meinName am 15.06.2008 um 0:10 Uhr
Hallo!
Falls jemand mir helfen könnte diese Fragen zu beantworten und auch noch kingerecht zu formulieren wäre ich suuuper dankbar!!!
Also: Wer gibt den Dingen seinen Namen? Wer bestimmt wie etwas genannt wird? Die Antwort "Das hat irgendwann mal irgendjemand so beschlossen..." ist ihm nicht genug. Ist es immer der Erfinder, bzw. Entdecker der die Dinge benennt?
Wie lässt sich die "Geburt" des ersten Menschen erklären? Das der Mensch vom Affen abstammt ist ihm klar, aber wann und wie wurde definitiv die Grenze vom Affen zum Menschen überschritten?
Bitte keinen Schöpfungstheorieblödsinn. Vielen Dank. ^^

Gib die Fragen doch einmal in Gänsefüßchen direkt bei Google ein. Da findest Du mehr als man zu dieser Zeit noch bei GF erwarten kann. Übrigens: Der Mensch stammt nicht vom Affen ab! Das ist keine korrekte Erklärung. Mensch und Affe haben nur gemeinsame Ursprünge.

lass dein kind noch mal etwas benennen, was es noch nie gesehen hat. ich denke, so sind die namen entstanden... manches heisst ja so, wie es sich anfühlt...
DH! Ist ziemlich sicher so entstanden!
pascal7 am 15. Juni 2008 00:19 danke
Nachtflug am 15. Juni 2008 00:19 diese Idee ist ja gar nicht blöd, schliesslich hat das Kind ja auch einen Namen, woher hat er den denn? Aber wirklich, manchmal und nicht nur manchmal bringen mich Kinderfragen ganz schön aus der Spur
jonny95 am 15. Juni 2008 00:22 Ja, Kinder stellen wirklich gute Fragen, auf die es teilweise keine Antworten gibt.
meinName am 15. Juni 2008 00:31 Da hätten wir dann auch die nächste Sache die mir Kopfzerbrechen bereitet. Ich will meinem Sohn nicht sagen das es Fragen gibt auf die es keine Antworten gibt, nur wieeee erklär ich ihm das man über manche Dinge eher philosophiert als diskutiert?! Ich hab arge Probleme mit der kindgerechten Formulierung.... =(
meinName am 15. Juni 2008 00:38 @pascal7, soweit waren wir auch schon...Nur stellt sich dann die Frage wie es dazu kommt das alle Menschen (gleiche Sprache, gleiche Region natürlich..) den selben Begriff benutzen. Dann könnte sich ja jeder selbst die Namen ausdenken und es würde heilloses Chaos herrschen. Habt ihr Kinder? Wollen die es auch sooooo genau wissen????
pascal7 am 15. Juni 2008 00:42 ja hab 3 kinder und bisher 5 (!) enkel... die wollns alle immer ganz genau wissen...
pascal7 am 15. Juni 2008 00:50 manchmal steht einfach ein begriff im raum - das ist doch heute auch noch so mit modernen ausdrücken und die werden dann übernommen und setzen sich durch... sprache entwickelt sich
meinName am 15. Juni 2008 01:01 danke
Ja, Sprache entwickelt sich! Teilweise gibt es auch ein Chaos was die Benennung der Dinge angeht. Man denke an die verschiedenen Dialekte, Bayern und Ostfriesen haben unterschiedliche Ausdrücke für die selbe Sache. Dafür gibt es Hochdeutsch als Einheitssprache. Begriffe setzen sich langsam im Sprachgebrauch durch, wenn sie mehrheitlich als passend empfunden werden
pascal7 am 15. Juni 2008 01:16 danke für die genaue ausführung!

