Frage zum Veganismus- Was spricht gegen Tierprodukte?
Hallo liebe Community
Ich habe mich schon öfters gefragt, weshalb es nicht nur Vegetarier, sondern auch die Veganer gibt. Nicht, dass ich etwas gegen diese Ernährungsweise hätte, aber mir ist noch unklar, weshalb man kein Ei oder Honig isst, mal ein Glas Milch trinkt und an die Vollmilchschokolade will ich erst gar nicht denken.
Kühe produzieren Milch im Überfluss, auch schlüpft nicht aus jedem Ei ein Küken und auch die Imker geben sich sehr Mühe, also woran liegt es?
Was spricht z.B gegen Bioprodukte? ( Ich achte übrigens auch sehr drauf und habe auch ein sehr viel besseres Gefühl dabei )
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Es hängt alles miteinander zusammen. Wenn du einen Teil der Tierproduktion unterstützt, unterstützt du auch den anderen Teil.
Ein Tier wird nicht einfach zu Fleisch verarbeitet, man zieht ihnen die Haut ab und macht Leder daraus, Das Fett geht in die Parfüm- und Seifenproduktion, das Bindegewebe wird zu Gummibärchen und der Rest den sonst keiner fressen will kommt in die Hundefutterdose.
Damit eine Kuh Milch gibt, muss sie alle 2 Jahre ein Kälbchen bekommen, da dies nur Mittel zum Zweck ist, geht das Kälbchen in der Regel gleich zum Schlachter. Kühe produzieren deshalb so viel Milch, weil sie darauf gezüchtet wurden. Ihr Rieseneuter ist eine Behinderung und tut weh, wenn er richtig voll wird.
Es schlüpft nicht aus jedem Ei ein Küken weil die Eier weggenommen werden, bevor sie bebrütet werden können. Jedes Ei dass du isst kann befruchtet sein, denn die meisten Hühnerhalter setzen Hähne zu den Hennen um deren Legeleistung zu steigern. Einen Unterschied sieht man in den ersten Tagen nicht. Nach 2 - 2,5 Jahren lässt die Legeleistung nach und die Hühner werden geschlachtet, weil sie dann nicht mehr zu gebrauchen sind. Die männlichen Legehühner (die natürlich keine Eier legen können) sind wertlos und werden entweder vergast oder kommen lebend in den Schredder. Auf jede Legehenne kommt ein kleiner vergaster Hahn! In die Fleischproduktion kommen diese Hähne nicht, weil es dafür spezielle Rassen mit mehr Fleischansatz gibt.
Es ist okay, Vegetarier zu sein - man darf sich nur nicht einbilden, dass dann für einen keine Tiere mehr getötet werden! Veganismus ist, die einzige konsequente Möglichkeit, Leid zu ersparen.
Gegen Bioprodukte spricht, dass die Tiere dort nicht totgestreichelt werden. Sie werden genauso auf Hänger getrieben, sie werden ebenso deportiert, sie werden genauso durch kalte Gänge getrieben, sie riechen ebenso das Blut ihrer Artgenossen, sie hören auch ihre Schreie, sie fürchten ebenso den Tod, wie jedes andere Tier.
Kommentar von KayahMing 01.10.2011Vielen Dank für deine Antwort, sehr aufschlussreich!
Kommentar von Tierpflegerin84Tierpflegerin84 01.10.2011Vielen Dank für den Stern! =)
Kommentar von KayahMing 03.10.2011Ich bin sehr berührt von den Antworten hier und werde mir meine Ernährung aus Tierliebe überdenken!!!! Ich danke euch sehr!!!
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Es liegt ganz einfach daran, dass du - wie immernoch leider die meisten Menschen - hierbei sehr kurz gedacht hast.
Um Milch zu produzieren, müssen Kühe (so wie alle anderen Säugetiere auch) ersteinmal Nachwuchs bekommen, in diesem Fall also ein Kalb. Erst dann setzt die Milchproduktion ein. Da dieses Kalb diese Milch allerdings trinken würde - ist ja schliesslich seine Muttermilch - wird es der Mutter entrissen und geschlachtet, alles andere wäre wirtschaftlich nicht rentabel. Dies geschieht auf konventionellen und auf Bio-Höfen.
Bei der Eierproduktion geschieht folgendes: Millionen von Küken schlüpfen und werden kurz danach sortiert, in männliche und weibliche Küken. Da nur die weiblichen Küken Eier legen können, werden die männlichen Küken vergast, zermust oder zerschreddert, weil nicht wirtschaftlich rentabel. Auch das geschieht ebenso auf Bio-Höfen.
Du siehst, es steckt mehr dahinter, als das bloße Einsperren und Quälen von Tieren und auch Bio ist hier leider keine Alternative. Wer also nicht möchte, dass für seine Ernährung Tiere getötet werden, der sollte sich vegan ernähren, alles andere ist inkonsequent.
Kommentar von KayahMing 30.09.2011Vielen Dank!
Sollte man dann aber nicht auch auf Rohstoffe verzichten, die nicht nachproduziert werden können?
Kommentar von CanIscreamCanIscream 30.09.2011Auch wenns absolut garnichts mit dem Thema zu tun hat und mir der Gedankensprung ein Rätsel ist:
Ja klar sollte man. Jeder sollte versuchen so viel wie möglich zu tun um für eine gerechtere und gesündere Welt zu sorgen, dazu zählt auch, wenig Müll zu produzieren, unnötige Autofahrten zu vermeiden, Bio und Fair zu kaufen (auch bei Kleidung etc)... Die Liste ist lang.
Für mich gehört das ehrlich gesagt auch irgendwo zum veganen Leben dazu, denn schliesslich will ich soviel Leid vermeiden, wie ich nur kann. Trotzdem mache ich niemandem einen Vorwurf, der noch nicht so weit gedacht hat oder noch nicht soweit handeln kann. Lediglich die, denen bewusst ist, was sie tun und ihr Verhalten trotzdem nicht ändern, für die hab ich wenig Verständnis.
Kommentar von ecoraider 01.10.2011Mir ist der Gedankensprung alles andere als ein Rätsel. Vegane Lebensweise ist ein wichtiger Schritt zum nachhaltigen Leben besonders wenn man dagegen die katastrophalen Umweltauswirkungen von Tierhaltung betrachtet, aber es gibt so viele Dinge, die man tun kann, um seine Umweltbilanz zu verbessern! Ein "Produkt", was z.B. unnachhaltig produziert wird ist Strom. Konventioneller Strom ist teils aus den - zu Recht - in Ungnade gefallenen Atomkraftwerken, aber Deutschland ist auch weltweit der größte Braunkohleverfeuerer. Und von der miserablen Klimabilanz von dem Zeug mal abgesehen musst du dir mal die Löcher ansehen, die sie dafür in die Landschaft reißen. Dabei ist Ökostrom teilweise sogar billiger für dich als RWE, E.on und co. Vergleich einfach mal die Preise deines regionalen Anbieters mit denen, die die vier Ökostromanbieter auf atomausstieg-selber-machen.de angeben. Ich bin seit 5 Jahren Kunde bei Greenpeace Energy, das ist der teuerste Ökostromanbieter, aber der ist mir am sympatischsten. Viel veschwendet wird auch beim Verkehr - gerade Flugreisen sind moralisch nicht vertretbar. Aber auch Autofahrten lassen sich oft vermeiden. Ein weiteres Zauberwort ist Konsumreduktion, also weniger kaufen, das geht vor allem bei Kleidung sehr gut. Viel bekommt man auch umsonst, wenn du z.B. abends mal in die Container hinter dem Supermarkt deines Vertrauens schaust, wirst du dich wundern, wie oft vollkommen fehlerfreie Nahrung weggeworfen wird. Das hört sich eklig an, aber die meisten Läden haben selbst bei ihrem "Abfall" klinische Hygienestandards, also Abfalltonnen, die frisch mit Folie bespannt werden und alle paar Tage geleert und nur mit Lebensmitteln befüllt sind. Da ist dann mal ne verschimmelte Paprika drin, aber daneben kiloweise Bananen, die höchstens ne Druckstelle haben! Besonders krass sind da die Bäckereien: Container wie du sie vom Güterzug kennst voll mit Brot, Brötchen, Kuchen, Croissants... Teilweise sogar noch warm. Und wenn Brötchen auf Brötchen liegen, finde ich persönlich das nicht eklig.
