Frage von susrol,

Frau meines besten Freundes stirbt - was kann ich tun?

Die Frau meines besten Freundes hat einen inoperativen Gehirntumor. Zuerst hatte mein Freund sie gepflegt, aber jetzt geht es nicht mehr, sie ist im Krankenhaus und kommt danach wohl ins Hospiz. Ich stehe hilflos daneben, wie kann ich ihn unterstützen/für ihn da sein? Was hilft ihm? Er nimmt sein Schicksal hin und leidet wohl still ...

Hilfreichste Antwort von turalo,
17 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Einfach da sein, wenn er es braucht. Dränge Dich nicht auf, daß wird ihn nur verunsichern. Ab und zu mal fragen: "Wie geht es DIR", nicht nur nach dem Befinden der Ehefrau erkundigen. Die meisten Leute vergessen nämlich nur zu oft, daß die Angehörigen auch sehr leiden.

Antwort von Acceber73,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du kennst deinen besten Freund sicher gut genug, um intuitiv das beste zu tun.

Sei für ihn da, biete Hilfe an, aber dräng dich nicht auf. Wenn er Vertrauen zu dir hat, wird er Signale geben, die du deuten kannst und vielleicht aktiv auf dich zu gehen.

Der Umgang mit Trauer ist so verschieden und du wirst deinen Freund in einer völlig neuen Gefühlssituation erleben und somit in einer für euch beiden neuen Situation.

Im Hospiz (sehr gute Idee) werden Angehörige betreut und man wird ihm dort auch Hilfe anbieten.

Sei einfach für ihn da und gehe - wenn er es wünscht - mit ins Hospiz.

Und danach ist so viel zu tun, da wird er sicher erstmal keine Ruhe zum Trauern haben, auch wenn dies sehr nötig ist. Habe da ein Auge und Ohr für ihn, der Zusammenbruch kommt oft sehr viel später... wenn nämlich Ruhe einkehrt.

Es gibt auch genug Gesprächs- und Therapiemöglichkeiten, Selbsthilfegruppen etc.

Ich wünsche Dir für diese Aufgabe viel Kraft!

Kommentar von susrol,

Danke ...

Kommentar von MissC88,

kommt mir bekannt vor. Ich wollte auch helfen als Gute Bekannte ein grausiges Schicksal ereilte.

Beide immer hart gearbeit und jetzt in Rente. Er will nur Brötchen hölen und kommt nicht mehr wieder dank Schlaganfall und 2 Järiges Wachkoma.

Ich wollte auch immer ihr helfen.Jedoch lies sie mich nicht.Es kommt immer auf die Leute an wieviel hilfe sie zulassen.

Antwort von honoria,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Sei für ihn da. Er weiß sicher auch, dass es für dich nicht leicht ist mit der Situation umzugehen. Wenn sie Kinder haben, pass mal drauf auf, damit er zu seiner Frau kann, oder lad ihn abends zum Essen ein, damit er nicht alleine da sitzt und grübelt.

.

Wichtig ist auch die Zeit danach wenn er alleine ist.

.

Ich hoffe, er hat mehr Freunde wie dich. DAS sind die Menschen die man im Leben braucht.

Antwort von Optimaus77,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Sei einfach da wenn er dich braucht und behalte ihn im Auge. So blöd das klingt aber vielleicht kommt der Moment, an dem er professionelle Hilfe braucht und das selber nicht sieht/einsieht. Dann bist du gefordert ihm, evtl. auch gegen Wiederstand, zu helfen, Hilfe zu suchen.

Darüber hinaus kann man wohl nicht viel tun, sei einfach der beste Freund, der du sein kannst.

Kommentar von ture17,

Beste Antwort !

Antwort von doris11,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

du kannst für ihn da sein,..Tag und Nacht, das kannst du ihm anbieten,..mehr geht nicht,..man kann den Schmerz nicht nehmen,..aber man kann da sein,..und es bedarf nicht immer welcher Worte,...einfach da sein, eine stille Umarmung ist oft schon goldes wert...

