Frage von 161282, 51

Frage zum Unterhalt und Ersparnisse?

Wenn ich Unterhalt und Betreuungsgeld zahlen muß, und unter den gesetzlichen Selbstbehalt fallen würde von 1.200€. Das der Stadt den Fehlbetrag zahlen müsste.
Muß ich dann mein Erspartes aufbrauchen um den Unterhalt zu zahlen. Das Ersparte war schon vor unserer Beziehung da.
Meine Ex ist Arbeitssuchend und wir wohnten nicht zusammen. Das Kind ist unehelich. Kann mir da jemand eine Antwort geben ?

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Antwort
von Menuett, 28

Der Selbstbehalt liegt bei einem Berufstätigen bei 1080€ gegenüber dem Kind. 

Der Staat zahlt da höchstens Unterhaltsvorschuss oder ALG 2.

Von Deinem Erspartem mußt du höchtstens die Zinsen für den Unterhalt benutzen.

Ob ihr zusammenwohnt oder nicht spielt keine Rolle. Da bekommen alle Kinder den gleichen Anspruch.

Kommentar von 161282 ,

Also heißt es nach Abzug von Kindesunterhalt und Betreuungsgeld sollten mir 1080€ zum Leben bleiben. Ich möchte für mein zukünftiges Kind zahlen und da sein, nicht das es danach aussieht das es mir nur ums Geld geht. Ich werde auch versuchen Sorgerecht zu beantragen und den Kontakt zu meinen Kind pflegen .Allerdings bin ich der Behauptung das meine Ex das Kind nutzt um zuhause zu bleiben und keiner Tätigkeit nachgehen zu müssen. Da sie auch seid längeren Arbeitssuchend ist, und auch der Kontakt zu ihr so gut wie weg ist seid ihrer Schwangerschaft !!!

Ich bedanke mich für deine schnelle Antwort Menuett.

Kommentar von Menuett ,

Die Behauptung kann ja stimmen. Ändert aber nichts.

Bis zum dritten Geburtstag steht ihr da Unterhalt zu.

Da so ein Kleinkind ordentlich Arbeit macht, wird sie schon nicht zum Faulenzen kommen.

Expertenantwort
von DFgen, Community-Experte für Unterhalt, 18

Den Unterhalt musst du aus deinem "regelmäßigen Einkommen" zahlen. Dazu zählt dein Verdienst, aber nicht deine Ersparnisse. (Nur wenn die Ersparnisse so hoch wären, dass du daraufhin sehr hohe Zinsen bekämst, würde die Zinsen ebenfalls zum Einkommen zugerechnet...)

Gegenüber dem Kind beträgt dein Selbstbehalt derzeit 1080 Euro.

Der Selbstbehalt von 1200 Euro gilt gegenüber der Kindsmutter: Ihr bräuchtest du also nur Betreuungsunterhalt für sie selbst zahlen, wenn dir nach Abzug des Kindesunterhaltes noch mehr als 1200 Euro verblieben.

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