eacup09 am 02.07.2009 um 11:38 Uhr
stimmt es das es in den usa freilebende phytons gibt?
Dabei handelt es sich um Tiere, die ihren nachlässigen Haltern entkommen sind. Pythons und Boas sind in den USA NICHT heimisch und für den Menschen ungefährlich, da nicht giftig und - sofern nicht wirklich, wirklich sehr hungrig - recht träge. An den Menschen wagen sie sich in der Regel nicht, da selbiger nicht ins Beuteschema passt.

Seit einigen Jahren hat sich der Tigerpython durch illegale Aussetzungen als Neozoon in Florida etabliert. http://de.wikipedia.org/wiki/Pythons#Verbreitung
Falls du auf den Todesfall jetzt in den USA anspielst, so habe ich für den Halter nicht sonderlich viel Verständnis: Erstens hatte er nicht die Erlaubnis, das meldepflichtige Tier zu halten. Zweitens hat er nicht für eine zureichende Sicherung gesorgt. Drittes MUSS man bei Schlangen berücksichtigen, dass selbige durch überraschend kleine Öffnungen passen, d. h. eigentlich ist eine Doppelsicherung erforderlich, den die Schädelknochen können gegeneinander verschoben werden und die Rippen sind extrem biegsam. Und viertens achtet man doch noch fünzigmal mehr drauf, dass alles bombensicher ist, wenn man ein zweijähriges Kind im Haus hat. Ich kann da nur mit dem Kopf schütteln. Und wieder einmal heißt es, dass Schlangen gefährlich und aggressiv sind. Nein - manche Tierhalter (nicht nur Schlangenhalter) sind halt unverantwortlich, leichtsinnig, egoistisch und einfach bequem. Ich habe selbst Schlangen gehabt (7) und weiß, dass die Haltung nicht ganz einfach ist. So zum Beispiel sollten die Nachbarn grundsätzlich präventiv Bescheid wissen, dass man und welche Schlangen man hält. Und dann gehören die Terrarien richtig gesichert.