superwuermchen am 06.08.2008 um 19:10 Uhr
In der Bibel ist die Rede von der "Hölle" In der Bibel steht das Gott den Teufel für immer vernichten wird,wie kommt es dann zu einer solchen Interpretation?:
Ja, die Bibel bezeugt eindeutig, dass es die Hölle gibt, sie ist der Ort der "ewigen Strafe" (Matthäus 25,46). Dort existieren die Menschen, die in diesem Leben nicht zu Jesus Christus umgekehrt sind, in ewiger Gesellschaft des Teufels, der Dämonen und aller verdorbenen, bösartigen, hinterlisten und egoistischen Menschen. Sie finden "keine Ruhe Tag und Nacht" (Offenbarung 14,11):Diese Qual dauert nicht nur einen Tag, nicht nur einen Monat, nicht nur ein Jahr, nicht nur ein Jahrzehnt, nicht nur ein ganzes Leben lang...

Hallo, du darfst die Bibel nicht wörtlich nehmen. Gerade im alten Testament gibt es viele Echatologien. Und wenn du jetzt so Textpassagen aus den Evangelien oder der Offenbarung heranziehst, mußt du auch vorsichtig sein. Die Evangelisten haben so geschrieben, wie sie Jesus verstanden haben und wie sie es für sinnvoll hielten, es den Leuten zu verbreiten. Dabei haben die sehr bildlich geschrieben. Und die Offenbarung ist auch so beschrieben, daß man das halbwegs begreifen kann, was da passieren wird. Die Bibel ist voller Stellen, wo Leute bestraft werden sollen, aber dann bereuen oder aufgrund ihres Glaubens von Gott verschont werden. So ähnlich müßte es auch mit einer Hölle oder einem Fegefeuer oder einem Limbus oder ähmlichem sein. Ein sehr gebildeter Theologe hat mal gesagt: "Wenn es eine Hölle gibt, wird sie wohl leer sein"
Jetzt mal ganz weg von der Bibel und dem Christentum. In jeder Sage wird das Böse bekämpft und das Gute wird siegen. Aber das Böse wird nie endgültig vernichtet werden. Das ist enorm wichtig, weil man sich sonst nicht bewußt wäre, das das Gute gut ist und das Schlechte schlecht. Das hat z.B. schon Goethe erkannt, der in "Faust" Mephisto als Teil von Gottes Kraft bezeichnet, die "stets das Böse will und stets das Gute schafft". Also grob gesagt, das böse ist ein wichtiger Teil, damit das Gute auch als Gutes wirkt. Und so ist es mit der Hölle ja auch, die muß vorkommen (ob es sie nun gibt oder nicht), damit der Mensch sich als Ziel setzen kann, dort nicht hinzukommen.
In der Bibel steht nicht, dass Gott den Teufel für immer vernichten wird. Vielmehr wird dieser in der Hölle Tag und Nacht gepeinigt:
"Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo sowohl das Tier als auch der falsche Prophet sind; und sie werden Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit" (Offenbarung 20,10)
Mit herkömmlicher Logik ist da nicht viel zu machen. Außerdem: Die Bibelübersetzungen schleppen allerhand Fehler mit sich herum. Was ist Dein grundsätzliches Problem? Der Ewigkeitsfaktor? Existiert die Hölle? Warum ist das für Dich wichtig?
superwuermchen am 6. August 2008 19:22 Weil ich Gläubige Christin bin und gerne Ansichten anderer Leute höre. Ich persönlich sehe das ganze Sinnbildlich
Mit diesem Zitaat kann man eigentlich nur Probleme haben, wenn man sich den Teufel als "Chefkoch" in der Hölle vorstellt.
Der Teufel weiß genau, daß er besiegt und verurteilt ist und versucht, noch so viele Leute wie möglich mit in das Verderben zu ziehen.

