Frage von Haschkeks0209, 246

Ist es noch freie Meinung oder schon Rassismus?

Guten Abend liebe Community,

(Es wird ein längerer Text :D ) gerade in Zeiten der Flüchtlingskrise fange ich immer öfter an mir Gedanken über politische und gesellschaftliche Probleme zu machen (bin m/15). Was mich im Moment wirklich stört sind: 1. Die Menschen, die die Flüchtlinge und Asylbewerber mit Beifall am Bahnhof begrüßen und 2. Man (als Deutscher ohne Migrationshintergrund) sofort als "Nazi" oder ausländerfeindlich abgestempelt wird, wenn man sich kritisch zur Flüchtlingspolitik von Fr. Merkel oder generell zu Asylbewerbern äußert. In letzter Zeit stelle ich mir immer wieder die Frage: Wo liegt die Grenze zwischen Ausländerfeindlichkeit und freier Meinungsäußerung und ist PEGIDA wirklich rechts orientiert?

Meiner Meinung nach ist es ok, die jetzigen Flüchtlinge hier bleiben zu lassen, aber es ist an der Zeit, die Grenzen dicht zu machen oder eine Obergrenze durchzusetzen. Zudem dürfen die Asylbewerber hier nicht mit Geld vollgepumpt werden; sowas spricht sich schnell herum.

Wie steht ihr zu dem Thema?

(Ich bitte um begründete Meinungen, ohne Beleidigungen.)

Liebe Grüße Haschkeks

Antwort
von roboboy, 55

Es ist eine sehr schwierige Situation. Das Problem, welches du beschreibst ist leider da, und wird immer schlimmer. 

Meiner Meinung nach ist die Meinungsfreiheit das wichtigste Gut in Deutschland, da ohne Meinungsfreiheit keine Demokratie existieren kann!

Und wenn jemand zu mir kommt, und mir sagt, dass alle Flüchtlinge sofort abgeschoben werden sollen, bitte, es ist seine Meinung, ich respektiere sie. Und es wurden schon Menschen ihre Arbeitsplätze wegen solchen Äußerungen weggenommen und das ist sehr besorgniserregend. Man darf seine Meinung äußern, ohne dafür "auf den Sack" zu bekommen. Und das ohne wenn und aber. Dazu muss ich sagen, dass dies natürlich in beide Richtungen in Ordnung ist, und wenn jemand der Meinung ist, man müsse den Flüchtlingen das Paradies auf Erden finanzieren, habe ich damit auch kein Problem. Ich muss diese Meinung ja nicht teilen. 

Um es ganz extrem zu sagen: Wenn einer sagt, dass alle Flüchtlinge dumm sind, weil die schwarz sind (NICHT MEINE MEINUNG!), so habe ich das zu respektieren, kann dies aber zur Anzeige bringen. Dennoch hat die Peron, die so etwas sagt, ihren Arbeitsplatz zu behalten. 

PEGIDA ist rechts orientiert, was man aber merkt ist, dass Pegida immer mehr Zulauf bekommt/bekommen hat, welcher sicher nicht nur aus Radikalen Nazis bestand, sondern auch aus Leuten wie dir und mir, welche sich sorgen machen. Und das kann man nicht leugnen. Viele Deutsche machen sich sorgen wegen der momentanen Situation, und wir müssen auch diese anhören, und die Sorgen ernst nehmen! 

Gleichzeitig stehen Millionen Flüchtlinge vor unseren Türen und wollen Schutz, und wir als reiches Land sind verpflichtet, ihnen diesen zu gewährleisten. Aber auch die EU muss dringend handeln mit einer gerechten Aufteilung, irgendwann ist jedes Land an seinen Grenzen angekommen. 

Erst gerade habe ich wieder gelesen von Hunderten bis 1000 Nordafrikanern, welche am Kölner Bahnhof Randale gemacht haben:

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/7861102/-das-ist-eine-voellig-neue-d...