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Veganer sind gegen jede Ausbeutung von Tieren. Die Bienen machen den Honig für sich selber, nicht für die Menschen; die Kühe geben Milch für ihre Kälbchen, nicht für deinen latte maciato; Eier sind Hühner- Embryos und Leder ist die Haut von toten Rindern. Außerdem werden sowohl Milchkühe als auch Legehennen sehr schlecht behandelt bei der Haltung. Was mit den niedlichen männlichen Kücken bei Legehennen passiert, weißt du doch wohl? Falls nicht: Sie werden aussortiert und kommen lebendig in eine Häckselmaschine.... also alles klar mit den Veganern? Ich bin übrigens "nur" Vegetarierin, weil ich noch Milch trinke.
Kommentar von CanIscreamCanIscream 30.09.2011Dickes DH, bis auf den Punkt mit den Embryos. Hühnereier die in den Handel gelangen sind im Normalfall nicht befruchtet, also auch keine Embryos, sondern schlicht Eizellen.
Kommentar von Karin1987Karin1987 30.09.2011Das stimmt, die Eier aus dem Supermarkt können nicht befruchtet sein, weil kein Hahn dabeiläuft, wie soll er auch in einer Legebatterie eine Henne treten können?
Wie dem auch sei, meine Eier schecken mir, besonders im Kuchen oder als Rührei. Kommen aber auch von Glücklichen Hühner die im Garten von einem bekannten leben, kosten nichts, haben halt dafür hin und wieder mal nen Hahnentritt.
Kommentar von CommunyCommuny 01.10.2011Ganz ehrlich, Eier im Kuchen schmeckt man nicht. Schau mal bei Chefkoch bei den veganen Rezepten nach, das können Dir jede Menge fleisch essende Menschen bestätigen.
Sie lassen sich ja auch ganz einfach ersetzen. Kuchen, Pizzateig, Pfannkuchen, Nudeln gehen alle super ohne Ei. Das macht es übrigens auch billiger und oftmals haltbarer. Mit ei-freier Mayo halten sich zB auch Nudelsalate im Sommer richtig gut.
Kommentar von KayahMing 01.10.2011Eier im Kuchen schmeckt man nicht.
Da will ich aber nicht wissen, was für welche Eier du gegessen hast oder von welchen du erzählst, denn der Kuchenteig meiner Mama schmeckt superlecker und ich wäre da richtig sauer, würde ich die leckeren Eier nicht rausschmecken.
Ausserdem wird der richtig gelbe und schmeckt einfach so am besten, anders wäre es einfach nicht so wie es ist.
Kommentar von Karin1987Karin1987 02.10.2011Wie geschriben, der Kuchen wird nicht günstiger weil die Eier nichts kosten.
Und ja, wenn ich mal keine Eier im Haus habe und am Sonntag Waffeln oder Kuchen backen will, backe ich ohne Eier. Die Waffeln schmecken aber nicht genau so, irgedetwas fehlt da einfach drinn für meinen Geschmack. Majo mach ich nicht selbst, da bin ich wiederum zu bequem für. Die kaufe ich lieber, auch wenn die selbstgemachte Majo von meiner zukünfitgen Schwiegermutter besser schmeckt. Salat muss sich nicht halten, da macht man einfach die passende Menge oder ist eventuelle Reste vom Kartoffel oder Nudelsalat am nächsten Tag mit ner Bokwurst. Da braucht man dann nicht mehr zu kochen und hat ne halbwegs warme Mahlzeit.
Kommentar von bountyeisbountyeis 02.10.2011Die Bockwurst ist ja gerade nicht vegetarisch.
Kommentar von Karin1987Karin1987 07.03.2012Nien, die ist nicht vegan und nicht vegetarisch, ist der Nudel oder Kartoffelsalat bei mir aber auch nie. Die Wurst stammt aus dem Hoflädchen vom Reitstall. Da weiß ich wo die Ferkel herkommen und wie sie dann aufwachsen, womit sie gefüttert wurden und was in meiner Wurst drinn ist. Die Schweine werden ausschließlich mit Futter aus eigener Herstellung gefüttert, selbst das Stoh auf dem sie gehalten werden wird selbst angebaut.
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Veganer sind Vegetarier, die bis zu Ende gedacht haben. Natürlich produzieren Kühe Milch im Überfluß - aber auch nur, nachdem sie ein Kalb geboren haben. Um Milch zu bekommen, muß man also Kühe produzieren - und diese Produktion muß auch irgendwie verwertet werden. Ganz überspitzt kann man also sagen, daß jedes Glas Milch zur Schlachtung einer Kuh führt. Und das wollen Veganer nunmal nicht unterstützen.
Kommentar von CanIscreamCanIscream 30.09.2011Ganz genau, bis auf einen Punkt:
Kühe produzieren nur derart viel Milch, weil sie mittlerweile so hochgezüchtet sind. Einer "normalen" Kuh würde der Euter auch nicht knapp über dem Boden hängen, er wäre kaum sichtbar. Die Natur hat es eben so vorgesehen, dass eine Kuh so viel Milch gibt, wie ihr Kalb benötigt.
Kommentar von KayahMing 30.09.2011Du redest ständig von Natur und normalen Kühen und Hühnern, aber....
Findest du es falsch, dass Naturvölker nur überleben, weil sie genügend Milch und Fleisch als Nahrung aufgrund ihrer Tiere haben? Sollten diese Menschen hungern, weil es falsch ist bzw. unnatürlich?? Ich frage mich, weshalb wir dann überhaupt Tierprodukte verwerten können und sie sogar eine positive Wirkung haben? Ausserdem gibt es für alles irgendeinen vegetarischen Ersatz, weil einiges eben lebensnotwendig ist bzw. richtig ersetzt werden muss.
Kommentar von KayahMing 30.09.2011Mir ist schon klar, dass viele die Wahl haben und sich für das für sie Richtige entscheiden ( ist auch richtig so!! ) aber ich bin der Meinung, dass die Natur einiges vorgesehen hat und wir es nicht verstehen können bzw. nicht akzeptieren wollen.
Kommentar von CanIscreamCanIscream 30.09.2011Selbst wenn es von Natur aus für Menschen vorgesehen wäre: Massentierhaltung ist wohl ganz einfach das krasse Gegenteil von Natürlichkeit - und die macht immerhin 98% des produzierten Fleischs aus.
Kommentar von CommunyCommuny 01.10.2011Genau. Die Natur hat es so vorgesehen, dass Mütter nach der Geburt Milch geben und Babies diese trinken. Bei Kühen, Hunden, Schweinen, Menschen und allen anderen Säugetieren. Die Natur hat es aber sicher nicht so vorgesehen, dass die Mütter mehr geben als sie brauchen, damit völlig andere Arten (Mensch statt Kuh) das als Erwachsene trinken und stattdessen den Kälbchen Ersatznahrung geben. Bzw Kühe dermaßen hochgezüchtet werden, dass sie Euterhalter brauchen, weil sonst das Brustgewebe einreißen würde. Und die vom dauernden MIlchgeben und den Pumpen dauernd entzündet sind.
Die Natur hat es auch nicht so vorgesehen, dass Hühner nach Geschlecht getrennt werden, die männlichen in der Eierproduktion sofort vergast, zerhäckselt oä werden. Und dass Tiere heute so kaputtgezüchtet werden, dass sie zigfaches der Legeleistung bringen, wie sie es in Freiheit tun würden. Das führt auch dazu, dass dem Körper der Hühner wichtige Stoffe fehlen (permanente Eiproduktion, inkl der Schalen) und sie sich oft kaum noch auf den Beinen halten können.
