Freiberufliche Tätigkeit um Wandeln in UG/GmBH - wie Vermögenswerte mitnehmen?

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2 Antworten

Wenn du nur einen einzigen Auftraggeber hast, den du selbst "AG" (= Arbeitgeber) nennst, dann handelt es sich bei dir vermutlich um eine Scheinselbständigkeit.

Dein Auftraggeber will verhindern, dass er deshalb in Schwierigkeiten mit dem Gesetz gerät. Meines Wissens geht das nicht mit einer UG, sondern nur mit einer GmbH, aber ich kann mich diesbzüglich irren.

Rechne dir mal aus, wie teuer die Firmengründung ist. Bei einer GmbH benötigst du ein Anfangskapital von € 25.000 plus Notar- und Handelsregisterkosten.

Ist dein Auftrageber bereit, die dafür einen höheren Stundenlohn zu bezahlen??? Tut er es nicht, lohnt sich die Firmengründung trotzdem? Rechne nach! Bei einer GmbH unterstehst du noch dem GmbH-Gesetz, das dir dein Berufsleben mit nur einem einzigen Auftraggeber sehr schwer machen kann.

Sprich mal mit der für dich zuständigen Handwerks- oder Handelskammer. Dort gibt es viele gute Tipps für Existenzgründer!

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Wenn Du FReiberufler bist, würde ich mir die Gründung einer GmbH/UG sehr genau überlegen, schließlich bist Du als Freiberufler gewerbesteuerfrei, während die GmbH Gewerbebetrieb Kraft Rechtsform ist.

Wieso soll sich das Risiko für Deinen Auftraggeber vermindern, wenn Du eine UG hast? Die vermindert ggf. Dein Risiko, wobei Freiberufler regelmäßig verpflichtet sind eine Berufs-/Vermögensschadenhaftpflicht zu haben.

Zu den Zahlungen, die Du noch als Einzelunternehmer leistest udn die sofort abzugsfähig sind (soweit zulässig für die Leasingssonderzahlung), würde eine Aufnahme in die UG und deren Bilanz nur in Frage kommen, wenn Du den Vertrag auf die UG umschreiben lässt.

Also, bevor DU, was auch immer machst, berate Dich ausführlich mit DEinem StB.

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