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt ist, dass wir die Grenzkontrollen wieder einführen müssen. Wir müssen wissen, wer sich in unserem Land aufhält. Und wenn es den Vorgang verlangsamt, wir können nicht nur darauf achten, dass es den Flüchtlingen gut geht, sondern auch auf unser eigenes Wohl achten. 

Es sollten auch einfache Regeln existieren: 

Wer sich nicht an Deutsche Gesetzte hält, fliegt raus. Er ist ein Gast in Deutschland, und es ist wie bei dir Zuhause, wer sich dort daneben benimmt, muss eben raus. Das kann natürlich nicht willkürlich geschehen, sondern muss natürlich über ordentliche Gerichte ablaufen. Wir leben ja in einem Rechtsstaat. 

Flüchtlinge bekommen nicht mehr den Hartz IV Regelsatz. Ich bin weiterhin für ein Taschengeld, wie hoch dieses ist, muss dann noch entschieden werden, und für Sachleistungen. Dazu gehört natürlich ein Dach überm Kopf. 

Und das wichtigste, was über Asyl aber schon geregelt ist: Sie müssen zurück, sobald die Situation das zulässt. Natürlich sollten sie eine Ausbildung erhalten in Deutschland, aber vielleicht lässt sich eine Lösung finden, bei der nicht die Deutschen um ihre Ausbildungsplätze fürchten müssen. So können sie helfen, ihr Land wieder aufzubauen. 

Ich sehe in dieser Kriese nicht das Hauptproblem auf den Flüchtlingen, dieses Problem kann einfach gelöst werden. Das Problem ist die Meinungsäußerung, wie oben beschrieben. Erst wenn diese wieder respektiert wird, erst dann kann man vernünftig diskutieren. Und wenn man diskutieren kann, lässt sich jedes Problem lösen. 

LG

Antwort
von 1988Ritter, 62

Deine Ansicht und Meinung wird zunehmend geteilt.

Die derzeitige Situation ist auch nach meinem Empfinden absolut aus dem Ruder gelaufen, und bedarf dringend einer Korrektur.

Ich sehe es so, die Politik hat hier etwas los getreten, was schnell ausufern kann, und zudem unerfreuliche Folgen nach sich ziehen wird.

Du bist mit Deiner Empfindung folglich kein Nazi oder Rechter.

Wovor ich allerdings warnen möchte, dass ist tatsächlich Pegida. Pegida war eine zeitlang ein Instrument, mit dem Bürger sich mit ihrem Protest darstellen konnten, und die Politik darauf aufmerksam machte, dass es so nicht geht. Dies wurde dann recht schnell von tatsächlich "Rechten" oder "Nazis" genutzt, die sich lautstark in Szene setzten, und die Bewegung für ihre Zwecke missbrauchen. Solange sich dort Menschen auf dem Podium befinden, die es als lustig ansehen in ihrer Freizeit als Hitlerimitat zu posieren, solange kann das nicht richtig sein. 

Antwort
von Grandauer, 109

Es gibt Fragen die sind vom Ansatz her falsch überlegt.

Die Menschen, die die Leute freudig begrüßten, freuten sich nicht über neue Asylanten. Sie wollten zum Ausdruck bringen, dass sie deren Leid anerkennen und, dass sie hier keine Angst haben brauchen. Sie wollen ihnen Freundlichkeit entgegenbringen und ihnen Zeigen, dass es auch Menschen ohne Hass auf sie gibt.

Kritische Einstellung zur Flüchtlingspolitik. Da werden Zäune verlangt und absurde Forderungen aufgestellt. Es geht um Menschen, die fliehen. Die werden von keinem Zaun aufgehalten. Pässe zu verlangen ist auch albern. Der IS sitzt auf einem ganzen Stapel erbeuteter Pässe. Zudem sind sie ja schon da. Jeder Mensch hat ein Grundrecht darauf zu Leben. Es gibt einen Ist-Zustand. Der ist real und da. Nun heißt es einfach das Beste daraus machen oder in Eifersucht und Neid zu verharren. Ein Glas kann halb voll oder halb leer sein.

