Frage von allrounder1986, 83

Frage zur Umsatzsteuererklärung?

Hi,

sitze vor meiner Umsatzsteuererklärung und bin nun auf Seite 2 Abschnitt C:

Steuerpflichtige Lieferungen, sonstige Leistungen und unentgeltliche Wertabgaben.

Umsätze zum allgemeinen Steuersatz: Lieferung und sonstige Leistungen zu 19%, lautet die Frage!

Einzutragen sind Umsatz und seperat die höhe der Steuern.

Da ich nun von der Kleinunternehmerregelung gebrauch mache und meine Rechnungen keine Umsatzsteuer beinhalten, frage ich mich, ob ich diesen Punkt auch ausfullen muss?

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Antwort
von NickgF, 77

sitze vor meiner Umsatzsteuererklärung

Ich hoffe, du sitzt an deinem Compi (als Selbständiger hast du dem Finanzamt deine Steuererklärung(en) in elektronischer Form zu übermitteln).

Kommentar von allrounder1986 ,

Nein, muss ich nicht. Mein Umsatz liegt unter 410 EUR!

Kommentar von NickgF ,

Nein, muss ich nicht. Mein Umsatz liegt unter 410 EUR!

Richtig - bei Arbn wären sogar 410 € Einkünfte (nicht Einnahmen/Umsatz) maßgebend.

Soll man zu dem Wirtschaftsergebnis jetzt gratulieren oder eher Beileid wünschen ?   ;-)

Kommentar von allrounder1986 ,

Suche noch nach den entsprechenden Formularen für die Einkommensteuererklärung. Habe nun den Mantelbogen runtergeladen, allerdings kommt mir dieser ein bisschen spanisch vor, da die Anlage G fehlt. 

Hast du vllt. einen ensprechenden Link, zu den Formularen für die Einkommensteuer 2014? Wäre super!

Mache von der Kleinunternehmerregelung gebrauch und habe ein Gewerbe und arbeite neben bei noch Vollzeit.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

musst Du wohl ....

für Einküfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb und selbständige Arbeit ist die elektronische Abgabe VORGESCHRIEBEN

Kommentar von allrounder1986 ,

Nein, dass ich nicht korrekt!

Gesetzliche Bestimmungen zur Einkommensteuererklärung

Ab dem Veranlagungszeitraum 2011 sind Unternehmen verpflichtet, auch ihre Jahressteuererklärungen auf elektronischem Weg an das Finanzamt zu übermitteln. Die Grundlagen hierfür wurden durch das Gesetz zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens (Steuerbürokratieabbaugesetz, BGBl I 2008 S. 2850) und das Jahressteuergesetz 2010 (JStG 2010, BGBl I 2010 S. 1768) geschaffen.

Beginnend mit der Einkommensteuererklärung 2011 sind Personen, die Gewinneinkünfte erzielen, zur elektronischen Übermittlung verpflichtet.

Gewinneinkünfte sind Einkünfte

aus Land- und Forstwirtschaft (§ 13, § 13a, § 14, § 14a Einkommensteuergesetz)aus Gewerbebetrieb (§ 15, § 16, § 17 Einkommensteuergesetz)aus selbständiger Arbeit (§ 18 Einkommensteuergesetz)

Die Pflicht zur elektronischen Übermittlung greift nicht, wenn daneben Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit mit Steuerabzug erzielt werden und die positive Summe der Einkünfte, die nicht dem Steuerabzug vom Arbeitslohn zu unterwerfen waren, sowie die positive Summe der Progressionseinkünfte jeweils den Betrag von 410 € nicht übersteigen.

Kommentar von NickgF ,

Da bin ich auf @allr. Seite - diesen Hinweis kann man auch in der amtl. Anleitung zur EinkSt alljährlich so wiederfinden...

Antwort
von wurzlsepp668, 83

Wer ein Kleinunternehmen nach § 19 UStG hat, füllt nur die erste Seite aus

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