Die Natur hat es sicher auch nicht so vorgesehen, dass wir Dinge essen, die uns dick, träge und krank machen.
Und die Natur hat es sicher auch nicht vorgesehen, dass "Nutztiere" nur einen Bruchteil der natürlichen Lebenserwartung erreichen. Hierzu eine Grafik: http://www.vebu.de/tiere-a-ethik/tiere-und-tierhaltung/398-vergleich-lebenserwar...
Auch Tiere in Biohaltung brauchen sehr viel Landfläche bzw das Getreide daraus sowie Wasser. Sie produzieren jede Menge Gülle und Methan. Und sie werden sicher nicht totgestreichelt.
"Mir ist schon klar, dass viele die Wahl haben und sich für das für sie Richtige entscheiden ( ist auch richtig so!! ) "
Und warum machen so viele Menschen das, was nicht richtig ist?
Kommentar von CanIscreamCanIscream 30.09.2011Nein, finde ich nicht. Es gibt sehr wenige kleine Völker, die im Einklang mit der Natur leben und das seit Jahrtausenden. Wenn diese Menschen jagen oder fischen, habe ich damit kaum ein Problem, da sie weder der Natur noch sich selbst schaden. Wenn du selbst es schaffen würdest, hier in Deutschland (Österreich/Schweiz) zu leben, im Einklang mit der Natur und ohne ihr in irgendeiner Weise Schaden zuzufügen, hätte ich ebensowenig ein Problem damit.
Wir sind Allesfresser, das bedeutet, dass wir Fleisch und andere tierliche Produkte ansatzweise verdauen können, sozusagen als Notfallprogramm, falls eine Eiszeit oder Hungersnot kommt. Wir benötigen diese Produkte aber nicht. Eine positive Wirkung geht von tierlichen Produkten übrigens auch nicht aus, abgesehen von der massiven Schadstoffbelastung (Pestizide, Hormone, Antibiotika, Schwermetalle etc), stehen fast alle tierlichen Produkte, insbesondere Fleisch und Milch im ernsten Verdacht, sämtliche Zivilisationskrankheiten (Krebs, Herzkrankheiten, Schlaganfälle, Übergewicht) massiv zu fördern, wenn nicht gar auszulösen.
In der vegetarischen oder veganen Ernährung muss garnichts ersetzt werden. Es werden keine Ersatzprodukte oder gar Nahrungsergänzungsmittel benötigt. Ersatzprodukte essen manche Vegetarier/Veganer lediglich deswegen, weil sie mit diesem Geschmack aufgewachsen sind und ihn immernoch mögen. Nahrungsergänzung braucht niemand, der sich ausgewogen und abwechslungsreich ernährt.
Kommentar von Annemaus85Annemaus85 30.09.2011Zu 1: du meinst wohl "kein Problem" :-)
Kommentar von CanIscreamCanIscream 30.09.2011Nee, ich meinte, ich hätte ebensowenig ein Problem damit, wenn er oder sie hier in Deutschland im Einklang mit der Natur leben würde, wie ich kein Problem mit kleinen Völkern im Urwald habe, die ebenso im Einklang mit der Natur leben.
Kommentar von KayahMing 30.09.2011Deiner Antwort habe ich nichts mehr beizupflichten, nicht weil du meiner Meinung nach Recht hast, weder aus meiner noch aus wissenschaftlicher Sicht hast du Recht und das würde mir an deiner Stelle zu denken geben, aber jedem das seine!
Glaube woran du willst und tu was du willst, aber wer behauptet, dass Statisken, Ernährungsberater und sogar Ärzte keine Ahnung haben, kann der Wahrheit nicht ins Auge blicken und sollte meiner Meinung nach lieber nichts sagen, denn er ist im Unrecht und hilft keinem weiter.
Ausserdem widersprichst du dir, aber du kannst gerne selbst herausfinden, auf was ich mich beziehe.
Viel Spass ;-)
Kommentar von Annemaus85Annemaus85 30.09.2011Schon mal einen Medizinstudenten gefragt, welche Rolle das Thema Ernährung in seinem Studium spielt?
Ansonsten empfehle ich noch: http://vebu.de/ada
Kommentar von CanIscreamCanIscream 30.09.2011Hm, weiter oben wirktest du noch interessiert und aufgeschlossen, aber anscheinend habe ich einen wunden Punkt erwischt. Oder einfach ein Grenze, an der du dir eingestehen müsstest, dass vegane Ernährung die einzige vertretbare Konsequenz wäre. ;)
Setz dich doch mal mit dem Thema Ernährung auseinander, setz dich mit dem menschlichen Körper auseinander. Kennst du die weltgrößte Gesellschaft für Ernährung, namentlich American Dietetic Association? Die besteht aus Ärzten, Ernährungswissenschaftlern und Ernährungsberatern. Ich schätze, die sind qualifiziert genug, um mir den Rücken zu stärken, meinst du nicht?
Es ist die Position der Amerikanischen Gesellschaft der Ernährungswissenschaftler (ADA) und des Verbandes kanadischer Ernährungswissenschaftler (DC), dass eine vernünftig geplante vegane, lakto-vegetarische und lakto-ovo-vegetarische Ernährungsform gesundheitsförderlich und dem Nährstoffbedarf angemessen ist sowie einen gesundheitlichen Nutzen für Prävention und Behandlung bestimmter Erkrankungen hat.
(Quelle: http://www.vebu.de/gesundheit/studien/174-positionspapier-ada-vegetarische-ernae... )
Aber ja, sicher, ich kann der Wahrheit nicht ins Auge blicken. ;)
Kommentar von CommunyCommuny 01.10.2011Ärzte lernen in Ihrem Studium nahezu gar nichts über gesunde Ernährung.
Wenn Du Dir wissenschaftliche Studien anschaust, super recherchierbar über Pubmed, dann wirst Du sehen, dass der Großteil der chronischen Erkrankungen mit dem Konsum von tierischen produkten, insb Fleisch in Zusammenhang stehen.
Selbst die DGE empfiehlt mittlerweile die vegetarische Dauerkost. Ich gehe davon aus, dass das in einigen Jahren auch auf die vegane Ernährung zutrifft. In den USA ist das bereits seit zig Jahren der Fall, siehe das bereits gepostete Zitat der ADA.
Kommentar von CommunyCommuny 01.10.2011"Findest du es falsch, dass Naturvölker nur überleben, weil sie genügend Milch und Fleisch als Nahrung aufgrund ihrer Tiere haben?"
- Wenn man ca 10 kg Getreide braucht, um 1 kg Fleisch zu produzieren, würde man mit dem Getreide direkt wesentlich mehr Menschen satt bekommen. Zumal das Fleisch oft ins Ausland exportiert wird.
"Ich frage mich, weshalb wir dann überhaupt Tierprodukte verwerten können und sie sogar eine positive Wirkung haben? "
- Können wir sie so gut verwerten? 70-80% der Weltbevölkerung verträgt keine Laktose und ist somit nicht in der Lage, Milch zu verdauen. Weil man von Natur aus als Säugling Milch trinkt, nicht aber als Erwachsener. Erst Recht nicht von einem völlig anderem Säuretier. Eine positive Wirkung, was meinst Du damit? Die Studie möchte ich sehen, die Fleischessern eine höhere Lebenserwartung, weniger HK-Erkrankungen und Krebs zuschreibt. Falls Du auf Mangel anspielst: Die kann man haben, muss man aber nicht, und es betrifft auch Omnis, nur wird darüber kaum berichtet. Mit der Ernährung sollte man sich immer auseinandersetzen.
"Ausserdem gibt es für alles irgendeinen vegetarischen Ersatz, weil einiges eben lebensnotwendig ist bzw. richtig ersetzt werden muss. "
- Es gibt kein Tierprodukt, das lebensnotwendig ist. Bevor Menschen das Feuer erfunden haben (Fleisch) bzw feste Wohnsitze und die Tierhaltung (Eier, Milch) haben sie auch überlebt. Alternativen gibt es deshalb, weil Menschen an Geschmack und Konsistenz gewöhnt sind, und nicht darauf verzichten müssen. Und mit der veganen Variante schonst Du Tiere, Umwelt und idR auch Deine Gesundheit, also win-win.
