Frage zur Geschäftsfähigkeit bei Schenkung und Taschengeld?

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3 Antworten

Ein Geschenk, dass dem Kind nur Vorteile bringt, kann die Mutter nicht ablehnen.

Wenn dieses Geld zur freien Verfügung gegeben wurde dann kann die Mutter nichts gegen den Kauf machen.

Wurde das Geld z.B. für "die Spardose" gegeben, kann sie den Kauf rückgängig machen.


§ 107 BGB Einwilligung des gesetzlichen Vertreters


Der Minderjährige bedarf zu einer Willenserklärung, durch die er nicht lediglich einen rechtlichen Vorteil erlangt, der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters.


§ 110 BGB Bewirken der Leistung mit eigenen Mitteln


Ein von dem Minderjährigen ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters geschlossener Vertrag gilt als von Anfang an wirksam, wenn der Minderjährige die vertragsmäßige Leistung mit Mitteln bewirkt, die ihm zu diesem Zweck oder zu freier Verfügung von dem Vertreter oder mit dessen Zustimmung von einem Dritten überlassen worden sind.


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Nein! Die Schenkung ist ein rein vorteilhaftes Geschäft, also ohne jedweden Nachteil durch Gegenleistung. Der Kauf von Kuchen unterfällt dem Taschengeldparagraf.

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Nein, kann sie nicht.

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