In Matthäus 25,46 steht folgendes:
"Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“
Von einer Hölle ist da nicht die Rede. Auch an anderer Stelle kommt das Wort Hölle nicht vor. Und selbst wenn einige Übersetzer dieses Wort verwenden, sagt das noch nichts darüber aus, was die Hölle ist. Damit ist nämlich nur das Grab gemeint. Mit den Wörtern Scheol und Hades ist auch das allgemeine Grab der Menschheit gemeint und keine Feuerhölle. "Die Toten sind sich nicht des Geringsten bewusst.", heißt es in Prediger 9,5). Der Teufel und die Dämonen sind böse Geistwesen, die sich nicht unter der Erde befinden.
Die in Offenbarung 14,11 geschilderte Qual erleiden die Bösen, indem die Verkündigung der Wahrheit sie bloßstellt und sie vor dem kommenden Gericht Gottes warnt. Der Höhepunkt wird die Vernichtung dieser Gegner wie mit Feuer und Schwefel sein. Dann steigt „der Rauch ihrer Qual auf für immer und ewig“, indem das Strafgericht, das Gott über sie bringt, als Kriterium dienen wird, sollte je wieder Gottes rechtmäßige Souveränität angefochten werden. Diese Frage wird für alle Ewigkeit entschieden worden sein.
Diese Auffassung ist unkorrekt. Die Bibelstelle entstammt der Übersetzung einer Sekte (Zeugen Jehovas). In Wahrheit heisst es dort: "Und diese werden hingehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben"
Und Hölle kommt sehr wohl in der Bibel vor: "Es ist besser für dich, als Krüppel in das Leben hineinzugehen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das unauslöschliche Feuer" (Markus 9,43) sowie viele weitere Stellen.
Teddylein am 9. August 2008 20:14 "Ewige Abschneidung" oder "ewige Strafe", das macht doch keinen Unterschied. Die Strafe ist der ewige Tod, d.h. ohne Hoffnung auf eine Auferstehung.
Als Jesus in Markus 9,43 über die "Hölle" sprach, verwandte er nicht das Wort „Hades“, das entsprechende griechische Wort für den hebräischen Begriff „Scheol“. Statt dessen gebrauchte er das Wort „Gehenna“. Dieses Wort bezog sich auf eine Müllgrube, Tal Hinnom genannt, nahe bei Jerusalem, wo ständig ein Feuer unterhalten wurde, um den Abfall zu beseitigen. Es war ein passender Ausdruck, bei dem Jesu Zuhörer an vollständige Vernichtung oder Zerstörung durch Feuer dachten, nicht an ewige Qualen.
In der Offenbarung, die der Apostel Johannes erhielt, ist von einem „See“ die Rede, „der mit Feuer und Schwefel brennt“ und in den alle die Personen geworfen werden, die Schlechtes treiben (Offenbarung 21:8). Wenn es eine Hölle gibt, muß das damit gemeint sein, weil die Bösen dorthin kommen. Aus demselben Bibelbuch geht jedoch hervor, daß auch der von Adam ererbte Tod und der Hades in denselben Feuersee geworfen werden. Können diese beiden abstrakten Dinge leiden? Nein. Aber das hier erwähnte Feuer stellt ihr Verschwinden dar, nachdem sie „die Toten . . ., die darin waren“, herausgegeben haben, das heißt nach der Auferstehung der Toten (Offenbarung 20:13, 14).
Diese letzten Beispiele machen deutlich, daß Feuer lediglich ein Symbol der Zerstörung oder ewiger Vernichtung ist. Somit ist der Feuersee oder die Gehenna genausowenig ein Ort der Qual wie der Hades (oder Scheol), wohin sowohl treue Diener Gottes als auch böse Menschen kommen. Wenn man sich jedoch etwas eingehender mit dem Thema befaßt, versteht man besser, warum es unlogisch ist, an die Bibel und gleichzeitig an die Existenz eines Höllenfeuers zu glauben.