Dann die PEGIDA. Für mich ist das ganz klar eine Naziorganisation. Hier ist eine krude Mischung von Nazis, Uninformierten, Paranoiden, Neidern und Dummköpfen, die hochkommt. Sie schüren die Angst und hetzen mit Stammtischparolen und plumpen Lügen. Sie behaupten einfach Sachen und wiederholen und wiederholen und wiederholen sie, bis es gunug Leute gibt, die das glauben. Sie setzen böse Geschichten gegen die Flüchtlinge aus und graben alte Vorurteile aus. Dabei richten sie sich nach den Methoden, die die Nazis schon benutzten. Fast in jeder Rede die in dieser Organisation von jemandem gehalten wird, finden sich Auszüge oder Anlehnungen an Hetzreden aus den Reden der alten Nazis. Sie zusammen haben schon mehr Schaden und Gewalt angerichtet als alle Flüchtlinge zusammen. Vor ihnen habe ich deutlich mehr Angst als vor den Flüchtlingen.

Warum sind die Leute nicht bei der Bankenrettung oder bei der Griechenlandrettung derart empört gewesen. Mit dem Geld was das gekostet hat könnten wir noch viele, viele Jahre noch viel mehr Flüchtlinge versorgen. Sind Bankmanager es mehr wert gerettet zu werden? Das ist scheinheilig jetzt gegen diese armen Leute zu hetzen. Die Asylanten werden nicht mit Geld vollgepumpt - das ist auch Teil der Pegida-Hetze. Jeder Hartzer bekommt mehr. Sie vergewaltigen auch nicht und fressen keine Kinder.

Die Pegida kommt aus den neuen Bundesländern. 1. Da gibt es kaum Erfahrungen mit Ausländern. (Zumindest nicht in dem Maß wie im Westen) 2. Wir haben nach der Maueröffnung auch die ehemaligen Ostzonenbürgern in unser Sozialsystem integriert. Die hatten zuvor auch nicht eingezahlt. Dann schaffen wir die neuen Bürger aus dem Nahen Osten auch noch.

Dann wird seit Jahren darüber geklagt, dass wie Deutschen aussterben und unsere Systeme zusammenbrechen ohne neue Mitbürger. Da sind sie. Wir müssen sie nur noch integrieren.

Kommentar von Haschkeks0209 ,

Vielen Dank für deine Offenheit ;) Vielleicht hab ich mich an einigen Stellen falsch ausgedrückt.

Kommentar von bohrdor ,

Dann wird seit Jahren darüber geklagt, dass wie Deutschen aussterben und unsere Systeme zusammenbrechen ohne neue Mitbürger. Da sind sie. Wir müssen sie nur noch integrieren.

ja das haben sie oft erählt schlimme sache 

Antwort
von WeinerGmbh, 26

Zu Allererst:
Ich sehe das alles genau wie du!
Was Frau Dr. Merkel da macht hat nichts mehr mit Logik oder Toleranz zu tun,sondern ist schlicht und einfach Sturheit.
Nur leider sind wir hier nicht mehr im Kindergarten,wo die Dickköpfigkeit einer Vierjährigen letztendlich niemanden juckt.

Die USA lachen sich im Übrigen ins Fäustchen,weil durch das Geld, das in die Flüchtlinge fließt das Land wirtschaftlich einen ziemlichen Dämpfer bekommt.
Nebenbei kommt auch noch die Eurokrise wieder (die wir aber NATÜRLICH locker wegstecken indem wir die letzten Milliarden an Portugal weiterreichen [die uns die ach so hilfsbereite Türkei übrig gelassen hat]).

Mit der PEGIDA ist es das Gleiche,wie mit der AfD. Durch die Presse,die die Organisationen von Anfang an als rechtsradikal geschimpft hat, wurde die ursprünglich Nazifreie PEGIDA (bzw. AfD) von tatsächlichen Rassisten belagert. Trotzdem ist vorallem die Alternative imnernoch kein rassistischer Verein!

Ob du eine solche Meinung äußern "darfst" hängt immer davon ab wemgegenüber und vorallem wie.
Deinen engsten Freunden wirst du es auf jeden Fall so sagen können,in der Öffentlichkeit wohl eher in einer abgemilderten Form.

