Frage von Barca219, 65

Freiberufler Buchführungspflichtig auch wenn Umsatz und gewinnen Überschritten sind?

Eine Steuerberaterin hat 10 Angestellte und ein Umsatz von 1 Mio. und 200.000 Gewinn. Ist die trotzdem als Freiberufler von Buchführungspflichtig befreit?

Antwort
von Lenniii96, 27

Ja, ist sie. Als Freiberufler ist man IMMER von der doppelten Buchführung befreit..sprich, einen Abschluss, etc. zu erstellen..da genügt immer die einfache Buchführung ( Ermittlung des Gewinns anhand einer Einnahme-Überschuss Rechnung)...wenn die Steuerberaterin das ganze aber im Sinne einer GmbH ausführt, sieht das ganze natürlich schon anders aus..

Kommentar von priesterlein ,

Quatsch mit Sauce. Ich habe alles durch und man muss kein Gewerbe haben um eine Buchführung haben zu müssen.

Kommentar von Lenniii96 ,

Was hast du durch und was möchtest du mir erzählen? Ein Freiberufler ist von der doppelten Buchführung befreit (Jahresabschlüsse zu erstellen, etc.), nicht aber von der einfachen. !

Kommentar von wurzlsepp668 ,

@priesterlein:


wird ein Eigentor daraus:

DEINE Antwort ist Quatsch mit Soße!

oder willst du den Steuerberatern hier Nachhilfe in Sachen Buchführungspflicht erteilen?

ich kenne GENÜGEND Ärzte, die Umsätze über der Millionengrenze haben ....

kein einziger fertigt eine Bilanz

Kommentar von Lenniii96 ,

Danke Wurzlsepp668...es gibt immer doch noch genügend Menschen mit Halbwissen, die denken alles besser wissen zu müssen..ich würde aber gerne einen § von priesterlein hören, in dem hervorgeht, dass ein Freiberufler zur doppelten Buchführung verpflichtet ist und Abschlüsse aufzustellen hat..ein Freiberufler kann zur Buchführungspflicht optieren..

Expertenantwort
von wfwbinder, Community-Experte für Steuern, 12

Miese Ertragslage.

entweder zuviele Gehilfen/SEkretärinnen, oder wenn 2-3 Berater dabei sind, viel zu geringer Umsatz udn mieser Gewinn.

Aber zum Kern der Frage, Freiberufler (Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater usw.) sind alle, ohne Rücksicht auf Umsatz- und Gewinnhöhe, von der Verpflichtugn zur Buchhaltung befreit udn machen nur eine Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung.

Aber fast alle die ich kenne udn die nicht nur einen 1-Mann/FRau-Betrieb haben, machen eine ordentliche Buchhaltung, aus der dann die EÜR gezogen wird.

Antwort
von herbstwald, 42

Ein Freiberufler ist nicht von der Buchhaltungspflicht befreit und bei diesem Umsatz schon gar nicht.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

sagt wer?

unter Buchhaltungspflicht wird die Pflicht zur doppelten Buchhaltung gemeint ....

und gerade diese müßen (!! aber könne) die Freiberufler nicht einrichten ...

Kommentar von Lenniii96 ,

Hersbtwalt..in welchem Gesetz steht bitte, dass Freiberufler dazu verpflichtet sind? Freiberufler dürfen unabhängig von Umsatz und Gewinn die einfache Buchführung anwenden

Kommentar von herbstwald ,

Ich war sehr lange Freiberufler und mir wurde vom Finanzamt die doppelte Buchführung auferlegt.

Kommentar von Petz1900 ,

dann warst du nicht Freiberufler i.S.d. § 18 EStG, vielleicht warst du selbständig Gewerbetreibender.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

du KANNST dann kein Freiberufler gewesen sein.

zur Info: die Berufe, die als Freiberuflich im steuerlichen Sinne gelten, stehen in § 18 EStG ...

und ich glaube nicht, dass du als Rechtsanwalt/Arzt/Steuerberater/Ingenieur/Architekt usw. unterwegs warst .....

Kommentar von Lenniii96 ,

Du hast als Freiberufler doch bestimmt auch Gewerbesteuer bezahlt...:-D  *Achtung Ironie*

Antwort
von wurzlsepp668, 45

zu aller Erst sollte sich die Kollegin Gedanken über die Ausgaben machen, die anscheinend viel zu hoch sind ....

bei dem Umsatz MUSS der Gewinn um einiges höher sein ....

nein, für die Steuerberaterin besteht keinerlei Verpflichtung zu doppelten Buchführung.

Antwort
von priesterlein, 46

Das Finanzamt wird es mitteilen, wenn es eine Buchführung will. Nachzufragen kann nicht schaden. Bei dem Umsatz könnte es sein. Das ist allerdings nur eine Vermutung von mir.

Kommentar von Petz1900 ,

Die Vermutung ist leider nicht richtig.

Kommentar von priesterlein ,

Weil? Ich wurde als Freiberufler auch zur doppelten Buchführung verdonnert, als Umsatz und/oder Gewinn zu hoch wurde. Wieso ist es falsch, dass ein Freiberufler das unter Umständen machen muss? Schreibe doch lieber etwas konstruktives statt nur falsch.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

Weil: der § 141 AO ausschließlich von Gewerblichen Einkünften und Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft spricht ....

somit KANN es sich bei deiner Tätigkeit um keine Freiberufliche Tätigkeit gehandelt haben ....

zur Info: freiberufliche Tätigkeiten stehen im § 18 EStG ..... (Steuerberater / Wirtschaftsprüfer / Arzt / Zahnarzt / Architekt/ Ingenieur usw.)

Kommentar von Lenniii96 ,

perfekte Antwort von dir wurzlsepp!

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