Ich hab mir die ganzen anderen Antworten jetzt einfach mal nicht durchgelesen - weil ich echt begeistert bin.
Philosophierende Kinder sind toll. Der erste Schritt dazu ist Fragen zu stellen.
Die Antwort auf Fragen lautet: "was denkst Du?"
Es ist bei Kinder nicht vordergründig wichtig, Wissen aufzufüllen, sondern viel mehr, die Weltanschauungs-Theorien der Kinder abzutasten.
Wie die Wirklichkeit beschaffen ist, müssen sie früh genug lernen. Viel spannender ist, wie sie selbst "ihre" Wirklichkeit erfahren. Und das kann man durch offene Gespräche (eben KEINE Wissensantworten) herausbekommen.
Es gibt da ein paar schöne Bücher drüber - bei Interesse frag gerne nach.
DH! Oft bekommt man durch solche Gegenfragen eine ganz erstaunliche und neuartige Sicht auf Dinge -- und merkt, dass Kinder manchmal gar keine "echte" Erklärung wollen / brauchen.
meinName am 15. Juni 2008 01:30 Ich hab "Philosophieren mit Kindern - Können Steine glücklich sein". Für weitere Empfehlungen bin ich offen und dankbar =) Wir reden unglaublich viel miteinander und ich ermutige ihn immer seine eigene Sicht der Dinge zu äussern, aber ich merke das er bei einigen Dingen wirklich wissen will WARUM das so ist. Die Geschichte mit den Namen beschäftigt ihn schon länger und heute abend vorm schlafengehen hat er mich gebeten "im Computer nachzugucken" und ich wette morgen beim Frühstück fällts ihm wieder ein..^^
Baiana am 15. Juni 2008 01:42 Ich kann Dir die Bücher von Gareth Matthews empfehlen. - Das war der "Starter" in dem Bereich.
Bei der Frage, wie Dinge zu ihrem Namen kommen, gibt es (klar) verschiedene Ansichten (die ganze Regale in philosophischen Bibliotheken füllen).
Entweder über die Laute: Die Kuh (engl. cow) heißt so, weil sie so klingt. Ähnlich der babysprachige Wauwau. Auch rülpsen oder pupsen (das dürfte Kinder interessieren) geht nach dem Laut = Name Prinzip. Schmatzen, Gäääääähnen, Flitzen, Lallen, genau so.
Dann gibt es tatsächlich das Prinzip der "Taufe" - etwas wir "einfach" so genannt. (Erklär dem Kleinen ruhig, dass über das Warum wirklich ganze wissenschaftliche Bücher geschrieben worden sind!).
Viele Dinge heißen nach ihren Eigenschaften. Benjamin -der Kleinste Sohn, Felix - der Glückliche, Andreas -der Männliche --- die Bedeutung aus anderen Sprachen wurde einfach übernommen.
Andererseits wurden auch Funktionsbezeichnungen übernommen: Handy (in der Hand haltend), Pullover (überziehen), Werk-, Spiel-, Schlag-, irgendwas-Zeug (das Zeug, mit dem man werkelt, spielt, schlägt, irgendwast).
Ich wünsche euch beiden viel Spaß an der Entdeckung der Welt. Verlier nicht die Geduld, seine Welt mitzuentdecken.

