Frage von Muggelchen71, 64

Fragen an die Hundeerziehungsexperten, Dominanzverhalten im kleinen Rudel?

Ich habe drei Hunde, einen unkastierten großen Rüden (ruhig und gelassen, bringt kaum was aus der Ruhe, Alter ca 12 Jahre) und 2 kleine kastrierte Hündinnen (7 und 6 kg) Die etwas größere Hündin kam im März aus Rumänien zu uns. SIe ist ca 2 Jahre alt und war Straßenhündin. Die andere Kleine ist ca 6 Jahre alt. Die neue Hündin ist extrem liebesbedürftig, sie will absolut alles richtig machen, kann nie genug bekommen ist unheimlich lieb, hört sehr gut, läuft prima an der Leine (wie alle) eigendlich ein Traumhund. Doch sie ist irre "eifersüchtig". Ich weiß, dass es sowas bei Hunden eigendlich nicht gibt und es menschliches denken ist. Doch es ist so, dass sobald ich den Großen oder die andere Kleine streichel sie sich dazwischen quetscht. Beim Großen ist es nicht ganz so schlimm. Jedoch sobald ich mit der Kleinen schmuse kommt sie an und knurrt. Auch wenn die Kleine zu mir kommt, dann springt sie auf und weißt sie zurecht, als ob sie nicht zu mir darf. Ganz schlimm im Bett. Wir haben einen engen Flur. Wenn wir zur Tür reinkommen und ich die mittlere als erstes von der Leine losmache, lässt sie die Kleine nicht weiter laufen und blockiert sie. Mitlerweile mache ich sie dann zuletzt los und nehme sie auch zuletzt an die Leine. Natürlich gehe ich zuerst durch die Türe. Aber sie will immer vor drängeln, was ich immer unterbinde. Ich bin Fan von Cesar Milan und arbeite sehr nach seinen Methoden (nicht alles ist gut, aber eben vieles) . Ich habe schon vielen bei ihren Hundeproblemen geholfen, doch bei dieser kleinen Maus will das nicht funktionieren. Sie wird gleich behandelt und nicht wegen ihrer Vorgeschichte verhätschelt, sondern als normaler Hund gesehen. Nun kam es zwischen den Kleinen zu Beißerein. Der Grund total banal. Die Kleine war noch in einem Raum und ich rief sie da raus. Die Mittlere stand an der Tür und als die Kleine kam, ging sie auf sie los. Passiert ist nichts, aber im Auto ging es dann wieder los. Auffällig ist es wenn mehrere Menschen um sie rum sind. Als ob sie "Angst" hat dann zu kurz zu kommen. Ich kenne solch ein Verhalten nicht und jegliche Zurechtweisung, Loben im richtigen Moment bringt absolut nichts.

Ich entscheide, wann gestreichelt und gekuschelt wird. Erlaube oder verbiete, ich bin konsequent, an der Leine laufen sie nie vor mir. Es gibt sehr viel Bewegung (sie kommen alle beim Reiten mit) hören sehr gut. An der Leine Laufen sie direkt nebeneinander. Aber eben die Mittlere probiert immer die Kleine zu dominieren (stellt sich drüber, stupft sie an, zieht die Lefzen hoch usw) . Es gibt kein Futterneid. Nur eben die Streiterreien zwischen den Kleinen Mädels.

Was kann ich tun? Wer hat einen Rat für mich?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von uwe4830, 24

Hallo Muggelchen 71,

dein Hund zeigt Dominanz mit Kontrollzwang, sie hat sich in eurem Rudel eine Rangstellung erarbeitet, so ganz langsam und schleichend, ohne, dass ihr es bemerkt habt. Fang nochmal ganz von vorne an. Das bedeutet erst wird mein Ersthund angeleint, gestreichelt, belohnt, dann der, der als Zweites dazu kam, und dann der Dritte im Bunde. Sollte sich dein Hund vordrängeln, weise ihn zurück. Ignoriere penetrantes Verhalten, weise deine Hunde zur Ordnung, wenn sie Attacken gegeneinander fahren. 

Spiele mit allen, konditioniere sie nach Rang, also immer der Althund, dann der Rest.