Hier werden einige Begriffe durcheinander geworfen. Mit Hades oder Scheol wird in der Bibel das Totenreich bezeichnet, also wenn man so möchte das Zwischenreich, in dem sich die Verstorbenen bis zum Gericht aufhalten (die uneretteten Verstorbenen).
Mit dem Tod, der weggetan werden wird, ist der zweite Tod gemeint. Dieser trifft auf die zu, die ohne den Glauben an den Herrn und Gott Jesus Christus sterben. Damit ist die ewige Qual gemeint, oder auch ewige Schimpf und Schande: "Und viele von denen, die im Land des Staubes schlafen, werden aufwachen; die einen zu ewigem Leben und die anderen zur Schande, zu ewigem Abscheu." Daniel 12,2.
Und "ewige Abschneidung" und "ewige Strafe" sind nicht gäntlich das selbe. Die Übersetzung der Zeugen Jehovas gibt die hier vorkommenden griechischen Worte "olethron" und "apolaia" einfach mit Vernichtung und das Wort "kolasis" mit ewiger Abschneidung wieder. Nach dem griechisch-deutschen Wörterbuch aber muß das Wort "olethron" mit Verderben, Unglück, Untergang, Tod, das Wort "apolaia" mit Verlust, Verderben, ewiger Verdammnis und das Wort "kolasis" mit Züchtigung und Strafe übersetzt werden.
Fakt ist also, dass es eine ewige Hölle gibt, nicht eine Auslöschung oder Abschneidung.
Teddylein am 9. August 2008 21:55 Warum herrscht über die Aussagen der Bibel bezüglich der Hölle Verwirrung?
„Von den frühen Übersetzern der Bibel ist viel Verwirrung gestiftet und sind viele Mißverständnisse dadurch hervorgerufen worden, daß sie das hebräische Wort Scheol und die griechischen Wörter Hades und Gehenna ständig mit dem Wort Hölle wiedergegeben haben. Die einfache Transkription dieser Wörter durch die Übersetzer der revidierten Bibelausgaben hat nicht ausgereicht, um diese Verwirrung und falsche Auffassung genügend zu klären“ (The Encyclopedia Americana, 1942, Bd. XIV, S. 81).
Statt in der Wiedergabe der Ausdrücke aus der Ursprache konsequent zu sein, ließen sich die Übersetzer bei ihrer Arbeit von ihren persönlichen Ansichten beeinflussen. Folgende Beispiele zeigen das: (1) In der Luther-Bibel wird sche’ol u. a. mit „Tote“, „Totenreich“, „Hölle“, „Tod“ und „Unterwelt“ wiedergegeben, háides mit „Hölle“ und „Tod“, und géenna wird ebenfalls mit „Hölle“, aber auch mit „höllisches Feuer“ übersetzt. (2) Im Neuen Testament Deutsch, Neues Göttinger Bibelwerk wird háides sowohl transkribiert als auch mit „Hölle“, „Reich des Todes“ und „Totenreich“ wiedergegeben. Mit „Hölle“ wird in dieser Übersetzung aber nicht nur der Ausdruck háides übersetzt, sondern auch der Begriff géenna. (3) Die Jerusalemer Bibel übersetzt háides sowohl mit „Hölle“ als auch mit „Unterwelt“ und „Totenreich“. Der Begriff géenna wird dort ebenfalls mit „Hölle“ bzw. „Feuerhölle“ wiedergegeben. Auf diese Weise ist die genaue Bedeutung der entsprechenden Ausdrücke in den Ursprachen verwischt worden.
Erleiden die Bösen eine ewige Strafe?
