"STURM AUF BASTILLE Nachdem der König der Forderung des 3.Standes nachgegeben und die Generalstände als Nationalversammlung mit der Aufgabe eine Verfassung auszuarbeiten, anerkant hatte, kam es in Paris zu Unruhen."
--> WARUM ? die bauern hatten doch , was sie wollten : die anerkennung des königs zu einer ausabrietung der verfassung.
am 29. Juni 2009 22:30 Der Text in dem Inernetlink ist an der Stelle zu knapp, um den Sturm auf die Bastille zu erklären. Ausführlichere Darstellungen (Bücher - z. B. Winfried Schulze, Der 14. Juli 1789 - Biographie eines Tages, Klett-Cotta : Stuttgart 1989. ISBN 3-608-91494-3 - oder Internetseiten) können helfen.
Der Dritte Stand bestand zwar zu einem großen Teil aus Bauern, aber auch aus anderen Schichten der Bevölkerung. Die Bauern lebten auf dem Land, nicht in der Stadt Paris. Neben einer Verfassung gab es weitere, zum Teil unterschiedliche Ziele (z. B. Abschaffung von Privilegien, bessere soziale und wirtschaftliche Lage der Bauern, bessere Lebensmittelversorgung).
Der König hatte zwar die Nationalversammlung anerkannt und die beiden anderen Stände (Klerus und Adel) zur Mitwirkung aufgerufen. Er hatte aber zugleich Truppen nach Paris gerufen. Dies erzeugte Beunruhigung. Wegen hoher Brotpreise und der Befürchtung von Versorgungsschwierigkeiten war die Stimmung im Volk schlecht. Ludwig XVI. entließ am 11. Juli 1798 den Finanzminister Jacques Necker, dessen Ansehen beim Volk verhältnismäßig hoch war und der als aufgeschlossen gegenüber seinen Interessen galt. Dies verursachte Befürchtungen, der König wolle vorläufige Zugeständnisse zurücknehmen. Revolutionäre (z. B. Camille Desmoulins) riefen in leidenschaftlichen Reden auf, sich zu bewaffnen und zu energischem Handeln bereit zu sein. Sie fühlten sich bedroht. Es kam zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Truppen (13. Juli). In der aufgeheizten Lage zog eine Volksmenge zur Bastille (14. Juli), um mehr Waffen und Pulver zu bekommen und gegen ein negatives Symbol der alten absolutistischen Ordnung (tatsächlich gab es dort viel weniger Gefangene als vermutet).