Frage von Shira 02.05.2011

Fremdschämen? Kann man das tatsächlich?

  • Hilfreichste Antwort von stenopelix 02.05.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wie stelle ich es an, mich für jemand anderen zu schämen?  Das musst Du nicht selbst von Dir erzwingen, sondern passiert automatisch, wenn Du Zeuge wirst, dass jemand, der Gemeinsamkeiten (das können verschiedene sein: kulturell, ethnisch, weltanschaulich, gleicher Job, gleiche Familie usw.) mit Dir hat, sich so verhält, dass Du Dich für Dich selbst schämen würdest, wenn Du so persönlich handeln würdest. Mir geht beim Fremdschämen durch den Kopf "Wenn ich mich so verhalten würde, müßte ich anschließend im Boden versinken."

    Bringt das überhaupt was? Leider nein. Du könntest höchstens Deine Einstellung zu der Person überdenken, für die Du Dich frendschämst und wenn ihr Verhalten absolut inakzeptabel ist, dann Dich von ihr versuchen zu distanzieren.

    Muss sich der "Übeltäter" dann nicht mehr selbst schämen?  Müsste ja, bleibt aber meistens aus. Gerade weil der Übeltäter so schamlos ist, denkt man sich: Ich würde mich an seiner/ihrer Stelle schämen.

    Coole Frage übrigens. (DH). Schön, dass jemand mal diese mittlerweile sehr oft gebrauchte Redewendung hinterfragt.

  • Antwort von erweh 02.05.2011
    30 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das kommt darauf an.

    Ich hatte jahrelang einen Freund, der sich manchmal wirklich wie die Axt im Wald benahm, er selber fand das alles ganz normal, aber wenn wir in der Öffentlichkeit waren, hätte ich mir manchmal am liebsten ein Schild umgehängt: "Ich kenne diesen Herrn hier neben mir nicht und bin auch nicht für sein unmögliches Benehmen verantworlich." 

    Da gab es wirklich Situationen, da hätt ich mich am liebsten Wechgebeamt.

     

    Oder zwei Freundinnen von mir: Wir waren zusammen in der Spielbank in Hamburg und hatten uns erstmal hingesetzt um einen Wein zu schlabbern. Die beiden Mädels mußten mal zum Klo, natürlich zusammen, wie die Damen das ja immer so machen.

    Ich saß also allein und zwar auf so einer Art Empore, von wo aus ich den gesamten Saal im Blick hatte und der Saal mich. Mir wurds langsam öde und ich beschloß schonmal ein wenig zu zocken. Beim Aufstehen wurde mir schwummerig und ich stützte mich mit einer Hand auf dem Tischen ab, an dem wir saßen.

    Der brach daraufhin in der Mitte durch und die Gläser verteilten sich gleichmäßig nach links und rechts.

    Genau in diesem Moment waren die Mädels wieder in den Saal gekommen und hatten sozusagen Logenplatz.

    Denen war das so peinlich, daß sie sich erstmal die nächste Stunde von mir fernhielten, typischer Fall von fremdschämen.

    Mich kratzte das gar nicht besonders, als der Oberkellner kam und meinte ob er mir ein Taxi rufen solle, sagte ich nur: "Entschuldigung, aber was kann ich dafür, wenn sie hier so labile Tische haben"

     

     

  • Antwort von katwal 02.05.2011
    18 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es gibt nun mal Menschen, die sich einen Fauxpas erlauben und es dabei gar nicht merken.  

    Wenn man mit solchen Menschen unterwegs ist, kann es passieren, dass deren Verhalten äußerst peinlich wirkt und man sich dafür selbst schämt (was man wahrscheinlich "fremdschämen" bezeichnen kann), weil man sich mit den Menschen, mit denen man Umgang hat, identifiziert.  

  • Antwort von Entdeckung 02.05.2011
    17 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nun ja, ich persönlich finde, dass das Wort "fremdschämen" eine verunglückte und nicht besonders elegante Bezeichnung ist.

    Mir gefällt es eindeutig besser, wenn jemand sagt: " ich schäme mich für dieses und jenes" auch wenn ich selbst überhaupt  nichts gemacht und auch nichts dazugetan habe.

    Und ... damit wäre, so finde ich, die Sachlage klarer. Jeder von uns hat sich wohl schon einmal für etwas getan, das er selbst nicht verursacht und auch nicht unterstützt hat.

    Das ist mit diesem verunglücktem Wort "fremdschämen" gemeint. Und natürlich muss sich der Betreffende dann auch noch selbst schämen ... nur tun diese Menschen sehr oft nicht, weil es ihnen an Unrechtsbewußtsein, an Taktgefühl oder etwas anderem mangelt.

