Fragen zu Geschichte es geht um Bauern!?

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4 Antworten

"Um der Bürde aus dem Weg zu gehen, begab sich der Bauer in die Hörigkeit eines weltlichen oder geistlichen Herrn."

Es geht hier offenbar um die Folgen der fränkischen Heeresverfassung. Danach waren die Bauern in den von den Franken eroberten Gebieten nunmehr gezwungen, auch Kriegsdienst zu leisten. Dann hätten sie aber ihre Felder nicht mehr bestellen können und ihre Familien nicht mehr ernähren können. Also wählten sie die Leibeigenschaft als das vermeintlich kleinere Übel - begaben sich also de facto in die Sklaverei, um am Kriegsdienst nicht teilnehmen müssen. Dadurch wurden aus ehemals freien Bauern (Frilinge) mit eigenem Land in rauhen Mengen Leibeigene ohne eigenes Land. Eine ganze Gesellschaft wurde umgewälzt. Die einstige germanische Stammesgesellschaft wurde zur Feudalgesellschaft.

Beonders perfide ist es, wenn den Schülern heute erzählt wird, die Bauern hätten eine Wahl gehabt und hätten sich freiwillig für die Leibeigenschaft entschieden, weil sie davon einen "Vorteil" hatten.

http://www.mlwerke.de/me/me19/me19\_474.htm

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begab sich des Bauer die Hörigkeit eines weltlichen oder geistlichen Heern

So steht das sicher nicht da.

Begab sich vielleicht der Bauer in die Hörigkeit eines weltlichen oder geistlichen Herrn?

Dann musst Du nur noch den Begriff "Hörigkeit" googlen.

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Merkt man, Du kannst es ja nicht mal richtig abschreiben. Falls es da wirklich so steht, ist wer anders etwas minderbemittelt.

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Nur freie Bauern mussten in den Krieg ziehen. Dadurch konnte er sich sozusagen darum drücken.

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