Frage von Leonardoo117, 88

Freund ist drogenabhängig, wie kann ich ihm helfen?

Hallo, mein Freund ist drogenabhängig, raucht jeden Tag Tabak, hat stattdessen immer Joints geraucht, jetzt allerdings nur ab und zu, ich dachte, dass es nun besser werden würde, aber vor einiger Zeit hat er auch chemische Drogen, darunter auch LSD genommen. Zu Spritzen oder Heroin ist es noch nicht gekommen und ich möchte es um Himmels Willen auch verhindern! Was kann ich tun, um ihn davon wegzukriegen? Er selbst sieht darin nichts schlechtes... ich habe Angst, dass ihm Drogen wichtiger werden als ich. Hat jemand schon Erfahrungen damit oder kann mir einige Ratschläge geben?

Antwort
von mairse, 44

Anhand deiner Beschreibung kann ich keine Abhängigkeit erkennen.

Er raucht ab und zu Joints und hat chemische Drogen probiert, mehr schreibst du nicht über die Häufigkeit des Konsums, obwohl das am wichtigsten zu wissen wäre.

So wie ich das sehe nimmst du einfach an er wäre drogenabhängig, wenn in Wirklichkeit, laut deiner Angaben, sonst nichts weiter darauf hinweist.

Vielleicht solltest du etwas präziser werden, vorallem darüber wie oft er was konsumiert.

Antwort
von seife23, 34

Ich würde mal mit einem ausführlichen und unvoreingenommenen Gespräch starten.

Dabei kannst du dich erkundigen: Wann er angefangen hat, Was er konsumiert hat, Wie oft er Was nimmt, Warum er Drogen nimmt, Wobei sie ihm helfen, Ob sie ihm schon einmal geschadet haben, Wie er zu härteren Drogen steht.....und so weiter und so fort.

Manchmal klären sich so viele Dinge, wenn man sich einfach mal beisammen setzt ohne dem anderen Vorwürfe zu machen, sondern man sich einfach mal alles anhört, eine ruhige Argumentation führt und gemeinsam Lösungen sucht.

Wenn ihr nicht in der Lage seit gemeinsame Lösungen zu finden, solltet ihr vielleicht ein paar grundlegende Dinge in eurer Beziehung überdenken...

Antwort
von Gingeroni, 22

Leider hast du nichts zur Häufigkeit des Drogenkonsums gesagt. Wenn er sich mal beim feiern oder so was reinpfeifft oder so kann ich da keine Abhängigkeit erkennen auch wenn es natürlich trotzdem nicht gut ist. Red doch einfach mal mit ihm und sag ihm das du angst hast.

Antwort
von hbsc18921312, 13

"Spritzen oder Heroin"

Okay..zunächst einamal sieht man, dass du von Drogen im allgemeinen absolut keinen Plan hast. Das beste, was du tun kannt, wäre dich erstmal grundlegend mit dem Thema zu beschäftigen. Tabak lasse ich jetzt mal außen vor. In meinen Augen ist auch jedes Cannabis-Konsumverhalten, welches nicht täglich stattfindet, überhaupt kein problematisches konsumverhalten. Cannabis ist bezüglich abhängigkeit und körperlicher Langzeitfolgen eigentlich unbedenklich. 

Beschäftigen solltest du dich aber intensiv mit chemischen Drogen, bevor du diese wieder alle in einen Topf wirfst, so wie es bei deiner Frage der Fall ist...

Lerne zu differenzieren!!!!

Nach guter Vorbereitung mal LSD ausprobieren? Vollkommen okay (nicht schädlich, keine köperliche abhängigkeit möglich, tödlich ebenfalls nicht, zudem eine sehr tolle spirituelle Erfahrung). Im Abständen von 2-3 Monaten auf Partys Extasy nehmen? Auch vollkommen okay.

