Warum gibts eigentlich keinen Männerbeauftragten? Ist es so abwägig, dass eine Frau einen Mann belästigt oder betatscht?
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Aus dem selben Grund warum Weiße zu Leuten Afrikanischer Abstammung nicht schwarze, diese zu weißen aber Toastbrot sagen dürfen (im öffentlichen Fernsehen): Weil niemand daran denkt dass die Benachteiligten irgendwann mal zu den Bevorteiligten werden könnten.

Die neue Bezeichnung heisst Gleichstellungsbeauftragter und betreut beide Geschlechter.

Statt Frauenbeauftragten gibt es jetzt in der Tat Gleichstellungsbeauftragte mit der Zuständigkeit für beide Geschlechter. Zumindest im öffentlichen Dienst des Bundes sind allerdings nur Frauen aktiv und passiv wahlberechtigt.
Der Grund liegt darin, daß zwar Männer Frauen belästigen und benachteiligen, aber niemals umgekehrt.
(Wie drückt man hier eigentlich am besten Ironie aus?)
tradaix am 26. September 2007 21:19 Ich habe schon Frauen in Chefpositionen kennengelernt, die es umgekehrt praktizieren.
Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht. (Abraham Lincoln)
Sobald eine z.B. schwarze, lesbische Päpstin gewählt werden kann, würde ich auf Gleichstellungsbeauftragte/r verzichten.
agnostiker am 26. September 2007 21:48 ;-) Nett!

Ich habe zwar schon viele weibliche Personen erlebt, die an anderen Mitarbeiterinnen vorbei plötzlich befördert wurden, nachdem sie besonders "nett" zum Vorgesetzten waren, aber noch nicht umgekehrt -Fall Verheugen u.a.-. Daher brauchen wir Frauenbevollmächtigte für den Fall, daß bei ausgebliebener Beförderung -trotz Nettseins- eingeschritten wird, denn das wäre sexuelle Belästigung (oder?).