Ich arbeite freiberuflich als Dozentin, die ganze Zeit hatte ich so wenig Stunden, dass ich im Monat unter 350 € lag, jetzt wurden meine Stunden erhöt und ich werde ca. 1000€ verdienen, jetzt habe ich erfahren, dass ich jetzt nicht mehr Familien (Krankenversicherung) versichert bin und auch 19,9% Rentenbeiträge zahlen muß, wenn ich das durch rechne bleibt mir weniger als die ganze Zeit. Was kann ich absetzen um unter die Grenze zu kommen? Ich brauch ein neues Auto was kann ich davon absetzten. Hatte bei verschiedene Steuerberater angerufen, keiner gibt mir eine Beratung, da das Jahr noch nicht vorbei und sie nur eine Steuererklärung machen und keine Beratung. Hat einer Erfahrung mit einem Lohnsteuerhilfeverein?
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Lohnsteuerhilfeverein hilft Dir nur für normale Lohnsteuer.
Krankenversicherung mußt Du zahlen, Rentenversicherung nicht. Sprich mit Deiner Krankenkasse, wie das berechnet wird. Die beraten Dich.
Und Deine Kosten kannst Du natürlich alle absetzen. Das neue Auto eher nicht, aber Kilometergeld. Und alle Unterlagen und Hilfsmittel, die Du als Dozentin brauchst. Du hast aber auch einen Freibetrag als Dozentin (Übungsleiterfreibetrag) in Höhe von ungefähr 2000 Euro jährlich. D.h. Deine Kosten wirken nur dann steuermindernd, wenn sie höher sind. - Kannst Dich auch beim Finanzamt erkundigen.
Vielleicht kannst Du ja auch einen Teil der Stunden auf 400-Euro-Basis weiter machen? Oder wie lief das bisher?

Du kannst auch im Finanzamt fragen.
Ausserdem gibt es gute Steuersoftware, die dir sehr gut bei der Steuererklärung (ich benutze die von WiSo - heißt "WISO - Sparbuch") hilft.
Aber ich glaube, dass du dich irgendwo verrechnet hast.
Rente versichern kannst du dich privat.
Und das Auto kannst du selbstverständlich von der Steuer absetzen - anteilig.
Wie gesagt: mit einer guten Steuersoftware kann das jeder.
Als freiberuflicher Dozent gelte ich als Lehrer. Es besteht Rentenversicherungspflicht. Das muß der Kaiser mal eingführt haben für die armen Dorfschullehrer :-) Aber Danke
Ich sag nur: Willkommen im wirklichen Leben. Es ist nun mal so, dass man bei "Vollverdienst" auch seine Pflichten, Steuern und Abgaben zu tragen hat...
Das ist ja nicht das Thema, nur bleiben mir von meinem Verdienst ohne Witz weniger als 350 € für die doppelte Arbeit und doppelte Fahrstrecke. Arbeit wird wirklich bestraft. Ich will mich ja nicht drücken nur finde ich sollten die Abgaben im Verhätniss liegen. Wennn von jedem € meinetwegen45% weg gingen das könnte ich ja verstehn, so ist es ja auch bei einem Angestellten. Aber fast 80% ist ein Witz. Na, ja irgendwie gibt es für mich keine positive Lösung.