mal aufhören. Sorg dafür das er keins kaufen kann und keines konsumiert.

Kommentar von schwyzaa ,

Was meinst du mit Brownies? Sry bin kein kiffer habe also keine Ahnung😂

Kommentar von 2pacalypse2 ,

brownies mit marihuana. die wirken viel stärker als ein joint.

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