Sei konsequent. Alles Gute Uwe4830

Hin und wieder funktioniert es auch über eine Wasserpistole.

Kommentar von Muggelchen71 ,

Hallo Uwe,

ja so halte ich das auch, auch gehe ich zuerst durch die Tür, leine erst an,wenn sie ruhig und gehorsam sind. Dh sie sind nie aufgeregt, weil sie wissen, das ich dann abwarte. Es gibt nie Chaos an der Türe. Alles geht nach Reihenfolge. Dh das mit dem Ableinen hatte ich eine zeitlang falsch gemacht und hab die Neue meist zuerst abgeleint, als ich dann gemerkt habe, das sie die Kleine abgedrängt habe hab ich das sofort geändert.

Es sind so viele Kleinigkeiten und wenn man Hunde im Rudel hat, dann muss man wirklich auf sehr viel achten und jedes Signal deuten.

Sie ist so eine süße Maus und passt irgendwie in unser Chaos voll rein ;-) Ich liebe Herrausforderungen und bin zuversichtlich, dass ich das auch noch hinbekomme.

Wasserspritzpistole ist klasse. Doch meistens hab sie nicht immer da wo sie gebraucht wird ;-)

Die Neue ist ab und zu noch sehr verängstigt. Vertraut mir aber zu 100 % . Geht der Große an den sie sich sehr hält und viel von ihm gelernt hat an einer "Gefahr" vorbei und ich zeige auch keine Angst, dann kommt sie auch problemlos mit. Anfangs war das ganz schlimm. Aber das haben wir auch geschafft. Nur mit Männer hat sie noch Probleme. Allerdings nicht mehr mit meinem Sohn. Das klappt schon super.

Ich werde nun noch mehr auf alles achten.

Vielen Dank!

Expertenantwort
von YarlungTsangpo, Community-Experte für Hund, 27

Die Kastration der Hündinnen verstärkt die "männlichen Hormone" welche gebildet werden, was bedeutet eine solche Hündin verhält sich als "Rüdin" und es kann durch Kastration Hündinnenunverträglichkeit nicht abgestellt werden.

Im Gegenteil, wird "Stutenbissigkeit" durch fehlende, Stress mildernde Hormone nach Kastration oft noch betont.

Die Vorgeschichte der mittleren Hündin - als wild lebender Hund auf der Straße zwischen - Hunden mit Rangordnungsfindung - spielt eine große Rolle.

Die wichtigste Rolle aber spielst - Du!

Dein Verhalten gegenüber den Hunden im Trio ist - nicht hundisch genug und mit "Gesar Millan Methoden" fehlt auch das Lernen über das arttypische Verhalten bei Kaniden und das Umsetzen von solchem Wissen in Deinen Umgang mit den Hunden.

Jede Beisserei zwischen den beiden Hündinnen wird das Problem extrem verschlimmern! Es kann auch zur Tötung einer der beiden Hündinnen kommen und - dabei kann dann auch der intakte Rüde mitwirken!

Es geht hier nicht um "Eifersucht" sondern es geht um "Abgrenzen" um Sozialgruppenbildung und Sozialgruppenverhalten. Es geht um Instinktsicherheit und Instinktausfälle. 

Das bekommt man nicht mit "Rudelführergedanken" geregelt und es hat auch mit Dominanzdenken wie bei Hominiden nicht das Geringste zu tun.

Du und Dein wissendes Verhalten gegenüber den Hunden bist der Schlüssel zur positiven Bildung einer Sozialgruppe der drei Hunde miteinander.

Das bedeutet, die nun ausgegrenzte Hündin, ob ihrer aufdrängenden Freundlichkeit nicht vorzuziehen, sondern auch einmal stehen zu lassen. Andererseits ruft man bei Engpässen solch einen eilfertigen Hund nicht herbei und bringt ihn so in eine Zwickmühle.

Einziger Rat:

Bitte den Hunden zuliebe - lasse einen IBH-hundeschulen - Trainer bei Dir vor Ort die Situation besehen und analysieren und lasse Dich in Deinen Fähigkeiten zur optimalen Mehrhundehaltung ausbilden und beschulen.

Alles andere führt - zur körperlichen und seelischen Verletzung eines der drei Hunde. Letztlich führt es dann zwngsläufig zur Abgabe eines der Hunde.