  • Antwort von osmond 02.05.2011
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hi, im Urlaubshotel habe ich schon oft erlebt, wie sich Landsleute am Buffet die Teller vollhauen, aber nur geringe Mengen davon essen, den Rest stehnlassen. Oder mitteljunge Frauen, die sich den Kellnern geradezu an den Hals werfen. Da schämt man sich fremd.  Marlene Dietrich äußerte sich mal, sie schäme sich, weil sie Deutsche sei. In den Leserbriefen der Zeitungen häuften sich die Hinweise, daß die dt. Leser sich genauso schämten, daß Frau Dietrich eine Deutsche sei. Ein protokolliertes Beispiel für Fremdschämen, das heutzutage allerdings nicht mehr nachvollziehbar ist. Man würde sich eher der Leserbriefautoren schämen? Siehe Link. Gruß Osmond  

    http://marlenedietrich-filme.de/html/leserbrief-iframe.html

  • Antwort von elenore 03.05.2011
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    1.Hinter dem Phänomen »fremdschämen« steht ein Einfühlungsprozess, in dem eine Person A sich an Stelle einer anderen Person B schämt. Person B ist sich der schämenswerten Situation nicht bewusst, Person A aber durchaus. Aus dieser peinlichen Berührtheit für die Situation, in der Person B sich unwissend befindet, schämt sich Person A also stellvertretend für diese.

    2.  Man schämt sich für etwas, was ein anderer gemacht hat, wofür dieser sich schämen sollte, das aber nicht tut oder nicht kann. Wir verstehen unter Fremdschämen jedes Gefühl, was jemand empfindet, wenn er oder sie jemanden anderes dabei beobachtet, wie er oder sie eine Norm verletzt.

  • Antwort von Birgitwunder 02.05.2011
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Fremdschämen geht nur, wenn man irdendeine Verbindung zu dem Missetäter hat. Derjenige empfindet seine Aktionen oft nicht als peinlich, sondern oft sogar noch als "gutes Recht".  Bringen könnte das nur etwas, wenn man sich für den Klotz entschuldigt. Ob der in einem nachfolgenden Gespräch etwas einsieht, bleibt dahingestellt.

    Falls etwas unbeabsichtigt passiert, sollte man allseits darüber lachen können und dürfen -- das befreit !!

  • Antwort von schulle2 02.05.2011
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Fremdschämen kann man sich, muß man aber nicht.

  • Antwort von Lupus1960 02.05.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Im Grunde genommen müsste sich jeder normal denkende Mensch auch in unserem reichen Land fremdschämen, nämlich wenn man über folgende Punkte nachdenkt:

    • Laut Welternährungs-Organisation verhungern jährlich 6 Millionen Kinder.
    • Täglich sterben bis zu 150, größtenteils unerforschte Pflanzen- und Tierarten aus.
    • Mindestens 5.400 Tier- und 4.000 Pflanzenarten stehen an der Grenze der Ausrottung.
  • Antwort von panica 02.05.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Dafür bin ich Experte..... mir passiert das ständig!

  • Antwort von stuntgirl 02.05.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich glaube es ist eine empathische Verhaltensweise/Gefühlsregung und entsteht, weil man sich selbst in der Situation sehr schämen würde. Dem 'Übeltäter' ist sein eigenes Verhalten ja gar nicht bewußt, darum schämt er sich auch nicht bzw. verhält sich erst gar nicht so, denkt weder darüber nach, noch kann er reflektieren, was sein Verhalten auslöst und warum. 

  • Antwort von ChateauMigraine 02.05.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Natürlich kann man sich für die Handlungen anderer Menschen schämen, mir passiert das automatisch.

    Denke das kommt daher, dass man sich schämt mit einer bestimmten Gruppierung in Verbindung gebracht zu werden obwohl man nix damit zu tun hat. Ein wunderbares Beispiel ist für mich das Verhalten einiger deutscher Touristen im Ausland, da kann man sich schon schämen.

  • Antwort von Alex313 02.05.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja, habe ich selbst schon öfters erlebt ...

    Beispiel:

    Ich hatte mal eine Freundin, die in einem sozial schwachen Umfeld aufgewachsen ist. Bei einem gemeinsamen Einkauf kam uns ein Fahradfahrer in einer Fussgängerzone im Slalomkurs entgegen, worauf sie in einer extremen Weise Anfing diesen Fahradfahrer zu beschimpfem, wobei das Wort Ar...och zu den harmloseren gehörte ...

