Frage von Polak93, 13

Frage zum Recht eines Giro Kontos?

Jeder hat den Anspruch drauf ein Giro Konto zu besitzen. Doch was passiert, wenn die Bank einem das Konto löscht ( egal welcher Grund) Dann muss man sich schnell ein neues Giro Konto bei einer anderen Bank aufsuchen.

Wie sieht es eigentlich aus, wenn keine andere Bank einen aufnehmen will, da er oder sie einen negativen Schufa Eintrag hat oder ne schlechte Bonität

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von archibaldesel, 8

Du bekommst ein neues Girokonto. Dafür gibt es Guthabenkonten. Da du darauf keinen Kredit bekommst, ist die Schufa egal. Wenn du allerdings versuchst, die Bank zu betrügen, werfen sie dich halt raus. Dann hast du auch kein Recht auf ein Girokonto.

Antwort
von Interesierter, 6

Wenn die Bank dir das Konto kündigt, hast du irgendwas gemacht, was so gar nicht in Ordnung war. Das kommt nicht einfach nur ohne Grund.

Jede Bank muss dir ein Konto einräumen Sie ist dazu verpflichtet. Dies beschränkt sich jedoch auf die Einrichtung eines Guthabenkontos. Die Bank ist nicht verpflichtet, dir Kredit einzuräumen. Allerdings ist die Bank berechtigt, Kontoführungsgebühren zu verlangen.

Bei einem Konto auf Guthabenbasis spielt die Schufa-Eintragung keine Rolle.

Kommentar von schelm1 ,

Jede Bank muss dir ein Konto einräumen Sie ist dazu verpflichtet

Das ist schlicht falsch!

Banken sind frei in deren Entscheidung. Sparkassen als öffentlich rechtliche Anstalten unterliegen hingegen gewissen Zwängen
„Aufgaben staatlicher Daseinsvorsorge“ zu erfüllen, die aber auch Grenzen kennen!

Kommentar von Interesierter ,

Da bist du nicht ganz auf dem Laufenden. 

Seit dem 19. Juni diesen Jahres ist dies in Gesetzesform für alle Banken verpflichtend. 

http://www.buzer.de/s1.htm?g=ZKG&a=31

Antwort
von schelm1, 6

Banken können sich ihre Kunden aussuchen und sich auch begründet  von ihnen trennen.

Was Banken dürfen, ist den meisten Sparkassen nicht möglich.

Öffentlich-rechtlichen Institute müssen in der Regel „Aufgaben
staatlicher Daseinsvorsorge“ erfüllen. Das bedeutet, dass alle
Privatpersonen, aber auch Parteien, die nicht vom Verfassungsschutz
verboten worden sind, einen Anspruch auf ein Sparkassenkonto haben. Doch
es gibt Einschränkungen: Der sogenannte Kontrahierungszwang gilt nicht
für alle Sparkassen.

Auch eine Sparkasse muß nicht mit jedem Kunden eine Gechäftsbezieung eingehen, bzw. eine solche aufrecht erhalten, wenn die Geschäftsbeziehung nicht zumutbar erscheit.

Die Sparkassen sind in ihren Geschäftsbeziehungen nicht so frei wie die Banken.

Zwar gilt für die meisten anderen Sparkassen der Kontrahierungszwang, aber die Geschäftsbeziehung muss ihnen auch zumutbar sein.

So sind Kunden, die regelmäßig in der Filiale randalieren und andere Besucher oder Mitarbeiter bedrohen, unzumutbar. Auch der Verdacht z.B. der Geldwäsche besteht,  befreit dies auch Sparkassen vom Kontrahierungs-zwang.

Kommentar von Interesierter ,

Deine Informationen sind nicht ganz aktuell. 

Seit dem 19.06. diesen Jahres gilt diese Regelung für alle Banken verpflichtend. 

http://www.buzer.de/s1.htm?g=ZKG&a=31

Kommentar von schelm1 ,

In Deutschland sind die Sparkassen in mehreren Bundesländern per
Gesetz verpflichtet, jedem Interessenten ein Girokonto auf Guthabenbasis einzuräumen. Das betrifft Institute in Brandenburg,
Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Nordrhein-Westfalen.

In den anderen Bundesländern besteht auch für Sparkassen keine gesetzliche Verpflichtung zur Einrichtung eines Jedermann-Kontos, allerdings haben sich die Sparkassenverbände bundesweit zu einer entsprechenden Vorgehensweise verpflichtet. Das entsprechende Angebot bei der Sparkasse nennt sich Bürgerkonto.

Antwort
von soissesPDF, 5

Dann dabbelst zum Verbraucherschutz und lässt den auf die Bank los.
Gesetzlich sind die Banken zum Konto für Jedermann verpflichtet.
Sonst brauchte es dieses Gesetz nicht.

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