Kommentar von Muggelchen71 ,

Also Abgabe kommt absolut nicht in Frage. Es ist ja nicht nur, das die Zwei aufeinander los gehen. DIe Zwei spielen auch oft miteinander, wobei die Kleine die Mittlere auffordert.

Ich hatte mein ganzes Leben lang immer mehrere Hunde und habe über den Tierschutz Hunde aufgenommen, die sonst keine Chance bekommen hätten. Also extrem bissige Hunde  oder Angsthunde. Immer mit Erfolg.

Diese Kleine wurde mir als Problemhund (bissig gegenüber Menschen) abgegeben. Was aber nicht stimmt. Naja, wir hatten noch keine Situation, kann mir aber vorstellen, dass wenn sie von jemand Fremdes in die Enge gedrängt wird, das sie dann evtl beißen würde. Fremde Menschen machen ihr Angst, da braucht sie Zeit und man muss Geduld haben. Mich liebt sie von der ersten Sekunde an.

Es gab noch nie Probleme beim Fressen, sie liegen oft miteinander und lecken sich gegenseitig das Gesicht. Gehen gemeinsam auf Mäusejagt im Stall.

Eben, das Problem bin ICH! Sobald ich ins Spiel komme und es um mich geht, will die größere umbedingt verhindern, das bes. die Kleine zu mir kann.

Natürlich lerne ich aus meinen Fehlern und bringe die Kleine nicht mehr in brenzliches Situationen.

Hier gibt es keinen gescheiten Hundetrainer, hier ist ein Niemandsland... viel Natur und sonst nix.

Ich liebe jeden meiner Hunde und alle sind absolut gesellschaftsfähig, können mit in die Gaststätte oder in die Stadt. Laufen frei bei den Pferden mit. Haben mit anderen Hunden keine Probleme. Ausser die Mittlere, die hat Angst wenn größere Hunde auf sie zu rennen, dann rennt sie erst mal ein Stück weg. Bis der größere Hund weg ist.

Kommentar von YarlungTsangpo ,

Bei Deinem Problem brauchst Du einen erfahrenen Hundeverhaltensexperten welcher Dich in der Interaktion mit allen Hunden genau betrachtet und Dir dann Lösungsansätze und Trainingsschritte für Dein Verhalten aufzeigen kann.

Es gibt in Deutschland inzwischen keine größeren Landstrecken mehr welche nicht von einen zutreffenden Trainer betreut werden könnten. 

Also bitte auf der Suchmaschine eingeben; IBH-hundeschulen und Deine Postleitzahl. Anrufen bei einem Deiner Wahl und ggf. einen Trainer nennen lassen.

Zögere nicht zu lange. Hündinnenunverträglichkeit, weil das Vertrauen zerstört ist, führt oft zur Abgabe von einer der beiden Hündinnen.

Antwort
von Biba85, 33

Wenn sie die kleine zurechtweist, obwohl du die kleine schmusen willst, dann weist du sie zurecht! Aber richtig! Da kannst du schonmal lauter werden.. Dass sie im rudel oben steht, ist klar, aber ganz oben stehst du! Dann darf sie eben nicht auf die bank  oder aufs bett wenn sie dann meint, sie is da oben der boss! Wenn sie die kleine dominieren will und die kleine aber schon unterwürfig ist, sie jedoch die lefze hochzieht, korrigieren!

Und das ist das, was jetzt keiner hören will, und was mich zum bösen macht.. Du weisst nicht, was dieser hund schon erlebt hat! Das leben auf der straße, ist nicht mit dem aufziehen bei uns vergleichbar.. Fressen oder gefressen werden..so schauts halt nun mal aus... Nichts durchgehen lassen, was du nicht willst, aber rein gar nichts!

Du willst nicht erleben, wenn zwei hündinnen wirklich aneinander geraten..

Kommentar von Muggelchen71 ,

Ich weise sie zurecht, jedesmal, ohne Ausnahme auch mit der Hand (Finger). Sie geht NIE gegen mich, sie würde alles von mir zulassen. Meine drei Hunde sind alle von der Straße und ich hatte schon einige ganz heftige Fälle, auch extreme Angsthunde. Alles ging, aber diese kleine Maus ist so komplett resistent und genau da weiß ich eben nicht mehr weiter.