Mat. 25:46 (Lu): „Sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe [„abgehauen werden“, Kingdom Interlinear; griechisch: kólasin], aber die Gerechten in das ewige Leben.“ (In der Emphatic Diaglott steht „Abschneidung“ anstelle von „Strafe“. In einer Fußnote wird erklärt: „kólasin . . . wird von kolazoo abgeleitet, das folgende Bedeutungen hat: 1. Abschneiden; zum Beispiel das Abhauen von Ästen, beschneiden. 2. Einschränken, zügeln. . . . 3. Züchtigen, bestrafen. Jemanden vom Leben oder von der Gesellschaft abzuschneiden oder ihn [in seiner Freiheit] einzuschränken wird als Strafe angesehen. Daraus entstand dieser dritte bildliche Gebrauch des Wortes. Die erste Bedeutung wurde gewählt, weil sie besser zum zweiten Satzteil paßt und somit die Kraft und Schönheit des Gegensatzes gewahrt bleibt. Die Gerechten gehen ins Leben, die Bösen in die Abschneidung vom Leben, das heißt in den Tod. Siehe 2. Thes. 1:9.“)
2. Thes. 1:9 (NT 68): „Sie werden mit ewiger Vernichtung* bestraft. Sie werden von dem Herrn und seiner herrlichen Macht getrennt werden.“ (*„Ewiges Verderben“, EÜ, Lu; „ewiger Untergang“, Pa, 1957.)
Jud. 7 (Lu): „So sind auch Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die gleicherweise wie sie Unzucht getrieben haben und anderem Fleisch nachgegangen sind, zum Beispiel gesetzt und leiden die Pein des ewigen Feuers.“ (Das Feuer, durch das Sodom und Gomorra zerstört wurden, hörte schon vor Tausenden von Jahren auf zu brennen. Doch seine Auswirkungen haben angedauert; die Städte sind nicht wieder aufgebaut worden. Gott brachte jedoch nicht nur über die Städte ein Strafgericht, sondern auch über ihre bösen Bewohner. Was ihnen widerfuhr, ist ein warnendes Beispiel. Jesus sagte gemäß Lukas 17:29, sie seien ‘vernichtet’ worden; aus Judas 7 geht hervor, daß es sich dabei um eine ewige Vernichtung handelte.)
Was ist mit der in der Offenbarung erwähnten „ewigen Qual“ gemeint?
Offb. 14:9-11; 20:10 (Lu): „Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand, der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch von ihrer Qual [griechisch: basanismoú] wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt.“ „Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel, wo auch das Tier und der falsche Prophet waren; und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.“
Worin bestehen die in diesen Texten erwähnten Qualen? Es gilt zu beachten, daß in Offenbarung 11:10 (Lu) gesagt wird, daß Propheten ‘die quälen, die auf der Erde wohnen’. Diese Qualen sind die Folge der erniedrigenden Bloßstellungen durch die Botschaften, die diese Propheten verkündigen. In Offenbarung 14:9-11 (Lu) wird von den Anbetern des symbolischen ‘Tieres und seines Bildes’ gesagt, sie würden „gequält werden mit Feuer und Schwefel“. Das kann nicht bedeuten, daß sie nach ihrem Tod bei Bewußtsein gequält werden, denn „die Toten . . . wissen nichts“ (Pred. 9:5, Lu). Was verursacht ihre Qualen, während sie noch am Leben sind? Die Ankündigung der Diener Gottes, daß die Anbeter des ‘Tieres und seines Bildes’ den zweiten Tod erleiden werden, der durch den „Pfuhl . . ., der mit Feuer und Schwefel brennt“, versinnbildlicht wird. Der mit ihrer feurigen Vernichtung verbundene Rauch steigt bis in alle Ewigkeit auf, weil die Vernichtung für alle Ewigkeit sein und nie vergessen werden wird. Was bedeuten die Worte in Offenbarung 20:10, wo es heißt, der Teufel werde im „Pfuhl von Feuer und Schwefel“ „von Ewigkeit zu Ewigkeit“ gequält? Offenbarung 21:8 (Lu) sagt deutlich, daß mit dem „Pfuhl . . ., der mit Feuer und Schwefel brennt“, „der zweite Tod“ gemeint ist. Wenn der Teufel dort von Ewigkeit zu Ewigkeit „gequält“ wird, so bedeutet das, daß es für ihn sozusagen keine Erleichterung geben wird; er wird für immer festgehalten, das heißt für immer tot sein. Dieser Gebrauch des Ausdrucks „Qual“ (von griechisch básanos) erinnert an Matthäus 18:34, wo mit einer verwandten Form dieses griechischen Wortes „Gefängniswärter“ (NW) bezeichnet werden („Gefängnis“, Pfä, NT 68).