Kommentar von KayahMing 01.10.2011Mag geht sehr auf meine Fragen ein und dafür danke ich sehr, aber für mich sind die Antworten nicht sehr nachvollziehbar und begründen nicht sehr viel.
Ausserdem liest man ständig, dass Fleisch ja so sehr ungesund sei, aber informiert man sich richtig und schreib den Fleischessern regelmässigen, aber mässigen Konsum zu, dann muss Fleisch auch nicht krank machen und tut mir leid, aber Tierprodukte sind in Massen seehr gesund und wenn man dem widerspricht, dann hat man einfach keine Ahnung! Ich habe sehr viel darüber gelesen und bleibe meiner Meinung treu, dass es für den Menschen geeignet ist und eine positive Wirkung hat ( wenn mans nicht übertreibt! ) ich will das nicht ständig wiederholen müssen, denn das sollte bereits beim ersten Mal reingehen.
Jedem das seine, aber ich als Fleischesserin versuche selten vom Fleischkonsum zu überzeugen, aber kenne halt die Wahrheit und akzeptiere sie.
Die meisten Vegetarier ( und vor allem Veganer ) sprechen sich dagegen aus und verdrehen diese Wahrheit und sowas kann ich einfach nicht ernstnehmen.
Eigentlich geht es auch nicht um die Gesundheit, aber iwie doch auch!
Mein Cousin litt als kleines Kind an Leukämie, was hat man ihm wohl geraten zu essen?? Bestimmt keinen Grünkohl oder derartiges, sondern Rindsleber! Täglich hat er welche zu essen gekriegt und spielt inzwischen in der 1. Liga Fussball -_-
Naja, ich als Mensch kann Fleisch gut verwerten und es liefert mir wertvolle Vitamine, zudem waren meine Blutwerte immer tip top und ich werde auch in Zukunft nicht darauf verzichten, meiner Gesundheit zu liebe und weil ich es sehr gerne mag. Bestimmt kommt jetzt auch noch, dass Fisch ungesund sei ( hahahahaahhahaha ) und sich negativ auf den Körper auswirken kann, aber auch diesbezüglich ist jedem selbst überlassen was er glauben will und was nicht.
Natürlich bin ich offen, aber nicht für jedes Märchen dass man mir erzählt und sowieso nicht, wenn man sich nur negativ über ein Lebensmittel äussert und deren positive Wirkung verdrängt! Was will ich da bitte lernen? Genau, gar nichts und deshalb ist diese Diskussion sinnlos.
Kommentar von CanIscreamCanIscream 01.10.2011Du hättest dich weniger lächerlich gemacht, wenn du einfach nichts mehr geschrieben hättest.
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Alle 150 Eier landet eine Legehenne beim Schlachter, da die Legeleistung nachlässt. Sie erlebte nur einen Bruchteil ihrer Lenserwartung. Oft wird das Fleisch verbrannt, weil es als minderwertig gilt. Männliche Küken werden nach dem schlüpfen vergast oder zerhächselt.
Milchkühe werden jährlich geschwängert, um den Milchfluss aufrecht zu erhalten. Das Kälbchen wird fast immer nach der Geburt der Mutter entrissen und kommt meist bald darauf zum Schlachter. Die Milchkühe geben eigentlich nur Milch für ihre Kinder. Die heutigen Züchtungen geben mehr Milch, wasallerdings auch Schmerzen und Belastung für die Tiere bedeutet. Auch eine Milchkuh wird nach einem Bruchteil ihrer Lebenserwartung ausgetauscht, wenn die Lebenserwartung nachlässt.
Sieh dir den Film an. Er ist nicht auf Schreckensbildern aufgebaut, sondern bietet Einblicke in Biobetriebe und stellt die Beweggründe des Veganismus sehr schön dar.
Nicht zuletzt spielt natürlich bei vielen auch die eigene Gesundheit, Umweltschutz, Regenwaldschutz, Klimashutz, Welternährung ect. eine sehr große Rolle. Lies dich ein. Die FDrage wurde hier schon einige tausend male beantwortet - also bitte die Suchfunktion benutzen ;) Im WWW gibt es etliche weitere Seiten mit vielen tollen Infos.
Kommentar von bountyeisbountyeis 30.09.2011Superfilm, danke
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Es ist schön, dass du mit Bioprodukten, so wie viele andere Verbraucher auch, dein Gewissen beruhigst, aber es ist Unsinn. Selbst mit "Bio" gekennzeichnete Produkte sind Massenware, auch hier tötet man alle männlichen Küken nach dem Schlüpfen, da man sie nicht fürs Eierlegen braucht und weil sie keine für Fleisch geeignete Rasse sind auch hierfür nicht. Und die Zustände in Biotierhaltung sind ebenfalls nicht das, was man sich als Tierliebhaber und artgerechter Haltung vorstellt. Da musst du schon zum kleinen Hof nebenan mit 10 Hühnern gehen, allerdings wäre da wohl dann auch ein Hahn und theoretisch dienen Eier nun mal zur Fortpflanzung, eigentlich wären sie also befruchtet.
Und Kühe produzieren ihre Milch, wie alle Säugetiere, für ihre eigenen Kinder. Das sollte einleuchten.
Und auch wenn du vielleicht nie Veganer werden wirst, probier doch einfach mal einige tierfreundliche Produkte aus: Sojadrink, Soja-Reis-Drink, Mandelmilch, Hafermilch, usw., Pflanzensahne (gibt es auch in Soja-, Reis-, Dinkel- usw.) sowie Sojamargarine/"butter" oder eben Reisschokolade statt Vollmilch, und und und.
Und lies vielleicht auch mal die Bücher "Anständig essen" von Karen Duve und "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer.
Als abschließenden Videotipp, "easy vegan", viel Spaß: http://vimeo.com/6895993
Kommentar von Karin1987Karin1987 30.09.2011Das Kücken sexen ist eben so, die männlichen Kücken werden aber als Futter für Greifvögel und Reptilien genutzt, ebenso landen sie als Geflügel deklariert in den Dosen für Katzen und Hundefutter.
Kommentar von Annemaus85Annemaus85 30.09.2011Nur weil etwas eben so ist, ist es noch lange nicht richtig. Zerschreddert, qualvoll erstickt. Dann landen sie in Katzen- und Hundemägen, von denen es viel zu viele gibt, weil viele Menschen noch nie was von Kastration oder verantwortungsvoller Zucht gehört haben.
Kommentar von Annemaus85Annemaus85 30.09.2011Und nochwas: es mag ja sein, dass du nur Bioeier kaufst oder nur Biomilch. Aber die Tafel Schokolade, die anderen Süßigkeiten und der andere Kram, in dem Eier und Milch enthalten sind, enthalten nur die billigste Ware (in ganz seltenen Fällen steht was Gegenteiliges drauf, dann prahlt man z.B. mit "Eiern aus Freilandhaltung"). Seit ich vegan lebe und diese Produkte konsequent meide, ist mir erst aufgefallen, dass Eier und Milch, Eipulver, Milchpulver, Lactose, Butter und was auch immer noch alles von Tieren stammt, in den allermeisten Produkten enthalten sind. Dann kannst du dir vielleicht auch die Dimensionen ausmalen, in denen für diese Produkte Tiere gequält werden.
Kommentar von Karin1987Karin1987 30.09.2011Erstmal werden die erst erstickt, dann geschreddert. Sie sind dann bereits tod und merken das schreddern nicht, nur falls es dich beruhigt.
Das Leute ihre Hunde und Katzen unsinnig vermehren ist nicht meine Schuld. Mein Kater stammt selbst aus einem ungewollten wurf einer bekannten. Den kleinen Kater habe ich zu mir genommen weil ihn keiner wollte, der war kostenlos, habe ihr dafür die Kastration ihrer Katze bezahlt. Ich bin nicht für das fehlverhalten der gesammten Menschheit verantwortlich, kann es auch nicht vollständing verhindern. Dennoch sind Katzen eben Fleischfreser, das wird sich nicht ändern, spricht also nichts dagegen die Kücken dann wenigstens sinnvoll zu verarbeiten.
