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Fragen zur Hunderasse Magyar Vizsla...

gefragt von Alberto10561Alberto10561 am 21.06.2009 um 20:27 Uhr

Wieviel kostet in etwa ein Magyar Vizsla Welpe? Da er ja eigentlich ein Jagdhund ist, eignet er sich auch als Familienhund? Habe gelesen, dass er nur in erfahrene Hände gehört... inwiefern? (halte seit nunmehr 10 Jahren erfolgreich einen recht großen Hund)

Eine letzte Frage noch: Wieso sind helle Augen bei dieser Rasse unerwünscht?

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gravelpit
beantwortet von gravelpit am 22. Juni 2009 05:43
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Hilfreichste Antwort

Ein Vizsla ist genauso ein Familienhund, wie viele andere Rassen auch.

Die Jäger, die so tun, als ob die Nichtjäger Menschen 2. Klasse sind, haben leider vergessen, daß z. B. ein Golden Retriever oder ein Labrador Retriever auch JAGDHUNDE sind, die auch eine anderen Job haben können, als zu jagen.

Alle Hunde auf der Welt sind soziale Beutegreifer und bleiben es auch - sie werden nicht plötzlich Vegetarier zum Schutze anderer Individuen.

Laß Dich nicht irritieren. Ein Vizsla ist hyperintelligent! Er kann es locker mit einem Border Collie aufnehmen. Wenn er nicht beschäftigt wird, kann er nervend sein, so wie viele, viele andere Rassen auch. Vor allem braucht er geistige Beschäftigung - keine Zwangsbewegung am Fahrrad oder so. Sowas macht einem Vizsla nix aus, denn er ist sehr ausdauernd, aber es ist kein übermäßiger Spaßfaktor für den Hund dabei.

Ein Vizsla kostet beim Züchter ungefähr so viel, wie jede andere Rasse auch. Mit Ahnentafel, geimpft, entwurmt, gechipt, ca. 800 bis 1000 Euro.

Helle Augen sind nur lt. FCI-Rassestandard unerwünscht. Einen gesundheitlichen Aspekt hat das Ganze nicht. Wenn sie eine Nuance dunkler sind, als die Fellfarbe, ist es perfekt ;)

Es ist auf jeden Fall besser, einen gesunden, vitalen, nicht verängstigten Hund zu haben, als einen, dessen Äußerlichkeiten zwar perfekt lt. Standard sind, als einen Hund zu erwischen, der nur ein nasses Brötchen im Kopf hat, oder panisch vor Angst ist. - Gilt ja wohl für jeden Hund - egal welche Rasse ;)

Kommentar von chynah am 22. Juni 2009 10:49

das mit dem Brötchen ist klasse!!! :D Klau ich dir jetzt ;-)


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anonym
beantwortet von DasPony am 30. Juni 2009 11:12
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Wir bekommen auch bald einen Vizsla der hauptsächlich Familienhund sein wird. Allerdings soll er - sobald er alt genug ist - zum Reitbegleithund ausgebildet werden, da ich ein Pferd habe. Allerdings ist es damit nicht getan, da der Vizsla neben seinem ausgeprägten Bewegungsbedürfnis auch was "fürs Köpfchen" braucht. Wenn er also nicht jagdlich geführt wird sind alternative Möglichkeiten zum Beispiel Agility, Dogdancing, Begleithundeprüfungen, Spuren legen etc =) da gibts viele Möglichkeiten. Falls du dich für einen Vizsla entscheidest, wünsche ich dir viel Spaß (den du garantiert haben wirst)

Liebe Grüße, DasPony


anonym
beantwortet von easton am 22. Juni 2009 11:50
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Habe eine Freundin die 2 Vizlas zu Hause nur so als Familienhund hat..kein Problem, sind total liebe Hunde und meine Freundin hatte vorher nie einen Hund..habe ihr bei der Erziehung mit Rat und Tat zur Seite gestanden...also Familienhund Ja!, und Erziehung braucht jeder Hund.


Katrin270182
beantwortet von Katrin270182 am 22. Juni 2009 07:45
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Ich habe eine zeitlang in Ungarn gelebt und viele viele Vizsla angetroffen. Was ich Dir sagen kann, es sind sehr freundliche Hunde, aber sie haben mächtig POWER und sind sehr hibbelig. Es spricht aber nichts dagegen sie als Familienhund zu halten. Wenn Du Dir direkt Hilfe in der Hundeschule holst und viel mit dem Hund laufen gehst, steht dem nichts im Wege. Du musst nur das Powerpaket im Griff haben;-)


anonym
beantwortet von danista am 17. Oktober 2009 22:20
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unsere Vizsla Hündin ist total lieb ,anhänglich,sehrklug,sehr freundlich,niemals aggresiv!ich kenne keinen Hund der unkomplizierter ist,sie fährt gern Auto,fährt mit in Urlaub... sie braucht aber sehr viel Auslauf sonst gibt sie keine Ruhe,darüber solltest du dir im klaren sein!Ich gehe mit Ihr zur Hundeschule,sie ist sehr gelehrig! zum Jagdtrieb kann ich nur sagen,unsere Hündin rennt nicht weg wenn sie Hase oder Rehe sieht wenn ich sie zurückrufe ist sie auch da!der Westi meiner Eltern ist dann weg!Sie ist ein absoluter Familienhund und viel zu Schade für Jäger!!!


roterhahn
beantwortet von roterhahn am 21. Juni 2009 20:34
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woll da solltest auf jedenfall zu nem guten hundetrainer gehen und zwar von anfang an


anonym
beantwortet von NicoleL77 am 21. Juni 2009 20:32
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Ich denke, so ein Hund ist nicht DER Familienhund. So ein Hund fordert viel Zeit und muss konsequent, aber mit sehr viel Ruhe erzogen werden.


anonym
beantwortet von alexthek am 21. Juni 2009 20:30
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erfahrene hände heißt, das sich jemand gut bis sehr gut mit dieser art von hund auskennen sollte, da er einen stark ausgeprägten jagdtrieb oder ähnliches hat...

ich denke ein jagdhund ist für eine familie eher ungeeignet...

helle augen unerwünscht... bestimmt weil's nich so toll aussieht oder auf krankheiten deutet...


jackbiene
beantwortet von jackbiene am 21. Juni 2009 20:29
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