Fragen zu Mineralisierung von Böden?

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2 Antworten

1) Bei der chemischen Verwitterung werden tatsächlich Bestandteile herausgelöst. Die Minerale im Gestein werden dabei verändert und im Regelfall auch gelockert, wodurch das Gestein zerfallen kann. (Ich denke jedoch, das die physikalische Verwitterung eher zur Lockerung des Ausgangsgestein führt. Es sei denn du hast schon ein lockeres Auisgangsgestein [Sand einer Düne]).Die Ionen die raus gelöst werden bleiben dann im Boden zur Verfügung oder versickern.

2) Was das bringt ist wohl nicht ganz die richtige Frage. Alles passiert weil es Naturgesetzen folgt, das Leben hat sich einfach an diese Prozesse angepasst. Ist ja nicht so, dass jemand die Gesteinsverwitterung erfunden hat damit er seine Pflanzen besser ernähren kann.Grundprinzipiel brauchen höhere Pflanzen aber Boden zum Leben. Daher ist für sie die Gesteinsverwitterung, aus der Boden entsteht, lebensnotwendig. Die freigesetzten Ionen könnten als Nährstoffe aufgenommen werden, im Boden gespeichert werden oder versickern. Die Minerale bleiben als die mineralische Bodensubstanz erhalten, jedoch werden diese mit der Zeit immer weiter verwittert. Das heißt nur weil sie jetzt eine bestimme Zusammensetzung haben, muss es nicht zu Ende sein. Alles verwittert weiter.

3) Ich denke das habe ich schon in Punkt 2 mitbeantwortet.Bei Fragen einfach schreiben

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Chemische Verwitterung bedeutet nicht, dass "das Gestein in seine Mineralien zerlegt" wird, sondern es findet eine chemiscvhe Umwandlung statt, daher auch der Begriff. Auch für die "physikalische Verwitterung" kann man die formulierung nicht verwenden. Es erfolgt einfach eine Zerkleinerung - wobei diese sich (meist) nicht an den Mineralgrenzen des Gesteins orientiert.

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