Antwort von michi024,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

viel tun kannst du nicht außer: da sein! dräng dich nicht auf, zeig ihm auf zurück haltende art und weise das er auf dich zählen kann, sei ihm eine starke schulter, biete an diverse dinge zu übernehmen damit er viel zeit für seine frau hat (einkäufe erledigen, vlt auch mal haushalt oder so)... mehr kannst du leider nicht machen und jeder muss seinen weg finden mit der trauer fertig zu werden... das wichtigste ist das er weiß das du da bist und er immer auf dich zählen kann

Antwort von amdros,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Gib ihm das Gefühl, daß er sich in der Stunde des Abschieds und auch danach auf Dich verlassen kann indem Du einfach nur für ihn da bist und ihm zur Seite stehst

Antwort von Schnuckikinder,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Sei einfach für ihn da. Wenn er mit Dir sprechen will, dann sprich mit ihm. Viel kannst Du nicht für ihn tun. Er muss Hilfe wollen und sie an sich ran lassen.

Antwort von siene,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

einfach nur für ihn da sein.Das er weiss er ist nicht allein

Antwort von Fotografin1958,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich habe an Ratschlägen nichts dazuzufügen, möchte aber Ihrem Freund und Ihnen die Kraft wünschen, die Sie beide brauchen werden. Sie werden sehr viel Kraft und auch Geduld benötigen, denn es kann sehr gut sein, dass Ihr Freund Sie zumindest zeitweillig zurückweisen wird. Nur eine Kleinigkeit: Achten Sie bitte darauf, dass der "normale" Alltag für Ihren Freund weiterläuft, also: Nahrung zu sich nehmen, Miete und laufende Rechnungen bezahlen usw. ... klingt ziemlich banal, aber ist für eine Leben "nach der Trauer" sehr wichtig!

Ich werde in Gedanken bei Ihnen sein: bei Ihnen, Ihrem Freund und seiner Frau, die nun kurz davor, ihren letzten, allerschwersten Gang anzutreten ...

Antwort von SheIsHisGirl,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

ich habe ähnliches erlebt. die mutter meiner besten freundin ist letztes jahr an brustkrebs verstorben. da kamen nun noch andere schwierigkeiten hinzu, außer der tatsache, dass sie einen sehr wichtigen menschen verloren hat und in tiefer trauer steht. zu dem zeitpunkt, als das passiert ist, waren wir beide 16. ihr vater (seit langen jahren von der mutter getrennt) lebt weit weg von ihr und konnte auch nicht sehr viel tun, durch die entfernung eben.

es gab natürlich noch anderes zu regeln, sie brauchte eine eigene wohnung und musste von jetzt auf gleich sehr selbstständig werden. es ist ziemlich viel auf sie eingeprasselt. das sorgerecht wurde auf ihre tante übertragen, da sie die einzige ist, die noch in derselben stadt lebt.

nun, ich konnte da auch nicht wirklich viel tun. ich hab ihr gesagt, wenn die jemanden braucht, dann bin ich für sie rund um die uhr erreichbar. egal ob sie nur reden will oder einfach jemanden bei sich haben oder sonst irgendeine hilfe braucht. und das ist bis heute noch so, denn die trauer ist noch nicht überwunden. es ist natürlich ein sehr harter schlag, wenn man die mutter verliert.

ich denke mehr kannst du auch nicht machen. sag ihm du bist für ihn da und jederzeit für ihn erreichbar wenn er irgendwas brauchen sollte.

Antwort von inasuuu,

sei einfach für ihn da und unterstüz ihm in allem was passiert !!!!

Antwort von charles0308,

sorry, so traurig wie das Ganze ist, aber als "bester Freund" wirst Du wohl selbst am besten wissen, wie Du ihm Beistand leisten kannst.

Antwort von andreas100,

Da kannst nicht mehr viel machen, außer mit Ihr die letzten Tage so schön wie möglich zu gestalten.

Kommentar von michi024,

nicht er ist krank sondern seine frau

Antwort von darkmaster265,

vorallem viel zeit mit ihm verbringen.

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