Worum handelt es sich bei der feurigen Gehenna, von der Jesus sprach?
In den Christlichen Griechischen Schriften kommt diese Bezeichnung zwölfmal vor. Fünfmal wird sie unmittelbar mit Feuer in Verbindung gebracht. Bibelübersetzer haben den griechischen Ausdruck géennan tou pyrós mit „Feuerhölle“ (JB, Me), „höllisches Feuer“ (Lu, Al), „Glut des Feuers“ (Alb) und „feuriges Tal Hinnom“ (Rei) wiedergegeben.
Geschichtlicher Hintergrund: Das Tal Hinnom (Gehenna) lag außerhalb der Mauern Jerusalems. Eine Zeitlang wurde dort Götzendienst getrieben, bei dem auch Kinder geopfert wurden. Im 1. Jahrhundert war die Gehenna die Müllverbrennungsstätte Jerusalems. Man warf die Tierkadaver in das Tal, wo sie in dem Feuer verbrannten, dem Schwefel zugesetzt wurde, um die Verbrennung zu fördern. Auch die Leichen hingerichteter Verbrecher, die man nicht für würdig hielt, in einer Gedächtnisgruft beigesetzt zu werden, warf man in die Gehenna. Deshalb sagte Jesus gemäß Matthäus 5:29, 30, daß der „ganze Leib“ in die Gehenna geworfen werde. Fiel der Leichnam in das ständig brennende Feuer, so verbrannte er. Blieb er aber an einem Felsvorsprung in der Schlucht hängen, so wurde das verwesende Fleisch von den allgegenwärtigen Würmern oder Maden befallen (Mar. 9:47, 48). Man warf Menschen nicht bei lebendigem Leibe in die Gehenna; somit war sie kein Ort, wo Personen bei Bewußtsein gequält wurden.
Jesus ermahnte seine Zuhörer gemäß Matthäus 10:28, den zu fürchten, „der sowohl Seele als Leib in der Gehenna vernichten kann“. Was bedeutet das? Man beachte, daß er nicht sagt, man werde im Feuer der Gehenna gequält werden, sondern man solle ‘den fürchten, der in der Gehenna vernichten kann’. Dadurch, daß Jesus die „Seele“ gesondert erwähnt, betont er, daß Gott alle Aussichten auf Leben zunichte machen kann; für einen solchen Menschen gibt es dann keine Auferstehungshoffnung. Mit der „feurigen Gehenna“ ist also dasselbe gemeint wie mit dem ‘Feuerpfuhl’ aus Offenbarung 21:8, nämlich Vernichtung, der ‘zweite Tod’.
Was ist gemäß der Bibel die Strafe für Sünde?
Röm. 6:23: „Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod.“
Wird man auch nach dem Tod noch für seine Sünden bestraft?
Röm. 6:7: „Wer gestorben ist, ist von seiner Sünde freigesprochen.“
Läßt sich eine ewige Qual für die Bösen mit Gottes Persönlichkeit vereinbaren?
Jer. 7:31: „Sie [abtrünnige Bewohner Judas] haben die Höhen des Tophet gebaut, das im Tal des Sohnes Hinnoms ist, um ihre Söhne und ihre Töchter im Feuer zu verbrennen, etwas, was ich nicht geboten hatte und was in meinem Herzen nicht aufgekommen war.“ (Wenn ein solches Vorgehen nicht im Herzen Gottes aufgekommen ist, wieviel weniger ist dann anzunehmen, daß er so etwas in noch größerem Umfang tun würde.)
