Frage zum wissenschaftlichen Arbeiten - wie belege ich eine Stimmung bzw. Erfahrung?

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2 Antworten

Ich würde, in Ergänzung zu dem, was schon gesagt wurde, vorschlagen, dass du ersteinmal definierst, was für dich bzw. in deinem Essay eine "heftige Reaktion" ist und zu welchem Zustand du den Vergleich ziehen willst. Grenze das am besten auf ein bestimmtes Medium ein und vergleiche dann auch in einem bestimmten zeitlichen Rahmen.

Du könntest das, beispielsweise, anhand von Kommentarbeiträgen in zwei oder drei Online-Zeitungen machen. Wie häufig treten diese jetzt und früher auf, welche Sprache wird verwendet?

Einige wenige Youtube-Videos geben zu wenig her und sind zu subjektiv. Du kannst diese, vor allem wenn sie sehr viele Clicks und Kommentare haben, natürlich auch einbeziehen, aber darauf würde ich nicht alles aufbauen.

Ich muss aber auch sagen, dass ein Essay per definitionem keine vollwertige wissenschaftliche Abhandlung ist. Es genügt also wahrscheinlich (!), wenn du deine Argumentation zumindest halbwegs vernünftig unterlegen kannst. Eine statistisch einwandfreie Arbeit kannst du angesichts des Umfangs in diesem Rahmen ohnehin nicht abliefern.

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Nein, du musst schon objektive Äusserungen nehmen. zB Anzahl Leserbriefe mit kritischem /positivem Inhalt. Recherchiere mal in der Verhaltensbiologie.

Wieso dein Vorschlag nicht gut ist: 

-Als Beleg brauchst du Ausserungen von mindestens 100 Personen, um zumindest als unzuverlässige Stichprobe zu gelten.

- Beschrieb ist nicht zulässig und auch nicht aussagekräftig.

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