http://www.wasistwas-junior.de/
Oder mal einfach an die Sendung mit der Maus - oder Willi wills wissen schreiben.
LG
Wieselchen
oleandra am 15. Juni 2008 07:49 In die Reihe gehört auch noch "Wissen macht Aaaaaaaaaah" :-)
Wieselchen1 am 15. Juni 2008 21:53 Na, nicht unbedingt für 6jährige. Die Ironie und die Sprüche der zwei würde ich nicht unbedingt der Welt der 6jährigen zuordnen.
LG
Wieselchen
Ich glaube die Grenze vom Affen zum Menschen wurde langsam überschritten. Über Millionen Jahre hat sich diese Spezies langsam weiterentwickelt, immer neue Fähigkeiten gelernt und die Gestalt verändert. Das könnte besonders ihm einleuchten, da er ja selbst sich täglich neues Wissen aneignet und sein Gestalt etwas verändert.
meinName am 15. Juni 2008 00:45 Den Vergleich mit ihm selbst find ich klasse. Jetzt muss ich mich nur noch schlau machen wegen der Abstammung/ Ursprünge usw.. Das hat mich jetzt arg verunsichert...
Du solltest den Kleinen mal etwas in punkto Hochbegabung im Auge behalten. Die Frage nach der Entstehung des Menschen ist schon ungewöhnlich
Manche Dinge heißen so, wie ihr Erfinder oder Entdecker (Litfaßsäule, Röntgenstrahlen, Bowdenzug).
Andere so, wie es ihrer Funktion entspricht (Weichspüler, Waschlappen, Fahrrad).
Viele Wörter sind aus fremden Sprachen entlehnt und/oder von dort "eingeschleppt" (Fenster vom lat. fenestra).
Sprache ist nicht starr -- sie lebt und entwickelt sich immer weiter; manche Wörter fallen durch Nichtgebrauch weg (Wählscheibe), während Kunstwörter dazukommen (gedownloadet, googeln).
Macht Euch den Spaß, neue Wörter zu erfinden (wie z.B. Rührholz statt Quirl) -- er wird schnell merken, dass er damit an Verständigungsgrenzen stößt. Dann hat er fast von selbst eine Erklärung, warum Dinge einen Namen haben und brauchen.
Stößt Du mit Deinem Wissen an Grenzen, ist es keine Schande, das zuzugeben und ihm zu erläutern, wo es mögliche Erklärungen gibt: "Komm, wir schauen mal ins Lexikon/Internet..."
Witzig ist auch, die Frage an das Kind zurückzugeben: "Was denkst Du denn, warum...?" -- oft bringt das erstaunliche Ergebnisse und neue Erkenntnisse ("Ein Dreirad heißt Dreirad, weil man es mit 3 Jahren fahren kann" / "Der Himmel ist blau; wäre er rosa, hieße es die Himmel!")
meinName am 15. Juni 2008 01:34 Danke!!!!! Problem gelöst, jetzt könnte ich eigentlich schlafen gehen^^

ich kann dir nicht viel helfen aber meist werden die Dinge die jemand erfunden hat nach dem Namen benannt. Und durch andere zusammenhängende Gegenstände werden oft wörter abgeleitet.
Stoppp nein Menschen stammen nicht vom affen ab. Vor 2 millionen Jahren hatten wir einen gemeinsamen vorfahren aus dem sich Mensch und Affe entwickelte. In richtung Mensch gingen ersteinmalHominiden bzw Homo Halibis (das bedeutet ein geschickter Mensch) dann Homoerectus ( aufrechtgehender Mensch) dann kamen die Jetztmenschen vernuft begabter Mensch. Die Neandertaler lebten nicht lange es war eine ableitung vom aufrechtgehender Mensch. Lg

Zu der ersten Frage habe ich keine Antwort, aber zur zweiten: Die Gene haben sich mit der Zeit immer mehr verändert und deswegen haben sich Köoereigenschaften auch verändert.
Mein liebes Kind, die Antwort auf Deine Frage kennt kein Mensch. Lerne fleißig und studiere, dann kannst Du die Antwort finden. L.G.
es gibt nicht immer eine "passende" antwort auf alles und schon gar keine die man selbst gerne hören möchte, kinder sind nun mal so, wir wollten früher auch alles er- und begreifen doch es half nichts- gehe auf nicht allzu kleine deatails ein,bei spezifischen fragen- kinder begreifen trotzdem viel und können sich den anderen teil selbst durch andere kinder, tv oder "vom Hörensagen" selber zusammenreimen- bald kommt dein kind in die schule un dann wird es so viele dinge sehen das es aus sem staunen nicht mehr rauskommt! ( positiv gemeint) mit uns hat z.b keiner über Aufklärung geredet auch keine schule, trotzdem wússte ich auch schon früher wie dies oder jenes abläuft... die zeit wirds richten...
meinName am 15. Juni 2008 00:57 Sorry, aber genau so möcht ich´s nicht machen...