Das in meiner Schokolade Milch ist die einen unbekannten Ursprung hat ist mir klar, auch das sie von einer Kuh stammen kann die in ihrem Lebtag noch kein Tageslicht gesehen hat, vielleicht sogar angebunden ist und auf spalten steht. Das kann ich aber nicht ändern wenn ich nunmal diese Schokolade mag und essen möchte. Dieses Risiko muss ich dann halt in kauf nehmen und mit meinem Gewissen ausmachen. Ich denke das ich für meine Teil aber schon einiges tue. Nein, ich kaufe keine Bio Produkte, keine Bio Milch. Ich kaufe wenn möglich da wo ich weiß das es den Tieren gut geht. Die Hühner sind nicht Bio, sie leben halt nur in einem Garten, bekommen Trotzedem kein Bio Futter oder so. Die Milch damals vom bekannten Bauern war auch nicht Bio sonder wurde von Westmilch als normale Milch abgekauft und so weiter verarbeitet.
Ach ja, in den Wenigsten Produkten ist noch Butter, die ist zu teuer und wird überall wo möglich durch Pflanzlich gehärtete Fette ausgetauscht, man könnte auch magarine sagen.
Kommentar von Annemaus85Annemaus85 30.09.2011Wenn Küken zu lange zum Schlüpfen brauchen, werden sie nicht mehr gesext, sondern einfach der Rest zerhäckselt: http://www.youtube.com/watch?v=lGpJ7J8ReJ4
Und Butterreinfett ist immer noch in reichlich Produkten enthalten, und selbst wenn nicht, so sind es doch andere Milchprodukte.
Das kann ich aber nicht ändern wenn ich nunmal diese Schokolade mag und essen möchte.
Der Genuss rechtfertigt das? Diese Meinung teile ich nicht. Ich habe für mein Leben gern Leberwurst gegessen, Salami, überbackene Käsegerichte, Käsefondue, und noch tausend andere nichtvegane Sachen. Für mich stellen diese Sachen absolut keinen Genuss mehr dar, weil ich die Tiere im Kopf habe. "Ich kann das nicht ändern" ist jedenfalls der reinste Schwachsinn, du WILLST es nicht ändern. Und ich glaube auch nicht, dass du großartig nach Ersatzprodukten gesucht hast, die deine heißgeliebte Milchschokolade ersetzen könnten.
Kommentar von Karin1987Karin1987 01.10.2011Ich habe mal Sojamilch getestet, ging für meinen Geschmack gar nicht, vorher trinke ich meinen Kaffe halt nicht mehr, denn schwarz schmeckt er mir nicht und mit den Milcherdsatzprodukten (habe auch andere als Soja und Hafermilch getestet).
Bei Schokolade ist es so das sie mir deutlich besser schmeckt, zartbitter Schoki schmeckt mir auch schon nicht mehr, dann lieber keine. Verzichten möchte ich auch nicht. Nur weil andere mist verzapfen sehe ich mich nicht gezwungen das auszubaden. Schuld ist auch nicht der Hersteller der Schokolade, auch nicht der Verarbeitende Betrieb, viel mehr ist es der Erzeuger der sich dem Druck der Milchindustrie beugt, deshalb Sparmaßnahmen auf Kosten der Tiere fährt.
In meinen Augen wäre die EU verpflichtet ein Gesetz zu erlassen wie die Tiere mindestens gehalten werden müssten. So ein Gesetz gibt es ja bereits, nur ist es nicht ausreichend ausbegaut.
Ich will einfach nicht auf meine Rouladen, meine Salamie, meine Schokolade oder Milch verzichten. Es würde auch nichts an den Umständen ändern. Selbst wenn 10 % der Bevölkerung Vegan leben würde, so wäre nur ein ganz minimaler Teil geändert, verschwindet gering, kaum auffällig. Eine Werbechampagnie, günstigere Preise und die anderen 90 % konsumieren für die 10 % mit.
Wenn dann müsste Grundlegend etwas geändert werden, angefangen durch die Regierung, die EU und das ganze im Zusammenhang mit Kindergarten, Schule und einem Großrahmigen Bevölkerungsprojekt. Sonst ändert sich gar nichts. Ehr im Gegenteil. Diese extreme Massentierhaltung, die Legebatterien und so sind noch gar nicht so lange. Wenn ich Bedenke das es früher auch keine Großen Ketten gab. Der Bäcker im Ort bezog seine Eier und seine Sahen noch vom Bauern um die Ecke, der hielt nur ein Paar Tiere unter annehmbaren Bedingungen (zumindest in meinen Augen).
Dies kleinen Betriebe konnten davon nicht mehr Leben, mussten entweder zu lasten der Tiere aubauen oder aufgeben. So gab es immer weniger Betriebe und dafür Große Massentierhalter die mitproduzieren musste.
Vielleicht sollte man darüber mal nachdenken und überlegen wie man das wieder zurückbauen kann, denn früher ging es ja auch, es war vollkommen ausreichend. Grund war unter anderem auch das die Leute die Geiz ist geil Methode verfolgen und gewisse Sachen einfach keinen Wert mehr in unserer Gesellschaft haben.
Aber keine Sorge, es brodelt in der EU, die Griechen habe bereits den Anfang gemacht, glaube mir, Spanien wird das nächste Land sein und es werden andere hinzukommen. In 10 Jahren wird sich ohnehin das ganze gewendet haben, du wirst sehen!
Kommentar von CommunyCommuny 01.10.2011"Schuld ist auch nicht der Hersteller der Schokolade, auch nicht der Verarbeitende Betrieb, viel mehr ist es der Erzeuger der sich dem Druck der Milchindustrie beugt, deshalb Sparmaßnahmen auf Kosten der Tiere fährt."
Ich denke, dass alle daran beteiligt sind. Es ist einfacher, als Verbraucher etwas zu verändern, als komplette Betriebe oder gar die Gesetzgebung beeinflussen zu wollen. Jeder Verbraucher kann entscheiden, ob er Ökostrom bestellt oder weiterhin die Atomkraft fördert. Wenn alle wechseln, gibt es kein Tschernobyl/Fukushima-Revival. Genauso kann jeder Verbraucher entscheiden, weniger oder keine Tierprodukte mehr zu konsumieren. Das bringt etwas, insbesondere weil immer mehr das tun, ob aus ethischen, ökologischen oder gesundheitlichen Gründen.
Und es ist total einfach. Normale italienische Nudeln kaufen statt eingedeutschte mit Eiern. Pizzateig auch traditionell ohne Eier. Kuchen eifrei backen. Fürs Brot, zum Backen und Braten Öl und Margarine statt Butter. Im Kuchen einfach mal Soja-Reis-Drink (gibts fast überall, von Aldi bis Bioladen) statt Milch. Das schmeckt niemand raus :)
Hier ist eine tolle Grafik zum Klima: Was bringt bio? Was bringt vegetarisch? Was bringt vegan? http://www.vegetarismus.ch/km/
Kommentar von CommunyCommuny 01.10.2011"Ach ja, in den Wenigsten Produkten ist noch Butter, die ist zu teuer und wird überall wo möglich durch Pflanzlich gehärtete Fette ausgetauscht, man könnte auch magarine sagen."
Das wäre super, ist leider nicht so. In fast allen Keksen und Kuchen wird Butter verarbeitet, ob verpackt im Supermarkt oder an der Backtheke. Selbst in einigen Sorten Zartbitterschokolade (!) oder anderen Zartbitterprodukten, zB Sterne-Herzen-Brezeln, und leider vielem mehr findet man die mittlerweile. Wenn man nach veganen Produkten Ausschau hält, und sieht wo das überall reingesteckt wird, kann man sich echt die Haare raufen.