    Da diese Situation auch andere Fussgänger mitbekommen hatten und man leicht erkennen konnte zu wem die "Madame" gehörte (Aufgrund meiner Ansage an meine Ex), hatte ich nicht nur ein leichtes Gefühl des Fremdschämens verspürt ...

    Auch kann ich mir gut vorstellen, dass sich der Organisator dieser Veranstaltung (siehe Video) mehr als ein mal fremdschämen musste:

  • Antwort von Tippse 02.05.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Doch, ich schäme mich oft fremd muss ich gestehen. Aber die Betroffenen merken das ja gar nicht... kann ja nicht schaden, wenn ich mich stattdessen schäme! *grins*

  • Antwort von thxhot 02.05.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ich schäme mich oft für gestellte Fragen anderer - meist wegen derer Unwissenheit, obwohl sie es besser hätten wissen können oder mit ein wenig Mühe - so lange ich noch Scham für andere émpfinden  kann habe ich Hoffnung.

  • Antwort von jens79 02.05.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn ich von Diskriminierungen jeglicher Art erfahre, dann schäme ich mich für jede Gemeinsamkeit mit dem Agressor...

  • Antwort von ilknau 03.05.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo, Shira. Sich fremd zu schämen `muß' man nicht an stellen sondern es geschieht einfach. Wurde die Tage sogar wissenschaftlich bewiesen und so habe ich endlich erfahren,. was mir immer so massiv Unbehagen bereitet, wenn ich peinliche Szenen im TV oder woanders sehe. Denn das ist genau dieses und die Wissenschaftler stellten fest, dass Fremdschämen sogar Schmerz bereitet bzw. dieselben Zentren im Hirn reizt, die für Schmerzempfinden zu ständig sind. Also muß der Übeltäter sich immer noch selbst schämen, was dem aber nicht zwingend zu kommt: siehe Drecks****, der einer Oma die Handtasche vom Arm reißt etc. lg

  • Antwort von konstanze85 02.05.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Oh ja, das kann man tatsächlich, aber das kann natürlich nicht gezielt geplant werden. Manchmal passiert es mir sogar beim Fernsehen. Man kann sich in dem Moment so gut in die Person hineinfühlen, als wäre man für einen kurzen Moment in derselben Situation und dann möchte man wegsehen und schämt sich fürcherlich, weil sich diese Person gerade so lächerlich macht.

  • Antwort von varsinbirsin 03.05.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das geht so:

    manche schämen sich für ihre Familie, Freunde, Geschwister, Partner....entweder ist der Person echt zum Schämen oder aber der Person selber hat komplexe.

    Auch für Sachen/Dinge kann man sich schämen, Wohnung, Kleidung usw....

  • Antwort von SquallLeonheart 03.05.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Überltäter weiß meistens gar nicht, wie peinlich er ist.... Das ist ja das Problem!

  • Antwort von baer1 03.05.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Im Höchstfall kann dir jemand peinlich sein, oder das, was er tut. Aber auch das ist unnötig, da du ja nichts dafür kannst. Das wäre ja einfach, wenn derjenige sich dann nicht mehr schämen müsste, da es ihm jemand anders abnimmt. Ich finde, niemand braucht sich für irgendwas zu schämen; wir sind alle nur Menschen und machen Fehler.

  • Antwort von msjones 03.05.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Fremdschämen ist ein Modewort, das eigentlich besagt, dass man es so peinlich findet, wie sich ein anderer benimmt, dass man gar nicht (oder kaum) hingucken kann und am liebsten weit weg wäre.

    So etwas gibt es, weil dieser andere zu unserem Umfeld gehört, wenn wir uns mir ihm beschäftigen (und das tun wir ja, wenn wir ihm zusehen).

    Er ist dann irgendwo Teil unserer erweiterten Gruppe (Homo Sapiens) und somit entdecken wir unbewusst Gemeinsamkeiten. Da wir uns also auf der einen Seite mit der Person (begrenzt) identifizieren können und andererseits denken "Oh Mann, der macht uns ja alle zum Affen (zumindest alle anderen Wesen, die der gro0en Gruppe "Mensch" angehören), und wer den Typen sieht, glaubt am Ende noch, wir wären alle so bescheuert und ich somit auch..." würden wir alles geben, um den Trottel zu stoppen.

    Wir haben einfach Angst, auch für einen "von denen" gehalten zu werden und fürchten uns (da wir ja Gemeinsamkeiten mit dem Gockel haben) eines Tages auch in eine derart peinliche Situation zu geraten. Das wollen wir verhindern, und wenn das schon nicht geht, wenigstens nicht daran denken müssen: Wir gucken zu Boden und denken uns "Bitte, lieber Gott, mach, dass er die Klappe hält!"