Ich hoffe ich konnte dir helfen!
LG
Nina  

Kommentar von Haschkeks0209 ,

Ich danke dir für deine Einschätzung und bin derselben Meinung wie du. Wobei es für mich keine Meinungsfreiheit mehr ist, wenn es einen Unterschied macht, ob ich diese meinen engsten Freunden oder in der Öffentlichkeit äußere. Und ich denke auch, dass wenn ich mich öffentlich nur in "abgemildeter Form" äußern darf/kann/sollte -was auch immer- das für mich nichts mehr mit MeinungsFREIHEIT zu tun hat. Aber gut, jeder wird da anders drüber urteilen :) Vielen Dank nochmal MfG Haschkeks

Kommentar von WeinerGmbh ,

Kein Ding für'n King! ; )
Über die Frage der Meinungsfreiheit habe ich allerdings auch schon öfters nachgedacht (vorallem in Anbetracht der derzeitigen Situation).

Antwort
von Eselspur, 46

Ich gebe dir zwar nicht beim Inhalt recht, doch aber bei deiner Frage. Es ist nicht rassistisch, sich selber Gedanken zu machen.

Ich denke mir, es ist nicht die Frage, ob uns die Situation so passt, sondern wie wir sie gestalten.

Kommentar von Haschkeks0209 ,

Schön gesagt :D👍

Antwort
von Zavoe, 40

Flüchtlinge zu schützen ist eine humanitäre und völkerrechtliche Verpflichtung, die keiner Kosten-Nutzen-Rechnung unterliegen darf. Die Genfer Flüchtlingskonvention, die Europäische Menschenrechtskonvention und andere Regelungen, die zum Flüchtlingsschutz verpflichten, wurden als Reaktion auf die Grausamkeiten des Nazi-Regimes und des Zweiten Weltkriegs geschaffen. Wer diese Rechte in Frage stellt, stellt die Grundlagen unseres Rechtsstaats in Frage. 

Im Übrigen ist es kurzsichtig und falsch, Flüchtlinge vor allem als finanzielle Belastung zu sehen. Sicher: Manche Gewaltopfer, kranke oder traumatisierte Flüchtlinge sind langfristig auf Unterstützung angewiesen. Ihnen zu helfen, ist ein Gebot der Humanität. Viele andere sind tatkräftig, motiviert und qualifiziert, wollen lernen und arbeiten. So werden aus Hilfebedürftigen mit der Zeit Steuerzahler/innen. Mit ihnen wachsen Kinder - über deren Mangel in Deutschland oft geklagt wird - in diese Gesellschaft hinein. Die Abschreckungspolitik der vergangenen Jahre hat die Motivation und das Können von Asylsuchenden behindert: Etwa durch Arbeitsverbote, fehlenden Deutschunterricht und die Unterbringung in abgelegenen Massenunterkünften. Erst langsam setzt sich die Erkenntnis durch: Je besser Flüchtlinge Zugang haben zu Deutschkursen, Bildung, Ausbildung, und Arbeitsmarkt, desto mehr wird die Gesellschaft wirtschaftlich gewinnen.

Antwort
von Papabaer29, 93

Ihr tut immer alle so als hätten wir eine Wahl!

Dabei ist das völliger Quatsch!

"Grenzen dicht machen" -wenn ich das schon höre! -Wie soll denn das gehen? Eine Mauer um Deutschland? Mit Selbstschussanlagen, Tretminen und Todesstreifen? -Alles Andere wird nämlich Niemanden daran hindern das Land trotzdem zu betreten.

Wer in diesem Land einen Asylantrag stellt, hat ein Recht darauf, dass dieser Antrag individuell geprüft wird. Und dann entscheidet sich, ob er bleiben darf oder nicht.

Wer aus einem Kriegsgebiet kommt hat nunmal Anspruch auf Asyl! -Ob uns das nun passt oder nicht.

Wir können gar nichts anders machen, als wir es gerade tun!