Unter den Hunden hat normalerweise die Kleine die Hosen an, aber eben die Neue kann das gar nicht ab. Jedoch klappt alles beim Fressen, da warten alle, egal wer ein Leckerlie bekommt, es gibt da absolut keine Probleme. Aber eben ständig diese "Kleinigkeiten". Dinge, die die meisten Hundehalter gar nicht erkennen würden, aber wo ganz klar Fehlverhalten ist, was ich dann korrigiere. Erst dachte ich, es braucht Zeit, doch sie ändert ihr Verhalten nicht.

Sie lebte in Rumänien an einer stark befahrenen Straße, hat dort auch ihre Welpen verloren und wurde selber angefahren, war verletzt. Mehr weiß ich nicht. Sie probiert jegliches Futter zu klauen (aber nicht mehr vom Teller solange man am Essen ist ;-) Meine Hühner lässt sie nun in Ruhe, dafür klaut sie die Eier... Sie ist unheimlich schlau aber eben auch ein kleines Bießt.

Kommentar von Biba85 ,

Naja, da sie schon welpen hatte und stärker ist, sind das rangkämpfe im rudel.. Normalerweise würd ich sagen erst die "problemhündin" dann die kleine, dann der rüde.. Dass die kleine den rang nicht abgeben will ist klar! Hab ein auge drauf, rangkämpfe unter hündinnen werden sehr oft gnadenlos geführt.. Da sind 2 rüden harmlos dagegen...

Kommentar von Muggelchen71 ,

Ja, so sehe ich das auch. Die beiden kleinen haben im Rudel die gleiche Stellung, sie sind Beide Wächter. die Kleine ist hinterer Wächter und die Mittere vorderer Wächter, der Große ist ehr der Auskundschafter. Wenn es ums Futter geht kann es vorkommen, das die Kleine nebendran liegen bleibt und niemanden ran lässt. Das hat die Mittlere aber voll akzeptiert. Das hab ich aber im Griff und seit es nur noch für 30 min am Tag Futter gibt ist das Problem auch erledigt. Es geht wirklich nur dann los, wenn es um die Aufmerksamkeit geht, bzw um mich. Es ist schon besser geworden. In der ersten Zeit legte sich die Mittlere auf´s Bett und ließ die Kleine nicht hoch (sie dürfen auf´s Bett) das geht nun problemlos. Nur wenn ich die Kleine rufe, wird sie daran gehindert zu mir zu kommen, oder wenn ich eben mit einem kuscheln mag, dann geht das gezicke los.

Ich hab irgendwie das Gefühl, dass die Mittlere noch nie einen Menschen vertraut hat und auch noch nie Aufmerksamkeit bekam und irgendwie Angst hat diese nun teilen zu müssen, bzw Angst hat sie zu verlieren. Ich weiß, das ich wieder zu menschlich gedacht.

Ich hatte noch nie so einen Hund, der so extrem menschenbezogen war, so bedingungslos liebesbedürftig und auch gehorsam. Ich brauche beim Spazierengehen nur ein Pieps sagen und sie steht neben mir. Ich kann das nicht beschreiben, ihr Blick und ihr Verhalten ist total anders wie bei allen Hunden die ich jeh hatte. Sie hat keine Trennungsängste, kann mit den anderen alleine bleiben, ist aber wenn ich da bin extrem anhänglich. Verlasse ich mein Bett, legt sie sich genau dahin wo ich gelegen bin.

Die Kleine lässt sich auch nicht wirklich von ihr einschüchtern, also sie leidet nicht. Sie ordnet sich dann unter, aber kommt nach wie vor und macht alles wie sonst.

Ich werde weiterhin Fehlferhalten zurechtweisen und positives belohnen.

Kommentar von YarlungTsangpo ,

Vorderer Wächter... usw. Bitte beginne dich zur Hundeverhaltensforschung einzulesen und hör auf solchen Unsinn in Deine Hunde hinein zu interpretieren.

Es gibt vorzügliche Bücher zum Thema Hund und deren Verhalten.

