Frage zur Geldtheorie Monetarismus (Friedman,Rezession,Antizyklisch)?

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1 Antwort

Ich empfehle folgende Lekture:

http://archiv.wirtschaftsdienst.eu/jahr/2012/8/milton-friedman-nicht-nur-ein-monetarist/

Die Faustregel ist, der Keynesianismus zielt auf kurzfristige Konjunkturanregungen und funktioniert auch - so Friedman - nur kurzfristig.

Die Geldpolitik strebt einen langfristig glättenden Effekt auf die Konjunktur an. Auch Geldmengenerhöhungen wirken nur kurzfristig und nicht stabil als Konjunkturanschub. Friedmans Hauptargument ist, die Wirtschaftsteilnehmer sind lernfähige Menschen, die sich nach kurzfristiger Reaktion langfristig auf die Politik der Zentralbanken einstellen. Keine Zentralbank kann mit Geldexpansion fundamentale Verwerfungen in der ökonomischen Struktur verändern. Das zeigt z.B. Griechenland, das sich auf Alimentierung von außen eingerichtet hat und längst Strukturen der Geldverteilung innerhalb von Seilschaften entwickelt hat. Doch Geld, das in ein Fass ohne Boden gesteckt wird fehlt woanders und reißt Löcher auf, die insgesamt nicht konjunkturförderlich sind.

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