Frage zur Evolution wie wird aus einem wechselwarmen Tier ein Gleichwarmes?

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6 Antworten

Es gab wahrscheinlich wie bei allen Arten, Brückenarten, die von der ursprünglichen und der bald neuen Art Merkmale hatten. Manche konnten also ihre Temperatur nur ein wenig selber halten, konnten in andere Gebiete wandern und dort auch überleben. Ihr Kinder konnten das "warmhalten" dann immer besser, und so wurde es einem Wechselwarmen ein Gleichwarmes Tier.

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Ich weiß es nicht, kann es mir aber nur irgendwie logisch herleiten.

Gleichwarme Tiere haben häufig ein Fell, Federn oder eine Haut, damit sie weniger Wärme verlieren und so Energie sparen.

Die Energie ist genau das richtige Stichwort. Es hatten wahrscheinlich diejenigen Individuen einen Vorteil, die an die wechselnden Temperaturen am besten angepasst sind.
Sie konnten auch kältere Regionen besiedeln.
Angepasste Arten konnten neue ökologische Nischen durch Jagd in der Nacht besiedeln.

Somit nehmen die Homoiothermen mehr Nahrung und Energie auf, müssen aber den Energiebedarf dieser Eigenschaft decken, denn die Wärme konstant zu erhalten kostet Energie.

Wie man sich das vorstellen kann wird schwierig. Stell dir einfach eine primitivere homoiotherme Art wie die der Kloakentiere vor.


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Da kannst du ebenso fragen, wie wird aus Meerestieren ein Landbewohner ;o)

Eine Mutation tritt auf. Und wenn sie Sinn macht, setzt sie sich durch. Gleichwarme Tiere können zu Zeiten aktiv sein, wenn wechselwarme Tiere noch in Kältestarre sind und sie können kühlere Lebensräume besiedeln.

Irgendwo hat mal eine Echse angefangen, mit Muskelzucken Wärme zu erzeugen, und hat so schon Insekten futtern können, während die Kollegen noch Sonne tanken mussten^^

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Per Zufall entwickelt dieses Tier gleichwarme Eigenschaften, kann sich in bestimmten Lebensräumen und ökologischen Nischen gegenüber seinen wechselwarmen Artgenossen durchsetzen, gibt besonders viel Gene mit in die nächste Generation... Das ist ganz normale Evolution, survival of the fittest.

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Dein Beispiel passt nicht unbedingt, denn mit den Vorfahren des Archaeoperyx meinst du sicher die Theropoden, dabei ist aber nicht geklärt ob sie nun gleich- oder wechselwarm waren, es wird vermutet, dass zumindest einige schon längst gleichwarm waren. http://www.taz.de/!5243352/

Der Prozess an sich wäre aber natürlich wie immer eine langwierige Anpassung durch entsprechende Mutationen, das geschieht dann aber in wahrscheinlich jahrmillionen langen Zeiträumen, denn ob eine gleich- oder wechselwarme "Lebensweise" von Vorteil ist, hängt von recht vielen Faktoren ab.

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wie alles in der Evolution. Durch Mutationen. Winzige Veränderungen, die sich im Laufe der Jahrmillionen halt summieren.

Ein wechselwarmes Tier hat nicht plötzlich ein gleichwarmes Tier geboren. Das hat schon gedauert. Aber die Evolution hat ja Zeit.

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