Frage von Franz577 27.11.2013

Frage zur Rente von Müttern mit Kindern, die vor 1992 geboren wurden

  • Antwort von Prudentia2013 27.11.2013
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo Franz577!

    Huch, ist das so? Dann habe ich was verpasst. Aber nehmen wir mal den Ist-Zustand an!

    Wer kann mir das etwas genauer erklären?

    Das ist eben eine beschlossene Angelegenheit der jetzigen ReGIERung!

    Da geht nicht immer alles logisch und gerecht zu. Diese zusätzlichen 2 Punkte sind ein jetziger Kompromiss der aktuellen Koalition.

    Eine Erklärung über frühere Ungerechtigkeiten sollten Dir die Politiker dieser Zeit geben können. Obwohl: "können"? ... Na ja! Lassen wird das!

    Und da man ja nun festgestellt hat, daß die bisherige Regelung nicht gerecht war, müßten die Mütter älterer Kinder dann doch auch noch rückwirkend den Differenzbetrag bekommen, der ihnen vorher verweigert war, oder?

    Ich hätte nichts dagegen! (Deine Mutter sicher auch nicht!)

    Aber da es sicher nicht nur mich und Deine Mutter betrifft, sondern noch und viele andere, ist das dem Staat einfach zu teuer.

    Außerdem müssen noch viele andere Kompromisse geschlossen werden.

    Geld reGIERT die Welt! :(

    Dennoch schöne Grüße

    Prudentia

  • Antwort von nitrilos 27.11.2013
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Kostet dem Staat wohl so 6-7 Mrd

    pro person gibts da glaub 40 Euro Rente im jahr, echt geil, davon kann sich jede Mutter ein Loft in München mieten.

  • Antwort von Immofachwirt 27.11.2013

    Hier der Auszug aus dem Koalitionsvertrag:

    Die Erziehung von Kindern ist Grundvoraussetzung für den Generationenvertrag der Rentenversicherung. Während Kindererziehungszeiten ab 1992 rentenrechtlich umfassend anerkannt sind, ist dies für frühere Jahrgänge nicht in diesem Umfang erfolgt. Diese Gerechtigkeitslücke werden wir schließen. Wir werden daher ab 1. Juli 2014 für alle Mütter oder Väter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, die Erziehungsleistung mit einem zusätzlichen Entgeltpunkt in der Alterssicherung berücksichtigen. Die Erziehungsleistung dieser Menschen wird damit in der Rente besser als bisher anerkannt.

    Das erklärt den Großteil deiner Fragen aus Sicht des Gro-Ko-Deals. Gerechtigkeit muß meißt auch bezahlt werden. Wenn man den jetztigen Rentnern mehr Gerechtigkeit zukommen läßt, wird das die nächste Generation bezahlen müssen, die ihrerseits mehr bezahlen und länger Arbeiten müssen, als ihre Eltern, dafür aber weniger Rente erhalten. Das ist auch nicht gerecht. Die Politik versucht halt einen Kompromiss zwischen den Generationen. Ob das immer gelingt, darf zurecht bezweifelt werden.

  • Antwort von DerHans 27.11.2013

    Noch ist überhaupt nichts beschlossen

    Einzelheiten sind sowieso noch nicht bekannt.

    Außerdem ist im Gespräch, diese Anpassung nur für NEUE Rentenfälle gelten zu lassen. Auf deutsch hieße das, dass die meisten "älteren Frauen" wieder in A...... gekniffen wären

  • Antwort von Blindi56 27.11.2013

    Das ist dann vermutlich so geplant, dass es schrittweise angepasst wird. Alles auf einmal geht nicht. Hängt vermutlich auch etwas mit Arbeitslosenstatistik, allgemeinen Rentenhöhen und -anpassugen zusammen.

  • Antwort von schwabinggirl 27.11.2013

    die rentenversicherung hat eine sehr gute kostenlose telefonberatung http://www.deutsche-rentenversicherung.de

  • Antwort von huegelchen 27.11.2013

    Wer soll das bezahlen??? Das können Dir wahrscheinlich nur die Politiker beantworten. Sie versuchen etwas gerechter zu machen, was in der Vergangenheit so nicht bedacht wurde.

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