Frage von DerSeher85, 50

Frage zur Akteneinsicht bei Jobcentern?

Hallo liebe Community, ich habe im Auftrag meines Bruders mal eine Frage betreffend der Akteneinsicht der persönlichen Akte bei Jobcentern.

Kann das Jobcenter eine Zeit vorgeben, innerhalb welcher die Akteneinsicht zu erfolgen hat? Also eine maximale Dauer am Tage der Einsicht?

Hintergrund meiner Frage ist, dass mein Bruder aufgrund zahlreicher Vergehen des Jobcenters Akteneinsicht beantragt hat, um sich einen Überblick zu verschaffen was da eigentlich los ist. Er gab ebenso bei seinem Antrag auf Akteneinsicht an, dass er erst wieder an persönlichen Terminen teilnehmen kann, wenn er sich vorher durch die Akteneinsicht hinreichend über den aktuellen Stand der aktuellen Sachlagen informieren und vorbereiten konnte. Nun hat er einen Termin für die Akteneinsicht bekommen. Der liegt ganze 30 Minuten vor einem gerade erst eingetroffenen neuen Termin bei seinem Sachbearbeiter.

Somit untergräbt das Jobcenter doch eigentlich sein Begehren, sich vor einem persönlichen Termin hinreichend vorzubereiten. Aber was eigentlich Gegenstand dieser Frage ist: Somit begrenzt das Jobcenter doch auf indirektem Wege die Dauer der Akteneinsicht. Schließlich hat er gerade mal 30 Minuten Zeit sich alles durchzulesen, Notizen zu machen, etc.

Antwort
von herakles3000, 24

Das kommt öfters vor das das Jobcenter so etwas versucht oder  Termine festlegen will wen man Akteneinsicht will Damit man die akten nicht ordentlich prüfen kann  aber bei so vielen Verstößen wäre das wohl eher eine Sache für den Bundesdatenschutzbeauftragten oder einen Anwalt,.Er kann zb seinen Sachbearbeiter mitteilen das er erstmal an diesen tag  ab dan  seine Akteneinsicht nur bekommt und das es nicht ausreicht dafür 30 Minuten zu haben damit mus entweder der Termin verschoben werden oder er mus das so regeln das er seine Akte nach dem Gespräch weiter durchschauen kann falls das angeblich nicht möglich ist ist das ein Masche des Jobcenters!.

Antwort
von TreudoofeTomate, 37

Wer sagt denn, dass er nur 30 Minuten Zeit für die Akteneinsicht hat? Er soll sich so viel Zeit nehmen, wie er braucht und den anderen Termin verschieben.

Kommentar von DerSeher85 ,

Selbstverständlich ist das eine option. Aber grundlegend ist ersteinmal die Frage, wieviel Zeit ein Jobcenter ihm bei der Einsicht seiner Akten zugestehen sollte?

Kommentar von TreudoofeTomate ,

Versteh ich nicht, das Jobcenter hat doch gar keine Zeitvorgabe gemacht.

Kommentar von DerSeher85 ,

Indirekt hat es das. Nämlich in dem es ihm zum selben Tag einen wichtigen Termin hat zukommen lassen, den er möglichst nicht verschieben sollte. Zwischen Akteneinsicht und dem termin liegen somit gerade mal 30 Minuten. Das ist natürlich keine offizielle Zeitbegrenzung, aber eine indirekte. Denn das Jobcenter weiß sehr wohl, dass er seinen Termin nicht verschieben sollte und vermutlich auch nicht tun wird.

Kommentar von TreudoofeTomate ,

Möglicherweise reichen die 30 min. ja auch aus. Könnte doch sein, dass dein Bruder sich das Chaos in der Akte nur einbildet.

Kommentar von DerSeher85 ,

Auch das ist natürlich möglich, aber dennoch leider nicht Gegenstand meiner Frage :-)

Antwort
von Hemerocallista, 40

natürlich darf das jobcenter dafür ein zeitfenster einräumen.

er macht das ja auch nicht alleine.. d.h. da wird jmd. dabei sein.. es geht ja nicht, dass er unerlaubt bspw. dinge entfernt oder hinzufügt...

Kommentar von DerSeher85 ,

Und dafür sollen dann 30 Minuten reichen? Das ist irgendwie schwer vorstellbar.

Kommentar von Hemerocallista ,

die akte wird wohl dünner als die bibel sein.................

Kommentar von DerSeher85 ,

Kaum vorstellbar. Wenn ich mich an meine Akte aus meinem ehemaligen Leistungsbezug erinnere - da hatte allein Vorgang stellenweise bis zu 150 Seiten.

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