Veranschaulichung: Was würdest du über Eltern denken, die ihr ungehorsames Kind bestrafen, indem sie seine Hand über ein Feuer halten? ‘Gott ist Liebe’ (1. Joh. 4:8). Würde er etwas tun, was rechtschaffene menschliche Eltern nie tun würden? Bestimmt nicht!
Lehrte Jesus in dem Gleichnis von dem reichen Mann und Lazarus, daß die Bösen nach dem Tode gequält werden?
Ist der Bericht in Lukas 16:19-31 buchstäblich aufzufassen, oder handelt es sich lediglich um ein Gleichnis? Die Jerusalemer Bibel gibt in einer Fußnote zu, daß es sich um „eine Beispielerzählung ohne irgendeinen geschichtlichen Bezug“ handelt. Buchstäblich aufgefaßt, würden Jesu Worte bedeuten, daß alle, die Gottes Gunst genießen, am Busen eines Mannes — Abraham — Platz fänden; daß das Wasser an jemandes Fingerspitze durch das Feuer des Hades nicht verdampfen würde; daß ein einziger Tropfen Wasser einem dort Leidenden Linderung bringen würde. Klingt das vernünftig? Eine buchstäbliche Bedeutung würde anderen Teilen der Bibel widersprechen. Würde aber jemand, der die Wahrheit liebt, die Bibel als Grundlage für seinen Glauben benutzen, wenn sie sich widersprechen würde? Die Bibel widerspricht sich aber nicht.
Was bedeutet das Gleichnis? Der „Reiche“ stellte die Pharisäer dar (siehe Vers 14). Der Bettler Lazarus stellte die einfachen Leute des jüdischen Volkes dar, die von den Pharisäern verachtet wurden, die aber bereuten und Jesus nachfolgten. (Siehe Lukas 18:11; Johannes 7:49; Matthäus 21:31, 32.) Auch ihr Tod ist symbolisch zu verstehen; er bedeutet eine Veränderung ihrer Umstände. Die vorher Verachteten gelangten in eine Stellung göttlicher Gunst; die früher anscheinend Begünstigten wurden von Gott verworfen und von den Gerichtsbotschaften gequält, die diejenigen verkündigten, die von ihnen verachtet worden waren (Apg. 5:33; 7:54).
Woher stammt die Lehre vom Höllenfeuer?
In alten babylonischen und assyrischen Überlieferungen wird die „Unterwelt . . . als Ort des Grauens dargestellt, der von grimmigen, sehr mächtigen Göttern und Dämonen beherrscht wird“ (Morris Jastrow jr., The Religion of Babylonia and Assyria, Boston, 1898, S. 581). Die in der Christenheit herrschende Vorstellung, daß in der Hölle ein Feuer brennt, wird schon in der Religion der alten Ägypter angedeutet (The Book of the Dead, New Hyde Park, N.Y., 1960, mit Einführung von E. A. Wallis Budge, S. 144, 149, 151, 153, 161). Der Buddhismus, der bis ins 6. Jahrhundert v. u. Z. zurückreicht, entwickelte im Laufe der Zeit die Lehre von heißen und kalten Höllen (The Encyclopedia Americana, 1977, Bd. 14, S. 68). Den in katholischen Kirchen Italiens dargestellten Höllenszenen liegen Unterweltsvorstellungen aus etruskischer Zeit zugrunde (Werner Keller, Denn sie entzündeten das Licht. Geschichte der Etrusker — die Lösung eines Rätsels, S. 393).
Diese gottentehrende Lehre wurzelt jedoch viel tiefer. Die sadistischen Vorstellungen in Verbindung mit einer Hölle, in der die Menschen gequält werden, sind eine Verleumdung Gottes und stammen von dem Hauptverleumder Gottes (dem Teufel, dessen Name „Verleumder“ bedeutet), den Jesus Christus den „Vater der Lüge“ nannte (Joh. 8:44).