Margarine ist übrigens meistens auch nicht rein pflanzlich. Ob nun Gelatine drin ist, Molke oder Vitamin D aus Schafswolle.
Kommentar von Karin1987Karin1987 01.10.2011Schafswolle? Wo schadet man dem Schaf wenn man es schert? Die armen sind froh wenn die die Wolle im Frühjahr los sind. Der Cousin von meinem Vater hatte Schaafe, das scheren und entsorgen der Wolle ist ehr lästig, muss aber getan werden.
Zum Thema Atom, da ist ja nun der Rckbau bereits angeordnet, ganz ohne das alle Menschen in Deutschland Öko bestellt haben. Wie gesagt, warte ab, es wird sich auch von allein was ändern. Das es so nicht weitergeht ist allen klar, man kann nur soo wenig bewirken und verzichten will trotzdem kaum einer auf alles.
Zum Thema Milchersatz habe ich mich bereits geäßert, kann mich mit den alternatieven nicht anfreunden. Zum Braten verwende ich grundsätzlich wenn überhaupt Sonnenblümenöl (Olivenöl mag ich gar nicht) oder Pflanzenfett. Auf meine wöchentlichen Dienstagabend Brötchen hingegen kommt vorzugsweise Butter weil es einfach viel besser schmeckt, eine alternatieve ist eine halb halb mischung.
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Naja, Kühe sind in der Hinsicht nicht anders als Menschen, wenn es um Muttermilch geht. Dafür braucht man nämlich erstmal ein Kind, das bei Kühen entweder auch als Milchkuh Milch "produzieren" muss oder als Kalbfleisch endet (würde ja nur die ganze Milch wegtrinken).
Um Eier zu produzieren, müssen auch erstmal Küken geboren werden, da es aber nur 50 % Weibchen werden und die männlichen keine Eier legen, werden diese aussortiert und entweder vergast (das erinnert mich immer an etwas in unserer Vergangenheit... hm...) oder noch lebend in den Müll geschmissen.
Die Zustände in solchen "Fabriken" sind übrigens schlimm, es geht schließlich nur um den Profit. Du hast vielleicht die Wiesenhof-Doku gesehen, das ist kein Einzelfall.
Ich sage immer, Bio ist besser, aber immer noch schei*e. Und dann kannst du auch nicht die normalen Produkte mit Ei oder Milch kaufen, wie Vollmilchschokolade, denn das Zeug da drin ist ja auch kein Bio.
Eine Bekannte hat Hühner (die nicht gezüchtet werden, ein schönes Leben haben usw.), und ich esse auch manchmal Eier von ihnen, deshalb bin ich wohl nicht wirklich vegan, aber ich sehe kein Problem darin.
Kommentar von KayahMing 30.09.2011ich esse auch manchmal Eier von ihnen, deshalb bin ich wohl nicht wirklich vegan, aber ich sehe kein Problem darin
eben das habe ich gemeint! meine oma hat auch einen hof und da wird selten ein huhn geschlachtet, meist werden sie verkauft oder eben gehalten.
Kommentar von CanIscreamCanIscream 30.09.2011und da wird selten ein huhn geschlachtet
Aber sie werden geschlachtet.
meist werden sie verkauft
...und dann geschlachtet.
oder eben gehalten.
Ich schätze, niemand hier hätte wirklich ein Problem damit, wenn du dich rein pflanzlich ernähren würdest, bis auf die Hühnereier bei deiner Oma - insofern diese eines natürlichen Todes sterben dürfen und du Eier immernoch als Lebensmittel siehst. Aber wie hopefaith schon sagte: Auch in normaler Schokolade ist Milch aus tierquälerischer Haltung drin.
Kommentar von hopefaithhopefaith 05.11.2011Naja, ich denke es kommt immer auf den Einzelfall an. Bei uns ist es eben so, dass meine Bekannte unserer Familie die Eier so oder so gibt, wir bezahlen sie nicht, die Hühner werden nicht verkauft, geschlachtet oder sonstwas. Ich denke aber trotzdem, dass ich sie zukünftig nicht mehr essen werde, Hühnerperiode ist eben immer noch Hühnerperiode. ;-)
Aber wie gesagt, wenn du diese Eier isst, ist das auch kein Problem!
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Veganer gehen davon aus, dass die Tiere die Produkte ja nicht freiwillig hergeben. Sie müssen dafür in Ställen gehalten werden. Oft herrschen in diesen "Tierfabriken" unmenschliche Zustände. Wenn man also Milch oder Eier kauft, nimmt man in Kauf, dass Tiere unter furchtbaren Bedingungen ihr Leben fristen müssen, damit wir morgens ein Ei essen können.
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Antwort von drsnuggles79 03.10.20114 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Hallo KayahMing,
da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll ;) Ich versuchs kurz zu machen bzw. auf Produkte zu beziehen. Generell ist zu sagen, dass sich Veganismus gegen die Ausbeutung von Tieren richtet und "lehrt", Tiere als Mitgeschöpfe und nicht als Produkte anzusehen.
Milch: Kühe werden künstlich geschwängert damit sie Milch geben - also nichts mit Überfluss. Das dann geborene Kalb (also Baby) wird Ihnen genommen und ggf. zu Kalbsfleisch "verwurstet". Eine Kuh hat Gefühle und muss das in ihrem kurzen Leben mehrmals durchmachen, bis sie nicht mehr "produktiv" genug ist und ebenfalls geschlachtet und verarbeitet wird, z.B. zu Leder. Kühe leben normalerweise gut 20 Jahre, eine "Industriekuh" hält das max. 5-6 Jahre durch und ist das fertig, also "unproduktiv" und somit nicht mehr zu gebrauchen.
Eier: es spricht m.E. nichts gegen den Konsum von Eiern, wenn man selbst ein paar Hühner und Gockel hat. Allerdings ist es so, dass Eier meistens aus Käfighaltung kommen, z.B. gerade auch in Fertigprodukten, (Bodenhaltung ist übrigens auch nicht viel besser) und vor allem bei der "Produktion" von Hühner die Männchen aussortiert werden und sofort in einen Häcksler kommen (bei lebendigem Leib) um zu Tierfutter oder anderem verarbeitet zu werden. Durch Eikonsum ist man also mitverantwortlich für die Tötung hundertausender Tiere und ggf. noch für das Leid der Tiere, die in riesigen Legebatterien oder abgedunkelten Hallen vor sich hinvegetieren müssen.
Honig: da bin ich nicht ganz Vegan konform. Ich finde man kann hier selbst entscheiden, ob man zumindest Bio-Honig konsumiert oder nicht (siehe: http://www.bioimkerhonig.de/bienenhonig/ist-honig-vegan.php).
Bioprodukte: Bio heißt lediglich, dass z.B. beim Tierfutter keine Antibiotika beinhaltet sein dürfen oder ähnliches. Die Haltungsbedingungen sind hier meist gar nicht berücksichtigt. Davon abgesehen tötet man mit seinem Schnitzel Konsum eben immer noch ein Schwein, das ist nunmal so. Hier muss jeder für sich entscheiden, ob er ein Lebewesen töten möchte, nur weil er was essen will - gerade wenn es so viele schmackhafte Alternativen zu Fleisch als Proteinlieferanten gibt (Seitan, Lupine, Soja, Tofu), zumal diese Alternativen meist gesünder sind und auch noch wesentlich weniger CO2 verursachen als z.B. die Rinderzucht oder Milchkuhhaltung.
Kommentar von drsnuggles79 03.10.2011Im Übrigen empfehle ich dir einfach mal folgenden Link: http://www.youtube.com/watch?v=lGpJ7J8ReJ4
Kommentar von KayahMing 03.10.2011Vielen vielen Dank! Das ist mitunter die beste Antwort!!
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weshalb es nicht nur Vegetarier, sondern auch die Veganer gibt
Vegetarier essen kein Fleisch, und zwar aus sehr unterschiedlichen Gründen. Der häufigste ist der gesundheitliche Aspekt, manchen schmeckt es einfach nicht bzw. sie finden die Vorstellung ekelhaft, tote Tiere zu essen. Und bei einem geringeren Teil der Vegetarier ist auch Tierschutz ein Aspekt unter vielen.
