Frage von anastasiaathene, 14

Frage zur Philosophie von Hobbes ?

Welche Konsequenzen hat die dauernde Todesfurcht?

Antwort
von Matsouka, 4

Allgemein dazu:

In seiner 1651 erschienenen staatstheoretischen Abhandlung «Leviathan
oder Stoff, Form und Gewalt eines kirchlichen und bürgerlichen Staates»
erklärt Thomas Hobbes, warum sich die Menschen des ursprünglichen
Naturzustandes dazu entschlossen hätten, den Krieg aller gegen alle zu
beenden und einen Teil ihrer Freiheiten einem Staats-Souverän zu
übertragen. Die Menschen, so erklärt Hobbes, unterwerfen sich
staatlicher Macht, weil sie den Tod fürchten («fear of death»).
Getrieben von der Angst, durch Nachbarn oder äussere Feinde zu Tode zu
kommen, unterzeichnen sie den Gesellschaftsvertrag. Neben dem Schutz des
Lebens gibt es einen zweiten Antrieb, der sie in den Vertrag treibt: Es
ist der Wunsch nach einem bequemen Leben («commodious living»). So
bilden Todesangst und der Wunsch nach Annehmlichkeit nach Hobbes die
«Raison d'Etat», den affektiven Grund für die Bildung eines vernünftigen
Staates.

Also man verzichtet auf einen großen Teil seiner Freiheit/Selbstständigkeit,weil man zu bequem ist und sich nach Sicherheit sehnt.
Man gibt die Macht über Selbstbestimmung an den (souveränen) Staat.

Antwort
von nowka20, 3

die ist unberechtigt, denn sie macht den menschen "ich-schwach"

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