Sicher kann man fragen, warum wir das nicht vorausgesehen haben und mehr Plätze und Arbeitsplätze bei der Ausländerbehörde geschaffen haben, damit die Anträge schneller bearbeitet werden können. Aber dazu ist es jetzt zu spät.

Die Situation ist nun mal wie sie ist und wir können und der Problematik nicht entziehen!

Die Leute kommen zu uns, ob wir wollen oder nicht.


Kommentar von Haschkeks0209 ,

Ok.

Kommentar von bohrdor ,

Ja schöne Rede aber dann hätten wir auch ein Recht darauf das die Thematik Ehrlich Transparent ,und Ursachenforschung und Prävention betrieben wird aber es geschieht ....

NIX

Kommentar von Papabaer29 ,

Die Ursache ist, dass es einigen Menschen (uns) viel besser geht als anderen!

Und solange das so ist, werden diejenigen denen es schlechter geht alles tun, damit es ihnen auch so gut geht wie uns.

Die Lösung wäre: Wir müssten was von unserem Lebensstandard abgeben (verzichten)! -Und das wollen wir ums Verrecken nicht. -Es bleibt also unlösbar.

Kommentar von Papabaer29 ,

"Obergrenzen" ist auch so ein Ding!

Und was machen wir, wenn mehr Flüchtlinge kommen, als der Seehofer auf irgendeinen Zettel schreibt?

Kommentar von Haschkeks0209 ,

Vielleicht hab ich an einigen Stellen eine unpassende Wortwahl verwendet :/

Kommentar von Grandauer ,

@Haschkeks0209
Es ist immer gut, wenn man sich aus so vielen Quellen wie möglich schlau macht. Es zeigt schon mal deinen guten Kern, dass du dich hier mit uns auseinandersetzt. Die Wortwahl muß nicht perfekt sein.

Vieles erscheint auf dem ersten Blick klar und logisch. Doch wenn man dann sich informiert oder eine weitere Meinung dazu anhört bekommen viele Sachen einen anderen Dreh.

Deutschland ist im Zentrum Europas. Alle 20 Jahre (das ist geschätzt) gibt es Bevölkerungsbewegungen. Immer folgt ein Aufschrei. Dann wird verkündet: Es kommt Krieg, die Welt geht unter, wir müssen uns retten vor den ankommenden Horden. Und was passiert: Nix oder zumindest nicht viel.

Nach dem Krieg kamen die Kriegsvertriebenen, dann standen da die Wellen der Fremdarbeiter, die neuen EU-Arbeitssuchenden, die Bürger aus den neuen Bundesländern und nun die Asylanen. Geschichte wiederholt sich immer wieder.

Es gibt auch nicht mehr Gewalt in Europa als früher. In meiner Kindheit gab es die RAF oder den Bürgerkrieg in Irland. Was aber gestiegen ist, ist die Anzahl Opfer von rechter Gewalt. Die Statistiken beweisen es. Die Presse pusht unser Empfinden. Wir erfahren einfach mehr und es wird mehr sensationiert.

Kommentar von Haschkeks0209 ,

Da hast du leider Recht. Bestes Beispiel: Merkel wurde mal gefragt, ob sie Flüchtlinge bei sich aufnehmen würde. Was hat sie gesagt? Große Überraschung: Sie war nicht bereit dazu. Und ich denke, so ist das auch beim größten Teil von uns. Wir gucken zu wie die Menschen vor unseren Augen vor Krieg und Terror fliegen müssen

Kommentar von Grandauer ,

Zum Merkelzitat

Das stimmt nicht. Diese Zitat stammt auch aus der Pediga-Maschine. Es sind auch schon die ersten Klagen eingereicht gegen viele Behauptungen der Pegida. (von denen die angeblich was gesagt haben sollen)

Kommentar von Haschkeks0209 ,

*fliehen (Ich glaub, ich sollte langsam mal schlafen gehen :D )

Kommentar von Haschkeks0209 ,

Welches Zitat meinst du?

