Francis Fukuyama - Das Ende der Geschichte Theorie?

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2 Antworten

Francis Fukuyama ist überholt mit seinen superoptimistischen Prognosen nach dem Zusammenbruch des Sozialismus. Da gab es ja viele, die endlich das Ende des Kalten Krieges und ewige Friedenszeiten angebrochen sahen. Die Fans von Fukuyama haben Samuel Huntingtons eher pessimistischen "Kampf der Kulturen" abgelehnt. Nun, die weltweiten Terroranschläge sprechen eine andere Sprache. Und wenn gerade heute vermeldet wird, dass YAHOO seine Kunden für den US-Geheimdienst ausspioniert hat, das hätte sich Herr Fukuyama in seinen liberalen Träumen vom freien Amerika nicht vorstellen können. In den neuen Massengesellschaften werden die einzelnen Bürger immer mehr überwacht und durch staatliche Regulierung entmündigt. Ist nichts mit Liberalität. Wie immer herrscht ein gnadenloser Kampf um die Vormacht im Weltgeschehen. Und die jeweilige Kriegspropaganda zeigt uns die armen Opfer der jeweils anderen Seite, um die sie sich außer in der Propaganda zum moralischen Catching der Meinungsdominanz herzlich wenig scheren.

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Er war der Meinung, dass sich nach dem Untergang der Sowjetunion und des Kommunismus die "westliche Lebensweise" durchsetzen wird, in erster Linie Demokratie und freie Marktwirtschaft. Er glaubt an die soziale Überlegenheit des westlichen Systems. Er ging davon aus, dass es nach dem Ende des Kalten Krieges vorerst keine bedeutenden politischen Widersprüche mehr geben wird in der Welt.

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