Frage von musicmakerin,

Freiberufler und Angestellt - Krankenversicherung?

Ich bin freiberuflich als Musikpädagogin tätig und habe nun die Möglickeit, mich für eine geringe Stundenanzahl fest anstellen zu lassen. Derzeit bin ich privat versichert und laut Information meiner PKV darf ich das auch weiterhin bleiben, solange mein Einkommen aus der freiberuflichen Tätigkeit höher ist als das aus dem Angestelltenverhältnis, ich also "hauptberuflich" freiberuflich tätig bin. Wie sieht es jetzt aber mit den Abgaben aus, die ja der Arbeitgeber normalerweise an die Krankenversicherung zahlen würde? Was muss ich als Arbeitnehmer in diesem Fall auch im Hinblick auf Rente/Sozialversicherung beachten?

Antwort von Taraa,
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Ein Bekannter macht das so: er lässt sich die Soziabgaben (außer ALG-Vers.)als Steuerfreie Zulagen auf das Gehalt aufrechnen und zahlt alles so weiter als wenn er nur Freiberufler wäre. Das funktioniert gut und beide Seiten sind zufrieden.

Antwort von andreas48,
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der Arbeitgeber könnte/würde in dem Falle den hälftigen Beitrag der Krankenversicherung zahlen

Antwort von Lissa,
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Wenn du als Musikpädagogin freiberuflich tätig bist bist du in der Rentenversicherung als selbständige Lehrerin versicherungspflichtig. (bei einem monatlichen Einkommen von mehr als 400 Euro)

Im künstlerischen bereich kannst du auch bei der Künstlersozialkasse versichert sein, was dir den Vorteil bringen würde, dass du nur die Hälfte der Beiträge von Selbständigen zu zahlen hast.

http://kuenstlersozialkasse.de/wDeutsch/kuenstler_und_publizisten/index.php?navanchor=1010005

Kommentar von Lissa,

Nicht jeder, der sich selbstständig macht, ist auch automatisch rentenversicherungspflichtig. Die Versicherungspflicht gilt nur für bestimmte, gesetzlich festgelegte Berufsgruppen. Dazu gehören beispielsweise Lehrer und Erzieher, Pfleger, Handwerker, die grundsätzlich selbstständig sind und ein zulassungspflichtiges Handwerk ausüben oder Selbstständige mit nur einem Auftraggeber. http://kuerzer.de/iN18F6Ip8

Ich kann dir nur raten, dich in einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Rentenversicherung beraten zu lassen.

Antwort von JoWaKu,

Ich würde mal eine Krankenkasse anrufen (egal welche) und dort nachfragen. Wenn Dir der Sachbearbeiter dumm kommt, dann anderen Sachbearbeiter oder andere Krankenkasse fragen.

Zusätzlich konntest Du die Frage bei http://www.wer-weiss-was.de im Forum Ämter und Behörden stellen

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