Tatsache ist, dass es ein ewiges Leiden derjenigen geben wird, die ohne den Glauben an den Herrn und Gott Jesus Christus dahin scheiden. Deswegen sagt Jesus über Judas:
"Wehe aber jenem Menschen, durch den der Sohn des Menschen überliefert wird! Es wäre jenem Menschen gut, wenn er nicht geboren wäre." (Mt. 26,24)
Hierdurch wird also klar, dass es keine "Auslöschung" oder ähnliches geben kann. Denn warum sollte Jesus solches sonst über Judas sagen? Wenn er ausgelöscht werden würde, wenn seine Existenz einfach aufhören würde, dann wäre das aus Ewigkeitsgesichtspunkten das selbe wie nie geboren worden zu sein. Das aber ist gerade nicht so, wie wir anhand dieses Verses sehen. Denn auf Judas wartet die ewige Verdammnis.
Auch das Wort "Gehenna" deutet darauf hin. Diesen Begriff finden wir ja bereits im Alten Testament "wo der Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht aufhört".
Auch im Neuen Testament wird darauf Bezug genommen, z.B. in Mt. 3,12:
"seine Worfschaufel ist in seiner Hand, und er wird seine Tenne durch und durch reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln, die Spreu aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen."
oder
"wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt" (Mk. 9,48)
Die Tatsache einer ewigen Hölle ist also biblisch klar belegt. Es sind lediglich Sekten und Sondergruppen wie die Zeugen Jehovas, die hier fälschlich andereres behaupten.
@teddylein: hast du das echt nötig irgendwelche Zeugen Jehovas Propaganda einfach hier reinzukopieren? Dann mach die wenigstens die Mühe selbst zu schreiben.

Immer dran denken: die Bibel, auch "das Wort Gottes" genannt, wurde von Menschen geschrieben, abgesehen von den Übersetzungsfehlern, und irren ist halt menschlich.
Nein, das ist ganz falsch!
Spätestens nach Deinem Tod wirst Du das merken!

Der Teufel soll vernichtet werden, dann kann die Hölle kalt bleiben.
Er kann dann niemanden mehr zur Sünde verführen.
Troll, dafür möchte ich 100 Daumen hoch geben!
Danke, da du aber pro Frage nur einen Daumen vergeben kannst, darfst du sie übrigen 99 gern bei meinen anderen Antworten verteilen g. (war nur ein Scherz)
Einspruch. Die Bibel ist Gottes wahres und vollkommenes Wort. Sie ist irrtumlos, wenn sie auch nicht immer wörtlich genommen werden kann, denn es gibt ja auch Gleichnisse und Bilder. Das mit der Hölle kannst Du aber wörtlich nehmen.
Ne das stimmt nicht. Das sagt nicht einmal die Kirche oder der Papst!
was die Kirche oder der Papst sagen ist irrelevant. Was Gott selbst uns sagt ist entscheidend. Gott sagt: "Alle Schrift ist von Gott eingegeben" (2. Tim.2,13)
Siehe auch http://www.xn--lichtarbeit-verfhrung-oic.de/bibel.html
Auch dieser Satz wurde nur von einem Menschen geschrieben. Im übrigen ist die Bibel eine Sammlung von Religösen Texten. Dazu zählen auch einfache Geschichten. Das ist nicht von Gott diktiert so wie z.B. der Koran, den er Mohamed diktiert hat (dem muslimischen Glauben nach)
Die Bibel ist keine Sammlung religiöser Texte. Es zieht sich durch sie ein roter Faden vom Anfang bis zum Ende. Besonders eindrucksvoll die Liste er Prophezeiungen, die sich wortwörtlich als wahr erwiesen haben.
www.gutefrage.net/frage/liste-der-erfuellten-biblischen-prophetien
Das allein beweist, dass die Bibel zwar von Menschen aufgeschrieben wurde, welche aber vom Geist Gottes dazu inspiriert wurden.
