Frage von fantasyhero, 14

Fragen bezüglich Behindertenstatus, Gesetzliche Krankenkasse, Altersvorsorge und Arbeitspflicht mit 21?

1. Meine Oma behauptet wenn man dauerhaft nur 4 Stunden täglich arbeitet wäre man nicht in der gesetzlichen Altersvorsorge. Kann ich irgendwie nicht glauben weil doch viele Leute nur halbtags arbeiten. Stimmt es denn?

2. Auch meint sie mit 21 wäre Arbeitspflicht weil man dann nicht mehr in der Krankenkasse der Eltern mit drin ist sondern nur in seiner eigenen sofern man arbeiten geht.
Könnt ihr mir diesbezüglich Genaueres sagen? Was, wenn man jedoch partout keine Arbeit findet?

3. Und wie  verhält es sich wenn man über einen Schwerbehindertenatatus verfügt?
Gilt dabei nach wie vor das Gleiche für die beiden Fragen oben oder verhält sich das wiederum anders?

Bin echt verwirrt wär froh wenn ihr etwas Klarheit schaffen könntet danke!

Expertenantwort
von lenzing42, Community-Experte für Arbeit, 5

Zu 1. Wenn du durchgehend an fünf Tagen wöchentlich 4 Stunden arbeitest, dann befindest du dich in der sogenannten Gleitzone und bist beitragspflichtig in allen Bereichen der Sozialversicherung, also Krankenversicherung, Pflegeversicherung,Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung.

Zu 2. Wenn du Punkt 1 erfüllst, bist du automatisch über die Arbeit in der Krankenkasse versicherst.Wenn du keine Arbeit findest, kannst du dich bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden.

Wenn du vorher schon gearbeitet hast, kannst du unter bestimmten Vorausetzungen Arbeitslosengeld beantragen und bist dann auch krankenversichert.

Zu 3. Wenn du deinen Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten kannst, kannst du ohne Altersbeschränkung über die Eltern ohne Mehrkosten krankenversichert sein.

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