Antwort
von Zavoe, 45

2015 brauchen mehr Asylsuchende denn je ein Dach über dem Kopf, ständig sehen wir Bilder von Notunterkünften wie Zeltlagern. Haben wir nicht genug Platz? Zur Dramatisierung gibt es keinen Grund: Deutschland hat 80 Millionen Einwohner und ist ein großes, reiches Land. Die Unterbringung von Flüchtlingen ist keine Platzfrage, sondern eine Frage der Organisation und des guten Willens. Dass es derzeit zu wenige Unterkünfte gibt, liegt auch daran, dass bei sinkenden Flüchtlingszahlen in der Vergangenheit vielerorts Unterkünfte dichtgemacht und Strukturen abgebaut wurden. Die Verwaltungen haben zu spät reagiert, als absehbar wurde, dass wieder mehr Menschen kommen würden. Zum Problem gehören auch der Abbau des sozialen Wohnungsbaus und der (Aus-)Verkauf städtischer Immobilien. 

Früher waren „Gemeinschaftsunterkünfte“ zur „Abschreckung“ von Flüchtlingen die Regel. Heute erlauben viele Kommunen den Flüchtlingen, in Wohnungen zu leben. Dennoch greifen viele in der derzeitigen Situation auf ad hoc errichtete Großunterkünfte zurück, obwohl diese teurer sind als normale Wohnungen, wie der Landesrechnungshof Hessen oder die StädteHeidelberg, Berlin oder Köln ausgerechnet haben. Und wegen hoher Investitionskosten müssen die Unterkünfte auch noch möglichst lange laufen – so werden Provisorien mit schlechter Bausubstanz dann auch noch zum Dauerärgernis. 

Gut aufgestellte Kommunen entwickeln dagegen Konzepte, die für Flüchtlinge wie Gesellschaft langfristig akzeptable Lösungen darstellen. Sie suchen kontinuierlich private Vermieter und gewährleisten ein Umzugsmanagement (wie beispielsweise die Stadt Bremen). Sie informieren die lokale Bevölkerung über Planungen rechtzeitig und beziehen Anwohner/innen frühzeitig ein. Dort, wo die lokalen Behörden auf Großunterkünfte und Alarmismus verzichten, kann der Prozess gut gelingen.

Antwort
von Zavoe, 30

Eigentlich kommen wir alle aus Afrika. Menschliche Knochenfunde aus Äthiopien und Kenia weisen darauf hin, dass die Menschen einst von dort ausgehend die anderen Erdteile besiedelten. Seither ist alle Geschichte immer auch eine Geschichte der Migration. Die so genannte „Völkerwanderung“ war tatsächlich ein gigantischer Prozess der Vermischung von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Das ist in der Geschichte der Normalfall. Migrantinnen und Migranten waren schon immer da. Das "reine deutsche Volk“ oder die „deutsche Kultur“ ist schon immer eine Erfindung gewesen. 

Irgendwann werden aus Zugewanderten Einheimische. Wenn die ehemals „Fremden“ eine Weile da sind, sind sie nicht mehr fremd. Und wo lange niemand mehr dazukommt, entsteht der Eindruck, man sei schon immer "unter sich". Daher ist auch nicht verwunderlich, dass Menschen gerade in solchen Gegenden mehr Angst vor einer vermeintlichen „Überfremdung“ haben, wo statistisch gesehen die wenigsten „Ausländer“ leben. Wo Menschen dagegen im Alltag permanent mit Migrantinnen und Migranten in Kontakt kommen, herrscht dagegen eher Gelassenheit und Normalität.

Antwort
von Stkuber, 95

Fr. Doktor Merkel!!! :D
Bin auch 15/m, sehe dass aber anders als du.
Obwohl ich mir nicht sicher bin, ob die Integration klappen wird etc etc,.. bin ich eher auf der Seite von Merkel

Außerdem möchte ich nicht, dass rechte Parteien oder Organisationen wachsen.
Deswegen ist jeder "Widerstand" notwendig, meiner Meinung nach.

Mit flüchtigen habe ich bisher übrigens nur positive Erfahrung gemacht.