Du kannst nicht ein paar Textstellen hernehmen die sich erfüllt haben und dann meinen, daß für die ganze Bibel anwenden zu können. Sie ist eine Sammlung religöser Schriften und dazu gehören auch die prophetischen Bücher und überhaupt aussagen von Propheten. Und da mag es vieles geben, was sich zum Teil erstaunlich wörtlich ereignet hat.
"ein paar Textstellen" ist gut. Man hat errechnet, dass es mehr als Tausend erfüllte Prophetien in der Bibel gibt. Und sie ist auch keine Sammlung religiöser Schriften. Denn auch wenn die Bibel von 40 Verfassern aufgeschrieben wurde, zieht sich ein roter Faden durch sie, vom Anfang bis zum Ende. Ich habe langsam den Verdacht, dass du die Bibel noch gar nicht gelesen hast, sonst würdest du nicht so reden.
Ach ich schätze mich als sehr Bibelkundig ein. Bei dir habe ich eher den Verdacht, du hast sie mal gelesen aber so wie man einen liest und nicht mit dem Verstand, den man anwenden muß. Oder vielleicht gehörst du auch einer Sekte ein. Die Leute reden nämlich auch oftmals so wie du und bestehen auch so vehement auf ihre Aussage.
gut, gehen wir die Bibel mal systematisch durch. Ich würde dich auch bitten, deine Aussagen mit Textstellen zu belegen und nicht nur allgemeine Aussagen zu treffen.
In Jesaja 53 wird bereits Jesus angekündigt mitsamt detaillierter Darstellungen seiner künftigen Leiden. Es hat sich alles bewahrheitet.
Sogar in 1 Mose 3,15 wird das Kommen des Erlkösers bereits angedeutet. Man sieht ganz eindeutig, dass es hier einen Gesamtzusammenhang ist und die Bibel mitnichten nur eine Sammlung religiöser Schriften ist.
Ich nenne gerne weitere Beispiele. Jetz bitte ich dich aber erst um konkrete Belege für deine AUssagen. Und ganz ehrlich: Hast du die Bibel vollständig gelesen: Ja, oder nein?
sei mir nicht böse, aber das hier ist der falsche Ort für so eine Diskussion, wie du sie nun anstrebst. Ich denke die Frage von superwuermchen ist beantwortet. Und wenn du anderer Auffassung bist, kann ich damit leben.
der Ort ist meiner Meinung nach völlig in Ordnung. Wo würdest du die Diskussion alternativ gerne fortführen?
zumindest nicht auf der Ratgeberseite. Im übrigen such dir bitte jemand anderen zum Diskutieren. Hab jetzt keine Lust mich mit so etwas komplexen auseinanderzusetzen. Und die Bibel ist nichts, worüber man mal so nebenbei diskutiert.
das sind Ausflüchte. Ich möchte wirklich gerne wissen, wieviel Substanz hinter deinen Aussagen steckt. Also, hier ist Platz dafür.
Und wer beweist, dass die Bibel schon vor Jesus geschrieben wurde? Lebe du mal weiter in deiner Scheinwelt und wir in der Wirklichkeit gg!
Dass die Bibel (AT) Jahrhunderte vor Jesus geschrieben wurde, steht außer Frage.
@ Eddy11 um 20:08 Uhr - Jawohl!
(warum verrutschen die Kommentare eigentlich dauernd?)
Faust ist großartig,die Ansichten haben viel raum für Interpretation für Fantasie gelassen
@Troll: WENN DU dich da mal nicht täuschst mit der leeren Hölle. Was der Theologe sagt ist nicht maßgeblich... nur das, was Gott himself sagt. Sonst könnte sich jede Religionsgruppe/Kirche ihre eigene Hölle etc. zurechtmachen.