Veganer sind was komplett anderes, nämlich Tierrechtler. Das ist ein himmelweiter Unterschied, denn es ist ein philosophischer Ansatz. Es geht um die Ethik im Umgang mit Tieren.
Kühe produzieren Milch im Überfluss, auch schlüpft nicht aus jedem Ei ein Küken und auch die Imker geben sich sehr Mühe, also woran liegt es?
Diese naive Vorstellung ist ja hier schon ausreichend beleuchtet worden.
Kommentar von kuechentigerkuechentiger 01.10.2011Nochwas dazu...
"Ich bin für Tierrechte ebenso wie für Menschenrechte. Das ist es, was einen vollkommenen Menschen ausmacht." Abraham Lincoln (1809 - 1865)
Kommentar von MouckyMoucky 23.08.2012DH !!!
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Wie CanIscream schon gesagt hat, steckt hinter dem Veganismus i.d.R. eine bestimmte Art der Ansicht, eher als die Unverträglichkeit oder Abneigung gegen bestimmte Lebensmittel. Es ist also eine Frage der Überzeugung.
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Es geht um die Haltung der Tiere, viele Tiere werden nicht unter 'Lebenswürdigen' Umständen gehalten
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Ich bin kein Veganer!
Auch Bio ändert nichts an den Haltungsbedingungne der Tiere. Bestes Beispiel sind für mich die Schweine. Sie werden zur Mast genau wie jedes andere Schwein gehalten und gefüttert. Nur die ersten und letzten Wochen ihres Lebens haben sie ein etwas besseres Leben, bekommen anderes Futter und Stro statt Spalten. So landen aus einem Wurf Fekel wenn man so will, manche Tiere als Bio-Ware ins Regal, andere nicht. Auch den Bio Hühnern geht es nicht gerade Bombig.
Für mich spricht nichts gegen einen Kakao, eine scöhne Tafel Vollmilch-Nuss Schokolade, Morgens ein Brötchen mit Ei oder Honig.
Mein Honig kommt aber vom ehemaligen Nachbarn der Imker ist, das ist noch reiner Honig, nicht das Industriegedönse was noch zusammengebrauct wird und wo Wasser und Zucker zugesetzt wird. Dafür ist halt der Honig nicht immer Flüssig.
Meine Eier kommen von einem Bekannten meines Vaters, der hat Hühner und einen Hahn im Großen Garten laufen, denen geht es dort sehr gut, die Hühner legen aber nicht alle Eier in den Stall, so kann auch mal ein Huhn in der Benachbarten Kuh Wiede brüten und mit Kücken zurück kommen. Da kommen dann überigens auch meine Suppenhühner herr. Der Bauer von dem wir das Stroh für unsere Kaninchen kaufen hat Rinder. Die kommen auf die Weide und Nachts in einen großen Laufstall der mit Stroh eingestreut ist. Da kommt dann mein Rindfleisch her. Ist sogar günstiger als im Supermarkt, ich zahle dem Bauern das Rind, Den Schlachter nach KG und den Metzger fürs zerlegen. In kleineren Orten die Ländlich gelgen sind ist das Gang und Gebe. Die Tiere werden vernünftig gehalten da finde ich auch nichts verwerfliches dran. Wer keinen Bauern so kennt kann immer in einen Hofladen fahren. Die bieten dann auch Ihre eigenen Erzeugnisse an, wo die Tiere herkommen und wie sie gehalten werden kann man sich da auch anschauen, diese Hofläden sind aber im Vergleich zum Supermarkt recht teuer, die Qualität um längen besser.
Auch ja, Milch habe ich als Kind auch bekommen, da ging es dann 2-3 mal die Woche zum bekannten der Milchvieh hat. Die Kühe waren Tagsüber auf der Wiese, es lief immer ein Bulle mit bei den Kühen, sie wurden dann vor dem Rausgehen in der Milchstraße so nannten sie es gemolken und Abends beim Rückweg in den Stall wieder zurück zum Melken durch die Straße. Die Kühe standen auf Stroh, teilweise liefen die Kälber mit dabei, es gab sogar eine elektrische Putzanlage für die Kühe die wie eine Waschstrraße für autos war. Mit bewegungsmelder gingen rotierende Bürsten an von denen sie sich masseiren lassen konnten. Da haben wir dann unsere Milch bekommen, bevor sie durch die Fabrik kam, aus der Kuh raus, gekühlt, abgefüllt und getrunken. Die Milch scheckte super, war allerdings nicht Homogenisert und Pasteurisiert, über den Fettgehalt brauchen wir wohl kaum zu reden. Habe davon später leider schorf bekommen, dann gabs halt die Milch aus dem Supermarkt mit 3,5 % Fett.
Sein Milchvieh hat der Bauer abgeschafft, Grund: Milchpreis ist unter sein Limit gefallen. Er hätte nicht mehr davon leben könne wenn er die Tiere so hält. Er hat sie alle abgeschafft innerhalb von 14 Tagen war der Stall lehr, die Anlagen verkauft. Nun betreibt er nur noch Landwirtschaft (Ackerbau) mit Spargel, Mais, Erdbeeren und co. War 2 Jahren hat er dann eine Biogasanlage bauen lassen.
Kommentar von CanIscreamCanIscream 30.09.2011Ehm, hilf mir mal auf die Sprünge: Was genau hatte das mit der Frage zu tun? ;)
Kommentar von Karin1987Karin1987 30.09.2011Auch so, Veganer sind gegen die Haltung und Ausbeutung von Tieren. Duch den Verzehr von Fleisch, Eiern, Milch und Honig, die Verarbeitung von Tierhäuten und Tieren allgemein befürwortet man nach meinung eines Vagners auch die schlechten Haltungsbedingungen und die Ausbeutung von Tieren.
Meine Antwort ist wohl ehr auf die Frage abgestimmt was gegen Bioprodukte Spricht. Damit wollte ich sagen das es den Tieren bei dem angeblich Bio produzierten sachen nicht besser geht als den anderen.
Wenn man möchte das die Tiere gescheit gehalten werden und das es Ihnen gut geht sollte man sich halt erkundigen wo die Sachen herkommen und entsprechend da kaufen wo es denen gut geht. Auch sollte man sich bewusster ernähren, es muss nicht jeden Tag Fleisch auf den Teller.
Kommentar von CanIscreamCanIscream 30.09.2011Duch den Verzehr von Fleisch,(...) befürwortet man nach meinung eines Vagners auch die schlechten Haltungsbedingungen und die Ausbeutung von Tieren.
Nein, für VeganerInnen ist es per se nicht vertretbar, Tiere einzusperren und anschliessend zu schlachten, nur um an Fleisch/Milch/Eier zu kommen. Das ist in jedem Fall Ausbeutung, egal wie gut oder schlecht es dem Tier dabei geht.
Hat also "auch so" mit der Frage nichts zu tun. ;)
Kommentar von Karin1987Karin1987 30.09.2011Es beantwortet aber die Frage was gegen Bioprodukte spricht. Die Frage steht ja so oben im Text.
Sollte ach so heißen!
Kommentar von Karin1987Karin1987 30.09.2011Es beantwortet aber die Frage was gegen Bioprodukte spricht. Die Frage steht ja so oben im Text.
Kommentar von CommunyCommuny 01.10.2011"Wenn man möchte das die Tiere gescheit gehalten werden und das es Ihnen gut geht sollte man sich halt erkundigen wo die Sachen herkommen und entsprechend da kaufen wo es denen gut geht.
- Ok, für mich heißt "es geht ihm gut", dass er nicht vergewaltigt wird, nichts zwangsgeschwängert, nicht eingesperrt, nicht ausgebeutet, nicht von seiner Mutter/seinem Kind getrennt wird, dass es solange leben darf wie es möchte und nicht geschlachtet wird. Wo sollte ich mich am besten hinwenden, um diese Tierproukte zu bekommen?