Kommentar von Haschkeks0209 ,

Du stehst also für #RefugeesWelcome , richtig? Ich kann deine Meinung gut nachvollziehen;) Aber hast du dir mal Gedanken gemacht, wo die ganzen Flüchtlinge hin sollen (angenommen, es kommen so viele wie 2015)? Mit lieben grüßen :] Haschkeks

Kommentar von Stkuber ,

Klar. Da kommen noch viele Probleme auf uns zu.
Wohnungsmangel usw.

Auf der anderen Seite kommen aber auch teilweise gebildete Menschen her.
Flüchtlinge aus Eritrea und Afganisthan vllt weniger, aber viele Syrer haben sich in ihrer Heimat etwas aufgebaut und standen wirtschaftlich gut da.

30% haben einen Hochschulabschluss und 70% der Syrer hatten keine wirtschaftlichen Probleme.

Die könnten unser Problem mit mangelnden Arbeitskräften lösen.

Ach ja, schön wie man mit dir diskutieren kann :D
Ist ja bei diesem Thema eher selten der Fall

Kommentar von Haschkeks0209 ,

Das freut mich :D Trotzdem hast du mich noch nicht ganz überzeugt. Ich komme auf das 'Problem', dass in ein paar Jahren bis auf die bescheurten IS-Kämpfer komplett zerbombt und leer sein wird. Man kann doch nicht die halbe syrische Bevölkerung in Deutschland unterbringen :o

Kommentar von Haschkeks0209 ,

*Syrien komplett zerbombt

Kommentar von Grandauer ,

Es ist nicht das Ziel Syrien zu entvölkern. Das Ziel ist es ihnen zu ermöglichen in dem Land zu leben.

Das sind auch schon Maßnahmen angelaufen. Aus den Fehlern die die Ammis gemacht haben wurde gelernt. Die Ammis haben einfach die Kämpfer getötet und ein Vakuum hinterlassen. Dieses hätten neue, gute Führer ausfüllen müssen, die Ahnung von Verwaltung und Staatsführung hätten haben müssen. Die gab es einfach nicht. Das nutzten diese Verbrecher des IS aus und füllten die fehlenden Stellen mit ihren eigenen Leuten.

Ich habe von Plänen gelesen, wonach schon damit begonnen wurde Asylanten für die Heimkehr vorzubereiten. Sie werden in wichtigen Dingen wie Verwaltung, Polizei oder Feuerwehrwesen ausgebildet. Damit soll ein neues Vakuum verhindert werden.

Viele der Asylanten wird das Heimweh packen. Je kürzer der Krieg ist um so mehr. Sobald das Land von den IS-Truppen befreit ist, wird es viele in die Heimat zurück ziehen.

Kommentar von bohrdor ,

stkuber wie stellst du dir denn die Braunen vor?

Kommentar von bohrdor ,

Ihr wisst schon das Russland da unten immer noch am sauber machen ist , das was die Amis seit dem Irak 2001 nciht hinbekommen nein sie haben dem IS die Schwierigkeit auf sehr einfach gestellt indem sie die ganzen Staaten ausgehöhlt haben 

Kommentar von Papabaer29 ,

Du weißt schon, dass die Russen Assad unterstützen und das Assad derjenige ist, vor dem die meisten Syrer fliehen?

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-10/fluechtlinge-syrien-bascha...

Kommentar von Haschkeks0209 ,

bohrdor, ich glaube ich verstehe dich nicht richtig und/oder bin nicht informiert. Was meinst du mit "ausgehöhlt" und wie steht Russland in Verbindung zum IS?

Kommentar von bohrdor ,

also bestes beispiel Gaddafi , wo Gaddafi gestürzt wurde, wisst ihr die Navys und Obama mit nem ps3-controller , wurde ganze Militärgerät von Gaddafis armee geholt vom IS .. oder Irak , haben Massenvernichtungswaffen , dann hatten sie doch keine

Kommentar von bohrdor ,

Russland bekämpft zsm mit der Syrischen Armee seit Dezember? den IS geht nicht mal auf mehrere Seiten um eure Nachrichten der wahrheit zu überprüfen? also ich schon www.rtdeutsch.com

Kommentar von Papabaer29 ,

Rußland unterstützt Assad!

