Frage von superK, 51

Freizeitausgleich ja oder nein?

Wen ein Arbeitnehmer 50 Std die woch arbeitet das 5 monate am Stück. Ihm dann vertraglich ein Freizeitausgleich zusteht. er aber währenddessen eine Monat erkrankt... Fällt die Krankheit dann unter Freizeitausgleich oder nicht?!

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo superK,

Schau mal bitte hier:
Arbeit Job

Expertenantwort
von Hexle2, Community-Experte für Arbeit & Arbeitsrecht, 27

Wenn ein AN während des Freizeitausgleichs krank und damit arbeitsunfähig wird, hat er leider Pech gehabt. Er bekommt die Zeit zwar bezahlt aber dafür werden die "abzufeiernden" Stunden vom Zeitkonto abgezogen.

Wenn Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall bezahlt werden muss, muss die Krankheit ursächlich der Grund sein, dass der AN seiner Arbeitsverpflichtung nicht nachkommen kann.

Das Entgeltausfallprinzip basiert darauf dass der AN so zu bezahlen ist als hätte er gearbeitet. Ist keine Arbeit geplant, muss der AG also auch nicht bezahlen.

Anders ist es nur wenn der AN Urlaub hat. Bei Krankheit kann der AN die Urlaubsgewährung nicht annehmen, der Urlaub wird nicht abgezogen und die Krankheitstage werden bezahlt. Hier gilt das Bundesurlaubs- und nicht wie im obigen Fall, das Entgeltfortzahlungsgesetz.

Antwort
von ErsterSchnee, 40

Nein, fällt sie nicht. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob 50 Stunden pro Woche überhaupt erlaubt sind.

Kommentar von Hexle2 ,

Die 50 Wochenstunden sind schon erlaubt, wenn innerhalb von sechs Monaten oder 24 Wochen die Wochenarbeitszeit durchschnittlich 48 Stunden nicht überschreitet.

Wenn der AN nach 5 Monaten den Freizeitausgleich bekommt, wird der Durchschnitt ja dadurch erreicht und das ist legitim.

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