"Auch sollte man sich bewusster ernähren, es muss nicht jeden Tag Fleisch auf den Teller." - Richtig. Es muss an gar keinem Tag Fleisch auf den Teller, sagt auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).
Kommentar von ecoraider 01.10.2011Ich fürchte das haben viele Leute auch im Sinn, wenn sie in den Supermarkt gehen und Tierprodukte kaufen - wird ja auch gerne impliziert, mit Namen wie "WIESENhof oder LANDliebe, gerne illustriert mit der idylle präindustrieller Ortschaften. Leider werden 98% der Tierprodukte in Massentierhaltung erzeugt...
Kommentar von Karin1987Karin1987 01.10.2011Kenne kein Huhn das je zwangsgeschwängert wurde. Ein Tier was man nicht schlachtet kann man nicht essen, wo soll ich dann mein Fleisch herbekommen wenn ich darauf nicht verzichten möchte.
Es lässt sich lang darüber streiten. Ich für meinen Teil verzichte nicht auf mein Fleisch. Aber ich weiß wo ich ein Rind herbekomme was nicht von der Mama frühzeitig getrennt wurde, was nicht aus einer Zwangsbesamung kommt, was auf die Weide durfte und mit gleichaltriegen abends in den Laufstall. Dieses Rind hätte das Licht der Welt nicht erblickt wenn ich es nicht essen wollte, die Mutter hätte nicht mit einem Bullen auf der Wiese gestanfen als sie bullig war.
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Das verstehe ich auch nicht. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es glaube ich nicht, Veganer und Vegetarier. Die Menschen wollten satt werden! Die verhungernden Menschen in Afrika wären froh, wenn sie Milch und andere Nahrungsmittel von Tieren erhielten.
Kommentar von CanIscreamCanIscream 30.09.2011Die Menschen in Afrika wären vorallem froh, wenn sie überhaupt was zu essen hätten, aber leider werden hier in Europa und Amerika derart viele Pflanzen an Tiere verfüttert, dass kaum noch etwas für hungernde Menschen übrig bleibt. So herum schliesst sich der Kreis nämlich.
Kommentar von Karin1987Karin1987 30.09.2011Die Menschen in Afrika haben von Deutschland eine Starthilge bekommen. Es wurden Hunderte Hühner und andere Tiere nach Afrika geliefert, zusätzlich die Mittel und das Wissen wie man mit ihnen ungehen sollte, wie sie gehalten werden und co. Damit sollte man gegen die Welthungerhilfe ankämpfen und wollte denen eben Fleisch bieten. Was aus dieser Aktion geworden ist weiß ich allerdings nicht, also ob die diese Tiere noch haben, züchten und Essen.
Kommentar von kuechentigerkuechentiger 30.09.2011Die Menschen in Afrika kriegen heute ihre aufgebaute Hühnerzucht kaputt gemacht, weil die EU unsere Hähnchenabfälle billig dorthin exportiert, sodass die dortigen Geflügelzüchter Pleite gehn.
Kommentar von kuechentigerkuechentiger 30.09.2011Nach dem zweiten Weltkrieg waren vor allem erstmal alle vegan, Frikadellen wurden aus Haferflocken gebastelt. Fleisch gab's nämlich nicht
Kommentar von Karin1987Karin1987 30.09.2011Na das hat sich dann ja gelohnt alles dahin zu schiffen.
Nein, nach dem 2. Weltkrieg waren nicht alle Vegan, wenn überhaupt dann nur ein geringer Teil. Ich darf mir bei meiner Oma tägich was über den Krieg damal was anhöhren, man könne doch nichts wegschmeißen, das kann man alles noch essen. Von meiner Uhroma durfte ich als Kind auch einiges über den Krieg höhren. Erstaunlich wie weit die rede meiner Oma mit der Ihrer Oma auseinander liegen. Gehangert hat aus unserer Familie damals keiner! Von wegen kann man alles noch essen, die Sachen wurden damals an die Hühner verfüttert. Kuchen gab es mindestens einmal die Woche, Obstbäume waren ja genug da, Hühner auch.
Man muss dazu sagen das meine Uhrgroßeltern damals beide vom Land kamen und ich habe mir sagen lassen das mein Uhrgroßvater wohl auch Wild gejagt hat obwohl das strigt verboten war und er dafür hätte erschossen werden könnne wenn man ihn erwischt hätte. Zu Essen hatte meine Familie damal genug. Mein Komonionskreuz stammt noch aus der Zeit des Krieges, es war damals schon alt. Gold mit schwaren Rubinen und glasklaren Brillianten. Die Nachbarn habe es im Krieg gegen ein Stück Speck eingetauscht, meine Oma hat es zur Kommunion getragen und zu meiner Kommunion an mich weiter gegeben. Ich werde es nun auch im November auf meiner Hochzeit tragen.
Aber ich stimme dir zu das nicht jeder genug zu essen hatte. Fleisch gab es damal ohnehin nicht täglich, auch nicht nach dem Krieg. Meine andere Oma kocht auch Heute noch jeden Freitag ohne Fleisch.
Der Drops wäre glutscht wenn sich jeder bewusster ernähren würde und darauf achtet wo seine Lebenmittel herkommen, also auch wie die Tiere gehalten worden sind. Wenn es nach mir ginge schaffen wir morgen das Geld ab und beginnen wieder mit dem Tauschhandel!
Kommentar von Annemaus85Annemaus85 30.09.2011Meine andere Oma kocht auch Heute noch jeden Freitag ohne Fleisch.
Wow, einen Tag in der Woche ohne Fleisch. Gesünder und besser für Tiere und Umwelt wäre andersrum, nur ein Tag in der Woche Fleisch.
Und Urgroßeltern haben nichts mit Uhren zu tun.
Kommentar von kuechentigerkuechentiger 01.10.2011Es gab alles? Auf dem Schwarzmarkt vielleicht! Soweit ich weiß, waren die Lebensmittel nach dem Krieg jahrelang rationiert und die Rationen waren oft noch kleiner als während des Krieges.
Kommentar von Tierpflegerin84Tierpflegerin84 01.10.2011Doch es gab Fleisch. Menschenfleisch. Und das wurde gegessen.
Kommentar von Klaus1940Klaus1940 03.10.2011Ich hätte nie gesacht, das Veganer so intolerant und verbohrt sind!!
Kommentar von Klaus1940Klaus1940 03.10.2011Ich hätte nie gesacht, das Veganer so intolerant und verbohrt sind!!
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Die Menschen wollen nicht wahrhaben wir grausam die Natur doch ist
Kommentar von KayahMing 30.09.2011Für diese Art von Ironie gibt's ein Däumchen ;-)
Kommentar von Paschulke82Paschulke82 30.09.2011Natur nennst du das? Lebewesen mit Bedürfnissen und Gefühlen den Eltern zu entreissen, in Stahl und Beton zusammenzupferchen und als Babys uns Kleinkinder zu schlachten oder sie auszubveuten, ihnen Sonnenlicht und Wiesen vorzuenthalten?
Kommentar von Annemaus85Annemaus85 30.09.2011Ich kenne kein anderes Tier, das andere Mitgeschöpfe so grausam und abartig lange und intensiv quält, wie es der Mensch tut. (Wer hier gerne mit dem Katze-Maus-Beispiel ankommt, sollte sich mal damit beschäftigen, wieso Katzen angeblich Mäuse "quälen".)
Kommentar von kuechentigerkuechentiger 30.09.2011Natur, welche Natur denn?!
Kommentar von CommunyCommuny 01.10.2011Achso, die Natur hat die Massentierhaltung geschaffen?
(Ja, alle die hier schreiben essen nur ganz wenig Fleisch, und nur Bio, zuhause, bei Freunden, beim Essen gehn und in der Mensa. Komisch dass 98% des Fleisches aus Massentierhaltung kommt)
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Diese Menschen sind gegen die Züchtigung bzw. Haltung und Ausnutzung von Tieren!
Liebe/r KayahMing,
Du bist ja noch ganz neu hier.
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