Frage zum Merothischen Gebiss oder eine Alternative?

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6 Antworten

Habe ein Pferd,welches eine Beule ( Furunkel oder so was) hinter den Ohren hatte, einige Zeit nur mit einem Ledergebiß geritten, da war nichts am Kopf. Nur das Lederstücke im Maul, welches unter dem Kinn angeschnallt war. Da waren nicht malRinge dran, wo man weiteres Uaumzeug hätte befestigen können. Ging sehr gut, das reiten damit.

 Allerdings haben wir uns damit nicht ins Gelände getraut, weil man immer befürchtet, es könnte doch mal herausfallen.

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hast du schon ein Lindel mit Flachem Nasenteil Probiert? vielleicht mal mit Westrenreietn probieren (nur Impulse geben, kein Dauerkontakt) 

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Kommentar von beglo1705
20.02.2016, 13:36

Ja, das habe ich auch schon probiert. Es irritiert ihn aber. Hab den Anschein, dass das zu arg auf´s Genick wirkt, auch wenn man nur die Zügel annimmt schon geht er rückwärts und das wär glatt die falsche Richtung ;-))

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Kommentar von friesennarr
20.02.2016, 19:20

Meinst du nur beim Westernreiten gibt es Impulstraining? Und wie macht man " mal mit Westernreiten probieren"? Dazu müsste man das Pferd ja erst mal komlett umtrainieren - Westernsattel und Westerntrense drauf und Hut und Cowboystiefel an, ist noch kein Westernreiten.

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Ich reite seit einiger Zeit auch mit dem meroth. Ledergebiss. Allerdings ohne Zaum, weil es sich sonst aufstellt. 

Wenn man es normal unterm Kinn verschnallt, liegt der Riemen flach auf den Laden, wenn man es in ein Kopfstück schnallt, stellt sich der Riemen auf. 

Mein Pferd läuft damit äußerst zufrieden. Kann man aber nur machen, wenn das Pferd genug Kinn hat. 

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Kommentar von beglo1705
20.02.2016, 14:17

Das Kinn hätte er. Meinst du, dass ihn das recht drückt auf dem Nasenbein?

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Kommentar von friesennarr
20.02.2016, 15:05

Es kommt drauf an in was für ein Kopfstück du verschnallst und wie - weil bei mir liegt das trotzdem genau so wie ohne Kopfstück.

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Hallo,

Caveson ist ja doch recht scharf, was sagt er denn zu einem Wiener Kappzaum? Eine Schenkeltrense, einfachgebrochen würde mir spontan noch einfallen, oder ihn komplett auf Impulsreitweise umstellen? Ansonsten "abwarten und Teetrinken" das kann sich ja doch schon einmal lange hinziehen, bis das Vertrauen n die Reiterhand wieder da ist.

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Kommentar von beglo1705
20.02.2016, 13:47

Kappa geht leider gar nicht, der Druck auf der Nase ist ihm nicht zumutbar, da geht er sofort zurück und verkriecht sich/rollt sich ein, da ist er total empfindlich, leider.

Schenkeltrense könnte ich nochmal ausprobieren, hast recht. Was denkst du, ist die weicher, als die normale Wassertrense oder eher gleich?

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Probleme hat er, mit allem, was stark auf Nase und Genick einwirkt.

Damit  hat jedes Pferd ein Problem. Vor allem sehr sensible Pferde können da sehr heftig reagieren.

Derzeit wird er mit einer normal dicken Wassertrense geritten, damit läuft er recht ordentlich.                                                                                           

Wenn er damit zufrieden läuft, warum willst Du dann Experimente machen, die Euch beide evtl. mehr schaden als nützen.

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Kommentar von beglo1705
20.02.2016, 15:11

Es geht weniger um Experimente, als um Alternativen und praktische Erfahrungen, die ich mir gerne anhöre und die dann auch dem Pferd nützlich sind.

Das Pferd ist hypersensibel, da es von seiner Besitzerin mit Hackamore geritten wurde und die "Kontrolle" über das Pferd eben durch diese Zäumung erlang wurde, was sich natürlich nicht grad positiv auswirkt in der Auswahl der richtige Zäumung.

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