Crack rauchen und Crystal ziehen, weil man z.B. Probleme verdrängen will? Keine gute Idee. Abhängigkeit und Selbstzerstörung nahezu garantiert. Ich kann nicht einschätzen, was dein Freund für ein Mensch ist und wie ernst seine Lage ist, aber ein wenig Aufklärung würde dir wirklich nicht schaden, um ihm besser helfen zu können.

Antwort
von kampfzwerg82, 16

Hallo,

das Problem mit den Süchten (Alkohol, Drogen usw.) ist, dass die Abhängigen sich meistens nicht als ebendiese sehen.

Ein Allheilmittel gegen Abhängigkeiten wurde leider noch nicht gefunden.
Bevor ein Betroffener nicht von sich aus die Erkenntnis gewinnt etwas ändern zu müssen wirst Du langfristig kaum Erfolge sehen.

Das ist ein Kreislauf aus Bitten, Drohen, Vorwürfen, Lügen usw.
Alles Reden und Diskutierten hilft oft nichts.

Manchmal muss ein Suchtgefähdeter erst ganz unten an kommen, um den Aha-Effekt erleben.

Die Frage die Du Dir bitte stellen solltest ist, wie viel bist Du bereit zu ertragen?
Wie lange kannst Du das mit ansehen ohne selber runter gezogen zu werden?

Ich will damit nicht sagen, das Du gleich das Handtuch wirfst aber bitte mach Dir bewusst das Du auch an Dich denken musst.

Ich wünsche Dir viel Kraft.

Antwort
von Gigi23323, 29

Es ist sehr schwierig von Drogen weg zu kommen am besten muss er in einer Therapie und zwar unbedingt mach ihn das klar und Versuch ihm zu überreden immer wieder und wenn nicht Ruf bitte trotzdem eine hilf Therapie an und lass dich beraten und Versuch das er zur Therapie geht.

Antwort
von riverbelow, 18

Hin und wieder Gras zu rauchen und LSD zu nehmen ist nicht sonderlich schlimm, beide Drogen, va LSD, haben eigentlich ein ziemlich geringes Abhängigkeitspotential. Davon abgesehen sind beide Drogen eigentlich viel harmloser als Alkohol. 

Und all das heißt nicht, dass er noch mehr Drogen nehmen wird. 

Informier dich gut über diverse psychoaktive Substanzen und rede mit ihm darüber, wo er sich Grenzen gesetzt hat, sag ihm, dass du dir einfach nur Sorgen machst. Werf ihm bitte nicht vor, abhängig zu sein ..

Antwort
von Grauhaariger, 28

Es ist erstmal sehr lobend und verdient Anerkennung, das Du dich um deinen Freund so große Sorgen machst und ihm helfen möchtest.

Das weit wichtigere ist, das dein Freund erkennt und verstehen lernt, in welch negativen Situation er sich befindet.

Der Alkoholiker wird auch immer sagen, das er nicht trinkt und die Sache voll im Griff hat. Der größte Irrtum und Trugschluß, dem man sich in solch einer Lage hingeben kann.

Du musst deinem Freund in erster Linie Hilfe und Unterstützer sein. Dabei sollte aber kein Mitleid aufgezeigt werden. Viel eher solltest Du ihm klar machen, das er mit deiner Hilfe und Hilfe von Ärzten wieder in den normalen Alltag zurück gehen muss und kann.

Deine Angst, die du um ihn hast, solltest Du ihn spüren lassen. Er muss einfach erkennen, das Du für ihn da bist, wenn er dich braucht.

Antwort
von aXXLJ, 8

Wende Dich mit Deinen Ängsten an eine professionelle Drogenberatung. Die sind nicht nur für Drogenkonsumenten da sondern auch für Freunde und Angehörige.

Antwort
von xxtardyloverxx, 12

Oh Gott glaube du kannst nicht mehr viel tun... du kannst ihm die Frage stellen was ihm wichtiger ist und ihm bitten für dich aufzuhören, wenn er das nicht will, musst du wahrscheinlich deinen Weg ohne ihn weitergehen...

Antwort
von shesblond, 20

entzugsklinik

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