Und Assad ist genau der Grund, warum so viele Syrer (zu uns) fliehen!

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-10/fluechtlinge-syrien-bascha...

Kommentar von Stkuber ,

Danke Grandauer👍

Kommentar von Stkuber ,

Bohrdor wie meinst du das? Mit den braunen?

Kommentar von bohrdor ,

ich meinte das , ich weiß nicht es wird versucht ein Feindbild aufzupauschen , weil es wird so dargestellt das Friedensvertrag für deutschland oder die Zinszins lüge , braune Themen sind , das man die finger davon lässt aber genau diese Themen würden der Gesellschaft viel mehr bringen allein wenn Unser Geldsystem mal aufhört auf Schulden Wert zu generieren .. das macht die Welt so arm .. ka war jetzt nur son Gedankenbsp

Kommentar von Haschkeks0209 ,

Und DAS ist das Problem- Die meisten Länder benutzen den 'Kampf' gegen IS für ihre eigenen Zwecke.

Antwort
von AsapR0cky, 55

Die PEGIDA ist aufjedenfall Rechts.
Ich finde es nicht rassistisch sich kritisch zur Flüchtlingspolitik zu äußern ich denke dass es viele nicht-deutsche gibt die damit ebenfalls nicht einverstanden sind.
Jemanden wegen seiner Meinung als Nazi abzustempeln ist fast schon Erpressung, da man quasi gezwungen ist positives zu sagen. Rassistisch ist es eher wenn man zB sagt dass man Flüchtlinge hier nicht haben will weil sie, jetzt als nicht ernstgemeintes Beispiel, arm oder hässlich sind oder sonstige beleidigende Argumente und Aussagen.

(Bin ebenfalls Ausländer, aber das ist bei dem Thema denke ich nicht von so starker Bedeutung)

Antwort
von iseewhatyouare, 57

Wenn das jetzt ein bisschen hart klingt es ist nicjt so gemeint:D 

Also erstmal, die Flüchtlinge werden nicht mit Geld vollgepumpt. Die bekommen so viel Geld, wie sie zum Leben brauchen. Wenn du jetzt ein Flüchtling mit einem teuren Handy etc. Siehst, dann ist das höchstwahrscheinlich ein wirtschaftsflüchtling ( die haben das Geld noch aus ihrer alten Heimat und sind hier wegen Arbeit) 

Das mit dem Empfang mit Beifall usw. find ich auch leicht übertrieben aber dagegen hab ich nichts. Die Leute machen das, um den Flüchtlingen zu zeigen, dass sie willkommen sind.

Der Unterschied zwischen Meinungsäußerung und Ausländerfeindlichkeit ist, das man bei Meinungsäußerung seine Meinung ohne Beleidigung eben äußert ( also jetzt nicht sowas wie Die nehmen uns doch eh nur die Arbeitsplätze weg diese ****** Ausländer ) und Ausländerfeindlichkeit ist eben genau sowas 

Und für die Anderen sind Deutsche ohne Migrationshintergrund die Nazis, die vor Jahren den 2. Weltkrieg angestiftet haben und für den Tod von Millionen von Ausländern verantwortlich waren. Dabei war der, der das gemacht hat Österreicher, der nach Deutschland gekommen ist. 

Deswegen dürfen diese Deutschen keine negative Meinung gegenüber Ausländern haben ohne ein Nazi zu sein aber wenn jetzt ein Italiener was gehen Flüchtlinge sagt, dann sagt niemand was.

Meine Meinung dazu ist, dass die Flüchtlinge nicht genug verteilt sind. An meiner Schule sind 4 Flüchtlinge aber 2 sind schon seit 2014 hier die anderen seit 2015/08, obwohl bei uns in der Stadt genügend Wohnungen frei währen und die auch zur Verfügung gestellt werden würden. 

Naja versteh einer die Politiker :D 

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