Kommentar von YarlungTsangpo ,

@Biba85 für Dich gilt - lese Dir bitte Wissen zum Begriff "Rudel" bei Kaniden an. Ein "Rudel" ist eine Familiengruppe, die Tiere sind Eltern & Kinder 1 und ggf. 2 Generation verwandt.

Alles andere sind "Sozialgemeinschaften" aus vergesellschafteten Tieren. Manche mögen sich auch nicht ergänzen. Ein "Rangproblem" ist das in der Frage geschilderte Problem aber nicht.

Kommentar von Muggelchen71 ,

Die Wikipedia schreibt dazu:

"Rudel (Verhaltensbiologie)

Rudel ist die umgangssprachliche[1]
Bezeichnung für eine geschlossene und individualisierte Gruppe von
Säugetieren. Ein Rudel ist eine geschlossene Gruppe, weil die Mitglieder
eines Rudels nicht beliebig austauschbar sind und es ist eine
individualisierte Gruppe, weil die Mitglieder der Gruppe sich
untereinander erkennen. Im Unterschied dazu beschreibt die Herde einen anonymen Zusammenschluss von Tieren. Es gibt in Rudeln oft eine Rangordnung[2] und eine gewisse Arbeitsteilung"

Ein Rudel wie Du es beschreibst wäre nicht möglich!

Kommentar von Biba85 ,

Also hab ich zuhause einzelhunde die eine sozialgemeinschaft bilden, und in der sozialgemeinschaft hab ich ein rudel mit mitter und tochter?
Wobei es im sozialgefüge keine rangordnung gibt?!! Eine gruppe, ohne ordnung wäre aber eine meute, oder?

Kommentar von Biba85 ,

Bzw wäre es doch extremer inzest, wenn da nur 1-2 generationen wären? Und niemals fremdes blut in ein rudel kommen würde?
Oder ist es einfach das wort, das dich stört, dass es allgemein als rudel bezeichnet wird..
Ist das gleiche wie die aussage "du musst rudelführer sein" falsch ist.. Istbder halter kein hund. Und zweitens sind rudelführer antastbar, was ja auch nicht sein soll..
Aber es hilft den leuten zu verstehen..
Nicht falsch verstehen, aber hast du mehr bücher darüber gelesen, oder hunde großgezogen/ausgebildet?

Kommentar von YarlungTsangpo ,

Es gibt inzwischen unglaublich viele Informationen aus Freilandbeobachtung zum artgerechten Kanidenverhalten in - Wolfsrudeln, Kojotenrudeln, Schakalrudeln, Fuchsrudeln......Hunderudeln....

Fällt Dir was auf? Man spricht nur beim Wolf tatsächlich von einem Rudel. In allen anderen Fällen von "Gruppen" oder sogar von "Einzelgängern"...

... das weil allesamt der Sprachgebrauch ein extrem altmodischer ist und Freilandbeobachtungen zeigen: Alle oben genannten leben in "Familienverband" und bilden keine Rudel wie z.B. Hirsche.

Es gibt, du kannst das nachlesen, dennoch keine Inzucht. Inzucht gibt es nur bei sexuell isoliert lebenden Tieren welche beim Menschen in Gehegehaltung oder sonst angebundenen Haltung leben.

Die Natur hat ihre Regelungsmechanismen welche durch freie Partnerwahl und Abwandern können auch funktionieren. Tierarten welche keine Paarungspartner mehr finden können, weil keine nicht verwandten Tiere existieren sterben aus.

Wurde z.B. kürzlich durch Gentest bei den Giraffen herausgefunden, daß es sich um vier verschiedene Arten Giraffen handelt. Somit kommen diese nun auf die rote Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere.

Kommentar von Biba85 ,

Trotdem kannst du ein wild lebendes wolfsrudel nicht 1zu1 auf eine haushundegruppe ummünzen... Aber egal..

Es gab keine antwort, wieviele hunde du schon aufgezogen hast, daher tippe ich mal auf 1 maximal 2

Und ausser theoretischem hintergrundwissen, gab es nichts von dir, ausser- alle tipps sind falsch.. Jedoch kam kein vorschlag was die fragestellerin anders machen könnte um ihr problem im den griff zu bekommen..  Sorry

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