     

    Das geht mir übrigens bei jedem Mr Bean Sketch so! :-)

  • Antwort von Sonstiges 03.05.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich muss beim Fernsehen immer umschalten, wenn ich mich für jemandem im laufendem Programm "fremdschäme". Total seltsam, aber ich kann mir das dann nicht anschauen.

  • Antwort von saxsells 02.05.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja, man kann sich für andere sehr wohl schämen. 

    Betrachte nur einmal DSDS. Die Vorausscheidung ist nahezu unerträglich. 

    Oder sieh dir ein Fußballspiel der Mannschaft des HSV an. Als Fan dieser Mannschaft habe ich schon oft geweint, aus Scham. Die spielen oft dermassen schlecht, dass man vor lauter Fremdschämen die Bettdecke über den Kopf zieht. 

    Seit den Tagen eines Kevin Keegan ist leider sehr viel Wasser den Bach runtergelaufen. 

  • Antwort von Harryet 26.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    also cih schaeme mich auch fuer dinge die jemand anderes tut und es ist manchmal ziemlich dumm..man kann nicht mal mehr einen lustig banalen film gucken ^^

  • Antwort von gottesanbeterin 21.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Fühlt man sich für das mangelhafte Verhalten eines anderen schuldig, bedeutet das, dass man sich für diesen verantwortlich fühlt, dass man sich zu wenig abgrenzen kann.

  • Antwort von ViperMonkey88 21.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Fremdschämen gibt es (habe selbst einen Fall in der Verwantschaft), bringen tut das meiner Meinung nach überhaupt nichts, die Übeltäter merken es meisens gar nich In der Welt der Wunder stand mal dass sich jemand so fremdgeschämt hat dass sein Herz das nicht mitgemacht hat und er gerstorben ist

  • Antwort von feature 04.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Klar das geht. Wenn ich aus Langeweile zappe und bei "Frauentausch" lande, muss ich nach spätestens 5 min umschalten. Ich kann einfach nicht mehr hinschauen, weil es mir selber so peinlich ist was manche Leute so von sich geben. Also jedes mal, wenn ich in so einer Situation wegschalte, schäme ich mich fremd.

    Aber das kann auch im privaten Umfeld passieren. Dann kann man leider nicht wegschalten.

  • Antwort von ladytinamaus 03.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Zuerst einmal eine Erklärung dafür, wie und warum wir das überhaupt tun:

    In unserem Gehirn gibt es sogenannte Spiegelnervenzellen, die sowohl dann aktiv werden, wenn wir etwas Bestimmtes selbst tun, als auch wenn wir nur beobachten, wie ein anderer Entsprechendes tut. In beiden Fällen verarbeiten genau die gleichen Zellen in uns die jeweilige Information. Deshalb können wir uns in andere Menschen (mehr oder weniger gut) einfühlen.

    Anders ausgedrückt: Unsere Gehirnzellen simulieren, was wir gerade beobachten, so als würden wir das Beobachtete selbst tun. Wenn unsere Aufmerksamkeit also auf jemanden gerichtet ist, dem gerade Peinliches widerfährt, vermittelt uns unser Gehirn sofort eine Vorstellung davon, wie sich so etwas für uns selbst anfühlen würde.

    Dies ist zum einen dafür nötig, dass wir auch aus dem Verhalten anderer lernen können. Niemand hat in seinem Leben soviel Zeit, dass er alle Erfahrungen selber machen kann. Zum anderen war uns dieses Spiegeln und anschließendes Nachahmen in der Kindheit sehr nützlich - auf diese Weise haben wir ziemlich viel von dem gelernt, was wir heute können.

    Mit steigender Lebenserfahrung beurteilen wir unser Gegenüber aber auch zunehmend kritisch, spiegeln sein Verhalten jedoch immer noch (wir können nun mal nicht anders) und vergleichen es automatisch damit, wie wir reagiert hätten. Und wir hätten uns eben anders verhalten oder bei gleichem Verhalten geschämt.

    Uns selbst bringt das eigentlich nicht viel, und dem anderen bringt es höchtens was, wenn wir unsere Meinung darüber in Form von konstruktiver Kritik kundtun. Dann schämt sich der "Übeltäter" ewt. selbst und ändert bestenfalls sein Verhalten.

  • Antwort von JackFaust 03.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ja das geht habs selbst  ;)

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