Frage von velvetalien, 21

Freud vor Lacan?

Ich habe begonnen jaques lacans werke zu lesen... Wäre es sinnvoll/hilfreich, vorher freud zu lesen?

Antwort
von Rosenblad, 9

Wenn mir die unvorsichtige Bemerkung erlaubt sein darf, würde ich statt auf Freud "zurückzugehen" eher auf Luce Irigaray "hingehen", weil bei Ihr - zumindest nach meinen Dafürhalten - eine weibliche, wenn auch "tumultöse" Sicht deutlich gemacht wird - die man akzeptieren oder ablehnen kann.

Antwort
von Tamtamy, 15

Ohne Grundkenntnisse in der Psychoanalyse macht die Lektüre von Lacan wohl wenig Sinn. (Andererseits: wie kämst du dann überhaupt auf Lacan??).

Falls du Grundkenntnisse hast, dann würde ich tapfer weiterlesen bei Lacan, zu interessanten Begriffen aber auch nachschlagen bzw. parallel lesen, z.B. in: Laplanche / Pontalis: Das Vokabular der Psychoanalyse.

Kommentar von velvetalien ,

Ja hätte ich vielleicht dazuschreiben sollen... ich hab das buch "Psychologie" von Richard J. Gerrig durch. (Das buch für aufnahmeprüfung in ö)

Auf lacan gekommen bin ich durch einen früheren lehrer der ihn gerne zitiert hat ^^

Kommentar von Tamtamy ,

Ohne das von dir genannte Buch zu kennen, nehme ich mal an, dass es nur eine Einführung geben kann in die Theorie der PA.
Lacan ist unter Psychoanalytikern durchaus umstritten mit seinen Weiterentwicklungen. Deshalb ist es wichtig, in etwa eine Einordnung seines Werkes vornehmen zu können.
Ein Einstieg hierfür kann der folgende Artikel sein:
https://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Lacan
Dir weiterhin eine anregende Lektüre! (Und falls dich der Schwung verlassen sollte als Trost: Lacan gilt als recht schwierig zu rezipieren.)

Antwort
von schloh80, 10

Ganz knappe Antwort: Ja!

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