Frage von jedernameverg, 42

Frage zur Zwangsvollstreckung oder zum Zivilverfahren?

Hallo, ich habe eine Frage zur Zwangsvollstreckung oder auch zum Zivilprozess. Mein Mann hat einen Kostenfestsetzungsbeschluss erhalten in einem Verfahren gegen seinen ehemaligen Vermieter. Dort steht der Schuldner soll 200 Euro nebst so und so an den Gläubiger erstatten. Wir sind dann davon ausgegangen, dass diese an den Vermieter zu erstatten sind und haben diesen 200 Euro überwiesen. Heute kam ein Schreiben von Dezember an, mit einer Rechnung vom Rechtsanwalt, in der Kosten für den Anwalt usw. in Höhe von 675 Euro zu zahlen sind und das mein Mann sich eine Woche lang dazu äußern könnte. Das Schreiben ist wie gesagt von Dezember erst heute gekommen. Der Kostenfestsetzungsbeschluss ist von Februar und bezieht sich auf ein Zivilverfahren, auf das in dem Schreiben von Dezember Bezug genommen wird. Muss er jetzt die 200 Euro an den Gläubiger zahlen oder die 675 Euro und nochmal 200 Euro an das Gericht ?

Antwort
von johnnymcmuff, 9

Muss er jetzt die 200 Euro an den Gläubiger zahlen oder die 675 Euro und nochmal 200 Euro an das Gericht ?

Diese 200 € sind an den Gläubiger zu zahlen.

Mein Tochter hatte mal ein Verfahren und da hat Jemand eine Rechtsschutzversicherung eingeschaltet.

Der Kostenfestsetzungsbeschluss beinhaltete die Gerichtskosten und die Kosten der Rechtsschutzversicherung, aber nicht die eigentliche Forderung.

Um was ging/geht es bei Dir?

Heute kam ein Schreiben von Dezember an, mit einer Rechnung vom Rechtsanwalt, in der Kosten für den Anwalt usw. in Höhe von 675 Euro zu zahlen sind und das mein Mann sich eine Woche lang dazu äußern könnte.

Nur reine Anwaltskosten oder noch etwas anderes?

Sollten es nur Anwaltskosten sein, dann kann es sein, dass diese Kosten nicht angemessen sind.

LG

johnnymcmuff

Antwort
von myzyny03, 28

Habt ihr verloren, oder gab es einen Vergleich?

Kommentar von jedernameverg ,

Es gab ein Versäumnisurteil. Mein Mann hat von dem laufenden Verfahren leider nichts gewusst, da sämtliche Ladungen und Briefe an die alte Adresse gegangen sind und nie nachgesandt wurden (wieso auch immer ) natürlich wird uns das kein Richter glauben.

Kommentar von myzyny03 ,

Ok. Also, der Kostenfestsetzungsbeschluss beinhaltet die Gerichtskosten die der Vermieter schon an das Gericht gezahlt hat, und die ihr ihm zurückgeben müsst, da ihr verloren habt. 

Der Anwalt der Gegenseite hat aber auch Anspruch auf sein Geld. Eventuell sind da auch aussergerichtliche Kosten angefallen. Die will er jetzt haben. Die müsst ihr, wenn ihr leider auch zahlen.

Hattet ihr denn keinen Anwalt?? Denn dann wäre der ja für den Gerichtstermin geladen worden.

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