Frage von SamtesPfoetchen, 38

Frage zum Veranstaltungsrecht. Wenn man etwas organisiert: Was darf man, was nicht?

Ich bin auf einer Internetseite für junge Autoren. Alljährlich veranstalten wir ein großes Treffen. Dieses Jahr bin ich auch im Organisationsteam, wir organisieren also die Herberge und so weiter. Jedes Jahr holen wir uns auch jemanden aus der Branche für einen Vortrag. Letztes Jahr hatten wir zum Beispiel die Autorin Monika Feth zu Gast. Und dieses Jahr habe ich eine Literaturagentin aufgetrieben, die uns ein bisschen was über ihren Beruf erzählt.

So ... bei uns im Orga-Team ist jetzt ein kleiner Disput ausgebrochen. Es geht darum ob wir den Teilnehmern verbieten ihre Manuskripte mitzubringen oder nicht. Denn der Schluss liegt ja nahe, dass man wenn man schonmal einen Agenten vor der Nase hat, dem auch gleich das Manuskript vorlegt. 

Die anderen meinen, sie dürfen das verbieten weil sie das Veranstaltungs- und Hausrecht haben. Ich bin mir da aber nicht so sicher. Dürfen wir Menschen verbieten was sie mit ihrem geistigen Eigentum machen? Und selbst wenn wir es unter dem Dach der Herberge dürften, neben wir an, die Leute gehen dann mit ihr raus oder so, dürften wir ihnen verbieten, der Agentin das Manuskript anzubieten? (Sie selber meinte schon, sie hätte gar kein Problem damit, sie will ja auch wissen, was wir so schreiben). 

Mir stellen sich da generell öfter Fragen, was wir eigentlich alles DÜRFEN nur weil wir die ganze Schose organisieren. Zum Beispiel Handys? Ich meine, dass sie sich an die Hausordnung halten müssen ist klar, aber welche Grenzen müssen WIR einhalten, wenn wir bestimmte Regeln aufstellen?

Antwort
von Bitterkraut, 17

Das umfaßt so viele Rechtsgebiete, daß ich gar nicht wüßte, wo ich anfangen sollte. Da mußt du schon präziser fragen.

Kommentar von SamtesPfoetchen ,

Die müssen das erst noch überprüfen. Die Frage wird noch gar nicht angezeigt. Im Grunde geht es aber darum, dass wir eine Veranstaltung für Junge Autoren organisieren, bei der für einen Tag auch eine Literaturagentin anwesend ist. Wir streiten uns gerade drüber ob wir den Teilnehmern VERBIETEN dürfen ihre Manuskripte mitzubringen, und sie ihr anzubieten. Mal abgesehen von den moralischen Regeln, nur auf Rechtsbasis. Ich glaube nämlich nicht, dass wir irgendwem sagen dürfen was derjenige mit seinem geistigen Eigentum macht. Die anderen bestehen aber auf ihr Hausrecht.

Kommentar von Bitterkraut ,

ich finde die Idee, das verbieten zu wollen schon absurd. Was das mit dem hausrecht zu tun haben soll, ist mir auch nicht klar. Ihr werdet doch wohl nicht das Gepäck der Teilnehmer durchsuchen wollen. Was wollt ihr denn erreichen mit soviel Engstirigkeit? Wozu soll das Verbot gut sein? Ich bezweifle sehr, daß sich so ein Verbot mit dem Hausrecht begründen läßt.

Das Hausrecht liegt doch beim Betreiber der Herberge und nicht bei euch?

Antwort
von emib5, 27

Viel und viel.

Geht es etwas genauer?

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