Frage von Turklinke, 23

Frage zum Thema Unterhaltsnachzahlung ?

Also meine Eltern sind seit ca 9 Jahren geschieden, mein Erzeuger zahlt auch monatlich pünktlich sein Unterhalt. Ich bin seit 7 Monaten 18 Jahre alt und seit 3 Monaten in der Ausbildung. Heute hat er sich bei meiner Mutter gemeldet und meinte, da ich jetzt mein eigenes Geld verdiene, müsse er jetzt weniger Geld bezahlen. Da ich aber mit meiner Freundin in einer eigenen Wohnung wohne bin ich auf dieses Geld angewiesen. Daraufhin habe ich mal gegoogelt und rausgefunden, das er eigentlich, laut Düsseldorfer Tabelle zu 200€ mehr Unterhalt verpflichtet ist, als er eigentlich zahlt. Und das seit 6 Jahren. Meine Frage nun, lohnt sich der Weg zum Anwalt um die Ganzen Jahre von ihm nachträglich einzufordern oder kann ich das gleich sein lassen?

Antwort
von Tamuril, 23

Jain... Du kannst das Geld natürlich einklagen. Aber ob Du es bekommst, steht auf einem ganz anderen Blatt. Mein Jungendamtmensch hat mir gesagt: "Greifen sie nem nackten Mann mal in die Tasche" Und so ist es auch. Dein "Erzeuger" wird dann vom Gericht aufgefordert, sein Einkommen nachzuweisen. Danach wird berechnet, wie viel er tatsächlich zahlen muss. Es kann sein, dass er mehr als jetzt bezahlen muss. Es kann aber auch sein, dass er nicht so viel verdient und sie ihm demnach nicht zu mehr verdonnern können. Denn er muss ja auch von irgendwas leben. Und wenn er Hartz IV bekommt, kannst Du es gleich ganz vergessen. 

Ich weiß aber von den Kindern meiner Schwester, dass sie ihre Mutter (sie lebten beim Vater) verklagen mussten, um überhaupt zu wissen, was sie ihnen noch schuldet. Und sobald es einen Titel (also ein Gerichtsurteil) drauf gibt, kannst Du das Geld wohl so lange einklagen, bis die Schuld beglichen ist. 

Ich persönlich habe den Kampf um den Unterhalt aufgegeben. Ich bekomme jetzt 200 Euro im Monat und bin froh, dass ich überhaupt etwas bekomme, obwohl ich weiß, dass das viel zu wenig ist.  

Antwort
von Reanne, 21

Frag Deine Mutter, obfür  die Unterhaltszahlungen jährlich das Gehalt Deines Vaters überprüft wurde. Das ist nämlich der Normalfall, er zahlt das, was er nach seinem Einkommen zahlen kann, der Mindestbehalt muß ihm für sein eigenes Leben bleiben, Dazu kommt noch die Frage, ober verheiratet ist und Kinder hat.  Eine Nachforderung zu stellen, ist ohne genaues Wissen vergebene Mühe, weil auch schon teilweise verjährt.

Antwort
von wxplain32, 21

Dein Erzeuger??? Ist das dein Ernst?!

Kommentar von chrisquad2 ,

solche Antworten sind nutzlos!

Antwort
von chrisquad2, 20

Jo, ich meine (200x12)x6 sind immerhin 14400€, weiß nicht wie das mit den Anwaltskosten aussieht- vergleich einfach mal berichte über infragekommende Anwälte wegen des Geldes, und dann rechne das doch mal aus.

Kommentar von chrisquad2 ,

Rechne nochmal nach, mein Kopfrechnen ist nicht so unbedingt das wahre.

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