Dinge haben keine Namen, bis der Mensch sie bezeichnen will. So wurde zu Ciceros Zeiten das Wort "Gewissen" immer mit einer Floskel, wie "die Fakel des inneren Lichtes" umschrieben, schlicht weil es das Wort "Gewissen" noch nicht gab. Und wenn dein kleiner neuer Forscher etwas ganz anderes erfindet, steht er vor demselben Problem: Er wird mitteilen wollen, was er da erfunden hat. Das kann er aber nur umschreiben. Bis man ein treffendes Wort gefunden hat. Meist weit nach der eigentlichen Erfindung.
Die zweite Frage mag ich auch einfach beantworten. Das geht aber nicht. In der Fragestellung wird implizit eine Schöpfung vorausgesetzt. Wie auch immer. Die Antwort ist schlicht und einfach: Gar nicht. Denkt man die bekannten Fakten der Physik zusammen, so ergibt sich, dass das gesamte Universum (ausdrücklich das sich um das Universum möglicherweise herum befindliche Was-Auch-Immer eingeschlossen) schlicht ein mindestens 12-dimensionales holographisches Gebilde ist. Es ist tatsächlich so: Jedes einzelne Elektron kann die Informationsdichte des gesamten Universums in sich tragen. (Und tut das auch, wie ich nicht nur glaube, sondern weiß. Einen Beweis hierüber zu fordern, ist -selbstevident- schwachsinnig.) Und schlicht mit diesen beiden Tatsachen (die von der breiten Masse frühestens in hundert Jahren tatsächlich verstanden werden können) wird klar, dass die Frage selbst kein Fundament mehr hat: Es ist ebenso wahr zu sagen, dass jeder Mensch schon immer existiert hat, immer existiert und es nur unser Erleben der Wirklichkeit ist, die es uns so erscheinen lässt, als ginge das alles der Reihe nach vonstatten (in unserer Realität tut das nicht einmal die Schaltung in deinem Gehirn, während du das liest: die zuständigen Hirnareale reagieren schon Sekunden vor dem Ereignis, auf das sie reagieren soll(t)en ), wie es ebenso wahr ist zu sagen, dass ... hmmm, was eigentlich!? Du willst ja "solchen Quatsch" nicht lesen. Befasse dich ein wenig mit den Biographien der großen Geister aller Zeitalter. Das kann dich ein wenig kompatibler mit den Tatsachen werden lassen.
Und bestelle deinem großen Geist als Antwort von mir: Die Affen wurden nicht auf einmal Mensch. Der eine Affe war halt etwas mehr Mensch. Der andere weniger. Und schön langsam, wie es sich für dumme Affen gehört, wurden ein paar immer klüger und immer ein bischen mehr Mensch.
Und das geht so weiter.
Jetzt haben wir bei den Menschenaffen das gleiche Problem: Die einen sind schon ein wenig mehr Mensch, die anderen bleiben halt Affen......
Was natürlich völliger Quatsch ist, weil
der BEREITS BEKANNTEN Physik folgend diese Frage schlicht aus einem Zeitalter der Affen stammt.
So sind unsere Eltern.
In diesem Falle also: wir.
pascal7 am 15. Juni 2008 01:25 bist du sicher?
DanebenDenke am 15. Juni 2008 01:56 Ich weiß es nicht nur. Ich habe es erfahren. Das braucht keine Sicherheit mehr.
meinName am 15. Juni 2008 02:00 Ich würde gerne mehr darüber erfahren, nach Möglichkeit in einer Ausdrucksweise die mich nicht satzweise zum Nachschlagen zwingt.
DanebenDenke am 15. Juni 2008 02:19 kalle@livingserver.de Wenn ich dir in die Augen gucke, kann ich dir jede Theorie, die ich verstanden habe, einfach verständlichen. Sehe ich nicht dein Verstehen, fehlen mir die Worte.
meinName am 15. Juni 2008 02:32 hehe, da hab ich was für dich ^^
DanebenDenke am 15. Juni 2008 03:05 werden wir sehen
So isses, Katzerl! Biologisches Däumelchen.
Kannst du mir zu der Affe/Mensche-Geschichte eventuell einen Link geben??
da gibt es viele: http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/biologie/neandertal1/hintergrund/
"Der Stammbaum der Hominiden, aus dem der Mensch hervorgeht und der Stammbaum der Affen gehen beide auf die Primaten zurück." Jetzt hab ich´s...Ich dachte immer das wäre eine Linie...